• love Like Blood - Angie

    love Like Blood – Angie

    __________ ANGIE __________ geblendet. Das war so etwas wie eine Urlaubs-Periode“, kommentierte Keith Richards einst „GoatsHeadSoup“, das auch unter den eingefleischten Anhängern der Stones als eines der schlechtesten Alben der Band gilt. Doch immerhin bescherte es uns Mick Jaggers schmalztriefende Ballade, die er wahrscheinlich eher Marianne Faithful denn Bowies damaliger Frau Angela gewidmet hatte. Die […] mehr…

  • Ups..

    DAN – 2000 LIGHT YEARS

    Wenn Dan es zischen, blubbern, zirpen und grooven lassen, kann man sich kaum vorsellen, daß die Stones schon 1967 für ihr Album „Their Satanic Majesties Request“ einen derart psychedelisch-futuristischen Song aufnehmen konnten. Jagger & Co. hatten schließlich nur vier Spuren, eine Hall-Platte und ein paar eiernde Echo-Boxen zur Verfugung. Wie zeitgemäß der Titel ist, bewies […] mehr…

  • Electric Family - Bitch

    Electric Family – Bitch

    Allein die Songauswahl der Cover-Versionen zeigt schon, welches das beliebteste Stones-Album aller Zeiten ist: „Stkky Fingers“. Der Jtam Twx“-Sampler beginnt denn auch mit einem Song dieses Album-Klassikers von 1971. Tom „The Perc“ Redecker aus Bremen holte exklusiv für den ROLLING STONE seine Band Electric Family zusammen. Und obwohl die Stones das Wort „Bitch“ 20 Jahre […] mehr…

  • Ups..

    DRUCKSACHEN von Wolfgang Doebeling

    Progressive Rock hat in dieser Redaktion keine Lobby. Weder wurde der Meilensteine-Suchtrupp auf progressivem Terrain fündig, noch waren progressive Spurenelemente in unseren individuellen Top-lOOs auszumachen. Allein Jörg Gülden hob mahnend den Zeigefinger und gab zu bedenken, die „ersten drei Yes-LPs“ seien „so übel nicht“ gewesen. So gut, daß Gevatter Gülden sie hätte zu seinen 100 […] mehr…

  • Ups..

    SIMPLY RED – Blue - EASTWEST

    Wir haben mal geraten, wie die neue Simply Red heißen könnte. Zuletzt gab es „Stars“ und ELife“. Vielleicht „Earth“? Ich glaubte an „Diary“. Doch die neue Simply Red heißt anders, sie heißt „Blue“. Mick Hucknall erklärt, warum das so ist: Er habe die große Liebe gefunden, aber wieder verloren. Da war er traurig. Und jetzt […] mehr…

  • Ups..

    REPLAYS 2 von Bernd Matheja

    Ihre Dröhnungen klangen, wie sie hießen: „Dirty Robber“, „Wailin 1 „, „Scratchin'“; zwei Hits hatten sie auch („lall Cool One“ und „Mau Mau“), und einmal brachten sie es fertig, daß ein Titel sich anhörte wie die Reparatur einer Musicbox – von innen aufgenommen („High Wall“): die WAI-LERS aus Tacoma, Baujahr 1957, von denen sich die […] mehr…

  • Ups..

    REPLAYS1 von Franz Schöler

    Obwohl noch reichlich rares Material zur Verfügung gestanden hätte, mochte man im Who-Lager die Neuausgabe von „Odds & Sods“ (Polydor 539 791-2) am Ende doch nicht auf zwei CDs erweitern. Mitsamt einem Dutzend zusätzlicher Tracks ist das auch so eine Sternstunde in der Remaster-Edition der WHO geworden! Als Bonus findet man da unter anderem „Under […] mehr…

  • Gang Starr - Moment Of Truth

    Gang Starr – Moment Of Truth

    Puff Daddy muß nicht befürchten, er könnte den Rang als erfolgreichster Rapper und Rap-Produzent verlieren. Aber vielleicht wird er beschämt auf seine Gold- und Platinplatten blicken, wenn er das neue Album von Gang Starr hört. In „Royalty“ rappt Guru über das Geschäftsgebaren und die Gangstagestik im Hip-Hop, der sich populistisch an die Pop-Industrie verkauft habe. […] mehr…

  • SONIC YOUTH -  A Thousand Leaves

    SONIC YOUTH – A Thousand Leaves - GEFFEN/UNIVERSAL

    Den sogenannten amerikanischen Independent-Rock haben sie geradezu gestiftet – und zwar ohne Umweg über die Kunsthochschule. Dennoch war das Schaffen von Sonic Youth nie arm an Theorie und Experiment, sie nahmen selbstverständlich am Kunst-Untergrund von New York teil und verwendeten manchen Einfall für die eigene Arbeit, zumal in der Artwork. Für eine Weile, zwischen „Goo“ […] mehr…

  • Ups..

