• global village

    global village

    Sahraoui Un Homme Libre (exil/indigo) Gegen das klebrige Klischee vom Rai in der Tube setzt Sahraoui with a little helpfrom Norbert Habib und Mohammed Maghni erfrischende gesangliche und musikalische Akzente. Schon der Opener ,Je suis naif überrascht mit prickelnden Latin-Grooves, auch Flamenco-Klänge fugen sich bestens in den entspannt tanzbaren Fluss dieses Sommer-Albums ein. 4,0 Susheela […] mehr…

  • Seafruit - I Feel A Bit Normal Today

    Seafruit – I Feel A Bit Normal Today

    Alan Smyth und GeoffBarradale, das meint man hier und da im UK, seien Menschen mit einer besonderen Begabung. Nicht bloß eine, die viele haben, die sich bloß am Zeitgeist entlang schlängeln und Moden vertonen, sondern eine genuine, stoisch vom Umstand unabhängige. Vielleicht gelingt der Sprung ins Fahrwasser der großen Kollegen deshalb nicht so recht – […] mehr…

  • Tricky - Blowback

    Tricky – Blowback

    Meine letzten Platten“, sagt Tricky, „waren ein Tritt in den Arsch der Erwartung.“ Man weiß, was er meint -seit „Maxinquaye“, jenem bedeutsamem Werk von 1995, gefiel sich der Düstermann in Obskurem, wollte dem selbst abgeschossenen Pfeil Trip-Hop nicht ins Ziel folgen und versperrte sich ganz plakativ jedem offenen Gefühl. Jetzt ist TripHop tot und die […] mehr…

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    Short Cuts von Oliver Hüttmann & Jan Wigger

    Deacon Blue Homesick (ROadrunnerj Neben Del Amitri gehörten Deacon Blue Ende der Achtziger zu den verlässlichen schottischen Melancholikern. Noch immer schreiben die Veteranen passable Melodien, doch der überbordende Pomp mancher Instrumentierung wirkt heute grotesk. 2,5 Lou Bega Ladies And Gentlemen (UNICADE/BMG) Er tanzte nur einen Sommer und wird nun für die Ballermann-Stimmungsmache abgestraft. Dabei haben […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    ruck Cupid’s CactuS (SMR/INDIGO) Daheim in San Francisco darf ihr Name offiziell nicht ausgesprochen werden, und so war ihr Deal mit dem Groß-Indie Matador logischerweise nicht von langer Dauer. Unpassend eigentlich, denn außer den vier Buchstaben hat die Band offenbar keinerlei Schockeffekte im Sinn. Die Songs klingen wie ein Baby von Mutter Swell und Vater […] mehr…

  • Tom Liwa - Evolution Blues

    Tom Liwa – Evolution Blues

    Ungern will ich die PR-Agentur sein, die eine Leuchtreklame für Tom Liwa entwerfen solL Ich müsste Sachen schreiben wie „Der letzte Troubadour“, „Will Oldham aus Duisburg (nur nicht so morbid)“ oder „Anders als glücklich – ein Kind von Traurigkeit“. Dem Geheimnis des neverendingly tourenden Sängers Liwa und seiner oft hermetischen Poesie kommt man doch viel […] mehr…

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    Mary Chapin Carpenter – Time, Sex, Love

    Die, die ihr nicht so wohlgesonnen sind, behaupten schon mal, ihre größte Tat sei es gewesen, „Passionate Kisses“ hoch in die Charts zu singen und damit Luanda Williams, der Autorin dieses Songs, hoch dotierte Tantiemenschecks und gar einen Grammy zu bescheren. Selbst neutrale Beobachter müssen dann einwenden, dass der Country-Boom der frühen 90er Jahre ohne […] mehr…

  • Geri Halliwell - Scream If You Wanna Go Faster

    Geri Halliwell – Scream If You Wanna Go Faster

    Wie jedes ehemalige Mitglied einer Boy- oder Girlgroup möchte auch Ex-Ginger Spiee Geri Halliwell nur allzu gern an der Genialität und credibility von Robbie Williams teilhaben. Vielleicht heißt Geris zweites Album, das im Königreich selbstredend mindestens Doppel-Platin einheimsen wird, deshalb ein bisschen so wie „Sing fVhen You’re Winning“. „Scream If You Wanna Go Faster“ nämlich. […] mehr…

  • Mark Lanegan - Field Songs

    Mark Lanegan – Field Songs

    Wenn Mark Lanegan sich nicht die Butter aufs Brot verdient, auf der Bühne mit der semi-coolen Rabatz-Combo Queens Of The Stone Age, sucht er sein Heil auf Solo-Pfaden. „Scraps At Midnight“, sein 98er Werk, war ein dunkles, morbides Gemälde von verkrachten Existenzen, hoffnungsarm und musikalisch brachial. Lanegans letztes Album dagegen, J’UTakeCareOfYou“, zeigt ihn als feinnervigen, […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Seven Dub BrickslPROZAK TRAX/PP SALES) Den Franzosen Seven Dub ist ein wunderschönes Sommeralbum gelungen. Ihre lebendig programmierten Schlagzeug- und Percussion-Grooves verschmelzen nahtlos mit Hammond-Sounds, ausgefeilten Basslinien, Flanger-Gitarre und der tiefen Stimme von Angelique Willkie. Auf der Grundlage von Dub-Reggae, House und 70er-Jahre-Soul entwickelt die Band einen eigenständigen und vielseitigen Sound, der eine Aura von lässigem […] mehr…

