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    Alternativen von Michael Ruff

    The Go-Betweens – 78 ‚Til’79 – The Lost Album (TAG FIVE/EFA) Nach der „Best Of- Wiederaufberatung von neulich nun ein Bonbon für Fans der australischen Pop-Stilisten: Aufnahmen aus Robert Forsters Jugendzimmer, als die Band gerade zwei Singles draußen hatte und meist vor dem Spiegel posierte! Ein Frühwerk mit kaum bekannten Songs, so unbehauen und unbeleckt, […] mehr…

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    Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Speedboat – Satalite Girl (Shoeshine) Ist es das Wasser, die Luft, das Dingle-Dangle unterm Kilt? Woher genau die Schotten ihre beträchtlichen Pop-Sensibilitäten beziehen und ihre ausgeprägte Vorliebe für Jinglejangle-Beat, ist ein Mysterium. Fakt ist, daß allein in Glasgow mehr Powerpop-Potenz waltet als auf dem gesamten europäischen Festland. Skandinavien ausgenommen. Muß etwas Nordisches sein, der Hang […] mehr…

  • Nuggets

    Nuggets

    Gathering Field Reliance (onoma recorcs) Versteh einer die Firma, die dieser Band den Laufpaß gegeben hat. Entweder, man hat Rode aus dem Programm gestrichen, oder man verkauft statt LPs lieber die T-Shirts und Poster der Acts. Gathering Field aus Pittsburgh legen mit Jieliance“ schon das dritte Album auf eigenem Label vor – wieder eine Platte […] mehr…

  • Roots

    Roots

    Brooks, Hunter & Walker LoneStarShootout (Edel Contraire) Blues-Gitarristen dürften sich zwischen Texas und Louisiana an jeder Ecke duellieren, dabei aber selten das Niveau dieses ausgebufften Trios erreichen. Heimlicher Star der rauchenden Colts ist indes Mark „Kaz“ Kazanoff mit mal wieder extrem zündenden Bläser-Arrangements. 4,0 Terrance Simien Posilively Beadhead (TONE-COOL/INAKUSTIK) Er spielte sein Akkordeon für Paul […] mehr…

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    Lobhudeln im Casino - Stephan Eicher – Louanges (Virgin)

    Eine Louange, so sagt es das französische Wörterbuch, ist eine Lobpreisung, umgangssprachlich also eine Lobhudelei. Igitt, denn wem sollte Narziß Stephan Eicher lobhudeln, wenn nicht sich selbst. Oder seinem Kumpel, dem Dichter Philippe Djian („Betty Blue“). Das zumindest wäre fair, denn erstmals stammen alle Texte eines Eicher-Albums von Djian, der seit einer schicksalhaften Begegnung Ende […] mehr…

  • Momus - Stars Forever

    Momus – Stars Forever - 40 Stücke für je 1000…

    Nicholas Currie alias Momus ist zwar bekannt für grelle Provokationen, doch das neue Doppelalbum mit Lobpreisungen über 40 Leute, die für ihren Song jeweils 1000 Dollar bezahlten, ist trotz des ersten Anscheins ein „Form follows function“. Es geht um Geld: Wegen des Songs „Walter Carlos“ strengte der transsexuelle Komponist Wendy Carlos, der in den 60er […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Maju Maju-1(EXTREME/INDIGO) „Maju“ bedeutet auf japanisch „Schale“ oder »Kokon“, und tatsächlich: Die Stücke des Japaners Hosomi Sakana klingen so behutsam und unschuldig, als befände sich eine neue, unbekannte Musik kurz vor dem Ausschlüpfen. Das erinnert an die CD-Manipulation von Oval, manchmal auch an Sarie oder Aphex Twin. Trotzdem: Dieser abstrakte Wohlklang ist absolut einzigartig. Ein […] mehr…

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    Jazz

    Andy Summers Green Chimneys (RCA/BMG) Ginger Baker & The DJQ20 Coward Of The Country (WEA) Sting stört mit softem „Round Mldnight“-Gesang Andy Summers, den Gitarristen seiner späten Police-Jahre, dem ansonsten eine unverkrampft-sperrige Annäherung an „The Music Of Thelonious Monk“ gelingt – in bester Gesellschaft von Jazz-Größen wie Peter Erskine, Hank Roberts und Joey DeFrancesco. Als […] mehr…

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    Scritti Politti – Anomie & Bonhomie - Der Pop ist nicht tot

    Nach elf Jahren wieder Neues von Pop-Tüftler Green Garthside: Anspruch und Collage vereint auf einem kleinen Meisterwerk Das fängt schon gut an: Eine weiche Stimme fließt elegant eine melodiöse Serpentine entlang, eine fette Rockgitarre bricht herein, kurz leuchten im Hintergrund Beatles-Harmonien auf, der Baß macht einen lässigen Ausfallschritt, dann verschafft sich ein vehementer Monolog Raum, […] mehr…

  • Biohazard - New World Disorder

    Biohazard – New World Disorder - King/Def Jam/Mercury

    Mit dem Crossover ist es vorbei – bleibt gut produzierter Hardrock Wenn Hatdcore-Metal-Truppen sich in den Texten politisch, wo nicht „sozialkritisch“ gelieren, springt in der Regel eben doch nicht mehr ab „One day a great fire shall come“ oder „I’m just like you, flesh and blood, I’m only human“ dabei heraus – so sind sie […] mehr…

