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    STARKEY von David Caffrey

    - ab 19. November

    Schade ist, daß sich David Thewlis‘ Hardcore-Cockney-Slang nicht synchronisieren läßt. So wie er sich in Mike Leighs „Naked“ durch ein desolates Post-Thatcher-London rotzte, eckt der Titelheld Thewlis auch hier überall an. Im scheinbar befriedeten Hexenkessel Belfast wird Starkey als Boulevard-Kolumnist gleichermaßen geliebt und gehaßt. Vergessen sind die Nachrichtenbilder des Bürgerkriegs, als einziger Kriegstreiber ruiniert Starkey […] mehr…

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    Die zehn essentiellsten JONI MITCHELL-Alben - Wolfgang Ooebeling über die lyrisch…

    „Songs To A Seagull“ (Reprise, 1968) Wie fast alle späteren LP-Cover hat Joni Michell auch dieses erste gemalt, mit dem Versprechen: whatyou see is whatyou get. Entsprechend mädchenhaft überspannt sind die noch dem Folk verpflichteten Songs, die Joni in zwei Hälften teilt: «City“ und „Seaside“. So blumig die Melodien, so romantisch verbrämt die Lyrik, so […] mehr…

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    Mercury Rev: Schamchtender Pop

    SCHMACHTENDER POP In den Wäldern des Staates New brk gibt es noch Geheimnisse -MERCURY REV sind eines davon. Seit 1991 mühen sich Grasshopper & Co. um eine Verschönerung des Popsongs an sich. Mit ihrem neuen Album „Deserter’s Songs“ nähern sie sich der Perfektion. Streicher und Bläser erinnern kurz an Lambchop, drängen dann jedoch schmachtend noch […] mehr…

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    Astrid: Nachwuchs-Sirene

    NACHWUCHS-SIRENE Schwer ist es, neben all den Jewels, DiFrancos, McLachlans und Morissettes aufzufallen. Die aus Shetland stammende Newcomerin ASTRID könnte es trotzdem schaffen. Auf ihrem Debüt-Al-bum „Boy For You“ überzeugt sie mit selbstgeschriebenen Songs, deren In-tensität weit über das alltägliche Radio-gedudel hinausreicht Das beschwingte „What Do bu““ ist hierfür ein gutes Beispiel. mehr…

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    Chester: Geliebte 45er

    GELIEBTE 45ER Sie klingen zwar ab kämen sie aus Memphis, stammen aber in Wirklichkeit nur aus Köln. Aber was heißt nur! Mit geradezu enthusiastischer Spielfreude beleben CHESTERein Genre, das als ausgestorben gilt: Die Jukebox-Single. Den krachenden Pophit JLovecake“ gibt es daher auch erst ohne störendes Beiwerk-ein ganzes Album der Power-Popper ist noch nicht geplant… mehr…

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    Tilman Rossmy: Der Survivor

    DERSURVTVOR Der letzte Song unserer „New Voices“-CD gebührt einem Sänger, der eigentlich nicht mehr Newcomer zu nennen ist TILMAN ROSSMY veröffentlicht mit „Der Passagier“ bereits sein siebtes Album und ist, wie er uns in unnachahmlicher Weise bescheinigt, schon 15 Jahre im „Business“. Ohne Hit! Aber was soll’s. Singer/Songwriterpop wird gebraucht, Türnan – also weitermachen! mehr…

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    Ash: Nordirische Punks

    Für eine Band aus dem nordirischen Downpatrick klingen ASH zuweilen verdächtig nach kalifornischer Küste. Vergleiche mit Westcoast-Punks wie Green Day tauchten bereits bei Ashs erfolgreichem Debüt ,J977″ auf. Diese Linie wird auf, Jlu-ClearSounds“ konsequent weitergeführt, wenn auch mit durchaus ruhigeren Zwischentönen, wie unser Track „Low Ebb“ zeigt. Power-pop? Postpunk? Egal! Ash lassen sich einfach nicht […] mehr…

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    Queens Of The Stone Age. Steinharte Rocker

    Es war nur eine Frage der Zeit Aus den Überresten der schmerzlich vermißten Kyuss entstand etwas Neues – der Kaktus-Rock kann auferstehen! Songwriter/Gitarrist Josh Homme holte sich den Drummer Alfredo Hernandez und den Bassisten Nick Oliveri, die bei Kyuss nie zusammenspielten. Aber jetzt: Als QUEENS OF THE STONE AGE fabrizieren die drei knochenharten Rock im […] mehr…

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    Scumbucket: Dinosaurs Erben

    Ihre Lektion Dinosaur Jr. haben die Koblenzer SCUMBUCKET auf jeden Fall verinnerlicht Doch damit nicht genug, Auf ihrem zweiten Album JBatuu“ haben sich die Soundfreaks bemüht, der perfekten Rockplatte näher- zukommen. Songs wie „15:20 Soldering Point“ beweisen, daß ihnen das auch gelang. JJMascis wäre stolz über diese ausgereifte Transferleistung. Und Noise-Pop lebt weiter! mehr…

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    Afghan Whigs: Seelenfrieden

