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    Flashbacks Vol. 1-6

    Donald Duck marschiert im Stechschritt zum Sound des „Yankee Doodle“ und plappert Papa Walt Disney ein Ohr ab, wie gern er doch mit seinen Freunden an die Front gehen würde. Bing Crosby trällert gemeinsam mit den Andrew Sisters „There will be a hot time in the town of Berlin/ When the yanks go marchin‘ in.“ […] mehr…

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    Short cuts von Bernd Matheja

    Bobby Troup Sings Johnny Mercer – w e 5 T S i D E) Wenn er sang, dann nur mit halber Stimme, sein Piano-Anschlag kam aus dem Fliegengewicht Das Endprodukt wirkte wie beiläufig hingeplinkert, aus Hals und Ärmel geschüttelt Und doch war der 1999 verstorbene Schöpfer von „Route 66“ (hier nicht dabei) ein ganz Großer. […] mehr…

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    Humble Pie – The Immediate Anthology

    Eine opulente Gesamtschau der frühenjahre mit Bonus-Tracks Eine willkommene Gesamtausgabe der Briten-Band mit Shouter Steve Marriott, Peter Frampton, Greg Ridley und Jerry Shirley auf einer klanglich ausgezeichneten Doppel-CD. Untergebracht wurden zwei ungekürzte Originalalben, die Hit-Single „Natural Born Bugie“/“Wrist Job“ sowie gleich neun unveröffentlichte Titel bzw. Fassungen aus der Immediate-Phase. Die attraktive Rock-, Blues- und Country-Mixtur […] mehr…

  • Beach Boys Studio Session Cover

    The Beach Boys - Studio Sessions 61 – 62

    Die ersten Gehversuche in einem Studio, die Geburtsstunde eines Genies. Besonders die Sessions in Hite Morgans Heimstudio am 15. September 1961 sind bemerkenswert Historisch ohnehin, aber nicht minder musikalisch. Die Beach Boys, Fans von Vocal Groups wie den Fbur Freshmen und den Belmonts, und bereits infiziert von Dick Dales twangigen Klängen, suchten noch ihren eigenen […] mehr…

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    Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Lou Reed All Tomorrow’s Dance Parties (Norton) Schwer vorstellbar, aber selbst der strenge Onkel Lou war mal Teenager, hormongesteuert und dem Trivialen nicht abhold. „Take away the oceans/ Take away the seas/ Take away die sunshine/ Take away the trees“ barmt er, „but please leave my baby for me.“ Selbst geschrieben. The Jades hieß seine […] mehr…

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    Eddie Hinton – Dear Y’all

    Kein anderer Weißer sang so wie er (Otis gebleicht), Aretha Franklin, Wilson Pickett & Co. machten seine Songs zu Hits. In eigener Sache kam der Super-Krächzer nie auf einen grünen Zweig trotz höchstem Lob nicht nur aus dem Kreis der Arbeitskollegen rund um die Muscle Shoals Studios. Im Juli 1995 hat Hin ton der unfassbaren […] mehr…

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    Elvis Presley – Peace In The Valley – The Complete Gospel Recordings

    Elvis Presleys Behauptung, er kenne so ziemlich jeden Gospelsong, der je geschrieben wurde, war keine Anmaßung, die darf man für bare Münze nehmen. Von allen Gospel-LPs seiner Karriere war die einzige vergleichsweise mittelmäßige „He Waüts Beside Me“. Die veröffentlichte RCA – die übliche Absahne – kurz nach seinem Tod als Sammelsurium von Aufnahmen, die er […] mehr…

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    Dusty Springt ield – Simply Dusty

    Sie konnte „I Think It’s Going To VRain Today“ nicht so todtraurig singen wie Randy Newman auf seiner Debüt-LP. Ihre Cover-Version ist trotzdem die definitive. Und die von Van Morrisons „Tupelo Honey“ auch. Und „I Don’t Want To Hear It Anymore“ – den Liner Notes hier zufolge „her most emotive Performance, the soft moan of […] mehr…

  • Westernhagen  - So weit - Best Of Westernhagen

    Westernhagen – So weit – Best Of Westernhagen

    Der Kollege Grönemeyer meinte neulich, dass er in einer Best-Of-Kompilation keinen Sinn sehe. „Das kann man machen, wenn man 60 ist“, plauderte er einer „Viva“-Plaudertasche ins Mikrofon (übrigens um seine üppig orchestrierte Live-Best-Of zu promoten). Der Kollege Westernhagen hat da weniger Skrupel, schon mit 52 zu zeigen, wie weit er gekommen ist Ist ja auch […] mehr…

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    The Fall – TheUnutterable

    MarkE. Smith meckert gut gelaunt auf seiner besten Platte seit Jahren N ach mittlerweile beinahe einem Vierteljahrhundert Bandhistorie ist es zuletzt immer schwieriger geworden, der Flut an Veröffentlichungen von The Fall Herr zu werden. Nach Mark E. Smiths missglückten, etwas schmierigen House-Entwurf „Leritate“ (1997), zeigte „The Marshaü Suite“ (999) den Herrn der Schrullen wieder auf […] mehr…

