• Roots

    Roots

    Blue Mountain Koots (GlITTERHOUSE/TIS/WSM) Quo vadis, „No Depression“? Blue Mountain marschieren stramm zurück zu den Quellen. Was man Cary Hudson und Co. so konsequent komischerweise kaum zugetraut hatte. Klat; sie hatten schon 1995 auf JDog Days“ Skip James gehuldigt, aber ihre Musik schien doch stets eher nach dem hübschen Bastard zu schielen, nicht auf linientreue […] mehr…

  • Feeder - Echo Park

    Feeder – Echo Park

    Lärmender Britrock ab letzte Hoffnung – leider uninspiriert Auch das letzte Lebenszeichen des britischen Gitarrenrock-Trios Feeder, „Yesterday Went Too Soon“ (1999), konnte nicht den auch gar nicht erwarteten Erfolg verzeichnen. Zu Recht, denn die Innovations- und Ideenlosigkeit, die bereits dem Vorgänger an vielen Stellen anzuhören war, setzt sich auf „Echo Park“ in geradezu dramatischer Weise […] mehr…

  • South - From here On In

    South – From here On In

    Das musste ja mal kommen. Und nun ist es da. Das Rock-Stück von der Werkbank des James Lavelle. Was vielleicht eine etwas unzulängliche Bezeichnung ist. Lavelle ist ja nicht Trevor Hörn und South nicht sein rockendes Retottenbaby. South sind Joel Cadbury, Brett Shaw und Jamie McDonald, Menschen aus Fleisch und Blut, eine Band aus drums […] mehr…

  • Ups..

    Dan Bern – Smartie Mine

    Hat einen amerikanischen Sinn für Humor, der Mann. Aber für einen, der den kulturellen Ödnissen des Mittelwestens entfleucht ist, fast schon wieder einen britischen. Kaum ein Song ohne Selbstironie satt, und davon gibt es auf „Smartie Mine“ immerhin 23. Plus fünf Fremdkompositionen, die allerdings ziemlich aus der Art schlagen: Blues, nachempfunden, aus der Feder von […] mehr…

  • Ups..

    Madrugada – The Niqhtly Disease

    Zweites Album in der Tradition von The Doors, Nick Cave, Neil Young Mehr lagen sie als dass sie saßen, man trank fades Bier, starrte in den Regen und hatte nachmittags Zeit für unglaublich lange Gespräche mit unglaublich langen Pausen. Es muss in den Watermusic Studios von New Jersey schon mal mehr nach Arbeit ausgesehen haben. […] mehr…

  • Ups..

    Clem Snide – Tour Favorite Music

    Vier mäßig frisierte Typen mit Un-Frisuren stehen in schlecht sitzenden, hellblauen Tuxedos und weißen Rüschenhemden bei Tageslicht in der freien Natur herum. Aufgereiht, bis zu den Knien in irgendeinem Teich oder als deplatzierte Rockabilly-Tanztee-Combo beim Posen mit Instrumenten neben einem Getreidefeld. Das sind Clem Snide aus Boston, die sich nach einem der Charakter aus William […] mehr…

  • Eric Clapton - Reptile

    Eric Clapton - Reptile

    Eine zahnlose Samba zu Beginn, abstruserweise „Reptile“ betitelt, und ein nicht minder diabetisches Akustik-Geplänkel zum Abschluss liefern das, was man gemeinhin ab Eckpfeiler bezeichnet Nur dumm, dass der Architekt wieder einmal auf Sand gebaut hat Stilistisch zwischen seinen letzten Pop-Alben („Unplugged“ und „Pilgrim^) und den traditionelleren Blues-Adaptionen (JFrom The Cradle“und kürzlich Jtiding With The King“) […] mehr…

  • Ups..

    Reggae

    Revolutionaries Channel One-MaxtetdAvenoeBreakdown (PRESSURE SOUND/EFA) Wie wird man in JA Produzent und Studioinhaber? Entweder hat man ein Sound System und will Lieder spielen können, die sonst keiner hat, oder man ist Künstler und hat es satt, sich ausbeuten zu lassen. Anders die Hoo Kim-Brüder: Sie hatten ein florierendes Juke-Box-Business und wollten exklusive Songs. Also bauten […] mehr…

  • Ups..

    Murphy & Matthews – La Terre Commune

    Man habe sich von Ferne gegenseitig hoch geschätzt, schreibt Iain Matthews in den Linernotes, seit vielen Jahren schon. Nun habe es nur einen Anstoß gebraucht, ein ernstgemeintes Label-Angebot, und alles andere habe sich quasi naturwüchsig ergeben. Aus der mutual appreciation society wurde eine Partnerschaft, Matthews und Murphy trafen sich in einem französischen Studio, deklarierten es […] mehr…

  • Ups..

    The LesHumphries Singers – Greatest Hits – Das Beste

    Auf Telefunken hat der Singekreis zwar nie auch nur einen einzigen Ton abgesondert – diese gelungene Kopplung kann das „Alt-Label in Wiederauferstehung“, Telefunken, dennoch schmücken. Nach viel Billig-Ramsch kommt hier die bislang beste Zusammenstellung: 23 Tracks, alle Hits in ihren Original-Single-Fassungen. Im voluminösen Chor-Sound ging in den Siebzigern zwangsläufig fast unter, dass im Ensemble ausgezeichnete […] mehr…

  • Ups..

