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    GEGEN JEDE REGEL (Start26.4.) von Boaz Yakin: Auf den ersten Blick tritt Denzel Washington mal wieder als schwarzer Jesus an. Er spielt Herman Boone, Anfang der Siebziger der erste Farbige, der als Cheftrainer ein College-Footballteam übernimmt und die Spieler der „Titans“ nicht nach Hautfarbe aufstellt. Das idealistische Motiv tritt allerdings hinter seinem eigentlichen Streben zurück: […] mehr…

  • Mississippi John Hurt - The Complete Studio Recordings

    Mississippi John Hurt – The Complete Studio Recordings

    Er war der sanftmütigste und introvertierteste unter den ganz großen Country Blues-Interpreten diesseits von Blind Willie Johnson – mehr ein Folkie im weitesten Sinne des Begriffe denn ein typischer Blues-Sänger und auch im Gospel-Genre zu Hause. Im Gegensatz zu vielen Kollegen reklamierte er Songs anderer Autoren niemals als Eigenkompositionen, sondern erklärte im Konzert (und auch […] mehr…

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    The Soft Boys – Underwater Moonlight

    Wiederveröffentlichung des Albums von 1980 mit reichlich Ausschuss Als die Soft Boys ein Jahr nach dem ersten richtigen Album ^i Can Of Bees“ mit “ Underwater Moonlight“ ein kleines, in der historischen Wirkung ungemein einflussreiches Meisterwerk des Gitarrenrock vorlegten, war das eine so verwirrend vielseitige Songkollektion, dass man sich mild irritiert fragen durfte: Wieso halten […] mehr…

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    Canned Heat – Future Blues/Historical Figures

    Immer nur Blues undBoogie, das aber auf stetig hohem Niveau Sackweise Umbesetzungen und mehrere Todesfälle haben die kontinuierliche Qualität der, ,Hitze in Dosen“ nicht sonderlich beeinträchtigt Auch der Standard dieser (einzeln erscheinenden) Reissues von 1971 bzw. 1972 blieb von dem Personalkarussell glücklicherweise mehr oder weniger unberührt. Blues dC Boogie & Blues, diese Programmfarbe wurde (bis […] mehr…

  • Love - Forever Changes

    Love – Forever Changes

    Ein strahlender Platz 154 in den US-Billboard-Charts, das war 1967 der Lohn für das definitive Meisterwerk von Arthur Lee und seiner Combo. Und laut Statistik hat das überwältigende Stück bis heute noch nicht die Millionengrenze im Verkauf erreicht. Hier ist er wieder, dieser fast unerklärliche Magnetismus, der auch von Alben wie „Astral Weeks“ (Van Morrison), […] mehr…

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    Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Elvis Presley Peace In The Valley -RC A/B MG/C ASTIE) Der Religionsstifter in einer seiner glanzvollsten Rollen: als Jubilator. „The Complete GospelRecordings“ ist ein qualitativ (Pressung) wie quantitativ (zwei Dutzend zusätzliche Tracks) aufgewerteter Nachfolger der 94er Box „Amazing Grace“. Neben sämtlichen Studio-Versionen der „Sacred Songs“ versammeln die fünf LPs späte, an Intensität schwer zu überbietende […] mehr…

  • Pixies – Complete B Sides

    Vielleicht die letzte Rückschau: die B-Seiten der Band um Frank Black Es mag schon so sein, wie Frank Black es beklagt: Die Pixies sind noch immer die Milchkuh des Labels 4AD. Diese B-Seiten-Sammlung (die zusammen mit Compilations von den bedeutenden Bands Lush und Modern English veröffentlicht wird) ist die erste nennenswerte Platte seit langer Zeit […] mehr…

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    Melvins- Trilogy

    Eingeschworene Fans haben die vorliegenden CDs längst im Schrank stehen, mussten für dieses Privileg allerdings tief in die Tasche greifen. Die ab „Trilogy“ gehandelte Serie erschien in regelmäßigem Abstand von Mai 1999 bis Februar 2000, doch zur Freude der Nachzügler ist die Zeit der hohen Importzölle nunmehr vorbei. Nach dem Ende ihres Major-Vertrags war dieser […] mehr…

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    David Bowie – Space Oddity

    David „Kid“ Jensen spielte es als erster. In seiner Show auf Radio Luxemburg, null bis drei Uhr, Empfang wechselhaft. Störungen im Äther, die nicht störten, denn das Ding kam eh von außerhalb unseres Sternensystems. „This is Major Tom to ground control“, waberte der Transistor im Sommer 1969, , J’m stepping through the door and Tm […] mehr…

  • Steely Dan Showbiz Kids Cover

    Steely Dan – Showbiz Kids 1972-1980 - Immer mal wieder: die Steely…

    Das war ein Moment, für den Oma lange gestrickt hat: Am Abend nach der Verleihung der Grammies vermeldete die „Tagesschau“, dass die beiden Routiniers Walter Becker und Donald ragen, die seit 1968 zusammen musizieren, drei Trophären gewannen. Und zwar für ein Album, das laut „Tageschau“ ungefähr „Zwei gegen die Natur“ heißt. Jawohl! Und dann sah […] mehr…

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    Eddi Reader – Simple Soul Alpha – The lmpossibleThrill

