• Short Cuts

    Short Cuts

    - VON BORCHOLTE & HÜTTMANN

    FORMIDABEL Es tut sich noch etwas, da drüben in Antwerpen. Stef Kamil Carlens, Erfinder und Chef der Avantgarde-Rocker dEUS, hat sein Seitenprojekt Moondog Jr. (ehemals A Beatband) noch einmal entrümpelt und umbenannt Die Verwirrung ist komplett, die Musik dafür umso besser. Als ZITA SWOON hat das belgische Soundkollektiv endlich zu einer eigenen Identität gefunden. Lennon, […] mehr…

  • Hayden - The Closer I Get

    Hayden – The Closer I Get

    Hayden Desser macht, was er wilL Was sonst erwartet man von einem Wonderboy aus Kanada, der sein erstes Album praktisch alleine im Kinderzimmer seines Elternhauses aufgenommen hat und über Songs verfugt, die an der richtigen Stelle weh tun? dZverythinglLongFor“ hieß Haydens Debüt vor zwei Jahren – eine Sammlung von kargen, knapp erzählten Stories über das […] mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts - WOLFGANG DOEBELING

    FORMIDABEL Für die einen ist Garagen-Punk ein iAkkorderAlibi, um Krach zu machen und Mädchen zu kriegen. Sobald sie ihre Gitarren und Hormone etwas besser im Griff haben, desertieren sie zu Rock oder Blues oder, wenn’s ganz schlimm kommt, zu Blues-Rock. Die anderen sind Garagenbewohner aus innerer Überzeugung. Sie glauben an SkySaxon, fürchten den vierten Akkord […] mehr…

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    The Connells – Still Life - Blue Rose/RTD

    Den Albumtitel verstehe man nicht falsch: Statt selbstironisch darauf hinzuweisen, daß auch in ausgedienten College-Rockbands noch Leben stecken könnte (there’s still life…), wird doch wieder nur über den Stillstand im Leben philosophiert (wie in „Stilleben“, frei übersetzt). Das große Gähnen. Aber leider paßt es. Seit einem Karrierehöhepunkt namens „74-75“, den das Sextett aus Raleigh, North […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    Wenn die richtigen Leute zusammenarbeiten, statt sich gegenseitig ins Handwerk zu pfuschen, bringt sogar die Achse Texas – Tennessee mehr als nur passable Resultate hervor. So können die ROBISON-Brüder BRUCE und CHARLIE die lokale Expertise von Produzent Lloyd Maines (Joe Ely) nebst Austin-Sessionprominenz (u.a. Rich Brotherton, David Grissom, Bruce-Gattin Kelly Willis) nutzen, werden aber via […] mehr…

  • John Lennon - Anthology

    John Lennon - Anthology

    Seit Jahren ist die Veröffentlichung bisher unbekannter Stücke von John Lennon angekündigt. Bis dato war nur einem kleinen, exklusiven Kreis der Einblick in das private Archiv von John und Yoko erlaubt. Schon vor längerer Zeit indes wurden viele unveröffentlichte Songs, Home-Demos und alternative Aufnahmen in einer vielteiligen Serie mit dem Titel „The Lost Lennon Tapes“ […] mehr…

  • John Lennon - Wonsaponatime

    John Lennon - Wonsaponatime

    Noch eine Lennon-Kopplung, ein Extrakt aus der großen ^inthology“ (siehe nächste Seite) – nach „Imagine“, ,Jealous Guy“ und „Vforking Qass Hero“ zum tausendsten Male, nach der BeaÜes-ttAnthology“ und einem Dutzend Videocassetten: Stell dir vor, es gibt noch mehr Aufnahmen von Lennon, aber sie fugen dem Bekannten kaum etwas hinzu. Lennon als Clown, Lennon als garstiger […] mehr…

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    Das Fest – von Thomas Vinterberg

    Mit Lars von Trier legte Thomas Vinterberg im „Dogma 95“ einen „Schwur der Keuschheit“ ab. Ihre zukünftigen Filme dürfen nur mit der Handkamera gedreht werden, verboten sind Studioaufnahmen, Actionszenen, Genrefilme und optische Spielereien. In „Das Fest“ hat sich der Däne strikt an diese ästhetischen Fesseln gehalten. Manieristisches Kunstgewerbe, dem man diesen visuellen Rigorismus ansieht ist […] mehr…

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    My Name Is Joe von Ken Loach

    Die Spieler heißen Müller, Netzet, Beckenbauer – doch in den Trikots stecken keine deutschen Europameister (EM ’72), sondern arbeitslose Kicker aus Glasgow. Der Trainer dieser schlechtesten Fußballmannschaft Schottlands ist Joe (Peter Mulan, Darstellerpreis von Cannes). Der Alkoholiker ist seit einem Jahr trocken, aber ohne Arbeit Als er die spröde Sozialarbeiterin Sarah (Louise Goodall) kennenlernt, erwacht […] mehr…

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    Die Ewigkeit und ein Tag von Theo Angelopoulos

    Seit „Die Wanderschauspieler“ von 1975 gehört Theo Angelopoulos zu den Magiern des modernen Kinos. Seine unverwechselbare Filmsprache der langen, Zeit und Raum aufgebenden Plansequenzen – gedreht in einem quälend langsamen Rhythmus – hat auch immer wieder Stars gereizt, sich mit ihm auf ein griechisches Abenteuer einzulassen. Nach Marcello Mastroiani (gleich zweimal), Jeanne Moreau und Harvey […] mehr…

