• South San Gabriel - Songs/Music

    South San Gabriel – Songs/Music

    Auch im Schatten gedeihen zuweilen hübsche Blüten. Denton, laut purer PR-Prosa nichts weniger als „the hotbed of real pure pop“, stand und steht als texanischer Musikstandort immer im Schatten von Austin und Lubbock und wohl auch noch Beaumont, wo stets Country-(Crooner)-Klasse heranreifte (Tex Ritter, George Jones, Mark Chesnutt). Denton? Da fallen einem erst mal nur […] mehr…

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    Morphine – Bootleg Detroit

    Der Tod, könnte man einigermaßen emphatisch sagen, war Mark Sandmans steter Begleiter: Der freundliche Sondermann aus Cambridge, Mass. lungerte sowohl mit seiner Lyrik als auch mit seinen Liedern stets am Abgrund, spiegelte das Zwielicht der Seele in betäubt-lakonischen Beat-Fragmenten und verschwand im Lauf der eigenen Historie zusehends vor dem eröffneten düsteren Horizont. Kurz vor seinem […] mehr…

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    Rage Against The Machine – Renegades

    What can a poor boy do but sing in a Rock’n’Roll Band?“ – Das scheint für Zack de la Rocha nicht mehr zu gelten. Am 20. Oktober gab der Sänger bekannt, dass er Rage Against The Machine verlässt – das Scheitern der Entscheidungsprozesse innerhalb der Band untergrabe sein künstlerisches und politisches Ideal. Das war ein […] mehr…

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    Nuggets von Jörg Gülden - The Funous Swampnders RideAgain (sireena)

    The Funous Swampnders RideAgainl isireenaj Zum ihren zehnjährigen Jubiläum lassen die Swampnders hier Leute aufspielen, deren Namen allein einem bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt: von Victor Krurnmenacher über Nadine und Robert Mitchum bis hin zu Steve Earle & The Del McCoury Band – alles nur erste Sahne. Ein abwechslungsreicher und waghalsiger Ritt durch […] mehr…

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    Roy Nathanson – Fire At Keaton’s Bar & Grill

    Ist sie nun wirklich abgebrannt, jene „Keaton’s Bar“, die ab „homey zone“ für alle Heimatlosen so vertraut normal wirkt, obwohl Deborah Harry hinterm Tresen steht? Hat es sie überhaupt gegeben? Von Elvis Costello werden wir’s nicht definitiv erfahren, obwohl er bei diesem Konzeptalbum der Erzähler ist. „Pissed as a fart“ singt er melancholisch rückblickend von […] mehr…

  • Swell - Feed

    Swell – Feed

    Die Wüstensohne stoßen langsam auch in digitale Landschaften vor Die San Francisco-Neo-Folk-Veteranen Swell lassen es gemach angehen mit dem neuen Album. Zwei Jahre liegt ihr gar nicht übles „For All The Beautiful People“ nun schon zurück, und da ist es ja Zeit, die Wartenden mit wenigstens einigem neuem Material zu futtern „Feed“ versammelt sechs neue […] mehr…

  • Jimmy Smith - Dot Com Blues

    Jimmy Smith – Dot Com Blues

    Es sind immer dieselben, fast so, als würde es eine stillschweigende Übereinkunft geben, eine Telefonkette, ein Rabattsystem. Wenn also ein Veteran wie Jimmy Smith nach längerer Pause mal wieder ein Album macht, sind wie verabredet wieder mal Dt John und B.B. King und Taj Mahal und Keb‘ Mo‘ zur Stelle, kramen ein paar alte und […] mehr…

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    Short Cuts von Oliver Hüttmann, Gerrit Pohl & Jan Wigger

    FunnyvanDannen Melody Stard – t r i k o n t > Capone-N-Noreaga TheReunion iiommy boy/eastwest>1968-1973 Kaum Konzerte außerhalb Berlins, keine unnötiggeblähte Produktion. Nein, ausgebucht und blind verehrt will der ehemalige Lassiesinger nach wie vor nicht sein. Flach der Ball, ’n Bier im Gepäck und ein bisschen singen – allright! Die 18 neuen, nur manchmal […] mehr…

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    The Twilight Singers – Twilight

    Keine Lust auf fleckige Tische, matte Gläser, warmes Bier. Er nicht und wir auch nicht. Oder dieses Album muss aus dem Player. Gut, war halt ein Irrtum, hätte ja aber sein können. Dass Greg Dulli irgendwie das ständige Sich-schniegeln und Lippen spitzen und ordentlich auf dem Sofa, dem scheißunbequemen, sitzen, satt hatte. Sich klammheimlich davon […] mehr…

  • Marilyn Manson - Holywood

    Marilyn Manson – Holy Wood

    Geisterbahn nie gehabt: Die kleine Horrorshow wird zur Routine. Vor allem, was da später kommt, prangt vorne drauf ein Jesus am Kreuz mit unheimlich hasslichem Gesicht Und dieses Cover ist genial, weil es genauso funktioniert wie Marilyns Musik. Nicht das Bild ist wichtig und ob es ein gutes ist, auch für den Maler interessiert sich […] mehr…

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    Short cuts von Wolfgang Doebeling