    Bakerloo

    Einer der wenigen echten Klassiker des britischen Bluesrock, Baujahr 1969, und außerdem seit Jahren ein Kohle-Garant in der originalen LP-Ausgabe auf dem Harvest-LabeL Dave „Clem“ Clempson (Gitarre), Terry Poole (Bass) und Keith Baker (Drums) begannen als Pur-BIues-Kapelle Bakerloo Blues Line, gehören anschließend neben der Jimi Hendrix Experience und Cream zu den definitiven Power-Trios der Rock-Geschichte. […] mehr…

  • Vinyl

    Vinyl

    Gram Parsons AnotherSideO» This Life (SUNDAZED/GR AN T HARBOUR) Über die Compact-Ausgabe dieses famosen Fundstücks hat Franz Schöler im letzten Heft bereits Wesentliches gesagt Jim Carlton, in dessen Privatschatuüe diese Demos 35 Jahre lang schlummerten, und Bob Irwin besorgten das Analog-Mastering, Stanley Booth und Carlton selbst verfassten die Linernotes. In denen rätselhafterweise kein Wort über […] mehr…

  • Blind Faith

    Blind Faith

    Wie wenig die Alchemie innerhalb dieser „supergroup“ stimmte, macht kurioserweise die Deluxe-Remaster-Edition noch weit deutlicher als die Original-LP. Die brachte es seinerzeit ohne die etwas formellere als übliche Jam-Session „Do What -ju Like“ mit drei neuen Songs von Steve Winwood, Claptons JPresence Of The Lord“ und dem Buddy-Holly-Cover auf nicht einmal 27 Minuten Spielzeit Egal […] mehr…

  • Ups..

    Short cuts von Bernd Matheja

    HoodooGurus Ampoloqy Australiens beste Unbekannte? Stilistisch von Beginn an kaum festzulegen, und darum womöglich am Ende zwischen sämtlichen Stühlen. Die Truppe spielte alles: Garagen-Punk, Power-Pop, Hauruck-Rock, Spuren von Folk, Cajun-Schnipsel – nur eine eigene Handschrift mochte sich partout nicht einstellen, was wiederum nichts an der Qualität änderte. Der 40-Titel-Querschnitt wird keine Helden aus den Gurus […] mehr…

  • Ups..

    Die Telef unken-Story

    Eintopf kommt bekanntlich meist gut (oder noch etwas besser). Die 48 Tracks dieser Digi-Doppel-CD sind zwangsläufig ein Komplett-Mischmasch – bei der Repertoire-Vielfalt des roten Labels jedoch kein Wunder, „Schlagerwahn & Evergreens“ (CD 1 mit 26 Titeln) ist ein kleines „Who’s who?“ der Vergangenheit mit Kostproben von Manuela, Drafi, Michael Holm, Gerd Böttcher, Hilde Knef und […] mehr…

  • Ups..

    The Searchers – Second Take

    ‚Zweiter, verfeinerter Aufguss der guten alten Hits aus den Sechzigern Kennwort „Vertrauen“: Die Searchers, 1972 neu bei RCA, durften als Auftakt-LP zwölf ihrer Hits neu einspielen. Interessiert hat das damals niemanden, aber aufmerken darf man dennoch. Experimente gab es zwar keine, doch Verfeinerungen exakt im Dutzend. Hier ein kleiner Melodieschlenker, da eine zusätzliche Akustische, dort […] mehr…

  • Ups..

    Dion – King Of The New York Streets

    Einer der ganz frühen Entertainer, enorm wandlungsfähig und versiert Lange vorbei sind die Zeiten, in denen er – 1963 – nicht weniger als sieben (!) Single-Titel in einem Jahr in der Hitparade hatte. Bob Dylan und Lou Reed bewundern ihn trotzdem immer noch ohne Ende. Für Greil Marcus und Dave Marsh ist er eines der […] mehr…

  • George Harrison - All Things Must Pass

    George Harrison - All Things MustPass

    Das etwas spinnerte Großprojekt mit Starbesetzung aus dem Jahr 1971 Seine manchmal fast wie Predigten votgetragenen Erkenntnisse und Confessiones verpackte George Harrison bei seinem Solo-Debüt in so einschmeichelnde Songs, dass ihm einfach niemand böse sein konnte ob all seines religiösen Eifers. Die Stücke handelten von der Vergänglichkeit alles Irdischen, sangen das Hohelied der Liebe, beklagten […] mehr…

  • Ups..

    Los Lobos – El Cancionero – Mas Y Mas: A History Of The Band From East

    Das Produzenten-Team Mitchell Froom und Tchad Blake muss einen totalen Blackout gehabt haben, als die beiden auf die Idee verfielen, 1996 das neue Los Lobos-Album in absolutem LoFi-Sound aufzunehmen. „Colossal Head“ war eine dieser Platten, bei denen man an der Qualität und dem Rang einer Band nicht nur gründlich zu zweifeln beginnt, sondern fast geneigt […] mehr…

  • John Frusciante - To Record Only Water For Ten Days

    John Frusciante - To Record Only Water For…

    Wacklige Innetischau aus dem Heimstudio des Chili Peppers-Gitarristen mehr…