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    For Stars – We Are All Beautiful People

    Just zu der Zeit, da Amerika mit relevanten Veröffentlichungen im Gitarren-Underground geizt und Britannien scheinbar kampflos das Feld überlässt, proklamieren For Stars aus San Francisco mit ihrem dritten Album das Credo „We Are AU Beautiful People“. Zumeist langsam und bedächtig, jedoch selten beliebig, offeriert das Quintett um Sänger und Gitarrist Carlos Forster, das sich Produzent […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    TheChamberStrings MonthOfSundays ioobsied) Ihre Doppel-LP“GospelMorning“ war ein selten homogener Fall von Rock, klug komponiert und organisch gespielt. „Month“ bewahrt diese Tugenden, transponiert sie aber in Richtung Pop. Kevin Juniors Songs sind leichter geworden, bewegen sich zwischen Beat und Bacharach. Leichtgewichtiger sind sie indes nicht. Chicagos Antwort auf die Jayhawks. Exzellent 4,0 Virgil Shaw Ouad Cities […] mehr…

  • ROOTS

    ROOTS

    Anders Osborne Ash Wednesday Blues (SHANACHIE/KOCH) Aschermittwoch soll ja der Blues kommen, weil dann erst mal wieder alles vorbei ist Wie schön, dass Anders Osborne seinen eigenen Albumtitel Lügen straft mit diesen 14 funky Blues-Babies, die als akustisches Äquivalent von Red Beans Rice und Jambayala daherkommen: soviel Soul, soviel Spiee, soviel Leben. Second-Line-Kracher wie „Stoned, […] mehr…

  • Static-X - Machine

    Static-X – Machine

    Rund läuft sie fürwahr, diese Soundmaschine, und Krach macht sie für zwei, aber wie das immer so ist mit den Automaten, es herrscht das Gesetz der Serie – und das ermüdet mit der Zeit. Dabei ist es zunächst ganz imposant, was die vier Jungs aus dem Mittelwesten der USA da zusammengeschraubt haben: ebenso brachial wie […] mehr…

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    Manu Chao – Proxima Estacion: Esperanza

    Als die Kurse noch nicht im Keller und die Dotcom-Gewinnler noch obenauf waren, gehörte zum Tanz auf dem Vulkan auch ein charmanter Ohrwurm, den eigentlich der Klassenfeind geschickt hatte. Manu Chaos „Bongo Bong“ belegte die Binse, dass ein Künstler sich die, die seine Lieder singen, eben nicht aussuchen kann, so diese erst mal in der […] mehr…

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    Marc Almond – Stranger Things

    Auf Island gelang Almotid überraschend die beste Platte seit Jahren Es gab da mal diesen Werbespot, in dessen Verlauf die Warnung „Bad idea“ eingeklinkt wurde. Die letzten Schaffensjahre des Marc Almond? Waren wie dieser Werbeclip. „Tainted Love“-Remix? Bad idea. Soft Cell-Reunion? Bad idea. Ein Album mit Trip-Hop- und „Mood Jazz“-Einflüssen? Bad idea. Ein Duett mit […] mehr…

  • Muse Origin Of Symmetry Cover

    Muse - Origin Of Symmetry

    Die britischen Jungspunde mit Überschwang und mäßigem Album mehr…

  • Chris Whitley  - Rocket House

    Chris Whitley – Rocket House

    Manchmal braucht’s eine kreative Verschnaufpause, um den kleinen Quantensprung in eigener Sache vollziehen zu können. Und etwas Hilfe von außen. Chris Whitley benötigte ein Live-Album und improvisierte Covers („Perject Day“), um jetzt ein Album machen zu können, das seinem kleinen Comeback „Dirt Floor“ fast diametral gegenübersteht In der Wahl der musikalischen Mittel, im intimen Gestus […] mehr…

  • Blink-182 - Take Off Your Pants And Jacket

    Blink-182 – Take Off Your Pants And Jacket

    Man kann es mit der Bravo versuchen, mit „Beverly Hills 90210“ oder Filmen wie „American Pie“. Am besten aber funktioniert es mit Punkrock. Alle paar Jahre erlaubt es einem eine neue Band, für ein paar Minuten wieder ein Siebtklässler zu sein. Nach Green Days Masturbations-Hymnen und den Outsider-Scherzen von Offspring versuchen es diesmal Blink-182. Das […] mehr…

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    Stadt, Land, Kuss

    (Start 12.7.) Ehemänner und Ehefrauen: Chelsoms Komödie über zwei befreundete New Yorker Paare beginnt analytisch-amüsant an Woody Aliens Upper East Side – und endet schließlich auf dem Boulevard. Mona (Goldie Hawn) will sich scheiden lassen, nachdem sie in einem Motel ihren Gatten Griffin (Gary Shandling) bei einer Affäre ertappt hat – und das noch mit […] mehr…