• Westernhagen  - So weit - Best Of Westernhagen

    Westernhagen – So weit – Best Of Westernhagen

    Der Kollege Grönemeyer meinte neulich, dass er in einer Best-Of-Kompilation keinen Sinn sehe. „Das kann man machen, wenn man 60 ist“, plauderte er einer „Viva“-Plaudertasche ins Mikrofon (übrigens um seine üppig orchestrierte Live-Best-Of zu promoten). Der Kollege Westernhagen hat da weniger Skrupel, schon mit 52 zu zeigen, wie weit er gekommen ist Ist ja auch […] mehr…

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    The Fall – TheUnutterable

    MarkE. Smith meckert gut gelaunt auf seiner besten Platte seit Jahren N ach mittlerweile beinahe einem Vierteljahrhundert Bandhistorie ist es zuletzt immer schwieriger geworden, der Flut an Veröffentlichungen von The Fall Herr zu werden. Nach Mark E. Smiths missglückten, etwas schmierigen House-Entwurf „Leritate“ (1997), zeigte „The Marshaü Suite“ (999) den Herrn der Schrullen wieder auf […] mehr…

  • DVD

    DVD - VON CARL-ERICH HAGEN Freddie Mercury…

    Freddie Mercury The Video Collection (EMI) Der Rock-Pfau bei seinen Ausflügen jenseits von Queen. Musikalisch oftmals eine handfeste Katastrophe, waren die Bilder zu seinen Solo-Singles stets mittels neuester Technologien entstanden, was die alten Clips auch im Jahr 2001 noch ansehnlich macht. Für das Mercury-Gepose neben der runden Opern-Diva Montserrat Caballe braucht der Seher aber noch […] mehr…

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    Roger Waters – InTheFlesh

    Ja, genau das wollten wir kurz vor Weihnachten noch einmal hören: Roger Waters, wie er all seine alten Hits schon wieder live singt, weil er ja keine neuen hat. Und manche Songs sind auch gar keine Hits. Sondern „The Pros And Cons Of Hitch Hiking Part 11“. Überhaupt hat es hier immer ganz viele Teile, […] mehr…

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    The Flaming Stars – A Walk On The Wired Side

    Ein subsonisches, sinbtres Rollen, die Rhythmen wie auf der Flucht vor dem guten Geschmack und anderen Paragraphen, die Orgel auf Talfahrt, sich überschlagend, heulend, wimmernd, die Gitarren blechern und konvulsiv, der Sänger mal manisch, dann wieder in dunkler Trance, fast tonlos, die Songs sämtlich aschfahl, ihre Synapsen zuckend, die Worte klamm und beklemmend. Kaltes Fieber. […] mehr…

  • Ricky Martin Sound Loaded

    Ricky Martin Sound Loaded

    Wahrscheinlich bt Ricky Martin an allem schuld. Er fing an mit „(Un, Dos, Tres) Maria“, die Welt verfiel seinem Latino-Charme – und jetzt haben wir Jennifer Lopez, die weder singen noch tanzen kann und in der Bronx statt auf Puerto Rico aufwuchs. Chrbtina Aguilera entdeckt nun ihre südamerikanischen Wurzeln, und Enrique Iglesias – ach, es […] mehr…

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    45 r.p.m.

    1. ERYKAH BADU: „Bag Lady“ (Motown). Unwiderstehlicher Soul mit Tamla-Swing, Jazz-Rhythmik und Gospel-Feeling. The Staple Singers meet Billie HoÜday. Führte sieben Wochen lang die US-R&B-Charts an. 2. TRAVIS: „Coming Around“ Ondependiente). Ein Song wie Fön, warm und schwindelerregend. Für den gloriosen Sound bedanken wir uns bei den Byrds, für die Importe bei den Fachgeschäften. Was […] mehr…

  • Kante - Zweilicht

    Kante – Zweilicht

    Klappt nicht mehr so mit dem Diskurs im deutschen Diskurs-Pop: Auf die Replik zu den letzten Thesen, auf die musikalischen Verrisse oder epigonalen Kopf nicker warten wir schon verdächtig lange. Wo Blumfeld (auch wieder zwei Jahre her) doch so einladend plakativ George Michael und die Münchener Blödheit bemühten und Surrogat den wieder entdeckten Rock unter […] mehr…

  • Alternativen

    Alternativen

    Calla – Scavengers So mürrisch das mittlerweile in Brooklyn ansässige Texaner-Trio aus der Wäsche guckt, so klingt auch die Musik. Verschlafene Gitarrenakkorde wälzen sich mühsam aus dem Bett, eine krächzende Stimme verlangt nach mehr Kaffee und noch mehr Exzess, und schon bald einigt man sich auf einen verkaterten Nachmittags-Groove, der im Laufe des Albums ganz […] mehr…

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    Savoy – Mountains Of Time

    Das dritte Werk des Liedschreibers und Gitarristen Pal Waaktaar-Savoy und dessen Frau Lauren ist daheim in Norwegen längst ein Renner – seit sich seine Hauptband a-ha mit einem leicht verjüngten Klang-Outfit recht erfolgreich der nachgeborenen Generation empfiehlt, besteht wohl einige Hoffnung, auch das Nebenwerk einigermaßen veritabel an den Mann bringen zu können. Das erste Stück […] mehr…

