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    TOMMY 16: DREI GROSSE MIT B

    Britrock adieu, hallo Schwedenpop! Es ist ja schon ein offenes Geheimnis, daß aus dem skandinavischen Land zur Zeit die Combos mit den schärfsten Riffs und schönsten Frisuren kommen. Auch TOMMY 16 legen Wert auf klassische Gitarrenmarken und korrekte Coiffeure, und natürlich schimmern auch aus den Songs ihres Albums „Rocking Big Buddha“die drei großen Bs der […] mehr…

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    MAGENTA : NORWEGIAN POP

    Abba waren ja auch schon dort Aber daß MAGENTA ihr dieser läge in unsere Läden kommendes Debüt-Album Periode“ in den Polar Studios aufgenommen haben, wo ehemals die größte aller skandinavischen Pop-Bands gewerkelt hat, hinterließ keine hörbaren Spuren im Sound der Industrial-Popper. Was kein Grund zum Klagen ist. Metallisch, mysteriös und beizeiten martialisch ist die Musik […] mehr…

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    DRUCKSACHEN

    Win famoses Buch zur rechten Zeit: Just als Country einmal wieder zum Schmähwort wird, weil alle Welt den Plastikschrott aus Nashville dafür hält, erinnert uns Nicholas Dawidoff mit „IN THE COUNTRY OF COUNTRY“ (Pantheon, ca. 55 Mark) an das Echte, Wahre und Schöne in der Soul Music des weißen Mannes. Dem marktbeherrschenden „slick country“ der […] mehr…

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    Bertolt Brecht – Werke-Eine Auswahl

    Er war ja auch mal Rock n’Roller, der alte Chauvi. „Im Dickicht der Städte“. „Baal“. Die frühen Gedichte. Er schrieb auch Lieder, damals noch daheim in Augsburg, und begleitete sich auf der Klampfe. Allein, musikalisch war es keine Freude, und womöglich ist Bert Brecht nicht nur an allem, sondern auch an Wolf Biermann, Klaus Hoffmann, […] mehr…

  • Mark Hollis

    Mark Hollis - Polydor

    Als Erfinder ist Mark Hollis zielstrebig, als Künstler hypersensibel. Am Beispiel von Talk Talk hat er einst vorgeführt, wie man aus einer Pop-Band ein Ensemble für Ernste Musik macht. 14 Sekunden lang hört man zu Beginn der letzten Talk Talk-Platte, „Laughing Stock“ (1991), das Rauschen eines Verstärkers. Das wurden vieldiskutierte 14 Sekunden: Talk Talk-Fans raunten […] mehr…

  • Phillip Boa - Lord Garbage

    Phillip Boa - Lord Garbage

    Die Welt lebt von Ritualen, und die Welt überlebt durch Rituale. Machen wir uns mal nichts vor. „Roman Herzog hat eine Rede gehalten“, zum Beispiel. Oder auch: „Der Rock ist tot!“ Sich ändern, sich neu erfinden, radikale Schnitte, Abbruch. Dieses Gebrabbel immet Und immer wieder: Phillip Boa hat ein neues Album herausgebracht; der ist gar […] mehr…

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    REPLAYS 2 - von Bernd Matheja

    Die lange überfällige Kompaktzusammenstellung mit Frühwerken ist da: „Detroit Breakoutl An Ultimate Anthology“ (Westside WESD 202) von MITCH RYDER & THE DETROIT WHEELS. Mehr als ein Jahrzehnt vor seinem in Deutschland losgetretenen Comeback war das Nebelhorn der beste, intensivste weiße R&B-Shouter der USA. Seine hochtourigen, mit Rock’n’Roll infizierten Ergüsse aus der Autometropole landeten in den […] mehr…

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    SUBLIME – Second-Hand Smoke - INTERSCOPE/UNIVERSAL

    Der buschbrandähnliche Siegeszug dieser ruppigen Gesellen ist die erstaunlichste amerikanische Erfolgsgeschichte des vergangenen Jahres. Vor Bob, Noel, Liam, Thom, Missy belegten Sublime vorderste, ja allererste Plätze. Die Tragödie von Brad Nowell, der starb, bevor das spätere Rekord-Album „Sublime“ überhaupt erschienen war, muß hier nicht rekapituliert werden. Acht Jahre Arbeit verweht In den USA wird sie […] mehr…

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    REPLAYS1 - von Franz Schöler

    Oldies auszugraben, die es in dieser Form oder auch überhaupt noch nie auf Platte gab, ist letzthin zum beliebten Spott geworden. Das Box Set der Doors – drei der vier CDs präsentieren vormals gänzlich unveröffentlichte Aufnahmen – ist da nur ein markantes Beispiel. Neben den beiden Original-LPs bietet auch die ZOMBIES-Box „Zombie Heaven“ (Big Beat […] mehr…

