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    JAZZ von Klaus von Seckendorff

    Ray Bryants „Tribute To His Jazz Piano Friend’s“? Nein danke, kein Mainstream diesmal. Deshalb eigentlich auch keine NEW YORK VOICES? „Sing The Songs Of Paul Simon“ (RCA) klingt vielversprechend. Aber von ein paar nett arrangierten Momenten abgesehen, bleibt das Vokalquartett mit dezenter Instrumentalbegleitung gewohnt brav und clean. 3,0 Die beste Jazz-Coverversion eines Paul-Sknon-Songs seit Ann […] mehr…

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    Jeff Buckley - Sketches For „My Sweetheart The…

    „Tell me, am I cursed, am I blessed?“ fragt JeffBuckley in „Witches Rave“, und wir wissen nun, daß er beides war. Seit seinem Tod in den Ruten des Mississippi ist ein Jahr vergangen; die Erben haben derweil die Aufnahmen zu „My Sweetheart The Drunk“ sortiert und daraus ein Doppel-Album kompiliert. So hören wir ein Vermächtnis, […] mehr…

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    SOUL ASYLUM – Candy From A Stranger - COLUMBIA/SONY MUSIC

    Wenn es so richtig sämig und gefühlig werden soll, wenn die Gitarren behäbig dengeln und das Klavier sülzt, wenn der Sänger knarzt und die Harmonien säuseln, dann ist es wieder Zeit für Soul Asylum. Wir erinnern uns: Nach langen, harten Jahren im sogenannten Alternative Rock dämmerte ein neuer Mor gen, als Dave Pirner und seine […] mehr…

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    SHORT CUTS von Hüttmann & Willander

    FORMIDABEL Eine Hoffnung glimmt für den Nachwuchs: MARCIA PLAYGROUND sind Amerikas letztes Aufgebot bei dem Versuch, den Mainstream noch einmal mit Pop-Sensibilität jenseits von Weicheiern wie Counting Crows, Live und Matchbox 20 auszustatten. Ihr Debütalbum (Capitol/ EMI) läuft überall im Radio – und ist doch kein populistischer Unfug. Songschreiber John Wozniak erweist sich als veritables […] mehr…

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    Hank Shizzoe – Plenty Of Time

    Das Überraschungsmoment es ist natürlich dahin beim dritten Album. Längst ist ja zumindest einschlägigen Kreisen geläufig, daß Hank Shizzoe alias Thomas Erb der beste Roots-Rock-Songwriter und Gitarrenstilist ist, der nicht aus den USA kommt. Und daß er selbst dann noch zumindest einer der besten wäre, käme er doch aus dem gelobten Land, dessen Mythen, Musiken […] mehr…

  • ACETONE

    ACETONE - REPRISE/WEA

    Musik für das Danach. Für die Zeit nach Mitternacht; den Tag, an dem sie dich aus der Klinik entlassen; den Moment, da alles Wissen sich in Luft auflöst. „All you know has just slipped away“ lautet einer der wenigen ergreifenden Sätze auf dem zweiten regulären Album von Acetone, auf dem es vielleicht nur deshalb so […] mehr…

  • Aretha Franklin - A Rose Is Still A Rose

    Aretha Franklin - A Rose Is Still A…

    Wem, wenn nicht „Ree“ (so das selbstgewählte Kürzel im Booklet), würde man die unverhohlene Selbstreferentialität schon im Titel verzeihen? So wie eine Rose wohl immer noch eine Rose ist, wird Aretha immer Aretha bleiben, den Ärgernissen einer vier Jahrzehnte währenden Karriere zum Trotz, die selbst sie nicht zu Höherem adeln konnte. Nicht wirklich jedenfalls, einfach […] mehr…

  • Garbage - Version 2.0

    Garbage - Version 2.0

    Sie sind gemacht. Sie sind gewollt. Sie sind geliebt. Und das Wichtigste: Sie sind wieder da. Das am sehnlichsten erwartete, aber auch am meisten befürchtete Album des Jahres heißt „fusion 2.0“, was uns erstens bedeutet, daß es die zweite Platte von Garbage ist, und daß zweitens so lange daran gearbeitet wurde wie an einem Software-Programm. […] mehr…

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    GINGERBREAD MAN von Robert Altman - ab 21. Mai

    Es ist ziemlich lange her, seit Robert Altman den letzten Genrefilm gedreht hat. Und einen geradlinigen Krimi hat Amerikas Antwort aufs europäische Autorenkino nie gemacht – denn „The Long Goodbye“ von 1973 war kein echter Nachkömmling des Film noir, sondern vielmehr eine herrlich schräge Satire über den Chandler-Mythos. Warum nur hat er diesmal einen Roman […] mehr…

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    HARRY AUSSER SICH von Woody Allen - ab 21. Mai

    In allen Filmen seit „Der Stadtneurotiker“, in denen Woody Allen unter eigener Regie selbst mitspielte, gibt es nur eine Hauptrolle: Woody Allen – oder besser gesagt die Kunstfigur „Woody Allen“. Wer in „Harry außer sich“ (einer bescheuerten Übersetzung des alles erklärenden Originals „Deconstructing Harry“) dem New Yorker Querdenker vorwirft, er schlachte mit miesen Altherrenwitzen sein […] mehr…

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    DOBERMANN von Jan Kounen - ab 7. Mai