    Früher war Greg Dulli ein genialisch-depressiver Miesmacher, der seine Umgebung mit ausgewachsener Paranoia nervte. Damit ist jetzt Schluß. Nach erfolgreich absolvierter Psycho-Therapie ist Dulli endlich ein glücklicher Mensch. Bahn frei für die runderneuerten AFGHAN WHIGS, die sich auf ihrem neuen Album „1965“ in ungewohnter Partystimmung präsentieren. Zu hören im exotischen „66“. mehr…

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    Elektrosushi: Starkstromfische

    Es rockt und rumpelt, es groovt und swingt -ELEKTROSUSHI lassen sich in keine Schublade stecken. Für ihr Debüt-Album coverten die Ostwestfalen einen Song von Robert Forster und griffen auf tatkräftige Unterstützung aus dem Kollegenlager zurück. Für die pochende Ballade „Heavenly“ ließ sogar Ex-„Minuteman“ Mike Watt die Bass-Saiten vibrieren. mehr…

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    Volume All Star: Soundbaukasten

    Das Inlay der CD “ Cbse Enanmters OfTheBump And Grind“ ist karg gestaltet Aus-züge aus dem Radkappen-Angebot eines Katalogs für Autozubehör schmücken die Doppelseite, Wie ein prall gefülltes Ersatzteillager wirkt auch die Musik von VOLUME ALL STAR -Monotone Loops grooven zu Gitarrenfragmenten und HipHop-Beats. Ein gar nicht karges Gebräu von einer ungewöhnlichen Band aus Seattle. mehr…

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    Console: Weilheimer Neu-Ton

    Kein Techno, kein Post-Rock, kein Jazz – das alles ist zwar bei CON-SOLE auch dabei, wird aber so neutönend miteinander verwoben, daß der Hörer am Ende einerseits ratlos mit den Schultern zuckt, andererseits begeistert mitwippt Console ist das Ein-Mann-Projekt von Notwistler Martin Gretschmann“,Rokket In The Pocket“ ist gleichzeitig auch der Titel seines ersten Albums. mehr…

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    Barry Künzel: Künzel Dir einen

    Die Family Soaps der Siebziger Jahre haben es ihm besonders angetan: BARRY KONZEL, das graffittisprühende, skateboardvernarrte Multitalent aus Hamburg hat ein in Eigenregie produziertes Debüt-Album vorgelegt, das vor lauter Ideen fast platzt. Ob „Growing Up“-Titelmusik, schreikomisches Roxette-Cover („Listen To bur Heart“) oder ein groovendes Instrumental wie „Water And Sun“ – auf ^Tunnel Vision “ ist […] mehr…

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    Miles: moderner Retro-Pop

    Noise-Pop mit eigener Duftmarke bescheren uns MILES aus Würzburg. Auf ihrem zweiten Album „The Day I Vanished“ verbinden die Neulinge perlenden Pop der Sixties mit dem Indie-Rock der Achtziger Jahre. Heraus kommt ein in diesen retrospektiven Zeiten absolut moderner Sound, der sich auf dem von uns ausgewählten Song „Circus Sideshow“ von seiner besten Seite zeigt. mehr…

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    Boo Radleys: Größenwahn?

    Welche Ziele kann es für eine Band aus Liverpool geben? „Berühmt werden, massenhaft Drogen konsumieren und wie die Beatles sein“, so formuliert Martin Carr das Credo seiner BOO RAD-LEYS, die ja bereits vor drei Jahren mit „Wake Up“ einen Hit feiern konnten. Keine New Voice also, aber ein überzeugendes neues Album namens“/Cing«?e“. Aufwachen. Jetzt! mehr…

  • DEPECHE MODE - The Singles 86-98

    DEPECHE MODE - The Singles 86-98

    Nun sind ja nicht nur die 80er Jahre vorbei, sondern auch die 90er, sagen manche und können das ziemlich gut beweisen – weil nämlich die 80er schon wiederkommen. Oder, wie wir damals sangen, ja brüllten: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Voran geht es trotzdem bedingt. Depeche Mode waren die 80er Jahre, und alle beide waren […] mehr…

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    DRUCKSACHEN

    Der Herbst ist da, mit ihm kommt die Buchmesse und ein ganzer Berg von Musiker-Biographien™ Es war schon eine kleine Sensation, als mit „As Though I Had Wings“ vor einem Jahr die verloren geglaubten Erinnerungen des großen Chet Baker von StMartin’s Press verlegt wurden. Das Leben und Wirken des Trompeters, Sängers und Cool-Jazz-Pioniers lag im […] mehr…

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    GRAHAM COXON – The Sky lsToo High - EMI

    Blur bestehen ja – das kann man Menschen, di diese große Band nur im Vorbeihören von vielleicht „Boys St Girls“ oder „Country House“ wahrgenommen haben, gar nicht oft genug sagen – aus vier Menschen, dreien also, die nicht Damon Albarn sind. Graham Coxon sieht zwar nicht ganz so schlimm aus wie der Schlagzeuger, der statt […] mehr…

  • ASH - Nu-Clear Sounds

    ASH – Nu-Clear Sounds - EDEL COMPANY

    Nordirland hat ja weiß Gott andere Probleme. „O Yea“ bzw. „Kung Fu“. Doch gerade jetzt braucht es diese Musik, die so wahnwitzig rotzige Behauptung ist, sich – und das ist unglaublich romantisch und Pop nicht eine Sekunde darum schert, ob das nicht schon mal und ob nicht vielleicht besser- Be here now, kann man da […] mehr…