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    Nuggets

    Jon Pousette-Dart – I’m The Man For You (Taxim) Angefangen hat Jon Pousette-Dart in den Sechzigern bei Tony & The Tygers, zu denen Tony und Hunt Sales (später Tin Machine) zählten. Mitte der Siebziger gründete er die Pousette-Dart Band, mit der er bis 1980 vier exzellente Alben, randvoll mit Westcoast, Folk und Rock, einspielte. Auf […] mehr…

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    The Brian Setzer Orchestra – Vavoom

    Das Hawaii-Hemd übergeworfen, die Ray Ban aufgesetzt und dann im ’57er Cadillac-Eldorado-Cabrio den Las-Vegas-Strip entlang fahren. Die Sonne brennt gnadenlos auf das frisch geölte Haar, und aus dem Radio dringt Swing-Musik direkt in die Gehörgänge der Grace-Kelly-mäßig gestylten Beifahrerin. Nicht jeder wird das nötige Kleingeld, den standesgemäßen Wagen für eine Hollywood-Diva und ein Flugticket für […] mehr…

  • Phoenix - United (Source/Virgin9

    Phoenix – United (Source/Virgin9

    Das Pariser Quartett Phoenix klingt nicht allzu entfernt von den Freunden Air. Die bereits seit fast zehn Jahren existierende Band hat auf ihrem Debüt allerdings noch viele Elemente in ihren Sound eingebaut, auf die die beiden anderen Moog-Anbeter verzichten oder noch nicht gekommen sein dürften. Beim ersten Hördurchgang ist “ United“ möglicherweise etwas zuviel des […] mehr…

  • Bert Jansch - Crimson Moon

    Bert Jansch – Crimson Moon

    Wurde auch höchste Zeit, dass nachgeborene Gitarreros nicht nur Notiz nehmen vom virtuosen Veteranen, sondern sich für empfangene Inspiration revanchieren. Bernard Butler, Ex-Suede, trägt ein Scherflein bei zum neuen Album des Folk-Revival-Pioniers, und auch Johnny Marr, Ex-Smiths, darf sich geehrt fühlen, mit Bert Jansch musiziert zu haben. „It’s beating the system“, erklärte der enthusiasmierte Marr, […] mehr…

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    Babybird – Bugged

    Als Pop erfunden wurde, in der so genannten guten alten Zeit, hat man morgens eine Platte aufgenommen, und abends lief sie schon im Radio. Pop war der Moment, die Idee, ein Augenblick der Euphorie und der Inspiration. Raus damit! Pop war nicht gestern, nicht morgen und schon gar nicht ein halbes Jahr Produktionszeit in acht […] mehr…

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    Global Vilage

    Värtinä- Ilmatar (Wicklow/BMG Classics) Der Königin der Lüfte widmen die nun volljährig gewordenen Finnen ihr achtes Album. Und es ist in der Tat ein weiterer Höhenflug der Kreativität: die Frontfrauen, deren Idole nach wie vor unverkennbar in den bulgarischen Chören zu suchen sind, intonieren karelische Runengesänge, herzzerreißende Frauenklagen und stimmungsvolle nordische Naturbilder, die durch das […] mehr…

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    alternativen

    The Holy Childhood – Up With What l’m Down With (Gern Blandstein/Cargo) Die Entdeckung des Monats! Was Songwriter Danny Leo hier mit einem guten Dutzend Begleitern (inklusive Bläsersatzen) auf die Beine stellt, lässt keine Wünsche offen. Traditionsverbunden, aber weder altbacken noch auf modern getrimmt, lebt die Musik vom Gestus eines großen Individualisten, der aus verschiedenen […] mehr…

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    Christy Baron – Steppin‘

    David Chesky, Labelboss und Produzent der „Baronin“, hat wohl ein Händchen für Sängerinnen, bei denen „jazz-orientated“ nicht als Schimpfwort eingestuft werden muss. Schon Sarah K. sang „blue notes“, wie sie Joni Mitchell erst neuerdings wieder so hinkriegt. Das 1997 veröffentlichte Debüt der auch als Schauspielerin erfolgreichen Christy Baron mischte Songs von Stevie Wonder und Bill […] mehr…

  • Caroline Now!

    Caroline Now!

    Unser Brian. Schon immer steckte er voller Widersprüche: Mit den Beach Boys schenkte er der Welt das wohl vollkommenste Pop-Album aller Zeiten, doch als er Phil Spector traf, fehlten auch ihm zunächst einmal die Worte. In seinem Musikzimmer ließ er sich einst einen überdimensional großen Sandkasten um sein Klavier herum bauen, um in die richtige […] mehr…

  • Badly Drawn Boy - The Hour Of Bewilderbeast

    Badly Drawn Boy – The Hour Of Bewilderbeast

    Kaum zu glauben, aber aus jemandem, der als Teenager mit Stickern von Saxon, Magnum und Spyder auf der Jeansjacke herumgelaufen ist, kann tatsächlich noch etwas werden. Damon Gough, der Mann hinter dem Etikett Badly Drawn Boy, ist so etwas wie die britische Antwort auf Beck Hansen. Auf fünf EPs vollzog der 29-Jährige in zwei Jahren […] mehr…

