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    The Barracudas – Summerfun

    Der Sommer läßt auf sich warten? Nicht mit uns. Schon der erste Song der neuen JRare Trax“ entfuhrt uns ins schweißtreibende London der späten 70er Jahre. Wer damals den Mumm besaß, in einem bis zur Decke mit Punks gefüllten Club auf die Bühne zu klettern, um „King Of The Surf“ von den Trashmen zu intonieren, […] mehr…

  • Embrace - The Good Will Out

    Embrace – The Good Will Out - HUT/VIRGIN

    One big family. Oasis mögen, sagt man, nur zwei andere aktuelle Bands: The Verve und Embrace. Embrace, sagen einige, klingen wie Oasis. Auf den neueren Stücken, sagen andere, kämen Embrace The Verve sehr nahe. In irgendwelchen Übungskellern trifft man dieser Tage auf Bands, die einfach nur Embrace sein wollen. Letztes Jahr wollten sie noch The […] mehr…

  • NEIL FINN - Try Whistling This

    NEIL FINN – Try Whistling This

    Zunächst gebührt Neil Finn an dieser Stelle noch einmal Anerkennung dafür, daß er Crowded House rechtzeitig zu den Akten legte. Das Gefühl für den richtigen Abgang ist ja nicht unbedingt weitverbreitet in diesem Geschäft. Nach „Together Ahme“ (1993) konnte in der Tat nicht mehr viel kommen. Höchstens noch mehr Ethno, noch mehr contemporary rock, noch […] mehr…

  • Global Village

    Global Village

    Neue Signale aus dem Internet: Sind es Nebelhörner, oder landen Aliens? Weit gefehlt Das ultimative sechsteilige (!) Didgeridoo-Set ist da! Geiler als jeder Moog-Synthi dröhnt und dräut es vom fünften Kontinent zu uns herauf. Zugegeben, schwere Kost – dennoch, wer sich State oftheart of Aboriginal Music reintun will, kommt um diese Sammlung nicht herum. Das […] mehr…

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    Elliott Smith – Either/Or - DOMINO/RTD

    Noch nie hat jemand, der mit Mütze, Koteletten und Tätowierungen wie ein Biker aussieht, eine so glänzende Platte aufgenommen. Vielleicht Steve Earle in seinen finstersten Zeiten. Elliott Smith sieht aus White Trash. Andererseits ist „Good Will Hunting“ – für den Soundtrack, das muß man zuallererst überall lesen, hat Smith einige Songs beigesteuert – ja auch […] mehr…

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    REPLAYS 2 - von Bernd Matheja

    Mehrfach verschoben (siehe RS 5/98), jetzt endlich da: „The Philosopher’s Stone“ (Polydor 531789) von VAN MORRISON. Streng genommen gar kein Re-release, denn nichts von den 30 Doppel-CD-Tracks (152 Minuten Laufzeit) hat es in dieser Form jemals auf offiziellen Veröffentlichungen gegeben. Alle acht bekannten Titel, darunter Joyous Sound“, „Flamingos Fly“, „Wonderful Remark“ und das epochale „For […] mehr…

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    Sunhouse – Crazy On The Weekend

    Eine Band zu gründen, das ist immer auch eine Frage der nötigen Anmaßung. Wie kommt man eigentlich dazu, der Welt noch mehr Platten und Konzerte zuzumuten? Man zwingt sich den Leuten ja irgendwie auf. Es gibt nur wenige Musiker, die so etwas haben wie einen Auftrag; Sunhouse gehören auf ganz praktische Weise dazu. Der Liverpooler […] mehr…

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    REPLAYS1

    Das zweite 5er-Pack an KINKS-Remasters ist erfreulicherweise eine CD ausgenommen – doch nicht die befürchtete Katastrophe. Wenn man im Fall von „Lire At Kelvin Hall“ (Casüe ESMCD 508) meinte, noch reichlich vorhandenen Platz generös mit der zusätzlichen Mono-Fassung füllen zu müssen, erhöht das den Sammlerwert dieses kakophonischen Mitschnitts nur marginal. Der war tatsächlich immer das […] mehr…

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    HOTHOUSE FLOWERS – Born - MOTOR MUSIC

    Vor zehn Jahren konnten wir die wunderbaren Hothouse Flowers von ganzem Herzen lieben. Als „Benzini Brothers“ waren sie von Bono in Dublins Crafton Street entdeckt worden. Dann kam ihre zeitlos schöne Single „Don’t Go“, gedacht ausgerechnet als Repräsentation des damaligen Schlager-Grand Prix-Gastgeberlands Irland, via TV in alle europäischen Haushalte und zeigte den albernen Singeclowns, wie […] mehr…

  • ROCKET FROM THE CRYPT

    ROCKET FROM THE CRYPT - Virgin

    Die Musik der Rockets ist dafür gemacht, den Sieg über das Ungeheure des everyday life davonzutragen. So ist unschwer zu erkennen, welches die bestimmenden Pole dieser hedonistischen Amerikaner sind – Spaß und Energie nämlich. In nicht unerheblichem Maße bestimmte die Leichtigkeit des Seins die Arbeit an diesem Album. So etwas muß dabei herauskommen, wenn man […] mehr…

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    ALTERNATIVEN - von Michael Ruff