    PAGE & PLANT – Walking Into Clarksdale - Mercury

    Was hatten sich Page und Plant bei ihrer Reunion anno 1994 für eine Mühe gegeben, das Led vor dem Zep vergessen zu machen. Weder wurde Bassist John Paul Jones zu der MTV-Session gebeten, noch gab es bei „No Quarter“ und dem darauffolgenden Li ve-Album “ Unledded“ einen alten Klassiker aus der kollektiven Feder der ehemals […] mehr…

  • RAY DAVIES - The Storyteller

    RAY DAVIES – The Storyteller - EMI

    Ein storyteller war Ray Davies schon immer. Mit den Kinks nahm er eine Arbeit auf sich, die im England der 60er Jahre sonst niemand machen wollte: Nicht nur über sich selbst zu reden, sondern auch sozial genaue Beobachtungen zu machen. So wurde Davies zu dem, was man einen „Chronisten“ nennt: Er schrieb die Geschichtedi) des […] mehr…

  • Ups..

    45 R.P.M. von Wolfgang Doebeling

    Es waten die Honigmelodien hinter der raspelnden Feedback-Fassade, die sie Mitte der Achtziger zu einer Macht machten. Jetzt melden sich THE JESUS AND MARY CHAIN zurück, auf ihrem alten Label Creation, jedoch ohne Fuzz-Orgie und ohne einen Tropfen Honig. Wer eine Fortsetzung von „April Skies“ erhofft hatte, wird also enttäuscht sein von „Cracking Up“. Doch […] mehr…

  • Ups..

    JACKIE BROWN - WEA

    Sie erinnern sich an diese Szene: Uma Thurman und John Travolta kommen aus Jack Rabbit Slims Restaurant zurück, wo sie zu „You Never Can Tell“ den Twist Contest gewonnen haben. Während Travolta auf der Toilette gewichtige Gründe aufzählt, warum er Thurman nicht vögeln sollte, spult sie ein Tonband zurück. Keine Cassette, sondern eines dieser Geräte […] mehr…

  • SCOTT 4 - Recorded In State LP

    SCOTT 4 – Recorded In State LP - V2/RTD

    Junge Engländer tun so, als wären sie Amerikaner. So fing britische Popmusik einmal an. In letzter Zeit allerdings war gerade das Britischsein der Briten höchstes Gut – und wir verdanken dieser Auffassung ein paar große Momente. Jetzt scheint sich, nach Jahren der Britpop-Hegemonie, der Wind wieder leicht zu drehen. Vereinzelt tun Engländer wieder so, als […] mehr…

  • Lenny Kravitz - 5

    Lenny Kravitz - 5

    Das ist nichts. Überhaupt nichts. Diese Platte gibt es gar nicht. Als hätte man abends noch mehr getrunken als sonst und stürbe daran, mitten in der Nacht. Sofort kommt man in die Hölle, wo man von einem Zweite-Klasse-Teufel empfangen wird. Es ist Lenny Kravitz! Er sagt: „Hey, Mann, ich habe hier meine neue Platte, die […] mehr…

  • Ups..

    JULES SHEAR – Between Us - PRIVATE MUSIC/ARIS

    Es ist das alte Lied. Die meisten kennen seine Lieder, doch kaum einer den, der sie geschrieben hat Jules Shear, einst Chef der semi-legendären Wave-Kapelle Jules & The Polarbears, brachte „All Through The Night“ (Cyndi Lauper) und „If She Knew What She Wants“ (Bangles) zu Papier und gilt ab Erfinder von MTVs „Unplugged“, dessen einziger […] mehr…

  • Ups..

    ALTERNATIVEN von Michael Ruff

    Anfang dieses Jahrzehnts definierte das britische Too Pure-Label den Stand semi-eLektronischer Pop-Avantgarde. Von den damaligen Bands haben Stereolab sich durchgesetzt, Laika Aufmerksamkeit erregt, nur PRAM blieben weitestgehend unbeachtet. „The North Pole Radio Station“ (Domino/RTD), ihr viertes und bislang bestes Album, sollte den Engländern nun endlich die verdiente Anerkennung bringen. Die Songs sind von skurriler Schönheit […] mehr…

  • Ups..

    VAN MORRISON – The Philosopher’s Stone - POLYDOR

    An Van Morrison herrscht niemals Mangel. Gerade sind die vorzügliche Them-Anthologie und die noch besseren „New York Sessions ’67“ erschienen, da kommt eine Sammlung mit unveröffentlichten Aufnahmen, die immerhin die Jahre zwischen 1971 und 1988 umfaßt – rätselhafterweise sogar mit einem Stück, das für „Astral Weeks“ vorgesehen war. War der jüngere Morrison der bessere? Really […] mehr…

  • Ups..

    ROOTS - VON JÖRG FEYER

    Wer hätte das gedacht? Mehr als zehn Jahre, nachdem sein sonorer Bariton über Nashville kam „wie ein Spritzer Gebirgswasser im dicken Sirup der Music-Row-Mediokrität“ (wie die US-Plattenfirma dichtet), darf der einstige Traditionalisten-Vorreiter RANDY TRAVIS noch einmal den Hoffhungsträger spielen. Diesmal freilich „nur“ als – in jeder Beziehung – erster Act der Country-Filiale von Dreamworks. Rückschlüsse […] mehr…

  • Van Dyke Parks - Moonlighting

    Van Dyke Parks – Moonlighting

    Van Dyke Parks sei ein schrulliger, alter Kauz. Hört man oft. Doch guck‘ mal, wer da spricht: Anwälte und Apparatschiks. Corporute scutn, würde Henry Rollins sagen, doch würde ihm Parks sofort widersprechen. Nein, würde Van Dyke sagen, diese Leute tun nur ihren Job, und daß sie nur einen Zugang zu Musik haben, den der Verwertung […] mehr…