• BEASTIE BOYS - Hello Nasty

    BEASTIE BOYS

    - Hello Nasty

    Es war wieder eine geheime Mission. Wie stets, wenn künstlich generierte Spannung auf dem Plan steht, wurde mit Produktverknappung dirigistisch der Zugriff verhindert. Das Album war vollendet, aber nur ausgewählte Fachkräfte durften es mal hören, und zwar in Lissabon, wo die Beastie Boys sich offenbar wohlfühlen und 2xi wenigen Interviews luden. Die deutsche Journalisten-Abordnung führte […] mehr…

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    DIE FLÜGEL DER TAUBE von lain Softley - ab 23. Juli

    Die herrlich ironischen Romane von Henry James sind zeitlos. Regisseur Iain Softley („Backbeat“), dem niemand vorwerfen kann, er gehöre zu der unsäglichen Kostümkino-Garde, findet in seiner opulenten Verfilmung nach James‘ gleichnamigen Buch einen überraschend modernen Ansatz, ohne dabei das schwüle Ambiente des Fin de siede zu verleugnen. In „The Wings Of The Dove“ werden Menschen […] mehr…

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    TAUSEND MORGEN von Jocelyn Moorhouse - ab 25. Juni

    „King Lear“ in Iowa – mit einer fast mythischen Schwere beobachtet Jocelyn Moorhouse („Ein amerikanischer Quilt“) drei phänomenale Darstellerinnen als Töchter eines schrulligen Patriarchen. Um die Erbschaftssteuer zu umgehen, überschreibt Larry (Jason Robards) den drei Töchtern seinen Landbesitz, 1000 Morgen Maisfelder. Nur das Küken, die spröde und intellektuelle Caroline (Jennifer Jason Leigh), reagiert abweisend. Die […] mehr…

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    DER GESCHMACK DER KIRSCHE von Abbas Kiarostami - ab 16. Juli

    Was auf den ersten Blick aussieht wie die Suche eines Päderasten nach jungem Fleisch, ist vielmehr das Ausspähen eines Helfers für einen Selbstmord. Herr Badii (Hormayoun Ershadi) kurvt mit seinem Range Rover durch die am Rand von Teheran aufgetürmten Schutthalden. Der zum Freitod Entschlossene hat am Fuße der Hügel ein Grab ausgehoben und sucht jetzt […] mehr…

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    CHINESE BOX von Wayne Wang - ab 2. Juli

    Mit 17 Jahren war Wayne Wang („Smoke“) aus seiner Heimat China in die USA gegangen. Seither, so der Autorenfilmer, habe er sein kulturelles Erbe zugunsten des westlichen Lebensstils verleugnet Die Lebensläufe der Protagonisten seines neuen Filmes kreuzen sich in seiner Heimatstadt Hongkong. Eher zufallig. So wie vieles in dieser zwischen der Tradition und Moderne zerrissenen […] mehr…

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    OSCAR UND LUCINDA von Gillian Armstrong - ab 25. Juni

    Der verschrobene Theologiestudent Oscar, dargestellt vom Oscar-Sieger Ralph Fiennes („Der englische Patient“) und die Glasfabrikbesitzerin Luanda (Cate Blanchett) lernen sich auf der Überseefahrt von England nach Australien kennen. Während ihn Spielsucht peinigt, lebt sie ihre Leidenschaft aus. Um sich aus diesem Teufelskreis zu befreien, hat Oscar die absonderliche Idee, eine gläserne Kirche für die Anti-Christen […] mehr…

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    SHORT CUTS - AUCH IM KINO

    In Hollywood ist längst kein Thema mehr exklusiv, selbst bei den Autorenfilmern gibt es den Grisham schon im Doppelpack. „Vulcano“ und „Dante’s Peak“ überschütteten sich im letzten Sommer mit Lava, diesmal werfen nacheinander „Deep Impact“ und Armageddon (ab 16.7.) mit Kometen um sich. Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay, die bereits bei „The Rock“ […] mehr…

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    ECHT BLOND von Tom DiCillo - ab 23. Juli

    Blondinen, wohin Mann sieht, aber Bob hat es noch nie geschafft, eine echte aufzureißen. Was du siehst, ist nie das, was du kriegst. Mit dieser frustrierenden Wahrheit müssen sich alle Personen in Tom DiCillos Manhattan-Komödie „Echt blond“ arrangieren lernen. Dabei haben sie die schlechteste Ausgangsbasis. Alle leben in der Welt des schönen Scheins, der Medien, […] mehr…

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    IHRE MAJESTÄT: MRS. BROWN von John Madden - ab 9. Juli

    ^ ie gab einer ganzen Epoche ihren t«3 Namen: Queen Victoria war das Inbild der Konvention im England des vergangenen Jahrhunderts: Selbstdisziplin statt Lebenslust, Moral anstelle von Gefühlen. Die Schattenseiten der Frau mußten also besonders reizen. Es gab eine höchst unstatthafte Liebe in ihrem Leben, die das öffentliche Vertrauen in die Monarchie zeitweise beträchtlich sinken […] mehr…

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    THE SILOS: LOOPS IM ROCK-SILO

    LOOPS IM ROCK-SILO Wenn Walter SalasHumara ein paar Gleichgesinnte um sich schart, um mit ihnen zeitgemäße amerikanische Gitarrenmusik zu spielen, nennt er es THE SILOS. Das geht schon seit 1985 so. Inzwischen ist er aus allen Stil-Strickwaren herausgewachsen und tönt auf dem aktuellen Album Jieater“ voll auf der Höhe der Zeit. Sein JPrison Song“ wird […] mehr…

