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    Loss Of Sexual Innocence von Mike Figgis

    - ab 29. April

    Die Liebe, das Schicksal, der Tod: um diese Säulen des Lebens herum winden sich die Filme von Figgis, und zwar recht eigentlich. Im Delirium „Leaving Las Vegas“ rettet auch Liebe einen Mann nicht davor, sich zu Tode zu saufen. In dem Drama „One Night Stand“ treffen sich am Sterbebett eines Freundes zwei Menschen wieder, die […] mehr…

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    The Mighty von Peter Chelsom - ab 6. Mai

    Sie kamen als Künstler – und wurden zu Handwerkern: Das gilt für viele europäische Regisseure in Hollywood, wie Wolfgang Petersen, Stephen Frears, Bille August. Nach seiner vielschichtigen Vater-Sohn-Tragikomödie „Funny Bones“ sucht jetzt auch Engländer Chelsom den US-Erfolg. Seine Formel: Sharon Stone, die vom Vamp-Image weg wollte und als Produzentin wichtige Türen öffnete, sowie ein rührender […] mehr…

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    Discographie Tom Petty & The Heartbreakers

    „Tom Petty & The Heartbreakers“ (1976) Mitten in die Blütezeit von New Wave und Punk pflanzte der „Newcomer“ mit zehn Jahren Berufserfahrung knirschende Rock-Riffs und Sixties-Anleihen – und lieferte ganz nebenbei seinen ersten Hit: Die Single „American Girl“ schielte derart dreist zurück zu den Byrds, daß Roger McGuinn sie sogar kurze Zeit später coverte. 3,0 […] mehr…

  • Vinicius Cantuaria - Tucuma

    Vinicius Cantuaria – Tucuma - Motor Music

    Noch ein brasilianischer Superstar, den hierzulande kaum jemand kennt In seiner Heimat hat der inzwischen in New York lebende Songwriter Millionen von Platten verkauft, weltweit wurde er jedoch erst vor zwei Jahren mit dem Album „SolNa Com“ bekannt Das mit Ryuichi Sakamoto eingespielte und von Arto Lindsay produzierte leise Meisterwerk wurde überall als eine Fortführung […] mehr…

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    Drucksachen von Arne Willander

    Er ist der Schutzheilige der Marihuana-Raucher, eine Art von Nationalheld und ein großer Selbstvermarkter: HOWARD MARKS brachte es Anfang der 70er Jahre auf die Titelblätter der britischen Boulevard-Presse, er war einer der meistgesuchten Männer der Welt, und es dauerte viele Jahre, bis die amerikanische Drogenfahndung ihn schließlich erwischte. Da war „MR. NICE“ (Grow! Publishing, 24,80 […] mehr…

  • Sleater-Kinney - The Hot Rock

    Sleater-Kinney – The Hot Rock - Matador/RTD

    Willkommen zum vierten Album der amerikanischen Mädchenband Sleater-Kinney. Das fängt sehr behutsam an: Gitarren quengeln unruhig, das Schlagzeug zappelt auf der Stelle – die Spannung steigt Plötzlich kreischt eine hohe, leidenschaftliche Stimme, sie gehört der Sängerin Corin Tücken „Mmmwaaaahh, everything’s changing.“ Und tatsächlich die Musik ändert sich, wird kraftvoller, selbstbewußter. Man sollte diese geradlinige, melodische […] mehr…

  • Dave Schramm - Hammer And Nails

    Dave Schramm – Hammer And Nails - Blue Rose/RTD

    Hat Dave Schramm nicht selbst dann Solo-Platten gemacht, wenn diese als The Schramms firmierten? Gewiß, die Band eröfmet(e) ihm stilistisch Räume. Doch sie stellte seine Songs zuweilen auch in die Ecke gleichförmiger Arrangements imitierter Musiker. Und es waren ja immer seine Songs, seine Stimme, seine Gitarre, die man hören wollte. „Hammer And Nails“ wird die […] mehr…

  • Sly & The Family Stone - Three Cream Crackers And A Dog Biscuit

    Sly & The Family Stone - Three Cream Crackers And A…

    Schnell erweist sich hier, daß alle ij Skepsis gegenüber diesem obskuren Sly-Werk durchaus angebracht war, denn die ersten acht Tracks sind „alternative“ Mixe von Songs einer höchst uninspirierten LP mit dem Etikettenschwindel-Titel „Back On The Right Track“. Dieses Album sollte 1979 das Comeback des einstigen godfather of funk einläuten, der aber seit den frühen Siebzigern […] mehr…

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    Kelly Willis – What I Deserve

    Wenn es stimmt, daß große Country-Musik verdammt komplizierte Dinge ziemlich einfach auszudrücken vermag – dann ist (nicht nur) der Titelsong des vierten Albums von Kelly Willis ein großer Country-Song. Eine mit dem Leben Hadernde schickt sie hier in den Ring, nach Anerkennung und Respekt dürstend. Doch im tückischen B-Teil kriecht der Schrecken unter die ohnehin […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Unnötig sind Kommentare zu dem epochalen „Bitches Brew“ von MILES DAVIS. Die Arbeiten im Umfeld des Meisterwerks (1969/ 70) sind nun in der vorzüglich ausgestatteten 4-CD-Box „Bitches Brew -The Complete Sessions“ (Columbia/ Sony C4K65570) versammelt, viele davon bisher unveröffentlicht. Wayne Shorter, Herbie Hancock, Joe Zawinul, Chick Corea und John Mc-Laughlin waren natürlich nie besser als […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Die mehrfach „Grammy“-dekorierten Profis beim Columbia Legacy Department in New York waren auch in der letzten Zeit gar nicht faul. Kurz nach den „Complete Buches Brew Sessions“ von Miles Davis legte man nun auch das Debüt des MAHAVISHNU ORCHESTRA in einer von Tonmeister Mark Wilder betreuten Hochbit-Neuüberspielung vot Mit dem Ergebnis, daß „The Inner Mounting […] mehr…