    Schon mal von Andre Williams gehört? Nicht? Komisch eigentlich, denn immerhin ist er schon seit den 50et Jahren aktiv. Mit „Silky“ (Normal/Indigo) macht er unmißverständlich klar, daß ihm sämtliche musikalischen Entwicklungen seit der Erfindung des Rock’n Roll komplett egal geblieben sind. Hall, verzerrte Gitarrensound und billige R&B-Animation gehören zu den wenigen Modernismen, und immer bleibt […] mehr…

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    PIZZICATO FIVE – Happy End Of You - MATADOR/RTD

    Daß das coolste Duo des Fernen Ostens sein letztes Album „Happy End Of The World“ komplett remixen ließ, ist schon irgendwie lustig. Schließlich war schon das Original nichts anderes als ein großer Remix: Pop, Filmmusik, Easy Listening, Drum’n’Bass, japanische Kayo-kyoku-Musik – alles wurde eins unter den Händen von Konishi Yasuharu und Nomiya Maki. Und jeder […] mehr…

  • Jimi Hendrix - BBC Sessions

    The Jimi Hendrix Experience - BBC Sessions

    Hört an, horcht auf. Da hatte man schon geglaubt, der etwas anrüchige Alan Douglas, Produzent diverser postumer Hendrix-Alben, hätte wirklich den allerletzten Hendrix-Fieps – ob authentisch oder nicht, muß bei ihm dahingestellt bleiben – unters zahlende Volk gebracht, da schneit einem unvermutet ein so opulentes (obendrein absolut authentisches) Dokument wahrer Hendrix-Grandeur ins Haus, daß man […] mehr…

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    REGGAE & DUB - von Matthias Münchow

    Sehr cool die Brille auf dem Cover seines unbetitelten Debüt-Albums (Studio One). Ernst blickt er, mild oberlippenbärtig, völlige Ruhe ausstrahlend. John Wesley Lewis, der auf der Bühne und gelegentlich in der Kirche bekannt wurde als J.D. SMOOTHE, ist ein noch junger Sänger, geboren 1963 in Brooklyn, der aber schon seine 18 Jahre Sangeserfahrung hinter sich […] mehr…

  • John Fogerty - Premonition

    John Fogerty - Premonition

    Man möchte darauf wetten, daß J.V.L er jeden Abend dieselben Sprüche gemacht, dieselben Anekdoten aufgewärmt hat Jene von der Treue zu seinem geliebten Verstärker etwa, die wahlweise mit Lou Reed bzw. Ray Davies abgesprochen sein könnte, und dann zu „Suzie Q“ überleitet Oder der kleine „Bootleg“-Scherz vor der flottkompakten Version von „Almost Saturday Night“. Was […] mehr…

  • BEATS

    BEATS - VON KLOOS & WELLNER

    Man hätte ja eigentlich die Uhr danach stellen können. So wie der faulige Hype eines „Jazz-Rap“ das HipHop-Lager der frühen 90er Jahre durchwehte, dauerte es natürlich nicht lange, bis die Vertreter des Intelligent Drum’n’Bass den Plattenschrank ihrer Eltern so weit durchwühlt hatten, bis findige Marketingkräfte einen passenden Stempel dafür gefunden hatten. So plätschern für den […] mehr…

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    THE SILOS – Heater - NORMAL/INDIGO

    The Silos mit Tape-Loops? Yep. Roots-Rock mit Beeps und Geblubber via Soundcard? Klingt so. Unser aller Lieblings-Kubaner Walter Salas-Humara auf dem elektronischen Minimalisten-Trip? Nein, das nun nicht Obwohl einiges auf „Heater“ den Verdacht nahelegt. Ein Riehtungswechsel sei das mitnichten, beschwichtigt der gute Walter, es habe eher mit der Zugänglichkeit von Produktionsmitteln zu tun, mit unwillkürlich […] mehr…

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    Hank Williams Revisited - I’ll Never Get Out Of…

    Das Grauen ist überall, es ist unfaßbar und unbesiegbar, und es macht die Menschen stumm. Deshalb werden die, die angesichts des Schreckens noch Worte finden, von allen geliebt, aber das hilft ihnen auch nicht weiter. Hank Williams kam aus armseligen Verhältnissen, tauschte, nachdem er mit viel Mühe zu Starruhm und Geld gekommen war, das armgegen […] mehr…

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    45 R.P.M.

    Ein Songtitel wie aus dem Smiths-Songbook, eine Sängerin wie Shirley Manson, nur jünger und hübscher und stimmlich unschuldiger, eine Band mit blödem Namen, aber von untadeliger Pop-Naivität, ein reizendes Cover (Sophie girlesk), farbiges Vinyl, free Poster: Das ist „A Pessimist Is Never Disappointed“ (Mercury) von THEAUDIENCE. Die beiden B-Seiten sind rüder, „Penis Size And Cars“ […] mehr…

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    ROOTS - von Jörg feyer

    Wo der Kommerz regiert, darf das Nischenprogramm nicht fehlen. Die ästhetische Alternative zu Format-Denken und Fließband-Job. Gerade in Nashville sind viele erstklassige Musiker zu Hause, die sich zwar auch für „normale“ Country-Sessions verdingen, aber noch genügend Rest-Energie für eigene Projekte in meist kleinerem Rahmen aufbringen. So wie SAM BUSH und JERRY DOUGLAS, die jetzt parallel […] mehr…