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    Meschugge von Dani Levy

    Ein rechtsradikaler Brandanschlag in Deutschland und eine Straße in New York mit einer alten Frau, die hektisch eine Erinnerung an früher beschwört. Man ahnt Zusammenhänge, erinnert sich vielleicht an Schlesingers „Marathon-Mann“ – und befindet sich dann in einer Liebesgeschichte: Zwei „suchende Seelen“ treffen aufeinander. Es knallt zwischen Maria Schrader und Dani Levy („Stille Nacht“), doch […] mehr…

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    Rendezvous mit Joe Black von Martin Brest

    Man stelle sich vor, jemand verirrt sich ins Kino, in dem ein mittelalterliches Mysterienspiel läuft mit dem Tod als Hauptfigur. Aber was für ein ein Schock: Der Sensenmann sieht Brad Pitt zum Verwechseln ähnlich! Nach Robin Williams‘ Aufenthalt im albernen Bundstiite-Himmel („Hinter dem Horizont“) belästigt uns Hollywood schon wieder mit einem verkitschten Jenseits-Melodram. Der Medien-Tycoon […] mehr…

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    Central Staion von Walter Salles

    Der Goldene Bär der Berlinale ’98 war eine Überraschung – doch der Film des Brasilianers Walter Salles hat ihn verdient. Mit faszinierendem Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt Salles die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Die verhärmte ehemalige Lehrerin Dora (Fernanda Montenegro) bessert ihre Rente auf, indem sie im Hauptbahnhof von Rio für die vielen Analphabeten Briefe […] mehr…

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    THE REVEREND HORTON HEAT – Space Heater - NIERSCOPE/UNIVERSAL

    „Houston, we have a problem“, blödeln die drei Jungs von The Reverend Horton Heat im Booklet, auf Stühlchen sitzend wie Jodie Foster in „Contact“. Dann heben sie ab: mit Surf & Space im Stil von Dick Dale und Link Wray, mit Trashabilly und Hard-Boogie. Wie pervertierte ZZ Top ohne Bart, Rocket From The Crypt mit […] mehr…

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    DRUCKSACHEN - von Wolfgang Doebeling

    Die Luxus-Geschenkidee für den Stones-Fan, der schon alles hat und nicht unbedingt Kunstbanause ist: „WOOD ON CANVAS – EVERY PICTURE TELLS A STORY“ (Genesis Books via WOM, 748 Mark) ist ein auf 2500 Exemplare limitierter und signierter Prachtband, der neben Ronnies Holzschnitten, Skizzen und Gemälden auch Platz läßt für verbale Beobachtungen des Art-School-Dropouts sowie für […] mehr…

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    METALLICA – Garage Inc. - MERCURY

    Zuviel Metallica ist auch nicht gut. Wäre „Garage Inc.“ ein reguläres Studioalbum, würde man von Übersättigung sprechen müssen. Nach „Load“ und „Re-Load“ noch ein weiteres Nachschieben – das käme wohl selbst dem beinhärtesten Metallica-Fan bald zu den Ohren heraus. Seit zwei Jahren geben sich James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Jason Newsted redliche Mühe, […] mehr…

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    FSK - Tel Aviv

    Die Zukunft war gestern, vor den Punks und „No Future“, das als Aufschrei einer am Rande der Verelendung stehenden Gruppe begann und als müdes Gemurmel der Massen inzwischen längst den Mainstream erreicht hat – auch nach (oder sogar wegen) Gerhard Schröder. Die Zukunft fand davor statt, vor etwa 25 Jahren, als Gregor Gysi noch Willy […] mehr…

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    REPLAYS 2 - von Bernd Matheja

    Sie waren/sind die beste Begleit-Band der Welt, nicht mehr und nicht weniger: Booker T. Jones (Orgel), Steve Cropper (Gitarre), Lewis Steinberg/Donald „Duck“ Dunn (Baß) und Al Jackson jr. (Drums), kurz: BOOKER T. & THE MG’S. Jetzt wurde dem amerikanischen Schwarzweiß-Quartett das definitive Ton-Denkmal gesetzt. Die 3-CD-Box „Time Is Tight“ (Stax 3SCD-4424-2) präsentiert die coolen Southern-Soul-Weltmeister […] mehr…

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    Jewel – Spirit

    Sie sang „I’m Sensitive“ und daß sie das auch bleiben wolle. Sie sorgte sich um die Seelenrettung der anderen, statt sich nur den eigenen Nabel zu reiben. Jewel Kücher aus Homer, Alaska, war 1995 das sanfte Gegengift zum keifenden Racheengel Alanis Morissette. Und ähnlich erfolgreich: Ihr Debüt J’ieces OfYou“, im Prinzip weitgehend unredigierte Tagebuch-Exzerpte einer […] mehr…

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    REPLAYS1

    Rechtzeitig zum Fest hat Capitol das „Christmas Album“der BEACH BOYS von 1964 wiederveröffentlicht – und dabei ganze Arbeit geleistet. Denn auf „Ultimate Christmas“( JSLS. 72434-957342) findet man nicht nur weitere Single- und Alternativ-Takes der Originalaufnahmen, sondern auch acht – überwiegend vorher nie veröffendichte! – Bonus-Tracks von ganz wundervoller Qualität. Und das alles auch noch komplett […] mehr…