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    Beats

    Xen Ninja Cuts (Ninja Tune /Zomba) Die tun was. Ja, doch, die lehnen sich weit aus dem Fenster und halten das Breakbeat-Banner hoch. Und wie wird es ihnen gedankt? Von Radiostationen weitgehend ignoriert, bleiben sie die ewigen Untergrundkämpfer. Treue Fans und neugierige Einsteiger dürfen sich jetzt erst recht (haltet durch!) auf eine Triple-CD aus dem […] mehr…

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    Mark Knopf ler – Sailing To Philadelphia

    Keine Überraschungen, nichts Erregendes, nichts Bewegendes. Mark Knopfler hat nur ein weiteres Mal abgerufen, was er kann. Andere Worte, dieselben Weisen, die Stratocaster sicher im Griff. Flüssig die Läufe, perlend die Licks. Der Mann reitet seinen Stil wie einen Brauereigaul. Dagegen ist nichts einzuwenden. Van Morrison haut so Jahr um Jahr neue Platten heraus, und […] mehr…

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    alternativen

    Shellac – 1000 Hurts(EFA) Steve Albini gnadenlos. Keine Promos, also ab in den Plattenladen: Papp box-CD ist extra teuer, Pappbox-Vinyl auch. Letztere enthält eine schutzlos hineingeworfene CD-Version, so dass man das empfindliche Vinyl gar nicht erst abspielen muss. Klasse Idee für Plattensammler! Hat Humor, der Mann! „Prayer To God“ eröffnet grandios, danach staunt man eine […] mehr…

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    The Mustard Seeds – Red

    Das Feuerwerk, das The Mustard Seeds hier auf ihrem zweiten Album abbrennen, hätte garantiert auch die Augen der Beatles zum Leuchten gebracht. Und alle, die noch den famosen Jellyfish nachweinen, dürfen jetzt ihren Trauerflor ablegen: The Mustard Seeds sind mehr denn bloßer Ersatz. Die 12 Tracks von „Red“ setzen den Kapiteln Rock und Pop neue […] mehr…

  • Wilt - Bastinado

    Wilt – Bastinado

    Dies ist das Werk eines früh Verzweifelten. Mit 19 dachte Cormac Battle, er könne es schaffen mit seiner Band Kerbdog. Das Talent war da, die britische Presse dann auch, aber nach zwei Alben und sechs Jahren pfiff die Plattenfirma ab. Nicht genug verkauft und auf Wiedersehen. Und tatsächlich trifft man Battle nun wieder – allerdings […] mehr…

  • Monaco - Roadrunner

    Monaco – Roadrunner

    Zauberhaft plüschiger Plastik-Pop ist ja nicht erst seit Miles absolut en vogue. Mit dem Titel ihres Debütalbums „Music For Pleasure“ brachten Monaco das Credo dieses Genres schon 1997 stilsicher auf den Punkt. Das musikalische Vergnügen beim Nachfolger „Monaco“ hält sich in Grenzen, wenn man diese zehn postmodernen Wohlklanggebilde beckmesserisch in ihre Einzelteile zerlegt: Gut, David […] mehr…

  • Craig David - Born To Do It

    Craig David – Born To Do It

    England hat eine neue Hit-Maschine: Craig David, einen 19-jährigen Teenager aus Southampton. Aber schon bevor der junge Mann auch nur ein einziges Stück unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hatte, durfte der Michael-Jackson- und Stevie-Wonder-Adept sich Platin ins Regal stellen: Für seinen Produzenten Mark Hill von Artful Dodger besang der ehemalige DJ das 600 000-mal verkaufte […] mehr…

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    Missouri – It’s A Glow-In-The-Dark Good Time

    Geborgte Identitäten? Gezielt gesuchte Wahlverwandtschaften? Der Missouri fließt jedenfalls mal wieder ganz woanders, diesmal durch Nürnberg, wo drei Minimalisten gleich und dann immer wieder gern ins Grundsätzliche gehen. Wofür Heimat, Zuhause denn überhaupt gut sei, welchen Preis man dafür zu entrichten habe, wofür es überhaupt stehe, will das Trio zum Auftakt wissen, bevor es sich […] mehr…

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    Short cuts

    Three Doors Down – The Better Life (Republic/Universal) Noch eine Modern-Rock-Band aus der amerikanischen Provinz – hat das Land darauf gewartet? Anscheinend. In allen wichtigen US-Rock-Charts sprang die Single „Kryptonite“ auf Platz eins, das Quartett aus Escatawpa, Mississippi war schlagartig berühmt – nicht ganz unverdient: Die Songs sollten Creed das Fürchten lehren, denn verglichen mit […] mehr…