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    New Radicals – Maybe You’ve Been Brainwashed Too

    Kennt noch jemand Danny Wilson oder Curiosity Killed The Cat, The Farm oder die Soup Dragons? Es ist kaum zu fassen, wie schnell sich das unglückselige 80er-Jahre-Revival auch in den unmöglichsten Regionen ausbreitet. Gregg Alexander kommt aus der großen Einöde, genauer: aus Grosse Pointe im US-Bundesstaat Michigan, ist Ende zwanzig und hat als Teenager offensichtlich […] mehr…

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    Jazz von Klaus von Seckendorff

    Daß Bugge Wesseltoft sein Hip-Hop-Jazz-Projekt NEW CONCEPTION OF JAZZ nennt, ist eben doch mehr als ein weiterer ironischer Gag („Breen’n Glue“ betitelt er in Anspielung auf „Blue In Green“ 13 atmosphärisch dichte Minuten mit dem Trompeter Nils Petter Molvaer). Mit „Sharing“ (Jazzland/Polygram), der neuen Doppel-CD des norwegischen Pianisten mit deutlichem Hang zu Loop, Sample & […] mehr…

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    Sly & Robbie – Drum And Bass und Michael Rose And Sly & Robbie – Uhuru - Palm Pictures/RTD; Tabou

    Als Bassist oder Schlagzeuger berühmt zu werden, ist schwierig genug, aber gemeinsam als Rhythmusgruppe eine Legende zu werden, ist eine Kunst. Der Schlagzeuger Lowell „Sly“ Dunbar und der Bassist Robert „Robbie“ Shakespeare sind die einzigen, die das sogar massenwirksam geschafft haben. Unter dem Kürzel „Sly & Robbie“ wurde das Duo aus Jamaika, die als einfache […] mehr…

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    45 RPM von Wolfgang Doebeling

    Zwei Jahre ist es her, als BLUR mit der fabelhaften Lennon-Pastiche „Beetlebum“ Lust weckten auf den Hanstehenden Longplayer. „Tender“ (Food/EMI), Vorbote des avisierten neuen Albums „13“, wuchert dagegen mit ein paar von Paul McCartneys Tricks: Melodie süß und missionarisch, Text nett und nichtssagend, Arrangement alternierend zwischen Bescheidenheit und Bombast, Vortrag mit gerüttelt Gefühl und einer […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    Grimmige Hardcore-Riffs, zackige Bläsersätze, viele Trommeln, bizarre Kostüme und ein exzentrischer Sänger, dazu die Lust, das Thema der Ski-Verfolgungsjagd aus James Bonds „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ nachzuspielen – auf der JBalderdash“-Tour (1997) stießen BOTTOM 12 mit diesem Rezept auf allgemeine Begeisterung. Seither ist dem Septett nicht nur die Trompete abhanden gekommen, sondern seltsamerweise auch der […] mehr…

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    Kula Shaker – Peasants, Pigs And Astronauts - Sony

    Als vor drei Jahren „Grateful When You’re Dead“ allenthalben für Schmunzeln sorgte mit seinem Jerry-Garcia-ist-unter-uns-Mantra, war noch nicht klar, ob wir eine neue Bonzo Dog Doo Dah Band vor uns hatten oder nur George Harrisons verlorene Kinder. Die folgenden Singles, das Debüt-Album und fahrlässige bis dummdreiste Äußerungen des Kula-Kopfs Crispian Mills freilich ließen schon bald […] mehr…

  • Chuck E. Weiss - Extremely Cool

    Chuck E. Weiss – Extremely Cool - Rycodisc/RTD

    Sein Handwerk hat er an der Seite von Tom Waits, Willie Dixon und Lightnin‘ Hopkins erlernt, auch indem er „das Leben lebte“, wie die Plattenfirma lapidar vermerkt Das glaubt man gern, richtet sich der Blick auf den Mann mit der Gnubbelnase: Verwirkt, verwittert, Kette über offenem Brusthaar, der Pony zu lang. Straßenköter-R&B aus den bockstreets […] mehr…

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    Beats von Kloos & Wellner

    Das zweite Album von VISIT VENUS, „The Endless Summer“ (Yo Mama/RTD), war schon lange vor Veröffentlichung von einem eigenartigen Hype umgeben. Vielleicht, weil zu spüren war, daß die beiden Produzenten/DJs Mario von Hacht und Mario Cullmann nicht nur den gleichen Vornamen teilen, sondern auch ein sehr eigenes Gespür für feingliedrige, hintergründige Kompositionen. Atmosphärisch und düster […] mehr…

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    The Creatures – Anima Animus

    Das Hobby zum Beruf gemacht! Als Siouxsie Sioux und ihrem trommelnden Gatten Budgie von der Talfahrt ihrer Band Siouxsie & Banshees schwindelig geworden war, reaktivierten sie – nach einer ausgedehnten Besinnungsphase – ihr, wie man so sagt, „Side-Project“ The Creatures. Mit dem hatten sie immerhin schon mal einen Zwischendurch-Halbhit – wir erinnern uns der Swing-Nummer […] mehr…