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    Drucksachen

    „RYTHM OIL-(Da Capo Press, ca. 35 Mark) von Stanley Booth bleibt auch in der sechsten Auflage unübertroffen, was die literarische Erfassung der Südstaaten und ihrer Musik anbetrifft. „You don’t have to know how to spell ‚rhythm‘ to have it in your body and soul“, so Nick Tosches in einer Laudatio zu Booths leidenschaftlicher Prosa, auf […] mehr…

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    Fingerprints Vol. 1-3

    Lauter legetidäre Underground-Heroen in famosen Live-Aufnahmen Achtzehn Bands auf drei gut 70minütigen einzelnen CDs, aufgenommen in den Jahren 1993 bis ’99 bei Konzerten auf dem Arge-Kulturgelände Nonntal in Salzburg. So lapidar diese Beschreibung sich ausnimmt, so opulent ist, was sich dahinter verbirgt. Ein Füllhorn, ein Independent-Kompendium mit Künstlern aus einer Zeit, als das Wort noch […] mehr…

  • Fieldcommander Cohen Artwork

    Leonard Cohen - Field Commander Cohen: Tour Of…

    Ohne Anlass, ohne Erklärung: ein etwas rätselhaftes Live-Album Eine etwas verschrobene Idee, nach 22 Jahren eine Tournee zu dokumentieren, die nicht ganz so legendär ist wie etwa die Auftritte von Bruce Springsteen zu jener Zeit Wäre es doch eine neue Cohen-Platte, die erste nach „The Future“ Doch der Alte kocht für die Mönche, lebt enthaltsam […] mehr…

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    Van Zant – Van Zant ll

    Kein Quartal versickert im heißen Sand des Südens ohne eine Produktion aus dem Hause Van Zant, denn das birgt mit den Gebrüdern Johnny und Donnie allemal die gottverdammt ehrlichsten Schlangenhäute der Konföderation. Meistens musiziert man getrennt, in den Stammcombos Lynyrd Skynyrd und 38 Special, manchmal aber, wie jetzt schon zum zweiten Mal, tut man’s auch […] mehr…

  • Giant Sand - Selections Circa 1990-2000

    Giant Sand – Selections Circa 1990-2000

    Ein crippled cluster of sing slams sei die neue Zusammenstellung, mit der Howe Gelb und Giant Sand der eigenen Werklawine habhaft werden wollen, und solches Understatement ist ja programmatisch: Man kann in der kaum überschaubaren Diskografie des fleißigen Trios aus Tucson, Arizona schließlich nicht plötzlich strahlende Sieger küren und von Greatest Hits sprechen, wo alle […] mehr…

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    Nick Cave - No More Shall We Part

    Jetzt kommt es, nach so vielen Jahren, so vielen Anstrengungen, so vielen Platten. Das Mordsalbum. Der Cave-Hammer. Die Vollendete. Die Kunst der Fuge. Das Hauptwerk. Der arme Poet musste erst ganz ruhig werden, bei seinem Liebesschmerz-Reigen „TheBoatman’s Call“, um diesen Felsen zu stemmen. Dann war die Zeit reif. Die Welt war wurscht. Und Nick Cave […] mehr…

  • DVD

    DVD

    TOOL Salival (Vokano/Zomba) Ein drittes Studioalbum der Avantgarde-Rocker um Sänger Maynard James Keenan wird es nun doch nicht vor Mitte Mai geben. Da kommt dieses liebevoll gestaltete Box-Set gerade recht. Enthalten ist neben einem aufwändigen und reich bebilderten Booklet eine 74minütige Audio-CD mit faszinierend intensiven Live-Aufnahmen, sowie drei bisher unveröffentlichten Studiostücken – darunter das mit […] mehr…

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    Drucksachen

    „A CHANGE IS GONNA COME“ (Payback, ca. 45 Mark) von Craig Werner ist Pflichtlektüre für jeden, dem schwarze Musik am Herzen liegt, in die Beine geht, in den Kopf steigt und bisweilen Rätsel aufgibt. Werner ist Dozent für Afro-Amerikanische Studien, doch ist seine Analyse erfrischend frei von schnödem Akademismus, seine Sprache ohne Dünkel. Benannt nach […] mehr…

  • leinwand

    leinwand

    GEGEN JEDE REGEL (Start26.4.) von Boaz Yakin: Auf den ersten Blick tritt Denzel Washington mal wieder als schwarzer Jesus an. Er spielt Herman Boone, Anfang der Siebziger der erste Farbige, der als Cheftrainer ein College-Footballteam übernimmt und die Spieler der „Titans“ nicht nach Hautfarbe aufstellt. Das idealistische Motiv tritt allerdings hinter seinem eigentlichen Streben zurück: […] mehr…

  • Mississippi John Hurt - The Complete Studio Recordings

    Mississippi John Hurt – The Complete Studio Recordings

    Er war der sanftmütigste und introvertierteste unter den ganz großen Country Blues-Interpreten diesseits von Blind Willie Johnson – mehr ein Folkie im weitesten Sinne des Begriffe denn ein typischer Blues-Sänger und auch im Gospel-Genre zu Hause. Im Gegensatz zu vielen Kollegen reklamierte er Songs anderer Autoren niemals als Eigenkompositionen, sondern erklärte im Konzert (und auch […] mehr…