  • Chris Whitley - Perfect Day

    Chris Whitley – Perfect Day

    Fleißig veröffentlichen und dabei trotzdem eine kleine kompositorische Verschnaufpause nehmen. Wie das geht? Fragen Sie nach bei Chris Whitley. Der ließ nach seiner furiosen 98er-Wiedergeburt „Dirt Floor“ erst mal das Live-Album „At Martyrs“ mitschneiden. Und jetzt, kein Jahr später, noch ein Live-Album. Eins der etwas anderen Art und auch ganz ohne Zwischenrufe. Wie auch, so […] mehr…

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    Short cuts

    Charlie Watts & Jim Keltner – The Charlie Watts/Jim Keltner Project (Virgin) Zum „greatest living Englishman“ erkor ihn das Lads-Magazin „Loaded“, und keiner spielt einen Back-Beat mit soviel Swing wie Charlie Watts. Außer vielleicht Jim Keltner. Der pflegte Charlies Stil zu studieren und so lange zu probieren, bis er den berühmten Snare-Aussetzer im Traum beherrschte […] mehr…

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    Michael Hall & The Woodpeckers - Dead By Dinner

    Erfreuliches Spätwerk des zu Unrecht ignorierten Songschreibers mehr…

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    Evercear – Songs From An American Movie Vol. 1: Learning How To Smile

    Nach dem Kater jetzt die nüchterne Phase. Vor drei Jahren lieferte Art Alexakis mit „So Much For The Afterglow“ ein Album ab, das abgeklärter und müder nicht hätte sein können. Inzwischen geht es ihm wieder besser. Statt ein Soloalbum aufzunehmen, hat er doch wieder sein Trio zusammengetrommelt, um ein weiteres Everdear-Werk in die Charts zu […] mehr…

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    Short cuts

    American Psycho – Soundtrack (Koch Records) In der Filmadaption von Bret Easton Ellis‘ Yuppie-Schreckensmanifest referiert Christian Bale als Patrick Bateman mit Detailbesessenheit über Huey Lewis & The News, Whitney Houston und Phil Collins, um anschließend zu ihren Songs bestialische Morde zu begehen. Nicht, dass man den Geschmack des Scheusals teilen würde: Aber mindestens einer dieser […] mehr…

  • Coldplay Parachutes Cover

    Coldplay - Parachutes

    Das phänomenale Debüt der besten britischen Band dieses Jahres mehr…

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    Liquido – At The Rocks

    Rock-Bands aus Baden-Württemberg finden seit den Schwäbel-Zeiten von Wolle Kriwanek oder Schwoißfuaß an den „Crossroads“ zwei Wegweiser: Der eine zeigt auf Hartmut Engler und peinlichen Deutschrock-Sirup mit permanenter Nabelschau. Der andere weist den Weg zu Fool’s Garden und einer Zukunft, die darin besteht, bis in alle Ewigkeit auf irgendwelchen Zombie-Oldie-Shows um den einzigen Hit „Lemon […] mehr…

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    Jazz

    Scales- Grounded (Blue Note/EMI) Deutsche Fusion auf amerikanischem Renommierlabel, erfreuliche Spätfolge der 1997er „Hennessey-Blue Note Jazz Search“ . Martin (g) und Patrick (b) Scales gehen auf eine bodenständige und doch subtile Groove-Tbur von Afrika bis Brasilien. Beim Titeltrack lässt Martin seiner Vorliebe für rockige Soli freien Lauf. Wer sich bei „Flow“ stark an Pat Metheny […] mehr…

  • Jaw - No Blue Peril

    Jaw – No Blue Peril

    Ein novemberlicher Sommertag, wenig geschlafen, sportlich tiefe Ringe unter den Augen – die CD, die man in solchen Momenten am allerwenigsten braucht, heißt „No Blue Peril“ und stammt von Jaw. Es beginnt mit hektischem, blechernem Stakkato-Big-Beat der sich wohl den bedauernswerten Chemical Brothers verdankt. Schon das zweite Stück, „Alec Is Amused“, demonstriert eindrucksvoll die Fähigkeit […] mehr…

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    Global Village

    Les Tambours De Brazza – Zangoula (Contrejour/EFA) Wenn „Regisseur“ Emile Biayenda über seinen Ngoma-Trommlern an den Rockdrums thront, ist das ein einmaliges (Klang-)Bild. Auch sonst heben sich die Kongolesen deutlich von anderen Afro-Percussiongruppen ab: Rap und Funk integrieren sie mit Selbstverständlichkeit in Hochzeits-, Klage- und Geburtsriten, traditionelle Rumba fließt harmonisch mit Highlife und karibischen Anlehnungen […] mehr…

  • Paula - Himmelfahrt

    Paula – Himmelfahrt

    Vorab ein paar Worte über Pop. Wer wüsste nicht: Pop macht unseren Alltag heller, und hin und wieder spendet er auch Trost. Das ist ja schon eine ganze Menge. Aber es gibt Momente, da passiert sogar noch mehr – da greift Pop direkt ins Leben ein. So geschehen bei Berend Intelmann (heißt wirklich so) und […] mehr…