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    Brain Storm – Among The Suns

    Grand Prix d’Eurovision 2000. Es geschah irgendwo zwischen Frauen, die wie Britney aussehen sollten und gar nicht singen konnten, und Stefan Raab, der ja weder das eine noch das andere wollte und leider auch nicht so unterhaltsam war, wie er dachte. Plötzlich stand ein junger Mann aus Lettland auf der Bühne und sang davon, dass […] mehr…

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    Beats

    A Guy Called Gerald – Essence (Studio K7) Gerald Simpson, einst einflussreicher Wegbereiter der Clubszene, hat sich zu einem erfahrenen Chronisten gewandelt Für „Essence“ extrahierte er Bestandteile aus zehn Jahren Dance- und Breakbeat-Kultur und destillierte daraus eine Mixtur, die im Wesentlichen nach Trip Hop und Drum & Bass duftet. Die detailverliebte Produktion entstand über einen […] mehr…

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    Glenn Hughes – Return Of Chrysial Karma

    Eins ist gewiss, das hat er im Sack und das kann ihm keiner mehr nehmen: Vorzeiten hat er Tony Iommi zum einzigen wirklich einmal durch und durch gelungenen Black Sabbath-Album verholfen: „Seventh Star“ hieß diese Vinyl-Preziose – aber ich soll ja nicht immer von den alten Zeiten reden. Also gut, Hughes‘ Neue ist trotz der […] mehr…

  • Kevn Kinney - The Flower and The Knife

    Kevn Kinney – The Flower and The Knife

    Mit seiner seit nunmehr 15 Jahren bestehenden Band Drivin‘ N‘ Cryin‘ hat Kevn Kinney in den letzten Jahren ja eindeutig die Grenze zum Hardrock überschritten. Im Studio, besonders aber während der Konzerte wird gedröhnt und gelärmt, was die Saiten und Verstärker hergeben. Mit seinen Solo-Platten („The Flower And The Knife“ ist immerhin schon die dritte) […] mehr…

  • Gene _- Rising For Sunset

    Gene - Rising For Sunset

    Ein Kulturschock. Gene, die britischste Briten-Band überhaupt, spielt im Land der Banausen. „Rising For Sunset“ live in Los Angeles. Sonnenuntergang, Sonnenaufgang, einerlei. Ein Auto. Ampeln. Straßenlaternen. Gene als Gastarbeiter-Eagles auf feindlichem Terrain. Sie müssen verrückt geworden sein. Es ist sozusagen erst ein paar Tage her – Anfang Juni war es, als der Sündenfall im „Troubadour“ […] mehr…

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    Short cuts

    Ganz schon feist – Öffne dein Bewusstsein (Columbia/Sony) Ganz schön relaxt klingen die Göttinger, und das haben sie sich auch ganz schön verdient. Sie lehnen sich zurück und rappen „Wir sind die Geilsten“ natürlich als Parodie auf all die Proll-Kollegen, die sich mit Getto-Attitüde und Gedisse lächerlich machen. Es geht also auch anders, lässiger – […] mehr…

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    Ian Astbury – Spirit/ Light/Speed - BEGGARS BJNOUE1/PIAS

    Als Frontmann der von Gothic- und Gruftrockern zu einer der erfolgreichsten Schweinerock-Bands aller Zeiten mutierten The Cult (1984 bis 1995) hatte Ian Astbury eine der aufregendsten Stimmen seiner Zeit. Nach dem Scheitern seiner Nachfolge-Formation The Holy Barbarians begann der Sänger 1998 mit der Arbeit an einem ersten Soloalbum. „Spirit/Light/Speed“ sollte modern klingen, dem damals aktuellen […] mehr…

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    Short cuts

    Laura Cantrel – Not The Tremblin Kind (Spirit/Light/Speed) Die Lady stammt aus Nashville, hat der Plastic City USA jedoch längst den Rücken gekehrt und sich wohl eben deshalb ihre Country-Seele bewahrt. Ist nicht leicht in New York City, aber Laura Cantrell ist dort das Sweetheart Of The Radio, mit einer Show, die Brücken baut zwischen […] mehr…

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    MotleyCrue – New Tattoo

    Eines Tages wirst du in den Tattoo-Shop des Lebens gehen und sagen, dass du bereit bist für ein neues Tattoo namens Rock’n’Roll. Dass du genug Fast-Food-Musik serviert bekommen hast und genug Wegwerf-Helden und dass du vergessen hattest, was echt ist und was nicht. Und der Mann hinterm Tresen wird sagen: Ich wusste, dass du zurückkommst“ […] mehr…

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    The Corrs – In Blue

    Nett, harmlos, überflüssig. Alles Attribute, die auf die Musik der drei hübschen Schwestern und ihres sympathischen Bruders zutreffen. Ganz besonders, seit sie 1997 mit ihrem zweiten Album fast alle traditionell-folkloristischen Elemente aus ihrem Sound verbannten, um fortan mit Soul- und Pop-Klängen endlich auch in Großbritannien die bis dato widerspenstigen Radiosender zu knacken und sich auf […] mehr…