• Swell - Feed

    Swell – Feed

    Die Wüstensohne stoßen langsam auch in digitale Landschaften vor Die San Francisco-Neo-Folk-Veteranen Swell lassen es gemach angehen mit dem neuen Album. Zwei Jahre liegt ihr gar nicht übles „For All The Beautiful People“ nun schon zurück, und da ist es ja Zeit, die Wartenden mit wenigstens einigem neuem Material zu futtern „Feed“ versammelt sechs neue […] mehr…

  • Jimmy Smith - Dot Com Blues

    Jimmy Smith – Dot Com Blues

    Es sind immer dieselben, fast so, als würde es eine stillschweigende Übereinkunft geben, eine Telefonkette, ein Rabattsystem. Wenn also ein Veteran wie Jimmy Smith nach längerer Pause mal wieder ein Album macht, sind wie verabredet wieder mal Dt John und B.B. King und Taj Mahal und Keb‘ Mo‘ zur Stelle, kramen ein paar alte und […] mehr…

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    Short Cuts von Oliver Hüttmann, Gerrit Pohl & Jan Wigger

    FunnyvanDannen Melody Stard – t r i k o n t > Capone-N-Noreaga TheReunion iiommy boy/eastwest>1968-1973 Kaum Konzerte außerhalb Berlins, keine unnötiggeblähte Produktion. Nein, ausgebucht und blind verehrt will der ehemalige Lassiesinger nach wie vor nicht sein. Flach der Ball, ’n Bier im Gepäck und ein bisschen singen – allright! Die 18 neuen, nur manchmal […] mehr…

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    The Twilight Singers – Twilight

    Keine Lust auf fleckige Tische, matte Gläser, warmes Bier. Er nicht und wir auch nicht. Oder dieses Album muss aus dem Player. Gut, war halt ein Irrtum, hätte ja aber sein können. Dass Greg Dulli irgendwie das ständige Sich-schniegeln und Lippen spitzen und ordentlich auf dem Sofa, dem scheißunbequemen, sitzen, satt hatte. Sich klammheimlich davon […] mehr…

  • Marilyn Manson - Holywood

    Marilyn Manson – Holy Wood

    Geisterbahn nie gehabt: Die kleine Horrorshow wird zur Routine. Vor allem, was da später kommt, prangt vorne drauf ein Jesus am Kreuz mit unheimlich hasslichem Gesicht Und dieses Cover ist genial, weil es genauso funktioniert wie Marilyns Musik. Nicht das Bild ist wichtig und ob es ein gutes ist, auch für den Maler interessiert sich […] mehr…

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    Short cuts von Wolfgang Doebeling

    Dion Deja Nu (collectables/import) Vor 40 Jahren war er der coolste Crooner auf dem Planeten: Er vermählte mit seinen Belmonts den DooWop mit Highschool Rock und schmiedete ein Dutzend unzerstörbarer Pop-Klassikei; darunter „A Teenager In Love“ und „The Wanderer“. Inzwischen ist Dion 61 Jahre alt, verbringt die meiste Zeit in Florida, hat aber immer noch […] mehr…

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    The 6ths – Hyacinths And Thistles

    Songschreiber Stephin Metritt versammelt diesmal prominente Sänger Ferndiagnosen sind gefahrlich, doch das Risiko scheint begrenzt, wenn man Stephin Merritt Arbeitswut attestiert Deutlichstes Symptom waren zuletzt nicht weniger als die „69 Lore Songs“, die der New brker Songwriting-Maniac mit The Magnetic Fields am Stück reichte. Kaum sind da die Favoriten gefiltert, kreuzt Herr Merritt schon wieder […] mehr…

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    Söhne Mannheims – Zion

    Mannheim ist das neue Jerusalem, und der heilige Berg Zion liegt neuerdings auf dem Heidelberger Königsstuhl. Das ist zumindest die Vision, die Xavier Naidoo in der Silvesternacht 1992/93 ereilt hat „Das neue Jerusalem würde viereckig angelegt sein als Quadratestadt, als sternförmige Planstadt mit 144 einzelnen Vierecken. Mannheim und 144 000 Auserwählte würden in den Genuss […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Hotel Costes. Etage 3 (PSCHENT/PP SALES FORCES) Paris, Place Vendome: Der Resident DJ des Pariser Jet-Set-Hotels Costes verwöhnt anspruchsvolle Hörer mit High Society Downbeats für den gepflegten Chill-out Entspannt swingende Grooves verschmelzen mit Latinjazz, Deep House oder nostalgisch angehauchten Gesangsspuren. Nie war es leichter, sich eine Atmosphäre von Understatement und Dekadenz ins traute Heim zu […] mehr…

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    Songs:Ohia – Ghost Tropic

    Seine Jugend erlebte Jason Molina in einer Wohnwagensiedlung irgendwo in Ohio, wo er als Bassist in diversen Schülerbands Heavy Metal spielte. Seine erste Single unter dem Namen SongstOhia erschien hingegen auf dem Palace-Label und brachte ihm prompt den Rufeines talentierten Will-Oldham-Epigonen. Vom Stadion-Rock zum Einzelgängertum ist Molina seither unbeirrbar seinen Weg gegangen, wobei aus den […] mehr…

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    Buddy & The Huddle – Take A Ride lnto The Life Of Thomas Alva Edison