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    MARK LANEGAN: LOST HIGHWAY II

    LOST HIGHWAY II MARK LANEGAN, ehemaliger Frontman der Screaming Trees, war nicht immer freundlich zu seinen Mitmenschen. for allem, wenn man ihm Drogen verweigerte, konnte man schon mal eine aufs Maul bekommen. Die Nadel hat er inzwischen in die Wand geklopft, und die Faustschläge bekommt jetzt nur noch seine Gitarre ab. Die dankt es mit […] mehr…

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    SERVOTRON: Hit als Implantat

    Devo lebt, hat nur eine Handvoll Gitarrensamples geschenkt bekommen und hört jetzt auf den Namen SERVOTRON . Treibend wie einst bei den B 52’s, wird New Wave von Androidenmusikern wie 00ZX1 (Gesang) oder Proto Unit V-3 (Tasten) in die Millennium-Mischmaschine geworfen. Unten heraus kommt dann Pogo als Programmier-Schnittstelle mit Hits als Hirnimplantate. mehr…

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    DRUGSTORE: Bittersüße Sinfonie

    Schon „El President“, die Single aus „White Magic ForLovers“, dem erst zweiten Album von DRUGSTORE, versetzte England in Entzücken: Böse Gitarren und ein Duett von Radioheads Thom ‚Ybrke mit der brasilianischen Drugstore-Sängerin Isabel Monteiro boten dem Land jene bittersüße Sinfonie, auf die es gewartet hatte. Auch der New Vbices-Track „Sober“ ist aus hartem Süßholz geschnitzt. mehr…

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    THE GETAWAY PEOPLE: Eierorgel-Funk

    Sie nennen sich nach einem Werbespot für „British Petroleum“, leben in Norwegen und spielen futuristischen Funk auf Singer/Songwriter Basis. Das klingt verwirrend, ist es jedoch nicht. Das Quintett THE GETAWAY PEOPLE verliert auf seinem Debütalbum „The Getaway People“ nie den roten Faden. Und der heißt: relaxt grooven und dabei echte Songs spielen. Notfalls auch auf […] mehr…

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    BABY FOX: Star Trek-Dub

    Nachdem sich Drum & Bass längst in den Regalen von Billigsupermärkten verloren hat, suchen britische Klangkünstler wie das Team um den Videoclip-Macher Dwight nach neuen lebenden Kulturen ferner Breakbeat-Galaxien. Gemeinsam mit dem Produzenten Alex sowie der Sängerin Christine bestieg Dwight das Soundscan-Raumschiff BABY FOX – und kehrt nun mit elegischen Melodien auf dem zweiten Album […] mehr…

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    THE CONFUSIONS: Gitarren-Forscher

    Hat hier jemand „Cardigans“ gesagt? Weltanschauliche Nähe zu den anderen Poppern aus Schweden können THE CONFUSIONS nicht verleugnen, schließlich ließen sie ihr Album“S«x-O-Seven“ von dem Cardigans-Mann Peter Svensson produzieren. Doch The Confiisions gehen bei ihren Klangforschungen durch die Frühzeit der Popmusik einen Schritt tiefer und stoßen dabei vor allem auf jahrzehntelang verschollene Gitarrensounds. mehr…

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    SUNHOUSE: Sonnenkinder

    Die Karriere des Trios SUNHOUSE begann in einem tristen Chinese-Fastfood-Restaurant in Sneinton, einem grauen Vorort von Nottingham. Sie begegneten dort einem alten Freund, der für seinen fertig gedrehten Punkrock-Film „Small Time“ noch die Musik brauchte. Zahlen konnte er für den Soundtrack nichts, aber die Songs verschafften der Band einen weiteren Filmjobfür das gefeierte Boxer-Sozialdrama „TwentyfourSeven“ […] mehr…

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    YAZBEK: Schalk im Nacken

    Wer mehr als ein Jahr Sketche für David Letterman geschrieben hat, wird auch in seiner Musik eher den Schalk im Nacken sitzen haben. Natürlich ist auf „Jfälcome Tb My World“, dem Albumdebüt von YAZBEK, nichts so gemeint, wie es klingt. Yazbek ist ein in New York aufgewachsener Halb-Araber, der elf Jahre lang ernsdiaft Cello gelernt […] mehr…

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    ELLIOTT SMITH: Film-Geschichten

    Für seine sechs musikalischen Beiträge zu Gus Viin Sants Film „Good V ill Hunting“ ist er mit einer „Oscar“-Nominierung geehrt worden, doch im Grunde seines Herzens ist der Singer/ Songwriter ELLIOTT SMITH aus Portlandkein Filmmusiker. Auf „Either/Oi*, seinem dritten Album, erzählt er lieber klingende Geschichten über kleine Bruchstellen in der großen Lebenslinie. Bei dem Song“Pictures […] mehr…

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    THREE MILE PILOT: Dekonstruktionisten

    Spaß muß sein – und wenn dafür ein veraltetes Wurlitzer-E-Piano mit einem Supertramp-Riff herhalten muß. Ein Spaß, der nicht gerade symptomatisch ist für ^Another Desert, AnotherSea“, dem nunmehr dritten Album der kalifornischen Band THREE MILE PILOT. Ihr Sänger PallJ. wirkt in „The Year Of No Light“ nur auf den ersten Blick fröhlich, doch das Lachen […] mehr…