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    Pleasantville von Gary Ross

    - ab 4. März

    Die Idylle ist schwarzweiß und im Fernsehen. „Pleasantville“ heißt eine Sitcom aus den 50er Jahren nach jenem Städtchen, in dem George (William H. Macy) und Betty (Joan Allen) mit ihren Kindern ein sympathisches Spießerleben vorführen. Davon träumt Scheidungsjunge David (Tobey Maguire) täglich vor dem Bildschirm. Bis ein schrulliger TV-Techniker ihn und seine rollige Schwester Jennifer […] mehr…

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    Happiness von Todd Solondz - ab 18. März

    Der Titel ist die pure Verzeiflung und wer diesen Film sieht, sollte jegliche Hoffnung auf ein Happy End fahren lassen. „Happiness“ ist die ewige Losung des Lebens und also eine Fassade, hinter der Solondz die Abgründe im Umfeld dreier Schwestern seziert wie ein Insektenforscher. Mit diffusen Gefühlsansprüchen stiebt die labile Joy (Jane Adams) vergeblich nach […] mehr…

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    Shakespeare In Love von John Madden - ab 4. März

    X X Tillforeyer. Unangefochten vor V V Bond, den Beatles und BSE ist Shakespeare der kapitalste kulturelle Exportschlager Englands. Der selige Säulenheilige des Theaters ist längst der am meisten verfilmte Dramatiker und überstrahlt als Reliquie der elizabethanischen Ära gar die Königsfamilie – vor allem das Meta-Melodram von Charles 8C Diana schien seiner Inspiration zu folgen. […] mehr…

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    American History X von Tony Kaye - ab 25. Februar

    Die Nacht ist schwarz, das Auto und seine Insassen ebenso. Zum dunklen Rap-Beat kurven die drei Männer durch ein kalifornisches VorortvierteL Sie halten an einem Einfamilienhaus. Zwei steigen aus. Einer entsichert eine Pistole und stellt sich an den Eingang, der andere versucht, einen Wagen aufzubrechen. Da erwacht der 13jährige Danny (Edward Furlong) und läuft ins […] mehr…

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    Eric Andersen – Memory Of The Future

    Damals, in der kopflastigen Zeit des Protest-Folk, galt Eric Andersen als Schöngebt Während Bob Dylan zum Zwecke der Sozialkritik Wortungeheuer schuf und spitze Pfeile mit verrätselten Botschaften nach allen Richtungen abschoß, während Phil Ochs Roß und Reiter der kapitalistischen Kriegstreiberei nannte und auch keinen Millimeter zurückwich, nachdem seinen Kollegen längst die Puste ausgegangen war, verbrämte […] mehr…

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    Drucksachen von Wolfgang Doebeling

    Als Komplement und Korrektiv zum Kostümfilm „Velvet Goldmine“ sei dies Buch auch all jenen empfohlen, die nie die Power des Glam-Pop spürten, womöglich weil sie viel zu beschäftigt damit waten, sich über Lappalien wie Plateau-Stiefeletten und Federboas aufzuspulen. Die Fans werden sich eh draufstürzen: „UNKNOWN PLEASURES: A CULTURAL BIOGRAPHY OF ROXY MUSIC“ (Quartet, ca. 40 […] mehr…

  • Foxy Brown - Chyna Doll

    Foxy Brown – Chyna Doll

    „It’s a girl“, ruft jemand, nachdem im Intro „The Birth Of Foxy Brown“ sekundenlang eine stöhnende Frauenstimme zu hören war. Dann nimmt die Mutter ihr Kind auf den Arm und erklärt: Sei stark, sei sexy. Und so wurde es the most exciting girl in hiphop. Let’s talk about sex, baby! Seit Salt ’n‘ Pepa herausfordernd […] mehr…

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    The Harry Smith Connection – A Live Tribute

    Dave Van Ronk, seit 40 Jahren eine zentrale Figur der New Yorker Greenwich-Folk-Szene, kennt keine Bescheidenheit, wenn er Harry Smiths Werk preist. Dessen „Anthology Of American Folk Music“, unlängst als Neuedition von der besseren Pop-Publizistik zu Recht gefeiert, sei nichts weniger als „unsere Bibel“ gewesen, so Van Ronk. Und sein „Gott“ hörte auf den Namen […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    Einige gutverdienende Herren in Nashville scheint das schlechte Gewissen zu plagen. Wäre die große Geschichte der Genres ein so selbstverständlicher Bestandteil des aktuellen Country-Geschäfts, wie das von eben diesen Herren (und auch der einen oder anderen Dame) gern behauptet wird, müßten sie sich jedenfalls kaum genötigt fühlen, ein All-Star-Opus wie „Tribute To Tradition“(Columbia/SMIS) aufzufahren. Das […] mehr…

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    Ben Lee – Breathing Tornadoes

    Wie der spät erkannte Meister V V stellt der zuletzt von Ron Sexsmith so traumhaft besungene „Child Star“ eine feste Pop-Größe. Ben Lee, vor fünf Jahren mit Schulfreunden aus Sydney als Noise Addict erstmals aktenkundig geworden, ist eine Art Shirley Temple des Alternativ-Betriebs. Schon mit 13 (oder so) schrieb er Evan Dando eine Hymne ( […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Various-Artists-Kopplungen erfahren nicht immer die verdiente Resonanz. Auch „THE GOLDEN AGE OF AMERICAN ROCK’N’ROLL“ (Ace) wurde bis dato weitgehend ignoriert, ein Versäumnis! Denn die lose Reihe – gerade erschien bereits Vol.7 ist gespickt mit Bonbons. Nachdem sich die Line-Serie „Rock File“ (schon 65 CDs) ausschließlich den US-Top-40 der späten Fifties und frühen Sixties widmet, erweitert […] mehr…

