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    Keb’Mo‘ – The Door

    This disc is designed for use in Super Audio CD players only“, steht hinten auf der Hülle, auch dass wir es mit „Direct Stream Digital“-Technologie zu tun haben. Sowas ist natürlich Wasser auf die Mühlen all jener, die Kevin Moore schon immer für einen harmlosen Design-Blueser hielten, der das „Muddy Water“ (so ein Titel vom […] mehr…

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    Short Cuts

    Billie Myers – Vertigo (Motor) Es beginnt mit einem Sample von „You Sexy Thing“, geht dann aber glücklicherweise nicht so schlimm weiter: eingängiger Pop mit ein bisschen Soul und Funk, eine gute Stimme und gar nicht dumme Texte. Leider hat der Produzent den Sound etwas zu glatt gebügelt 3,0 Loony – Into The Loonyverse (Connected) […] mehr…

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    Dwight Yoakam – Tomorrow’s Sound Today

    Country-Crooner, deren Coolness-Quotient in den letzten zehn Jahren nicht auf unter Null sackte: Wieviele gibt es noch davon? Eine Handvoll vielleicht, und der jüngste dieser illustren Schar ist Dwight Yoakam. Trotz Hut. Der steht ihm nämlich gut, weil er dazu stets die passenden Röhren-Jeans trägt und lieber tot wäre, als nur ein einziges Mal in […] mehr…

  • Die Fantastischen Vier Unplugged Cover

    Die Fantastischen Vier - MTV Unplugged

    Die Veteranen und Vorreiter melden sich aus einer Tropfsteinhöhle mehr…

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    Jazz - VON KLAUS VON SECKENDORFF

    Jarrett/Peacock/DeJohnette – Whisper Not (ECM) Nein, dies ist nicht einfach eine weitere Doppel-CD, auf der das „Standards Trio“ des Pianisten seine seit fast 20 Jahren vertrauten Routinen pflegt: Nach einer längeren Krankheitspause und vorsichtigem Neubeginn mit einem Solo-Album war für Jarrett nichts selbstverständlich bei diesem Trio-Konzert in Paris. Die Freude am Gelingen ohne Rückgriff auf […] mehr…

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    Short cuts

    Norma Waterson – Bright Shiny Morning (Topic) Begab sich Britanniens beste Interpretin mit ihren letzten beiden Alben auf das ungewohnte Terrain des Nachkriegs-Songs und coverte zeitgenössische Komponisten wie Elvis Costello oder The Grateful Dead, so kehrt sie mit „Bright Shiny Morning“ zurück in den ewig fruchtbaren Schoß des Traditional Folk. Ihre wahre Berufung. Beherrschendes Thema […] mehr…

  • Johnny Dowd - Temporary Shelter

    Johnny Dowd – Temporary Shelter

    Nun geht’s wirklich ans Eingemachte. Leichte Kost hatte der Möbelspediteur aus Ithaca, New York, schon auf „Wrong Side Of Memphis“ und „Pictures From Life’s Other Side“ nicht gereicht doch „Temporary Shelter“ stellt selbst hartgesottene Zeitgenossen auf die Probe. Das trifft schon den musikalischen Kern dieser elf Songs, die etwaige Roots-Spuren der beiden Vorgänger radikal tilgen. […] mehr…

  • Sade -  Lovers Rock

    Sade – Lovers Rock

    Die Qualität derentwegen man diese Platte jedem empfehlen kann, ist dieselbe, die vom Kauf abraten lässt: Nichts scheint sich je zu ändern in der Welt von Sade Adu. Die Dame, wie früher nach außen kühl, mondän, unnahbar, ganz Luxusgeschöpf, in Wahrheit jedoch eher schüchtern und öffentlicher Zurschaustellung abhold, erweist sich ein weiteres Mal resistent gegenüber […] mehr…

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    Badlands – A Tribute To Springsteen’s „Nebraska“

    Amerikanische Songschreiber versuchen sich an dem Meisterwerk. Ist das die ultimative Ehrenerklärung für einen Songwriter? Vielleicht. Die Tribute-Flut pickt(e) sich in der Regel die Rosinen aus dem gesamten Kuchen, um diese mehr oder minder genießbar neu anzurichten. Ein komplettes Album zu covern, ein so substanzielles dazu, ist gewiss eine ultimative Herausforderung. Johnny Cash ist leider […] mehr…

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    Beats

    Pizzicato Five – The Fifth Release From Matador (Matador/Zomba) Dem Team Yasuharu Konishi (Sampling und verwegener Musikgeschmack)und Maki Nomiya (niedlicher japanischer Gesang) ist wieder einmal eine gut gelaunte und erfrischend unernste CD gelungen: Ein amüsant-schräger Mix aus 60er Jahre-Geschmacklosigkeiten, Jazz, Beat und Bossa Nova. Das Stimmungsbarometer pendelt zwischen lockerem Lounge-Pop zum Abhängen und nahezu hysterischer […] mehr…