    Seine Karriere als Mörderbube ist ihm in die Wiege gelegt. Bereits bei der Taufe scheute Yann das Weihwassser. Vom Geschrei des Babys angelockt, stürzt ein Dobermann in die Kirche und beißt einem Onkel in die Hand. Dessen Taufgeschenk, eine A 357 Magnum, fliegt in hohem Bogen in den Schoß von Yann, der beglückt am langen […] mehr…

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    TWENTYFOURSEVEN von Shane Meadows - ab 30. April

    Vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage lang. Einer besäuft sich oder kifft sich zu, einer versucht vergeblich, seine Mutter vor den cholerischen Schlägen des Alten zu schützen, die anderen lungern vor dem Kebab-Laden rum, an einer der zahllosen Straßen einer Wohnsiedlung in den englischen Midlands, auf denen man immer damit rechnen muß, einen in die […] mehr…

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    SHORT CUTS - AUCH IM KINO

    Als Dr. Kimble war Harrison Ford „Auf der Flucht“ vor Tommy Lee Jones, der für seine Rolle als knurriger US-Marshal in dem makellosesten Actioner seit „Die Hard“ einen Oscar erhielt. Nun ist Jones Auf der Jagd (ab 30.4.) nach einem mysteriösen Attentäter (Wesley Snipes), der Opfer eines Komplotts wurde. Allzu sklavisch wird das Sujet des […] mehr…

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    LIVE FLESH von Pedro Almodóvar - ab 7. Mai

    Wie einst der selige Rainer Werner Faßbinder bewegt Pedro Almodóvar sich in all seinen Melodramen auf dem schmalen Grat zwischen Kolportage, Groschenroman und großer Kunst Mit „Live Flesh“ ist ihm jetzt grandioser Trash geglückt – oder wie Tarantino sagen würde: perfekter pulp. In den Sechzigern wollte Deutschlands Underground-Wunderkind Werner Schroeter nur noch Höhepunkte drehen – […] mehr…

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    VIOLENT COP/SONATINE von Takeshi Kitano - ab 21. Mai

    Vorsicht, dieser Mann ist gefährlich“, heißt der Originaltitel von Takeshi Kitanos Debüt „Violent Cop“ (1989) – eine Warnung, die in Japan auf Fahndungsplakaten steht. Dort wird er als Superstar verehrt, hier ist er erst seit seinem in Cannes prämierten Cop-Melodram „Hana-Bi“ bekannt. Er dreht Gangsterfilme, die den Kulturkonflikt zwischen verspielt-poetischem Sumo-Ringen am Strand und bizarren […] mehr…

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    Die Ersatzkiller von Antoine Fuqua - ab 14.Mai

    Leiber zucken zu Techno-Beats und Laser-Strahlen. Ein Asiate betritt eine Diskothek und geht wie ein Geist durch die tanzende Menge auf einen schmieriger Kerl zu, der sich mit einigen Frauen vergnügt. Er wirft eine Patrone, in die ein chinesisches Wort geritzt ist, auf den Tisch und wartet wortlos, bis der Typ langsam aufschaut. Dann zieht […] mehr…

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    Der essentielle Willie – 10 Willie-Nelson- LPs - Bis dato hat Nelson weit…

    „1961“ , eine Doppel-LP auf Shotgun-Records, repräsentiert Willies erste große, zusammenhängende Session. Produziert von Larry Trader mit den späteren StudioAssen Pete Wade (Guitar), Jimmy Day (Pedal Steel) und Hargus „Pig“ Robbins (Piano). 4,5 Nach nur drei Jahren bei Liberty unterschrieb Willie bei RCA Victor und veröffentlichte dort 1965 den Klassiker Country Favorites – Willie Nelson […] mehr…

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    ZEN GUERRILLA: BLUES-PUNK

    BLUES-PUNK Anfang der Neunziger waren ZEN GUERRILLA jungund verdorben und brachten für zwei Getränkebons und ein paar Dollarnoten das Equipment irgendeines beliebigen Gubs im amerikanischen Nirgendwo zum Kochen. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, ein bißchen zumindest. Gerade hat das Quartett aus Newark mit „PositronicRaygun“sein viertes Album rausgebracht, für das Zen Guerrilla in einschlägigen Kreisen […] mehr…

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    NAKED BARBIES: DELIKATER POP

    NAKED BARBIES kommen aus Oakland, und natürlich fühlen sie sich dort pudelwohl. Denn San Francisco liegt vor der Haustür, wo Wahlverwandte wie Penelope Houston oder Chris Isaak an einem ähnlichen Sound arbeiten. Auch Naked Barbies verbinden – das darf man so sagen – Tradition und Moderne. „Liringlndependently“ Vereint Country und delikaten Pop. Die Luft flirrt […] mehr…

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    THE WILLARD GRANT CONSPIRACY: Swamp Noir

    Gemächlich, aber auch gefährlich-THE WIL-LARD GRANT CON-SPIRACY verbreiten eine sehr eigentümliche Schwere. Die Songs funktionieren in Zeitlupe, und wahrscheinlich können sie deshalb alles so genau beleuchten. Die jungen Männer aus Boston, jeder für sich bereits eine lokale Größe, erinnern milde an der Slowmo-Musik, an Souled American, Nick Cave oder Lullaby For The Working Class zum […] mehr…