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    The Soft Boys – Underwater Moonlight

    Wiederveröffentlichung des Albums von 1980 mit reichlich Ausschuss Als die Soft Boys ein Jahr nach dem ersten richtigen Album ^i Can Of Bees“ mit “ Underwater Moonlight“ ein kleines, in der historischen Wirkung ungemein einflussreiches Meisterwerk des Gitarrenrock vorlegten, war das eine so verwirrend vielseitige Songkollektion, dass man sich mild irritiert fragen durfte: Wieso halten […] mehr…

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    Canned Heat – Future Blues/Historical Figures

    Immer nur Blues undBoogie, das aber auf stetig hohem Niveau Sackweise Umbesetzungen und mehrere Todesfälle haben die kontinuierliche Qualität der, ,Hitze in Dosen“ nicht sonderlich beeinträchtigt Auch der Standard dieser (einzeln erscheinenden) Reissues von 1971 bzw. 1972 blieb von dem Personalkarussell glücklicherweise mehr oder weniger unberührt. Blues dC Boogie & Blues, diese Programmfarbe wurde (bis […] mehr…

  • Love - Forever Changes

    Love – Forever Changes

    Ein strahlender Platz 154 in den US-Billboard-Charts, das war 1967 der Lohn für das definitive Meisterwerk von Arthur Lee und seiner Combo. Und laut Statistik hat das überwältigende Stück bis heute noch nicht die Millionengrenze im Verkauf erreicht. Hier ist er wieder, dieser fast unerklärliche Magnetismus, der auch von Alben wie „Astral Weeks“ (Van Morrison), […] mehr…

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    Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Elvis Presley Peace In The Valley -RC A/B MG/C ASTIE) Der Religionsstifter in einer seiner glanzvollsten Rollen: als Jubilator. „The Complete GospelRecordings“ ist ein qualitativ (Pressung) wie quantitativ (zwei Dutzend zusätzliche Tracks) aufgewerteter Nachfolger der 94er Box „Amazing Grace“. Neben sämtlichen Studio-Versionen der „Sacred Songs“ versammeln die fünf LPs späte, an Intensität schwer zu überbietende […] mehr…

  • Pixies – Complete B Sides

    Vielleicht die letzte Rückschau: die B-Seiten der Band um Frank Black Es mag schon so sein, wie Frank Black es beklagt: Die Pixies sind noch immer die Milchkuh des Labels 4AD. Diese B-Seiten-Sammlung (die zusammen mit Compilations von den bedeutenden Bands Lush und Modern English veröffentlicht wird) ist die erste nennenswerte Platte seit langer Zeit […] mehr…

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    Melvins- Trilogy

    Eingeschworene Fans haben die vorliegenden CDs längst im Schrank stehen, mussten für dieses Privileg allerdings tief in die Tasche greifen. Die ab „Trilogy“ gehandelte Serie erschien in regelmäßigem Abstand von Mai 1999 bis Februar 2000, doch zur Freude der Nachzügler ist die Zeit der hohen Importzölle nunmehr vorbei. Nach dem Ende ihres Major-Vertrags war dieser […] mehr…

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    David Bowie – Space Oddity

    David „Kid“ Jensen spielte es als erster. In seiner Show auf Radio Luxemburg, null bis drei Uhr, Empfang wechselhaft. Störungen im Äther, die nicht störten, denn das Ding kam eh von außerhalb unseres Sternensystems. „This is Major Tom to ground control“, waberte der Transistor im Sommer 1969, , J’m stepping through the door and Tm […] mehr…

  • Steely Dan Showbiz Kids Cover

    Steely Dan – Showbiz Kids 1972-1980 - Immer mal wieder: die Steely…

    Das war ein Moment, für den Oma lange gestrickt hat: Am Abend nach der Verleihung der Grammies vermeldete die „Tagesschau“, dass die beiden Routiniers Walter Becker und Donald ragen, die seit 1968 zusammen musizieren, drei Trophären gewannen. Und zwar für ein Album, das laut „Tageschau“ ungefähr „Zwei gegen die Natur“ heißt. Jawohl! Und dann sah […] mehr…

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    Eddi Reader – Simple Soul Alpha – The lmpossibleThrill

    VIRGIN Zweimal sensibles Liedgut für die Frauen-Selbsterfahrungsgruppe Stilistisch mögen Welten zwischen beiden Alben liegen, und doch wehen sie nahtlos ineinander über, weiße Kumuluswölkchen vor blauem Firmament, sensible Schwingungen aus einem femininen Nebenkosmos, ätherisch schön für den einen, tranig und tödlich monoton für den anderen. Vier Solo-Alben nach dem Ende von Fairground Attraction scheint sich Eddi […] mehr…

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    45 r.p.m

    Starsailor Fever Mercury Rev, anglisiert und kompositorisch aufgewertet. Das Orgelpfeifen legt sich wie Firnis über Piano-Kaskaden in Moll. „Riders On The Storni“ revisited, in sanftem Trab nur, ohne Doors-Paranoia. Und dazu singt James Walsh, gerade 20, Zeilen wie „Tremblin‘ down to my knee/ Fve got to leave the world behind me.“ Drei bemerkenswerte Tracks, mit […] mehr…