    Dion Deja Nu (collectables/import) Vor 40 Jahren war er der coolste Crooner auf dem Planeten: Er vermählte mit seinen Belmonts den DooWop mit Highschool Rock und schmiedete ein Dutzend unzerstörbarer Pop-Klassikei; darunter „A Teenager In Love“ und „The Wanderer“. Inzwischen ist Dion 61 Jahre alt, verbringt die meiste Zeit in Florida, hat aber immer noch […] mehr…

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    The 6ths – Hyacinths And Thistles

    Songschreiber Stephin Metritt versammelt diesmal prominente Sänger Ferndiagnosen sind gefahrlich, doch das Risiko scheint begrenzt, wenn man Stephin Merritt Arbeitswut attestiert Deutlichstes Symptom waren zuletzt nicht weniger als die „69 Lore Songs“, die der New brker Songwriting-Maniac mit The Magnetic Fields am Stück reichte. Kaum sind da die Favoriten gefiltert, kreuzt Herr Merritt schon wieder […] mehr…

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    Söhne Mannheims – Zion

    Mannheim ist das neue Jerusalem, und der heilige Berg Zion liegt neuerdings auf dem Heidelberger Königsstuhl. Das ist zumindest die Vision, die Xavier Naidoo in der Silvesternacht 1992/93 ereilt hat „Das neue Jerusalem würde viereckig angelegt sein als Quadratestadt, als sternförmige Planstadt mit 144 einzelnen Vierecken. Mannheim und 144 000 Auserwählte würden in den Genuss […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Hotel Costes. Etage 3 (PSCHENT/PP SALES FORCES) Paris, Place Vendome: Der Resident DJ des Pariser Jet-Set-Hotels Costes verwöhnt anspruchsvolle Hörer mit High Society Downbeats für den gepflegten Chill-out Entspannt swingende Grooves verschmelzen mit Latinjazz, Deep House oder nostalgisch angehauchten Gesangsspuren. Nie war es leichter, sich eine Atmosphäre von Understatement und Dekadenz ins traute Heim zu […] mehr…

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    Songs:Ohia – Ghost Tropic

    Seine Jugend erlebte Jason Molina in einer Wohnwagensiedlung irgendwo in Ohio, wo er als Bassist in diversen Schülerbands Heavy Metal spielte. Seine erste Single unter dem Namen SongstOhia erschien hingegen auf dem Palace-Label und brachte ihm prompt den Rufeines talentierten Will-Oldham-Epigonen. Vom Stadion-Rock zum Einzelgängertum ist Molina seither unbeirrbar seinen Weg gegangen, wobei aus den […] mehr…

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    Buddy & The Huddle – Take A Ride lnto The Life Of Thomas Alva Edison

    Spurensuche, die nächste: Hatten Buddy & The Huddle in Tennessee für ihr Debüt Cormac McCarthys Roman „Suttree“ hinterhergespürt, um dabei -Music For A Still Undone Movie“ zu entdecken, so heften sich Roland Kopp und Michael Ströll diesmal an die Fersen eines Pioniers, der – unbewusst – konstitutive Elemente von Pop-Kultur schon definierte, als es den […] mehr…

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    Gorky’s Zygotic Mynci -The BlueTrees

    Eigentlich schon seit ihrem ersten Album „Patio “ haben Gorky’s Zygotic Mynci daheim im UK eine Art Sonderstatus; fernab des lauten Bombasts vieler Waliser Kollegen kultiviert die Formation um Vorderbarde Euros Childs komische Musik aus Prog-Rock-Verweisen, Mittelalter-Folk und Pop-Zitaten und hat sich so einen ähnlich nebulösen Ruf eingehandelt wie die schottischen Fabelwesen von Belle 8t […] mehr…

  • Joe Jackson - Night And Day II

    Joe Jackson – Night And Day II

    Zweiter Ausflug in die musikalischen Welten des nächtlichen New York In einer besseren Zeit, manche nennen sie die 80er Jahre, bestaunten wir in einer Sendung, die man „Rockpalast“ nannte, eine merkwürdige Gestalt: einen blassen Säugling mit langen Gliedmaßen. Der Säugling spielte Klavier und sang dazu, er beherrschte Salsa, Balladen und komische Mischformen, er begeisterte das […] mehr…

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    Erykah Badu – Mama’s Gun

    Man muss sich nicht dem Suff ergeben oder an der Nadel hängen, um Billie Holidays Timbre zu spüren. Man muss kein Christenmensch sein und auf das Himmelreich hoffen, um im Innersten aufgewühlt zu werden, wenn Aretha Franklin singt. Und man kann Erykah Badu lieben, ihrer Stimme und ihrer Musik erliegen, ohne vor der Hohepriesterin des […] mehr…

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    Drucksachen

    Die Geschichte des Bob Marley ließe sich auch anders erzählen. Distanzierter, entlang der Fakten. „Facts an‘ facts, an‘ fings an‘ fings: dem’s all a lotta fockin‘ bullshit“, hatte der Künstler indes oft gewettert. Intellekt gehörte nicht zu Marleys bevorzugten Erkenntnis-Instanzen, Wissen war ihm suspekt, solange es nicht in sein außerordentlich abstruses Weltbild passte: „Hear me! […] mehr…