  • DVD

    DVD - VON CARL-ERICH HAGEN Freddie Mercury…

    Freddie Mercury The Video Collection (EMI) Der Rock-Pfau bei seinen Ausflügen jenseits von Queen. Musikalisch oftmals eine handfeste Katastrophe, waren die Bilder zu seinen Solo-Singles stets mittels neuester Technologien entstanden, was die alten Clips auch im Jahr 2001 noch ansehnlich macht. Für das Mercury-Gepose neben der runden Opern-Diva Montserrat Caballe braucht der Seher aber noch […] mehr…

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    Roger Waters – InTheFlesh

    Ja, genau das wollten wir kurz vor Weihnachten noch einmal hören: Roger Waters, wie er all seine alten Hits schon wieder live singt, weil er ja keine neuen hat. Und manche Songs sind auch gar keine Hits. Sondern „The Pros And Cons Of Hitch Hiking Part 11“. Überhaupt hat es hier immer ganz viele Teile, […] mehr…

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    The Flaming Stars – A Walk On The Wired Side

    Ein subsonisches, sinbtres Rollen, die Rhythmen wie auf der Flucht vor dem guten Geschmack und anderen Paragraphen, die Orgel auf Talfahrt, sich überschlagend, heulend, wimmernd, die Gitarren blechern und konvulsiv, der Sänger mal manisch, dann wieder in dunkler Trance, fast tonlos, die Songs sämtlich aschfahl, ihre Synapsen zuckend, die Worte klamm und beklemmend. Kaltes Fieber. […] mehr…

  • Ricky Martin Sound Loaded

    Ricky Martin Sound Loaded

    Wahrscheinlich bt Ricky Martin an allem schuld. Er fing an mit „(Un, Dos, Tres) Maria“, die Welt verfiel seinem Latino-Charme – und jetzt haben wir Jennifer Lopez, die weder singen noch tanzen kann und in der Bronx statt auf Puerto Rico aufwuchs. Chrbtina Aguilera entdeckt nun ihre südamerikanischen Wurzeln, und Enrique Iglesias – ach, es […] mehr…

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    45 r.p.m.

    1. ERYKAH BADU: „Bag Lady“ (Motown). Unwiderstehlicher Soul mit Tamla-Swing, Jazz-Rhythmik und Gospel-Feeling. The Staple Singers meet Billie HoÜday. Führte sieben Wochen lang die US-R&B-Charts an. 2. TRAVIS: „Coming Around“ Ondependiente). Ein Song wie Fön, warm und schwindelerregend. Für den gloriosen Sound bedanken wir uns bei den Byrds, für die Importe bei den Fachgeschäften. Was […] mehr…

  • Kante - Zweilicht

    Kante – Zweilicht

    Klappt nicht mehr so mit dem Diskurs im deutschen Diskurs-Pop: Auf die Replik zu den letzten Thesen, auf die musikalischen Verrisse oder epigonalen Kopf nicker warten wir schon verdächtig lange. Wo Blumfeld (auch wieder zwei Jahre her) doch so einladend plakativ George Michael und die Münchener Blödheit bemühten und Surrogat den wieder entdeckten Rock unter […] mehr…

  • Alternativen

    Alternativen

    Calla – Scavengers So mürrisch das mittlerweile in Brooklyn ansässige Texaner-Trio aus der Wäsche guckt, so klingt auch die Musik. Verschlafene Gitarrenakkorde wälzen sich mühsam aus dem Bett, eine krächzende Stimme verlangt nach mehr Kaffee und noch mehr Exzess, und schon bald einigt man sich auf einen verkaterten Nachmittags-Groove, der im Laufe des Albums ganz […] mehr…

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    Savoy – Mountains Of Time

    Das dritte Werk des Liedschreibers und Gitarristen Pal Waaktaar-Savoy und dessen Frau Lauren ist daheim in Norwegen längst ein Renner – seit sich seine Hauptband a-ha mit einem leicht verjüngten Klang-Outfit recht erfolgreich der nachgeborenen Generation empfiehlt, besteht wohl einige Hoffnung, auch das Nebenwerk einigermaßen veritabel an den Mann bringen zu können. Das erste Stück […] mehr…

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    Wu-Tang Clan – The W

    Ein Haufen grimmiger Burschen posiert auf der Rückseite des Plattencovers zum Gruppenbild. Ganz vorne hockt ihr Mastermind RZA und hält ein ausgebreitetes Halstuch hoch, auf dem die Initialien OJD.B. stehen. „The W, das dritte Album des Wu-Täng Clan, ist Ol‘ Dirty Bastard gewidmet. Der ewige Trink- und Knastbruder des Clans ist über die Jahre mehrfach […] mehr…

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    The Marquis de Tren & Bonny Billy – Get On Jolly

    Alle Alben, EPs, Maxis und Singles von Will Oldham besitzen zu wollen, ist – zumindest in unseren Breiten – quasi unmöglich. Kaum ein anderer der wirklich großen Songwriter ist so kreativ, kaum ein anderer veröffentlicht in so vielen unterschiedhehen Formaten – und kaum ein anderer wird so schäbig importiert. Aber manchmal, in den seltenen Momenten […] mehr…