  • Talk Talk - London 1986

    Talk Talk – London 1986 - Pondlife/EFA

    POND LlF E/ EFA Man ging ja bisher leichtfertig davon aus, daß Talk Talk erst mit „Spirit Of Eden“ die höheren Weihen der Kultur verdient hätten also ein paar Jahre nach ihrem Auftritt in der Hölle der 80er Jahre mit dem gequält gegeheulten Schmachtbatzen „Such A Shame“. Bald klang Mark Hollins nicht nur wie unter […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Mit „The Kinks Are The Village Green Preservation Society“ hatte Ray Davies die erste und vielleicht sogar die artistisch überzeugendste aller sogenannten Konzept-LPs der Rock-Geschichte vorgelegt Spätere Versuche im selben „Genre“ waren leider nicht annähernd so gelungen. „Soap Opern“ und „Schoolboys In Disgrace“ – jetzt im zweiten Vierer-Pack der KINKS-Remaster von VelVel wiederveröffentlicht, markierten gar […] mehr…

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    Buddy & The Huddle – Short Stories About Love, Hate & Other Banalities - Ciclismo/Dacapo/Tis

    Ihre beiden Sondtracks zur imaginären Verfilmung von Cormac Mc-Carthys Roman „Suttree“ waren kleine Offenbarungen. Und zogen Kreise, trotz oder gerade wegen ihrer vermeintlichen Sperrigkeit: analoger Feinklang, schweres Vinyl, schöne und aufwendige Cover. Musik, die sich nicht aufdrängte, die entdeckt und erforscht werden wollte, Verkable Artefakte. Und Gegenentwürfe zu dem Aluminiumschrott in Mediamärkten. Hochwertig und doch […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    Wenn jemand wie KIM SALMON sein neues Werk „Ya Gotta Let Me Do My Thing“(Citadel/New Music) nennt, sind Widerworte nicht angebracht. Zumal er sich mit seinem Ding vor keinem Jon Spencer dieser Welt zu fürchten braucht, denn immerhin tut er dieses Ding, nämlich puren, oft ins Bizarre überzeichneten Rock mit spröden Giam- und Funk-Einläufen, schon […] mehr…

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    Liz Phair – Whitecocolatespaceegg

    Seit eine Praktikantin den amerikanischen Präsidenten „Sweetie“ nannte, hat die Zärtlichkeit gesiegt In der Bill-Monica-Story kam zarteste Romantik zum Vorschein: Erröten im Oval Office, heimliche Geschenke zwisehen Tür und Angel, Romeo-und-Julia-Zitate auf Papierservietten! Die Sturmgeschütze des Postfeminismus waren schon vorher abgebaut worden: Courtney Love scheint einen Benimmkurs absolviert zu haben, das ehemalige „Material Girl“ Madonna […] mehr…

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    Creed – My Own Prison - Epic/Sony Music

    Scott Stapp entfloh seinem Elternhaus in Orlando, Florida, als er 17 Jahre alt war. Er ließ eine restriktive Erziehung nach streng baptistischen Regeln hinter sich. Als sein Vater einmal „Pyromania“ Von Def Leppard in Scotts Zimmer fand, verhängte er ein Rockmusik-Verbot und erklärte elektrische Gitarren sofort für Teufelswerk. Das alles in den Neunzigern. Stapp flüchtete […] mehr…

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    Beats von Kloos & Wellner

    Vielleicht sind KEMISTRY & STORM die besten DJs aus der Metalheadz-Posse. Vielleicht sind sie nicht die krassesten, härtesten oder handwerklich besten, aber sie verstehen es, ein DJ-Set so aufzubauen, daß du über all den Raritäten, Whitelabels und Dubplates den Spaß an der Party nicht verlierst Kemistry & Storm nehmen dich mit ihren Platten an der […] mehr…

  • Granfaloon Bus - Good Funeral Weather

    Granfaloon Bus – Good Funeral Weather - Trocadero/Tis

    Good Funeral Weaiher TRO CADERO/T S Die Säge singt, das Waschbrett ist nicht weit Man zahlt mit nickeb und dimes und hat trotzdem noch eine Menge Rechnungen offen. Und die Heimatstadt? Eine verlassene ghost town, versteht sich. Natürlich sind wir alle heimatlos. Sag mal, Amerika, hast du es wirklich besser? Wie dem auch sei, „Good […] mehr…

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    Jazz von Klaus von Seckendorff

    Die Besetzung: ein „Who’s Who der unverkniffenen Avantgarde New Yorks von Mark Feldman (viol) über Chris Speed (ts und hier häufig cl) bis zu Marty Ehrlich (ts, ss, fl), Michael Formanek (b) und Gerry Hemingway (d), die schon auf der ersten Enja-CD des Akustik-Gitarristen JAMES EMERY zu hören waren. Der wurde vor allem als Mitglied […] mehr…