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    Luka Bloom – Keeper Ot The Flame

    Der Albumtitel ist so schlimm, dass man gleich an das vorherige Werk von Luka Bloom denken muss. „Salty Heaven“ war so unerträglich schwülstig, dass keine Entschuldigung mehr half. Der irische Songwriter mag den Glauben wiedergefunden und die Natur entdeckt haben. Schön für ihn, aber musste es so viel armseliger Romantizismus sein, so viel esoterisches Geschwurbel? […] mehr…

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    Tom Tom Club – The Good The Bad And The Funky

    Ganze acht Jahre haben sich die Eheleute Tina Weymouth und Chris Frantz mit einem neuen Album ihres Tom Tom Club Zeit gelassen. Es gibt mittlerweile eine Farm zu pflegen, Kinder großzuziehen und gelegentlich Kollegen zu produzieren – jenseits der Talking Heads machen die großen künstlerischen Entwürfe und ambitionierten Kreativakte nur Sinn, wenn sie sich ins […] mehr…

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    Roni Size – In The Mode

    Das Video zur aktuellen Single „Who Told You“ stammt von Hype Williams, einem der angesagtesten Clip-Regisseure der HipHop-Szene. Die naheliegende Vermutung eines beabsichtigten Durchbruchs in kommerzielle Bereiche wird aber durch nahezu jedes Stück des neuen Albums Lügen gestraft „In The Mode“ ist künstlerisch kompromisslos, und der Drang zur Weiterentwicklung vorhandener Formen ist deutlich hörbar. Alle, […] mehr…

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    Calvin Russell – Crossroad

    Der Mann ist die wandelnde Übererfüllung des straßenweisen Hobo-Barden: Texaner mit wild oszillierendem Lebenlauf, an Halloween geboren und in einer Kneipe aufgewachsen. Wenn er wenigstens nicht so ein pockennarbiges, schicksalszerfurchtes Gesicht hätte. Und dann seine Kluft – die staubt sicher, wenn man ihm auf die Schulter klopft. Genauso trocken und gebeutelt und schrundig klingt auch […] mehr…

  • Molly Hatchet - Kingdom Of XII

    Molly Hatchet – Kingdom Of XII

    Damit das mal klar ist! „The band’s message to the world: The south has risen again!“ Den Eindruck kann man in der Tat gewinnen, zumindest wenn man bei SPV unter Vertrag ist. Denn hier hat man all den Klapperschlangenrockern, Rotnacken und Dickbäuchen seit geraumer Zeit eine behagliche Heimstatt eingerichtet. Und auch Molly Hatchet fühlen sich […] mehr…

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    Her Space Hohday – Home Is Where You Hang Yourself

    Marc Bianchi, Sänger und Allesmacher bei Her Space Holiday, schafft sich seine Musik nun schon seit einigen Jahren daheim im Kellerstudio in San Francisco selbst, singt faule Psychedelika zu nackten Gitarren und spärlichen Arrangements und gefällt sich in der selbst gebauten Autarkie. Das neue Album nun zeigt Bianchi am Rand eines weiten, menschenleeren Raumes, der […] mehr…

  • Keith Caputo - Died Laughing - Pure

    Keith Caputo – Died Laughing – Pure

    Mut hat dieser Mann ja. Stellt sich einfach hin und singt „Why“, als hätte es Annie Lennox nie gegeben. Als wäre es sein Song, sein Stil und gar nicht komisch, dass er nach einer mehrjährigen Karriere bei einer Hardcore-Band jetzt eine Pop-Ballade zum Besten gibt. Keith Caputo croont beinahe, er fleht und jammert. Und es […] mehr…

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    Motörhead - The Best Of

    Detonationsmeister: eine lange erwartete Anthologie des Lärms mehr…

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    The Band – Music From Big Pink

    Über den Rang der ersten drei Meisterwerke dieser der – Band noch viel mehr Tinte zu vergießen, erübrigt sich an dieser Stelle wohl. Das hat im Übrigen Rob Bowman in seinen so ausführlichen wie luziden, minuziös ins Detail gehenden und im Fall von „Cahoots“ zwischen den Zeilen auch nicht unkritischen Liner Notes schon getan. Selten […] mehr…

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    Sorrows – Take A Heart

    Eine exzellente Wiederveröffentlichung! Auch wenn die Band aus Coventry bis heute von lediglich einem nur mittelprächtig platzierten Hit zehrt – sie war eine Klasse für sich. Der krachende Mod-Freakbeat überragte schon Mitte der Sechziger unzählige Produkte von Zeitgenossen. Bislang waren ausschließlich (klanglich schwache) l:l-Überspielungen oder Best-Of-Zusammenstellungen erhältlich, was einen permanenten Überhang starken Materials zur Folge […] mehr…