  • Chemical Brothers - Surrender

    Chemical Brothers – Surrender - Virgin

    3,5 Surrender VIRGIN Neu Young hatte recht: „Rock’n’Roll will never die!“ Jedenfalls nicht, so lange der Höhlenmensch in uns weiter lebt. Der innere Neanderthaler, der Kerle wie uns an Hauswände urinieren läßt, der uns befiehlt, mehr Bier zu trinken, als wir vertragen, und der schuld daran ist, daß wir immer wieder versuchen, im Anschluß an […] mehr…

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    Notting Hill von Roger Michell - ab 1. Juli

    Seine Jane-Austen-Adaption „Persuasion“ ließ aufhorchen, jetzt ist dem Briten Roger Michell die schönste und kitschigste Komödie des Sommers gelungen. Eine Geschichte, die das Leben eindeutig so nicht schreibt: Ein erfolgloser Buchhändler aus dem Londoner Stadtteil Notting Hill, William (Hugh Grant, wer sonst!?), trifft zufallig die berühmteste Schauspielerin der Welt, die Amerikanerin Anna Scott (Julia Roberts, […] mehr…

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    A Vendre von Laetitia Masson - ab 24. Juni

    Ihr Regiedebüt „Haben (oder nicht)“ war rauhes, kompromißloses Kino aus dem Arbeitermilieu – mit dem dramaturgisch raffinierten Nachfolger „A Vendre“ (Zu verkaufen) bürstet Masson das Genre des Detektivfilms konsequent gegen den Strich. Ahnlich wie in „Das Auge“ verfallt ein ausgelaugter Privatdetektiv dem Objekt seiner Beobachtung. Kurz vor der Hochzeit hatte France (Sandrine Kiberlain) den Tresor […] mehr…

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    Little Voice von Mark Herman - ab 24. Juni

    Wieder einmal britisches Kino vom Feinsten: Vor ihrer ständig quasselnden Mutter Mari (Brenda Blethyn) flüchtet Laura (Jane Horrocks) in eine Phantasiewelt in ihrer Dachkammer. Seit dem Tod ihres Vaters psychisch gestört, legt sie dort dessen Lieblingsplatten von Billie Holliday, Judy Garland und Marilyn Monroe auf und imitiert atemberaubend echt die Sängerinnen. Als der abgehalfterte Showagent […] mehr…

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    The Opposite Of Sex von Don Roos - ab22.Jui

    Der erfolgreiche Drehbuchautor Don Ross („Love Field“, „Single White Female“) verbindet in seinem Regiedebüt die unterkühlte Lakonie eines Hai Hartleys mit komödiantischer Anarchie von Off-Broadway-Stücken. Wie in einer bizarren Versuchsanordnung beobachtet er das Treiben seiner Spielfiguren bei ihrer ständigen Suche nach ein bißchen Sex – oder dessen Gegenteil. Als die 16jährige Dedee (Christina Ricci) bei […] mehr…

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    B. Monkey von Michael Radford - ab 15. Juli

    Und sei es nur wegen Asia Argento-die hinreißende Tochter des italienischen Horror-Regisseurs Dario Ar-gento lohnt jeden Eintrittspreis. Nachseinem bewegenden Melodram „H Postino“ hat der Brite Michael Radford seinen Stil radikal geändert, „b. monkey“ ist ein hektisches, düsteres Großstadtdrama mit moderner Techno-Ästhetik. Der biedere Lehrer Alan Qared Harris) verliebt sich in die Kriminelle Beatrice (Asia Argento), […] mehr…

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    Discographie Tom Waits

    „Closinq Time“ (1973) Jede Menge Songschreiber wurden Anfang der Siebziger unter Vertrag genommen, der hoffnungsvollste war der sehr junge Jackson Browne. Unter den Kaliforniern fiel Tom Waits sofort auf, er stilisierte sich als Beatnik, konnte sich jedoch nicht von den Vorstellungen des Produzenten Jerry Yester emanzipieren. Wo Waits schon Baß und Trompete herausstellen wollte, gab […] mehr…

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    Bulworth von Warren Beatty - ab 24. Juni

    Der salbungsvollste Akt bei der Vergabe der AnnualAcademy Awards ist immer, wenn Hollywood einen aus seiner Mitte fiir dessen lijetime achievemetU ehrt Als Elia Kazan, gestützt von Robert De Niro und Martin Scorsese, in diesem Jahr jenen Ehren-Oscar erhalten hat, war der wohlfeile Konsens dieser bräsigen Familienfeier aber kurz ohne Gültigkeit Die Hälfte des Auditoriums […] mehr…

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    Shorties

    Curtiss Madoon Sepheryn – The Definitive Collection PURPIE 302 Dave Curtiss 8C Clive Maldoon (g, voc). Völlig vergessen, so wie ihre beiden bärenstarken Alben von 1971 und 1973, nach denen nichts mehr kam. 22 fast durchweg bedächtige Tracks mit melancholischer Knarzstimme und Bergen akustischer Gitarren. Top-Gäste sind u. a. Tony Ashton, Roy Dyke, Bruce Thomas […] mehr…

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    eingetragenes warenzeichen - Elvis Presley

    5,0 Elvis Presley Suspicious Minds – The Memphis 1969 Anthology RCA 676762 1,5 The Home Recordings RCA 676772 Ein übler Fall von Ausbeutung der „Home Recordings“ und eine vorbildliche Erschließung: keine Ruhe in den Presley-Archiven Am Ende erinnert die Inlay Card zu „The Home Recordings“ noch einmal daran, daß „Elvis“ und „Elvis Presley“ eingetragene Warenzeichen […] mehr…