    Spurensuche, die nächste: Hatten Buddy & The Huddle in Tennessee für ihr Debüt Cormac McCarthys Roman „Suttree“ hinterhergespürt, um dabei -Music For A Still Undone Movie“ zu entdecken, so heften sich Roland Kopp und Michael Ströll diesmal an die Fersen eines Pioniers, der – unbewusst – konstitutive Elemente von Pop-Kultur schon definierte, als es den […] mehr…

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    Gorky’s Zygotic Mynci -The BlueTrees

    Eigentlich schon seit ihrem ersten Album „Patio “ haben Gorky’s Zygotic Mynci daheim im UK eine Art Sonderstatus; fernab des lauten Bombasts vieler Waliser Kollegen kultiviert die Formation um Vorderbarde Euros Childs komische Musik aus Prog-Rock-Verweisen, Mittelalter-Folk und Pop-Zitaten und hat sich so einen ähnlich nebulösen Ruf eingehandelt wie die schottischen Fabelwesen von Belle 8t […] mehr…

  • Joe Jackson - Night And Day II

    Joe Jackson – Night And Day II

    Zweiter Ausflug in die musikalischen Welten des nächtlichen New York In einer besseren Zeit, manche nennen sie die 80er Jahre, bestaunten wir in einer Sendung, die man „Rockpalast“ nannte, eine merkwürdige Gestalt: einen blassen Säugling mit langen Gliedmaßen. Der Säugling spielte Klavier und sang dazu, er beherrschte Salsa, Balladen und komische Mischformen, er begeisterte das […] mehr…

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    Erykah Badu – Mama’s Gun

    Man muss sich nicht dem Suff ergeben oder an der Nadel hängen, um Billie Holidays Timbre zu spüren. Man muss kein Christenmensch sein und auf das Himmelreich hoffen, um im Innersten aufgewühlt zu werden, wenn Aretha Franklin singt. Und man kann Erykah Badu lieben, ihrer Stimme und ihrer Musik erliegen, ohne vor der Hohepriesterin des […] mehr…

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    Drucksachen

    Die Geschichte des Bob Marley ließe sich auch anders erzählen. Distanzierter, entlang der Fakten. „Facts an‘ facts, an‘ fings an‘ fings: dem’s all a lotta fockin‘ bullshit“, hatte der Künstler indes oft gewettert. Intellekt gehörte nicht zu Marleys bevorzugten Erkenntnis-Instanzen, Wissen war ihm suspekt, solange es nicht in sein außerordentlich abstruses Weltbild passte: „Hear me! […] mehr…

  • Leinwand

    Leinwand

    D er Teufel ist gar nicht schlecht, wird in Hollywood immer noch gerne gewitzelt, er hat nur einen schlechten Imageberater. Dabei haben sich die charismatischsten Schauspieler nun wirklich Mühe gegeben: Robert De Niro stellte den Leibhaftigen bei „Angel Heart“ dar, AI Pacino agierte „Im Auftrag des Teufels“, Jack Nicholson gab ihn in „Die Hexen von […] mehr…

  • Ups..

    Greatest Best of

    Lenny Kravitz‚ „Greatest Hits“ (Virgin) wollen keinerlei „Best Of“-Anspruch anmelden. Der mittlerweile bewährte Trick sollte auch hier funktionieren: Die neue Single „Again“ ist weniger der Bonus-Track als vielmehr das Verkaufsargument. 3,0 Auch bei „The Best Of Blur“:18 Songs, aber nur „Music Is My Radar“ ist neu. Für Mädchen, die keine Alben sammeln. 3,0 „The Best […] mehr…

  • New Orleans Funk

    New Orleans Funk

    Memphis-Soul, Chicago-Blues, Detroit-Rock und Motown, Philly-Sound – alles gute Adressen, alles stilprägende Kapitel lokaler Aktivitäten mit grenzüberschreitenden Qualitäten. Doch Brutstätte und steter Quell vitaler und Genre-sprengender Klänge ist und bleibt New Orleans! In der tropisch-schwülen Hitze dieser Delta-Metropole wurde musikalisch schon immer auf mehr als zehn Flammen gekocht; was Wunder, denn die Köche waren französische […] mehr…

  • The Stax Story

    The Stax Story

    Ein Unikum war das Stax-Label in der gesamten Plattenindustrie, weil hier eine „Haus-Band“ (Booker T. & The MG’s) und fest angestellte Produzenten (David Porter und Isaac Hayes) den Gang der musikalischen Dinge weithin bestimmten. Kein anderes Indie-Label – nicht einmal Sun Records und auch nicht Chess – zeichnete sich durch eine vergleichbare Identität aus. In […] mehr…

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    David Sylvian -Evyerything And Nothing

    Anscheinend produktiver denn je, hat Synthie-Pop-Maestro Sylvian nach „Dead Bees On A Cake“ und „Approaching Silence“ mit diesem Doppel-Album so etwas wie eine Zwischenbilanz vorgelegt. Nur ist „Everything And Nothing“ entschieden das Gegenteil einer „Best Of‘-Werkschau. Bei der weit überwiegenden Mehrzahl der 29 Aufnahmen handelt es sich um Alternativ-Fassungen, komplette Remixes, entlegene Raritäten und gänzlich […] mehr…