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    MARY LOU LORD: Folk ohne Klischees

    FOLK OHNE KLISCHEES Ausgerechnet auf dem Label „Kill Rock Stars“ veröffentlichte ihren ersten Song, dabei liegt ihr jede Aggression fern. Man kennt das: Introvertiertes Mädchen singt zur akustischen Gitarre, kompensiert ihr Alleinsein, und irgendwann tritt es an die Öffentlichkeit Von ihre Heimatstadt Salem, Massachusetts, zog Lord nach Boston, wo sie an der Musikhochschule studierte und […] mehr…

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    PETE DROGE: Laute Obsessionen

    Schon mit den ersten zwei Alben erwies sich als Songschreiber, der dem Gitarren-Rock zwischen Matthew Sweet und Neil Young noch neue Töne entlocken kann. Kommerziell blieb der vielgerühmte Amerikaner aber glücklos. Nach einem Label-Wechsel kehrt Droge mit „Spacey And Shakin“ zurück, das er selbst als „laut“ beschreibt: Eine „Fun Rock Show“ gefalle ihm besser als […] mehr…

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    MOTORPSYCHO: PSYCHEDELIC ROCK

    PSYCHEDELIC-ROCK MOTORPSYCHO gehören wirklich nicht zu jenem Menschenschlag, der lange fackelt Mindestens einmal im Jahr bringen die Berserker aus Trondheim ein Album raus, am liebsten gleich als Doppel-CD oder gar als Triple-VinyL Denn ihr Rock ist raumgreifend. Die psychedelischen Soundscapes, die dem skandinavischen Ensemble bereits einen norwegischen Grammy beschert haben, lassen das Zeit-Raum-Kontinuum ganz weit […] mehr…

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    RICHARD DAVIES: LIEBLICHE POESIE

    „Surface Of The Sun heißt ein Song auf „Telegraph“von RICHARD DAVIES- und so schillernd und lieblich klingen auch die Gitarrenakkorde und Pianoharmonien. Der Australier lebt inzwischen in Boston und hat ein feines Gespür für gelassenen Country-Rock und Folk-Pop, sinnliche Refrains und den richtigen Moment für ein elektrisches Riff. Seine (besinnlichen Kompositionen gemahnen zuweilen an britische […] mehr…

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    Save Ferris: Der Ska rollt

    wm südlichen Kalifornien aus rollt eine Ska-Welle über Nordamerika, die mit No Doubt und Sublime den Höhepunkt erreichte. Hierzulande sind derartige Dimensionen nicht denkbar, doch Ska hat seine Gemeinde. SAVE FERRIS profitieren von der Mode. Benannt nach einem Teenager-Film, der auf deutsch „Ferris macht blau“ heißt, mußte das Ensemble um die Sängerin Monique Powell zunächst […] mehr…

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    Calexico: Mariachi-Pop

    Stellen Sie sich vor, Sie stünden auf einer staubigen Straße eines verwunschen Kaffs an der mexikanischen Grenze. CALEXICO könnte der Name dieses Ortes sein, und die Band die eben diesen Namen trägt, klingt, als habe sie ein Engagement im einzigen Saloon der Stadt Mariachi-Trompeten und Marimba-Vibes, spanische Gitarren und Akkordeon – das ist das imposante […] mehr…

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    Barry Adamson: Horrorkabinett

    Der Mann macht fast alles selbst, und er spielt fast jedes Genre. Blues, Jazz,TripHop-BARRY ADAMSONgibtjedem Stil einen besonders düsteren Anstrich. Heavy Listening könnte man seine Musik auch nennen. Kein Wunder, daß er die Kernstücke für den Soundtrack zu David Lynchs Psycho-Reißer „Lost Highway“ schrieb. „Mein Leben ist ein fucking Alptraum“, sagt etjeder Song auf ^4s […] mehr…

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    Six By Seven: Harmonie mit Härte

    Einige Städte lassen einem keine Wahl. Nottingham zum Beispiel. An diesem tristen Ort kannst du dich nur besaufen oder eine Band gründen. Oder beides tun. So wie SIX BY SEVEN,die als Englands heißeste Band ohne Plattenvertrag gehandelt wurden. Aber nun erscheint ihr Debüt „The Things We Make“: Pop-Musik mit schwerem Feedback. Nicht nur Dinosaur Jr.-Fans […] mehr…

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    Lionrock: Urbane Tanzmusik

    Justin Robertson ist DJ und stammt als solcher natürlich aus dem alten Rave-Mekka Manchester. Seine Remixe umspannen den gesamten Pop-Kosmos, von Björk, den Stereo MCs bis hin zu den Manie Street Preachers, daher war er auch mit so unterschiedlichen Bands wie Primal Scream, den Beastie Boys und Chemical Brothers auf Tour. Sein Projekt heißt UONROCK, […] mehr…

  • CALEXICO -  The Black Light

    CALEXICO – The Black Light - CITY SLANG/EFA

    Das muß man sich wohl so vorstellen: John Convertino und Joey Burns haben mal wieder die Welt umrundet, etwa als Rhythmusgruppe von Giant Sand oder als Beistand für Barbara Manning oder in Gesellschaft der Freundin Lisa Germano oder mit ihren Friends OfDean Martinez, und jetzt hängen die beiden in einer Hotelbar ihrer Heimatstadt Tuscon ab. […] mehr…

