• Blondie - Livid

    Blondie – Livid - Ein mäßiges Greatest-Hits-Destillat gelungenen Comeback

    Blondie sind immer für eine Überraschung gut: Erst hört man 17 Jahre überhaupt nichts, dann setzt es nicht nur das, tja, Comeback des Jahres 1999, sondern auch fast schon stapelweise Live-Platten. Im Juli brachte die EMI im Fahrwasser des Chart-Abräumers „Maria“ eine Bühnenreminiszenz aus den Jahren 79/80 mit dem schlichten Titel „Live“ auf den Markt. […] mehr…

  • Global Village

    Global Village

    Global Village VON MÜLLRICH & FRANZEN Kroke The Sounds Of The Vanishing World (ORIENTE MUSIK/FENN) Äußerste Konzentration auf das Elementare der Klezmer-Musik ist die Sache dieser Herren aus Krakau. Basis ist die alte Musik des Viertels Kasimiercz, die durch Innenschau fast zu einer Avantgarde wird. Mit Geige, Akkordeon, Bass und vereinzelt programmatischem Einsatz von Drums-Sampling […] mehr…

  • Roots

    Roots

    Rhonda Vincent Back Home Again (ROUNDER/ IN -AKUSTIK) Dolly Parton, für die sie oft sang, nennt sie „a Special human being“. Und das ist der Sopran mit Mandoline wohl wirklich. Schon im Vbrschulalter stand Rhonda als Teil des Vincent-Familienclans hinter ErnestTubb oder Bill Monroe auf der Bühne, wenn die in der Nähe ihres Heimatorts Kirksville, […] mehr…

  • Rollins Band - Get Some Go Again

    Rollins Band – Get Some Go Again - Henry ist ein Gesamtkunstn-erk aber…

    Schluss mit lustig. Die Spoken-Word-Auftritte, bei denen Henry Rollins so gnadenlos Ozzy Osbourne imitierte und seine grauenhaften Erlebnisse an Flughäfen schilderte, sind erst einmal vorbei. Es darf nicht mehr gelacht werden. Die Rollins Band hat schon immer hart gearbeitet für ihr Geld, und es war immer einigermaßen egal, wer hinter Henry an den Instrumenten stand. […] mehr…

  • Ups..

    Bramhall – Jellycream - Ein bisschen wie Lenny Kravitz,…

    Seine ersten Licks soll er auf einer Gitarre gespielt haben, die einst kein Geringerer als der üghtnin‘ Hop kins seinem Vater geschenkt hatte. Jetzt – nach einem emanzipatorischen Solo-Debüt, das 1996 eher wie „Bramhall singt Wendy & Lisa“ daherkam besinnt sich der Ex-Fabulous Thunderbird, Ex-Arc Angel wieder stärker auf seine Texas-Roots. Und macht vielleicht gerade […] mehr…

  • Bernd Begemann - Sag Hallo zur Hölle

    Der Hamburger Lokalmatador singt Schnurren aus seinem Viertel mehr…

  • Ups..

    JohnTrudell – Blue lndians - Der rechtschaffene Indianer-Aktivist mit Talking…

    Man kann Jackson Browne vorwerfen, dass sein politisch motiviertes Songwriting der 80er Jahre bestenfalls naive Resultate zeitigte. Man kann ihm indes nicht vorwerfen, dass er als Produzent und Türöffher nicht selbstlos Talente förderte – sogar solche, die auf diesem Terrain eine bessere Figur machen. Neben Greg Copeland, der schon 1982 auf „Revenge tViUCome“die USA auf […] mehr…

  • Fiona Apple - When The Pawn...

    Fiona Apple – When The Pawn…

    In der Akte Apple ist Auffallen um jeden Preis mitnichten ein Novum. In Erinnerung geblieben ist da zwar auch ein viel versprechendes und bestens verkauftes Debütalbum („Tidal“, inzwischen dreimal Platin) samt Video-Hits („Criminal“, „Shadowboxer“, „Sleep To Dream“), vor allem doch aber eine saftige kleine Rede bei den MTV Awards, mit der die damals 19jährige Wahlkalifornierin […] mehr…

  • Ups..

    Foghat – Rock n’Roll / Energized - Vier Doppel-CDs mit acht Alben…

    In England blieben sie kaum mehr als eine Randnotiz of Rock. Darum packten Lonesome Dave Peverett (g, voc), Roger Earl (dr, beide von Savoy Brown) und Rod Price (g, Ex-Black Cat Bones) zu Beginn der 70er Jahre die Koffer. Mit wechselnden Bassisten, unter anderem Tony Stevens von Savoy Brown), schlugen sie ihr Basislager in den […] mehr…

  • Fleetwood Mac The Boston Box Cover

    Fleetwood Mac - The Boston Box

    Die neun Aufnahmen von „Live In Boston“, 1985 von Uwe Tessnow auf seinem „Outline“-Sublabel veröffentlicht, vermittelten allenfalls eine Ahnung davon, dass Fleetwood Mac in der Originalbesetzung an drei Februarabenden des Jahres 1970 bei den Konzerten in der Boston Tea Party in der Form ihres Lebens – und in einer Liga mit den Who, Rolling Stones […] mehr…

  • Ups..

