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    Taste – The Best Of

    Klarer und kantiger hat sich zum Thema Blues-Rock Ende der 60er Jahre wohl kaum jemand zu Wort gemeldet. Rory Gallagher (g, voc), Richard McCracken (b) und John Wilson (dr) schufen die perfekte Synthese, ritten für so manche Combo vor (die dann allerdings nicht folgen konnte). Für eine Midprice-CD ist das 18-Song-Angebot in Ordnung. Taste-Klassiker wie […] mehr…

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    Electric Prunes – Mass In F Minor

    Zwei Alltime-Classics („I Had Tbo Much To Dream Last Night“ und „Get Me To The World On Time“), von da an ging’s bergab. Bevor die Ur-Besetzung komplett zerbröselte, legte die L.A.-Band im Sommer der Liebe noch einen der ersten ernst zu nehmenden „God Rock“-Versuche auf die Bandschleifen. Ihre Messe in f-moll wird bis heute kontrovers […] mehr…

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    Vinyl von Wolfgang Doebeling

    James Brown Prisoner Of Love Unmittelbar nach „Live At The Apollo“ im Herbst 1963 veröffentlicht, ging der Studio-Schnellschuss „Prisoner Of Lore“seinerzeit unter, bevor der Godfather Of Soul Gelegenheit hatte, die LP zu promoten. Browns Label schob Anfang ’64 mit „Pure Dynamite: Live At The Royal“ eilig einen weiteren Konzertmitschnitt nach, drei weitere Studio-LPs folgten im […] mehr…

  • Billy Joel Ultimate Collection Cover

    Billy Joel - The Ultimate Collection

    Sträflich unterschätzt: Schießen Sie nicht auf diesen Pianisten! Wären dies die so genannten Linernotes zu einer Platte von Billy Joel – sie würden ungefähr so lauten: Ich arbeitete im letzten Jahr mit Bono im Studio auf Martinique. Eines Morgens gingen wir mit Harpunen auf Schildkrötenjagd, aber wir fingen keine, und Bono erzählte mir am Strand […] mehr…

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    Brave Captain – Go With Yourse

    Wir wollen berühmt werden, viele Drogen nehmen und die Beatles sein“, sagten die Boo Radleys. „Keine Lügen, keine Singles“, sagt Martin Carr alias Brave Captain und macht den Bruch mit seiner ehemaligen Kombo so für jeden deutlich. Mit bloßem Pop und sonnigen Weckrufen war ja schon im Spätwerk der britischen Beat-Melodisten Schluss – auf „Go […] mehr…

  • Hank Shizzoe

    Hank Shizzoe

    D as lakonische Statement des Herrn Shizzoe gleich im ersten Song als Leitmotiv: Es ist ihm vollkommen egal, was andere denken, Hauptsache, es kommt keine Langeweile auf. In den vergangenen Jahren hat er sich kaum über eine Sekunde Langeweile beklagen können: ein Album nach den anderen, ein Konzert nach demselben, in Europa und USA, dazu […] mehr…

  • Howe Gelb - Hisser

    Howe Gelb - Hisser

    Ein im Wohnzimmer erstelltes Frickel-Album des Giant Sand-Chef mehr…

  • King Cobb Steelie - Mayday

    King Cobb Steelie – Mayday

    Die wichtigste Lektion,die uns der Computer gelehrt hat“, sagen King Cobb Steelie, „ist die der Ökonomie.“ Man weiß, was sie meinen – seit die eigenwilligen Kanadier ihre Musik mehr und mehr um programmierte und gesampelte Klänge gruppieren, werden die ehedem oft uferlosen Tonskizzen sukzessive greifbarer und kompakter. Die selbst auferlegte Musik-Askese tut dem Trio aus […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Bongo Sketches Express Various Artists Vol. 1 (FUNK Y JUICE/PP SALES FORCES) Während die Augen noch von dem hübsch kitschigen Cover-Artwork im Sixties-Look verwöhnt werden, tönt von der CD bereits ein grandioser Crossover aus swingendem 60er-Jahre-Trash, Lounge Jazz und Electric Beatz. Die Sammlung vereint junge europäische Dancefloor-Künstler, die offenbar ein Faible für Bongo-Loops und angestaubte […] mehr…

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    The Presidents Of The United States Of America – Freaked Out And Small

    Die Glatze von Chris Ballew ist noch im Gedächtnis. Der Hit auch: „Peaches“ brachte den Presidents Of The USA 1995 Mehrfach-Platin, ausverkaufte Hallen und eine Identitätskrise. Zwei Alben später war der Traum schon wieder vorbei. Ende 1997 löste sich das Trio auf. Drei Jahre später sind sie wieder da. Eine Karriere im Schnelldurchlauf. In der […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    Christina Rosenvinge Frozen Pool (SMELLS LIKE R E C O R D S / I N D I G O ) Dank ihrer dänischen Abstammung gilt sie als Exotin – zumindest auf dem lateinamerikanischen Markt. Drei Alben bei der dortigen Warner Bros.-Dependence lassen auf eine Popularität schließen, von der man anderswo nichts mitbekommen hat. Es […] mehr…

