• QUEENS OF THE STONE AGE

    QUEENS OF THE STONE AGE

    - LOOSEGROOVE/ROADRUNNER

    In der Wüste ist es still. Still wird es auch, wenn man das Debüt der Queens Of The Stone Age in angemessener Lautstärke bis zum Ende durchhört – dank enervierender Klangexperimente am Ende des letzten, sanft groovenden Songs „I Was A Teenage Hand Model“, ruiniert man sich im schlimmsten Fall die Boxen. Dann wird’s still. […] mehr…

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    SHORT CUTS

    FORMIDABEL Zwei wundersame Singles und ihre letztjährige strahlend schöne Debüt-LP „Calling Over Time“ machten EDITH FROST zu einer der großen Entdeckungen der ausgehenden Dekade. „Telescopic“ (Drag City/EFA) ist kaum weniger beeindrukkend: Sanft schwellende Klangkörper traditioneller wie elektronischer Provenienz wechseln mit Picking und Fiddling, diffuse Melodien verdichten sich zu Feedback, und über den unwirklichen Soundscapes schwebt […] mehr…

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    JAZZ - von Klaus von Seckendorff

    Eigentlich nur konsequent, daß nun auch John Scofields kultige Genossen beim „A Go Go“ auf dem Blue Note-Label gelandet sind, dessen Backkatalog voller Orgel-Trios aus den Sixties steckt Aber was MEDESKI, MARTIN & WOOD mit Hammond, Wurützer, Piano, Baß, (meist akustisch) und Schlagzeug anstellen, dürfte nicht nur bei Jimmy Smith, sondern auch bei seinen musikalischen […] mehr…

  • PEARL JAM - Live On Two Legs

    PEARL JAM – Live On Two Legs - EPIC/SONY MUSIC

    Das Jahr begann mit Pearl Jam, und es endet mit Pearl Jam. Der entschlossen simplifizierte Rock von „Yield“ wird nun ergänzt um den simplifizierten Rock von „Live On Two Legs“, eine Konzert-Lieferung, die man sich dringlicher nach der Tournee mit Neil Young oder nach den Auftritten zu „No Code“ gewünscht hätte. Doch die Fans werden […] mehr…

  • PRAS - Ghetto Supastar

    PRAS – Ghetto Supastar - RUFFHOUSE/COLUMBIA

    Der dritte Mann. Pras ist der letzte der Fugees, der mit einem Soloalbum reüssiert, intern wird es jedoch als erfolgreichstes abschneiden. Ob es auch das beste ist, muß hier tatsächlich eine Geschmacksfrage bleiben. Auch wenn jeder für sich hier und da zu geschickt kaschierter Beliebigkeit neigt, kann man an den Charakteristika der einzelnen Platten nun […] mehr…

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    NUGGETS - von Jörg Gülden

    Fast könnte man glauben, daß es den Mann in mindestens zweifacher Ausfuhrung geben muß, beglückte er uns mit seinen Luminarios doch erst unlängst mit einer Live-Scheibe. Jetzt meldet sich Rieh Hopkins erneut Diesmal mit seinen SAND RUBIES in Originalbesetzung! Und einem exzellenten Studioalbum, das den (garantiert sarkastisch gemeinten) Titel „Return Of The Living Dead“ (Blue […] mehr…

  • Johnny Dowd - Wrong Side Of Memphis

    Johnny Dowd – Wrong Side Of Memphis

    Kunst? Eine Vermittlung des .Seins hinter der Oberfläche der Dinge und Worte? Die Erschaffung einer Realität, die über die Wirklichkeit und sich selbst hinausweist? Eine Anleitung zur Selbsterkenntnis, der man nicht ausweichen kann? Die unleugbare Wahrheit? Früher gab es für die Musik von Johnny Dowd viele Worte: „authentisch“, „roh“, „ergreifend“, „wahrhaftig“. Heute sind sie alle […] mehr…

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    The Beautiful South – Quench - MERCURY/ MOTOR MUSIC

    Die möglichwerweise langweiligste, aber auch dauerhaft erfolgreichste Band des Britpop proftiert verläßlich davon, daß Durchschnitdichkeit und Alltagssorgen sie auf Augenhöhe des gemeinen Werktätigen halten. Dazu kommen die endlos perpetuierten Geschichdein über Sauf touren all over the world. Sie trinken alles, doch sie fallen nicht auseinander. Auch „Quench“ enttäuscht in diesem Sinne nicht. Paul Heaton hat […] mehr…

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    REGGAE & DUB - VON MÜNCHOW & LAU

    Ausgefallene Idee, die Adresse eines Plattenladens als LP/CD-Titel zu wählen, zumal es sich um ein seit 20 Jahren geschlossenes, bei uns nicht gerade bekanntes Geschäft handelt: JUNIOR BYLES & FRIENDS: „129 Beat Street – Ja-Man Special 1975-1978“ (Blood & Fire). Auf dem Stadtplan sucht man zudem die Beat Street umsonst: Beat Street steht für Orange […] mehr…

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    The Band – Jubilation

    Dreißig Jahre „Music From Big Pink“: So aktuell wie lange nicht mehr strahlt das ebenso betitelte Debüt von The Band – ein zeidoser Jungbrunnen für alle, die sich heute ohne Depressionen auf den Weg zurück machen wollen. Sinnig verstärkt spinnt derweil eine Rumpfbesetzung den Faden weiter. Levon Helm ist von Krankheit schwer gezeichnet; Garth Hudson […] mehr…

