• Karl Ove Knausgård

    - Leben

    Der momentan umgehende Lesevirus hat seinen Ursprung in Norwegen, wo der sechsteilige autobiografische Zyklus des 1968 geborenen Knausgård für unglaubliche Verkaufszahlen sorgte. „Min Kamp“ – „Mein Kampf“ heißt das Mammutwerk im Original, doch der deutsche Verlag hat Alternativtitel gefunden. „Sterben“ (über den Tod des Vaters), „Lieben“ (über die Ehe) und „Spielen“ (die Kindheit). Jetzt liegt […] mehr…

  • Wilhelm Genazino - Bei Regen im Saal

    Mag sein, dass Wilhelm Genazino immer die gleichen Bücher schreibt. Der Mann mit „dem gedehnten“ Blick hat es nun einmal auf die Mittelmäßigen unserer Gesellschaft abgesehen, darunter Controller und Wäschereiangestellte, oder sie verdingen sich wie im neuen Roman – trotz Doktortitel der Philosophie – als Barkeeper eines kleinen Hotels und später als Aushilfsredakteur eines hessischen […] mehr…

  • BJ Novak - Cornflakes mit Johnny Depp

    Eine umgekippte Schublade. Alles musste raus, damit der erste Erzählband des Schauspielers und Drehbuchautors Novak („The Office“ u.a.) auch genügend Gewicht bekommt. Klassische Short Storys mittlerer Länge stehen neben Satiren, mutwilligen, noch nicht ganz zu Ende gedachten und formulierten Skizzen, Witzen, kryptischen Kürzestgeschichten, Glossen etc. Was halt so anfällt, wenn einer die Tinte nicht halten […] mehr…

  • Mark Vonnegut - Eden Express

    Anfang der Siebziger wurde bei Mark Vonnegut Schizophrenie dia­gnostiziert. Ein bisschen paranoid war er wohl, so schrieb er in seinem nun in deutscher Übersetzung vorliegenden Krankenbericht von 1975 über seine Angst beim Sex: „Jedes Mal, wenn ich ihn hineingesteckt habe, war ich mir nie ganz sicher, ob ich ihn auch zurückbekomme.“ Er gibt sich, am […] mehr…

  • Puss N Boots - No Fools, No Fun

    Norah Jones und Freundinnen covern Country- und Rocksongs mehr…

  • Gossling - Harvest Of Gold

    Die australische Sängerin bezaubert mit zeitlosen Popsongs mehr…

  • Cold Specks - Neuroplasticity

    Der Doom-Soul der Kanadierin lebt von ihrer tiefgründigen Stimme mehr…

  • Tipp: Die geliebten Schwestern - Regie: Dominik Graf

    Warum braucht Deutschland noch einen Film über Schiller? Das könnte man angesichts „Die geliebten Schwestern“ fragen. Aber das ist natürlich großer Unsinn, wenn man mal genauer hinschaut. Denn Schiller schreibt besser, klüger und viel zeitgemäßer als etwa Goethe, der überschätzte Rockstar der literarischen Klassik, zudem war er ein echter Intellektueller, und der heilige Johann Wolfgang […] mehr…

  • Jimmy’s Hall - Regie: Ken Loach

    „Jimmy’s Hall“ sei sein letzter Film, erklärte Ken Loach, der Kämpfer für die Armen und die Unterdrückten. Konsequent, dass er am Ende noch einmal an den Anfang zurückgeht: in das Jahrzehnt seiner Geburt, zu einem seiner Ahnherrn. Er erzählt die Geschichte von Jimmy Gralton, einem politischen Aktivisten, der in den Dreißigern ohne Anhörung deportiert wurde, […] mehr…

  • Night Moves - Regie: Kelly Reichardt

    Mit „Night Moves“ kehrt die New Yorker Filmemacherin Kelly Reichardt zum vierten Mal in den Nordosten der Vereinigten Staaten zurück. Oregon gilt nicht unbedingt als repräsentativer US-Bundesstaat – umso erstaunlicher ist es, mit welcher Sorgfalt die Regisseurin in ihren Filmen die sozialen Verhältnisse ihres Landes abzubilden versteht. Vielleicht stimmt es aber auch, dass das wahre […] mehr…

  • 22 Jump Street - Regie: Phil Lord & Chris…

    Wenn es so etwas wie ein Meta-Sequel gibt, dann ist dieses schamlos alberne, selbstreferenzielle Sequel zu „21 Jump Street“ (2012) eines. Der Titel bezieht sich auf die Adresse des neuen Hightech-Hauptquartiers (gegenüber vom alten), wo die Undercover Cops Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) immer noch die gebellten Befehle von Captain Dickson (Ice Cube) […] mehr…

  • Sag nicht, wer Du bist - Regie: Xavier Dolan

    Der Frankokanadier Xavier Dolan ist das Muttersöhnchen des zeitgenössischen Kinos. Bereits fünf Spielfilme hat der 27-Jährige gedreht –der neueste, „Mommy“, hat gerade in Cannes einen Preis gewonnen – und es geht meistens um das eine: Mütter und die Liebe zu ihren Söhnen. So auch die Adaption des Thea­terstücks „Tom à la ferme“ von Michel Marc […] mehr…

  • John Hiatt - Terms Of My Surrender

    Noch ein fabelhaftes Rustikalwerk des Americana-Songschreibers mehr…

  • Angus & Julia Stone - Angus & Julia Stone

    Von Rick Rubin verdichteteter Folk der australischen Geschwister mehr…