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    Wu-Tang Clan – The W

    Ein Haufen grimmiger Burschen posiert auf der Rückseite des Plattencovers zum Gruppenbild. Ganz vorne hockt ihr Mastermind RZA und hält ein ausgebreitetes Halstuch hoch, auf dem die Initialien OJD.B. stehen. „The W, das dritte Album des Wu-Täng Clan, ist Ol‘ Dirty Bastard gewidmet. Der ewige Trink- und Knastbruder des Clans ist über die Jahre mehrfach […] mehr…

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    The Marquis de Tren & Bonny Billy – Get On Jolly

    Alle Alben, EPs, Maxis und Singles von Will Oldham besitzen zu wollen, ist – zumindest in unseren Breiten – quasi unmöglich. Kaum ein anderer der wirklich großen Songwriter ist so kreativ, kaum ein anderer veröffentlicht in so vielen unterschiedhehen Formaten – und kaum ein anderer wird so schäbig importiert. Aber manchmal, in den seltenen Momenten […] mehr…

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    jazz von Klaus von Seckendorff

    Enrico Pieranunzi Trio The Music Ol Wayne Shorter (CHALLENGE/SUNNY MOON) Selbst schuld, wer Wayne Shorter nur als Saxofbnisten wahrnimmt und nicht als einen für Musikerkollegen ungewöhnlich ergiebigen Komponisten. Neben Klassikern wie „E.S.P.“ oder „Infant Eyes“ rückt der seinerseits sträflich verkannte Maestro Grande des italienischen Klavier-Jazz hier häufig übersehene Perlen in bestes Rampenlicht: elegant bei aller […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    Dave Alvin Public Domain (Highione/fenn) „Old folk songs are spirits“, schreibt Dave Alvin im aufklappbaren Digipack. Von allen guten Geistern verlassen war der Ex-Blasters-Mann gewiss nicht, als er diese 13 Traditionais zusammenstellte und damit auch einen schönen Beitrag zur aktuellen Debatte Internet vs. Copyright liefert: Diese Songs, notiert Dave Alvin, „belong to nobody. They belong […] mehr…

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    Tin Hat Trio Helium

    Zunächst haben sie das getan, was nahe liegt, wenn man Gitarre, Geige und Akkordeon spielt. Beim Debüt „Memory Is An Elephant“ dominierte vom Tango infizierte Kaffehausmusik der sentimental-schrägen Art. Für Runde zwei lassen die Zinnhüte einen edelgasgefüllten Ballon über den Weiten des Mittleren Westens aufsteigen: „Helium“, das sind vor allem Americana zwischen Bluegrass und Cajun, […] mehr…

  • South San Gabriel - Songs/Music

    South San Gabriel – Songs/Music

    Auch im Schatten gedeihen zuweilen hübsche Blüten. Denton, laut purer PR-Prosa nichts weniger als „the hotbed of real pure pop“, stand und steht als texanischer Musikstandort immer im Schatten von Austin und Lubbock und wohl auch noch Beaumont, wo stets Country-(Crooner)-Klasse heranreifte (Tex Ritter, George Jones, Mark Chesnutt). Denton? Da fallen einem erst mal nur […] mehr…

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    Morphine – Bootleg Detroit

    Der Tod, könnte man einigermaßen emphatisch sagen, war Mark Sandmans steter Begleiter: Der freundliche Sondermann aus Cambridge, Mass. lungerte sowohl mit seiner Lyrik als auch mit seinen Liedern stets am Abgrund, spiegelte das Zwielicht der Seele in betäubt-lakonischen Beat-Fragmenten und verschwand im Lauf der eigenen Historie zusehends vor dem eröffneten düsteren Horizont. Kurz vor seinem […] mehr…

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    Rage Against The Machine – Renegades

    What can a poor boy do but sing in a Rock’n’Roll Band?“ – Das scheint für Zack de la Rocha nicht mehr zu gelten. Am 20. Oktober gab der Sänger bekannt, dass er Rage Against The Machine verlässt – das Scheitern der Entscheidungsprozesse innerhalb der Band untergrabe sein künstlerisches und politisches Ideal. Das war ein […] mehr…

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    Nuggets von Jörg Gülden - The Funous Swampnders RideAgain (sireena)

    The Funous Swampnders RideAgainl isireenaj Zum ihren zehnjährigen Jubiläum lassen die Swampnders hier Leute aufspielen, deren Namen allein einem bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt: von Victor Krurnmenacher über Nadine und Robert Mitchum bis hin zu Steve Earle & The Del McCoury Band – alles nur erste Sahne. Ein abwechslungsreicher und waghalsiger Ritt durch […] mehr…

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    Roy Nathanson – Fire At Keaton’s Bar & Grill

    Ist sie nun wirklich abgebrannt, jene „Keaton’s Bar“, die ab „homey zone“ für alle Heimatlosen so vertraut normal wirkt, obwohl Deborah Harry hinterm Tresen steht? Hat es sie überhaupt gegeben? Von Elvis Costello werden wir’s nicht definitiv erfahren, obwohl er bei diesem Konzeptalbum der Erzähler ist. „Pissed as a fart“ singt er melancholisch rückblickend von […] mehr…