    VIRGIN Zweimal sensibles Liedgut für die Frauen-Selbsterfahrungsgruppe Stilistisch mögen Welten zwischen beiden Alben liegen, und doch wehen sie nahtlos ineinander über, weiße Kumuluswölkchen vor blauem Firmament, sensible Schwingungen aus einem femininen Nebenkosmos, ätherisch schön für den einen, tranig und tödlich monoton für den anderen. Vier Solo-Alben nach dem Ende von Fairground Attraction scheint sich Eddi […] mehr…

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    45 r.p.m

    Starsailor Fever Mercury Rev, anglisiert und kompositorisch aufgewertet. Das Orgelpfeifen legt sich wie Firnis über Piano-Kaskaden in Moll. „Riders On The Storni“ revisited, in sanftem Trab nur, ohne Doors-Paranoia. Und dazu singt James Walsh, gerade 20, Zeilen wie „Tremblin‘ down to my knee/ Fve got to leave the world behind me.“ Drei bemerkenswerte Tracks, mit […] mehr…

  • Aerosmith Just Push Play Cover

    Aerosmith - Just Push Play

    Die Ästheten der Cover-Gestaltung reimen und rocken auf Zwang. Es ist ja nicht so schlimm, wenn einem nach 31 Jahren und 17 Studio-Alben mal die Puste ausgeht. Schöner wäre es halt gewesen, wenn Aerosmith schon nach dem letzten, sehr schwachen“Mne /.oes“gemerkt hätten, dass sie so nicht weiter machen können. Stattdessen ist hier alles beim Alten, […] mehr…

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    Carl Carlton – Revolution Avenue

    Man kennt ihn eigentlich nur als Rock’n’Roll-Söldner, der – mal in den Diensten von Maffay, mal in denen von Lindenberg – schlaksig in die sechs Saiten haut. Doch die Meriten des Carl Carlton sind lang, länger als die jedes vergleichbaren deutschen Gitarristen. Angefangen hat er als Jungspund; damals hieß er noch Karl und spielte Schlagzeug […] mehr…

  • Bee Gees - This Is Where I Came In

    Bee Gees - This Is Where I Came…

    Wer’s mag: Zitckertörtchen mit kütistlichen Färb- utid Aromastoffen Eine Konstante in den Wirren des Pop sind sie schon, die Brüder Gibb. Alles was recht ist Auch wenn der Opener und Titelsong ihres neuen Albums nicht eben mit Wiedererkennungswerten wuchert. Kaum Kastrato, kein Gemecker. Weder Winsel-Romantik noch Pomaden-Disco. Nein, „This Is Where I Came In“ ist […] mehr…

  • Hip Hop

    Hip Hop

    Too Streng Royal TS (Virgin) Das Abschiedsalbum: Gut elf Jahre hatte das Dortmunder Trio mit kraftvollem HipHop und direkten Texten gegen seichten Deutschrap gestürmt, jedoch keinen Treffer erzielt In 20 pulsierenden Songs zeigen sie noch mal mit vielschichtigen Synthie-Melodien, Bässen und Electro-Sounds ihre Fertigkeit am Mikro und am Sampler. 3,0 Konkret Finn Konkret Finn (def […] mehr…

  • Hazeldine - Double Back

    Hazeldine – Double Back

    Die drei Grazien überzeugen ohne Drummer mit neuer Power Das romantisierte Ding mit der Wüste hat sich erledigt. Ebenso wie das unrealistische Ding mit der großen Karriere. Das zweite Hazeldine-Album „Digging You Up“, versunken auf dem Grund der Polygram-Universal-Fusion, harrt bis heute seiner US-Veröffentlichung. Die Damen selbst hielt es nicht mehr in Albuquerque, New Mexico. […] mehr…

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    Double Trouble – Been A Long Time

    Doch, der Himmel weinte gewiss eine ganz dicke Träne, als im Sommer 1990 Stevie Ray Vaughan in einem Hubschrauber aus demselben fiel und nicht nur Blues-Afficionados erschüttert zurückließ (die aber ganz besonders). „Cry sky please let your tears fall on me“, heißt deshalb auch noch zehn Jahre später die erste Zeile des ersten Albums seiner […] mehr…

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    Stereophnics – J.E.E.P.

    Trotz höchster Erwartungen kein Meisterwerk: das dritte Album Mit den Stereophonics aus Wales war das ja bisher immer so eine Sache: Cwmaman ist eben nicht Blackwood und schon gar nicht Manchester – und so agierte das sympathische Trio um den notorischen Front-Raspler Kelly Jones immer schon etwas im Schatten der Manie Street Preachers, von Oasis […] mehr…

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    jazz

    ShirleyHorn You re My Thrill (VERVE/UNIVERSAL) Die nicht enden wollende Entdeckung der Langsamkeit durch eine sich am Klavier begleitende Sängerin aus Washington Ist das Beste, was den Balladen des Jazz passieren konnte. Das Zweitbeste: die Streicher-Arrangements von Johnny MändeL Wenn dann noch Uptempo-Nummern des bewährten Hom-Trios dazukommen, steht Shirleys magischste Veröffentlichung seit „A Lazy Afternoon“ […] mehr…