    The Golden AgeOf American Rock’n’Roll Vol. 8

    Fast vergessene Evergreens, obskure Hochkräter und detaillierte Chronik Kennt irgendwer noch Fernwood Records? Das winzige Indie-Label in Memphis gehörte einem Fernfahrer namens Wallace. Der verpflichtete einen gewissen Thomas Wayne (der jüngere Bruder von Johnny Cashs Gitarristen Luther Perkins) für die Aufnahme einer traurigen Ballade mit dem Titel „Tragedy“. Und da Elvis gerade in der Armee […] mehr…

  • Hank Mizell - Jungle Rock

    Hank Mizell – Jungle Rock - Rockabilly-Genius, der erst spät einen…

    Jack Scott und Billy Lee Riley waren Superstars im Vergleich mit diesem Rockabilly-Genius. Der wurde mit .Jungk Rock“ zum ersten „one hit wonder that never was“ des Genres! Jedenfalls bis er 1976 von Sun Records-Eigner Shelby Singleton angerufen wurde, weil der diese Aufnahme gehört hatte und unbedingt ein Album mit ihm produzieren wollte. In etwa […] mehr…

  • Ups..

    The Chess Story – 1947-1975 - Die einzigartige Geschichte des legendären,…

    Einer, der es wissen muss, Marshall Chess, bestätigt in einem langen Interview auf der 14. CD dieses voluminösen Box Sets: Ja, das lndie-LabeL, das Vater Leonard und Onkel Phil Ende der 40er Jahre gründeten, hat manche personellen und finanziellen Turbulenzen, am Ende auch den Payola-Skandal überstanden. Aber die immer wieder gern kolportierte Anekdote, Blues-Grandseigneur Muddy […] mehr…

  • Vinyl

    Vinyl

    The Impressions – This Is My Country (CURTOM/GET BAC K) Curtis Mayfields Ego-Clashes mit Jerry Butler lagen zehn Jahre zurück, er hatte die Impressions fest am Zügel, als sie 1968 mit dieser LP ausgetretene, monothematische Soul-Pfade verließen und begannen, rechtschaffen die Fäuste zu recken. Auf dem Cover posiert das legendäre Trio vor einer Slum-Kulisse, und […] mehr…

  • The Shirelles - Greatest Hits - The Scepter Years

    The Shirelles - Greatest Hits: The Scepter Years

    Nicht ganz komplett, aber in einer bisher beispiellosen Klangqualität Als die Fab Four an jenem denkwürdigen Montagabend des 1L Februar 1962 in einem Rutsch ihr Debütalbum aufnahmen, wählten sie dafür gleich zwei Shirelles-Songs aus. John sang JBaby It’s bu“ (und brauchte dafür drei Takes nach verpatzten Anfängen) und Ringo „Boys“ (der schaffte das in einem […] mehr…

  • The Doors Complete Studio Recordings Box

    The Doors - The Complete Studio Recordings

    Jetzt alles in einer Box: das Studio-Schaffen in exzellentem Klangbild mehr…

  • Talking Heads - Stop Making Sense

    Talking Heads - Stop Making Sense

    Erheblich erweitert: der Soundtrack zum berühmten Konzertfilm. Rolling Stones-Fans sollten noch nachträglich ein Stoßgebet aussprechen ob der Tatsache, dass Tonmeister Vic Anesini seinerzeit kurz vor dem Mastering-Terrnin doch noch die perfekte Ü-Kopie der Bänder im Archiv aufspürte und dass Sony zu diesem Zeitpunkt schon bis zu 74 Minuten auf CD überspielen ließ. Andernfalls wäre es […] mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts

    ProcolHarum randora’s Box (WESTSIDE WESft 82 1) Archivausgrabungen können Sammlungen auch bereichern. Im Fundus der Londoner Advision-Studios wurden bislang unveröffentlichte (Ausnahme: „A Whiter Shade Of We“) Echt-Stereo-Takes entdeckt, unter anderem von einem ausgedehnten „Repent Walpurgis“, von „Conquistador“ und sieben weiteren Harum-Songs. Nicht etwa in beleidigender Ramsch-Qualität, sondern im Feinklang aktuellsten Zuschnitts! Nicht nur für eingeschworene […] mehr…