  • Xzibit - Restless

    Xzibit – Restless

    Eigentlich mag man diese Oliver-Twist-Geschichten aus den Westcoast-Gettos nicht mehr wirklich hören. Auch Xzibit, angehender Rap-Superstar aus Los Angeles, hat natürlich eine Heimkarriere und dunkle Kapitel als Crackdealer im „Sumpf der Gewalt“ hinter sich – das übliche Inventar einer Rapper-Karriere eben. „Xzibit weiß, wovon er rappt“, winkt die Plattenfirma mit dem Laternenpfahl Richtung street credibility. […] mehr…

  • Swearing At Motorists - Number Seven Uptown

    Swearing At Motorists – Number Seven Uptown

    Der diskrete Charme des Unfertigen im Stil von GuidedBy Mbices Dave Doughman ist nicht nur Sänger, Songschreiber und Gitarrist von Swearing At Motorists, sondern hat „Number Seven Uptown“, das zweite Swearing At Motorists-Werk, das die volle Distanz nimmt, zudem noch selbst produziert. Schlagwerker Don Trasher war vor langer Zeit an den Aufnahmen des „Bee Thousand“-Albums […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    Terri Clark Fearless (mercury/umisi Gleich sechs Mal posiert die Brünette mit Hut auf ihrem vierten Album mit E-Gitarre in Lederhosen. Um dann im desillusionieiten „Midnight’s Gone“ – thematisch ein Sequel zu Steve Earles „Someday“ – doch zu singen: JLt’s time to face the fact I’m not the rebel that I thought.“ Tja. Dafür lässt Clark, […] mehr…

  • Kings Of Convenience - Quiet Is The New Loud

    Kings Of Convenience – Quiet Is The New Loud

    Schon im zarten Alter von elf Jahren sind sich Eric Glambek Boe und Erlend Oye irgendwo in Norwegen über den Weg gelaufen, um nun, 13 Jahre älter und um zahlreiche Erfahrungen und Traumata zwischen enttäuschter Liebe, Einsamkeit, herzlosen Frauen und Männerfreundschaften reicher, nach zwei EPs ihr Debütalbum vorzulegen. Betreut wurden die zart besaiteten Singer/Songwriter dabei […] mehr…

  • Louis Tillett - Learning To Die

    Louis Tillett – Learning To Die

    Darkness on the edge of torm? Von wegen. Wenn Louis Tillett hinter Klavier bzw. Orgel Platz nimmt und seine sonor mahnende, gebieterische Stimme anhebt, würde wohl sogar in der launigsten Kaufmeile ernsthafter Zweifel am Sinn allen Treibens ausbrechen. Konsequent wie nur wenige andere hat der Australier die Abgründe menschlicher Existenz in den Mittelpunkt seines Schaffens […] mehr…

  • Stephen Malkmus -Domino

    Stephen Malkmus -Domino

    I was dressed for success/ But success it never comes.“ Gern erinnern wir uns zurück an diese vor acht Jahren vom Auguren Malkmus ausgesprochene Weissagung, die sich ja als nicht gar so falsch erweisen sollte: Zwar avancierte der Mann mit dem etwas eigenartigen Gesangsstil mitsamt seiner kalifornischen Indie-Rock-Sensation Pavement zum Semi-Star, doch vernahm man nur […] mehr…

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    45 r .p.m

    Tindersticks What Is A Man (beggars banouet) Die Four Tops hatten zweierlei Hits: die lustvollen, souligen, bei denen die Stimme von Levi Stubbs dem Hörer ins Gesicht sprang. Und die soften, mehrstimmigen. Zu letzterer Kategorie gehört „What Is A Man“, das die Mannen um Stuart Staples für ein TV-Drama der BBC nahe am Original aufnahmen, […] mehr…

  • Medeski. Martin & Wood - The Dropper

    Medeski. Martin & Wood – The Dropper

    M it unerschütterlichem Mut treten sie zur Eroberung des neuen Jahrtausends an, die Musketiere des Hammond-Grunge-Funkjazz. Gleich mit dem ersten Track von „The Dropper“ jagen sie potenzielle Hörer aus der gemäßigten Drum’n’Bass Ecke in die Flucht – samt den Jazz-Fans: fauchende Orgel, Getrommel wie aus der Maschinenhalle. Nach gut zweieinhalb Minuten wird die wilde Nummer […] mehr…

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    0 Brother, Where Art Thou?

    Bluegrass ist nicht tot. Ja, manchmal riecht er nicht mal komisch. Dann nämlich, wenn er herausschlüpft aus dem Getto puristischer Zirkel. Wenn Künstler wie Ricky Skaggs, Gillian Welch, Alison Krauss, ja neulich sogar der alte Bike-Rocker Steve Earle daherkommen und Bill Monroes Vermächtnis kräftig frische (Mainstream-)Luft zufächeln. Manchmal reicht aber auch ein guter Soundtrack. Wie […] mehr…