  • Bob Dylan - Live 1966

    Bob Dylan - Live 1966: „The Royal Albert…

    7v Ue Anekdoten sind erzählt, alle X^ Erinnerungen ausgebreitet, alle Legenden gedruckt Etwa diese: Wie einer Judas!“ in die Free Trade Hall von Manchester brüllt und Dylan gedehnt zurückgibt: „I don’t believe you!“ Und nach einer Pause: „bu’re a liar!“ Danach tauchen die Hawks in JLike A Rolling Stone“, als spielten sie es zum ersten […] mehr…

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    Studio 54 von Mark Christopher - ab 10. Dezember

    Naiv und blondgelockt erlebt ein Junge aus New Jersey die große weite Welt. Weit muß er nicht fahren, das Tor dorthin befindet sich jenseits des Hudson in Manhattan: im „Studio 54“, jene glitzernde Metapher für den Übergang der schlurfigen 70er Jahre zum Hedonismus der 80er. Kokain ist schick, und nach freier Hippie-Liebe sind nun die […] mehr…

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    DIE NEWTON BOYS von Richard Linklater - ab 26. November

    Die Gentlemen bitten zur Kasse. Nicht die britischen Posträuber unter Ronald Biggs, sondern die amerikanischen „Newton Boys“ mit Willis Newton als Haupt eines kleptomanischen Familienunternehmens, das von 1919 bis 1924 achtzig Banken plus unzählige Geldtransporte ausgeraubt hat Ausgerechnet der Zeitgeist-Regisseur Richard Linklater („Slacker“) hat sich dieser angestaubten Geschichte über Amerikas erfolgreichste Bankräuber angenommen. Und natürlich […] mehr…

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    BUFFALO ’66 von Vincent Gallo - ab 26. November

    Freunde hat er nur wenige. Streitsüchtig und exzentrisch sind die bevorzugten Attribute, wenn es um die Charakterisierung von Vincent Gallo geht. Daher hat der 37jährige bei „Buffalo ’66“ (fast) alles selbst gemacht: Regie, Drehbuch, Filmmusik, Hauptrolle. Kein Wunder also, daß Protagonist Billy Brown den Eindruck macht, Gallos Alter ego zu sein. Ein hochneurotischer Typ, der […] mehr…

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    PECKER von John Waters - ab 10. Dezember

    Die Zeiten, in denen John Waters mit herrlich irren Obzönitäten, dicken Transvestiten und „Rubbelkarten zum Dranriechen“ provoziert hat, sind spätestens seit „Hairspray“ endgültig vorbei. Seit seinem Trash-Meisterwerk „Pink Flamingos“ sind mittlerweile 26 Jahre vergangen, in denen Waters ruhiger geworden ist Ganz hat er sich dem Kommerzkino aber noch nicht verschrieben – auch sein neuer Film […] mehr…

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    HONGKONG LOVE AFFAIR von Peter Chan - ab 3. Dezember

    Asiaten lieben Kitsch und Pathos, .ZjLund wer Asiaten mag, wird ihre Obsession an großen Gesten und tiefster Trauer zwar nicht unbedingt verstehen, aber im Herzen spüren. So wie die schwelgerischen, süßlichen Liebeslieder der chinesischen Pop-Sängerin Teresa Teng, die in „Hongkong Love Affair“ ein unsichtbares, untrennbares Band knüpfen. Oder eine alte Dirne, die einmal William Holden […] mehr…

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    RONIN von John Frankenheimer - ab 3. Dezember

    von John Frankenheimer ab 3. Dezember Paris, kurz nach Einbruch der Dunkelheit. Ein Mann steht oben an einer Treppe und beobachtet eine Frau, die aus einem Wagen steigt und ein Lokal betritt. Langsam geht er hinunter, blickt durch das Fenster. Dann versteckt er seine Pistole im Hinterhof, kehrt ein, bestellt ein Glas Wein, fragt nach […] mehr…

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    Luka Bloom – Salty Heaven

    Er spielte mal unangekündigt im Vorprogramm der Cowboy Junkies, 1990 war es vielleicht. Damals kannte kaum ein Mensch Luka Bloom, der perkussiv seine Gitarre bediente, dazu das blödsinnige „I Need Love“ von L. L. Cool J rappte und ansonsten keltische Folklore auf das Kärgste und Klarste zurückführte. Hernach gingen viele Menschen in den Plattenladen, fanden […] mehr…

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    DRUCKSACHEN

    Wir schreiben hier in Vertretung, denn der etatmäßige „Drucksachen“-Leser Wolfgang Doebeling, seit 16 Jahren im Amt, macht mal Pause. Wolle verpaßt deshalb die Memoiren des ehemaligen „VIVA“-Mikrophonhalters Matthias Opdenhövel „DIE SCHNELLFICKER-SCHUHE“ – im Untertitel: „Erlebnisse eines VIVA-Moderators“ – ist die erwartete stupid-launige Bilanz eines Pioniers, der mit Ende 20 zum alten Eisen gehört. Daß Opdenhövel, […] mehr…

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    Lauryn Hill – The Mis-Education Of Lauryn Hill

    3,5 LAURYNHILL The Mis-Education Of Lauryn Hill COLUMBIA/SONY Die Emanzipation einer Frau beginnt erst, wenn die Kinder kommen. Das hört sich vielleicht paradox an, beschreibt gleichwohl den Regelfall in post-feministischen Zeiten. Selbst privilegierte Frauen wie Lauryn Hill müssen diese Hürde nehmen. Warum auch sollte gerade das bekannt sexistische Musikgeschäft, das herausragenden Frauen zumal in diesem […] mehr…