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    GLOBAL VILLAGE - von KLEIN-JOSCH-MÜLLRICH

    Der Lenz ist da, und mit ihm machen sich auchjosch, Klein sowie Mütlrich zurück auf den Weg nach Germanisten. Unsere Zelte in Nordafrika liegen bereits verwaist und unter Sanddünen begraben in den Tiefen der Sahara, erkaltet sind die Wasserpfeifen, wartend auf den nächsten Winter. Wir machen Station in Tanger und wundern uns über die lange […] mehr…

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    St. Etienne – Good Humor

    Vorsicht mit dieser Platte! Ein Windhauch könnte sie in die Lüfte heben. Dann würde sie am Horizont verschwinden, und zurück bliebe nur eine blaue Spur in der Erinnerung. Schon seit einigen Jahren arbeiten St Etienne am Schönen, Leichten, Zarten. Ybn Anfang an war es ihr Ziel, eine musikalische Entsprechung zur Luftschokolade zu erfinden. In den […] mehr…

  • Massive Attack - Mezzanine

    Massive Attack – Mezzanine

    Langsam und stoisch und massiv tritt diese Band auf. Smith & Mighty sind vielleicht zuerst dagewesen, Portishead betreiben ihre Kunst wahrscheinlich erfindungsreicher, Tricky ist definitiv der schillerndere Stat Aber Massive Attack sind diejenigen, die den Sound of Bristol durchgesetzt haben, indem sie einfach nur gemächlich zu grandios manipulierten Dub-Rhythmen ihre Runden gezogen haben. Das Geheimnis […] mehr…

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    The Bates – IntraVenus - Virgin

    Über die Bates machen sich ja immerzu alle lustig. Ist aber nicht so schlimm, das wissen sie, und haben die wunderbare Phrase in ihrem Pressefaltblatt parat: „Wir machen unsere Musik nicht für Musikkritiker!“ Eine neue Platte von den Bates ist aus mehrerlei Gründen ein Problem: Zum einen sind neun Platten in zehn Jahren natürlich viel […] mehr…

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    Space – Tin Planet - Intercord

    Man betritt hier das Herz Britanniens: eine architektonische Verquickung aus Music Hall und Fish’n’Chips-Bude, aus avanciertem Humor und vulgärem Witz, aus Feinsinn und Albernheit. Space sind die armen Vettern des Britpop; sie machen das kleine, raffinierte Entertainment für die ländlichen Gegenden, wo andere die Großstadt oder den Weltraum beschallen, „Spiders“ hieß das Debüt-Album vor einem […] mehr…

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    DRUCKSACHEN - von Wolfgang Doebeling

    Das beste Rock’n’Roll-Magazin heißt noch immer „Kicks“ und hat nur einen Schönheitsfehler: Es ist schon seit Jahren keine neue Ausgabe mehr erschienen. Die Wartezeit versüßt nun „THE GREAT LOST PHOTOGRAPHS OF EDDIE ROCCO“ (Kicks Books, ca. 40 Mark), ein veritables Pandämonium des Pop. Rocco arbeitete fiir Fan-Postillen wie „Hep“, „Jive“ oder „Ebony Song Parade“, hauptsächlich […] mehr…

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    Whirlpool Productions – ???

    Eine Band unter Einfluß. Für das letzte Album „Dense Music“ zogen die drei von Whirlpool Productions sich ins Can-Studio zurück. Keine Angst vor Legenden! Die Arbeit hat unter der permanenten Anwesenheit der Tago-Mago-Hausgeister nicht gelitten, im Gegenteil. „Elektronik und Song, geht das zusammen – und wie?“ das war die Frage, die sich Whirlpool für „Dense […] mehr…

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    45 R.E.M. - von Wolfgang Doebeling

    Steter Tropfen höhlt den Stein, Part 1: In jedem Venue des UK ihre unverwechselbare Duftmarke gesetzt, mit den Tinderstkks durch Europa getourt, im Schlepptau von Oasis die USA usurpiert, haben CORNERSHOP endlich auch die Charts erobert. Mit einer Single, die es schon eine gute Weile gibt und deren Botschaft identisch ist mit jener unermüdlich in […] mehr…

  • Hausmarke - Weltweit

    Hausmarke – Weltweit - FOUR MUSIC/SONY

    Man hat ja als Deutscher so wahnsinnig viele Minderwertigkeitskomplexe, daß man manches mit sich machen läßt: Da nennt sich also ein Verbund reimenderSpunde Die Fantastischen Vier und wegen „Fab 4“ und allem sagt man dann, alles klar, dann seid ihr eben die deutschen Beatles. Wenn dem so wäre, dann wäre DJ Hausmarke wahrscheinlich der Paul […] mehr…

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    REPLAYS 2 - von Bernd Matheja

    Was lange währt, wird manchmal sogar noch etwas besser: Endlich rollt die definitive Wiederaufbereitung in Sachen KINKS aus der PYE-Periode an. Tonnenweise winden die Songs schon recycelt, stets im schwindsüchtigen Dünn- und Klirr-Sound der vorletzten Kategorie. Klanglich ausgebessert, mit neuen Sleeve-Notes und Extra-Titeln sind jetzt die ersten fünf StudioAlben („Live At The Kelvin Hall“ fehlt) […] mehr…