  • Kristin Hersh - Strange Angels

    Kristin Hersh – Strange Angels

    Hier nun noch einmal das definitive Statement zum Thema Kunst und Kinderkriegen – oh ne daß darüber auch nur ein Wort fallt. Bei Kristin Hersh scheinen das zyklische Angelegenheiten zu sein, die einander nicht ausschließen. Jede halbe Dekade kriegt die Songwriterin Nachwuchs, Platten von ihr erscheinen dagegen mindestens alle zwei Jahre. Und vielleicht ist es […] mehr…

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    45 R.P.M. - von Wolfgang Doebeling

    Nun hat es Onkel Lou also doch noch geschafft, einmal eine Hitparade anzuführen, wenn auch nur mithilfe einer Horde wohltätiger Freunde. So kommt Reeds alter Simpel-Song „Perfect Day“ (Chrysalis) zu späten, unverhofften Ehren und dient dabei auch noch einem guten Zweck, dem „BBC Children In Need Appeal“. Was sich hier hinter VARIOUS ARTISTS verbirgt, ist […] mehr…

  • Led Zeppelin - BBC Sessions

    Led Zeppelin - BBC Sessions

    Einmal vom nicht zu entschuldigenden Tatbestand, daß dieses Doppelalbum fast verpennt worden wäre, abgesehen, heißt es nun für die Stones-Fraktion, zum Beißholz zu greifen. Sagen wir’s mal so: Das, was die Rolling Stones zu Beginn ihrer Karriere musikalisch schufen, war im rechten Licht betrachtet – nichts anderes als ein Neuaufguß amerikanischer Blues- und R&B-Klassiker, verpackt […] mehr…

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    GLOBAL VILLAGE - von Kein-Josch-Müllrich

    Zum verspäteten Jahreswechsel erreicht uns, die wir im heimatlichen Tanger mit Blick auf die Felsen von Gibraltar überwintern, aus Europa die Botschaft mit intellektuellem Sprengstoff für Jahrtausende: „Love, Peace & Happiness!“ „Welch titanischer Weltentwurf.“ denken wir und eilen zurück nach Germanien, wo Briefkasten und E-Mail mit Nachrichten über neue Musik überquellen. Wir reißen die ersten […] mehr…

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    Hugo Race – Chemical Wedding - GLITTERHOUSE/EFA

    Darf man in diesem Fall überhaupt noch mit der Vokabel „Blues“ hantieren, ohne Ignoranten unnötig zu verschrecken und vermeintliche Genre-Kenner gewaltig in die Irre zu führen? Kaum. Und wenn doch, muß sogleich angefügt werden, daß beide Seiten am besten erst einmal sämtliche (Vor-)Utteile über Bord werden, bevor sie „Chemical Wedding“ eine Chance geben. Hugo Race, […] mehr…

  • Ian Brown - Unfinished Monkey Business

    Ian Brown – Unfinished Monkey Business

    Wenn bloß der Sänger singen könnte. Das Stone Roses-Stoßgebet, leider nie erhört. Es mag weitaus miesere Sänger geben als Ian Brown, aber daß er das schwächste Glied in der Gruppen-Kette war, steht außer Frage. Anfangs fiel dieser unglückliche Umstand noch nicht sonderlich ins Gewicht, weil die hermeneutische Stimmigkeit der Roses-Singles so mitreißend war und die […] mehr…

  • Alternativen

    Alternativen

    Nimmt man die zum Jahresbeginn vorliegenden Neuerschei nungen zum Maßstab, so steht an Alternativen’98 einiges bevor. Beginnen wir sofort mit der wohl bedeutendsten interaktiv-psychedelischen Sound-Installation seit Erfindung der Heimorgel. Um das nämliche Opus der FLÄMING LIPS auf die Weise goutieren zu können, wie es die Künstler vorgesehen haben, ist Folgendes vonnöten: vier CD-Player mitsamt Lautsprecheranlage, […] mehr…

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    MARK EITZEL – Caught In A Trap And I Can’t Back Out ‚Cause I Love You Too Much, Baby - MATADOR/RTD

    Mark Eitzel hat nun wirklich schon jedes Song-Format ausprobiert. Doch mit den geleckten Arrangements seines ersten offiziellen Solo-Albums „60 Watt Silver Lining“ ist der einstige Chef des American Music Club genauso gescheitert wie auf dem Nachfolgewerk „West“, das er mit R.E.M.s Peter Buck ganz salopp auf der Veranda ersonnen hat. Ein echtes Trauerspiel war das, […] mehr…

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    ROOTS - VON JÖRG FEYER

    Un-Zeit zwischen den Jahren: die beste Zeit, um Liegengebliebenes zu sichten, das es nicht verdient hätte, unter die Räder der Rückblick-Rundumschläge zu geraten, nur um dann mit dem Vermerk „97 – alt“ versenkt zu werden. Allen voran wären da die formidablen WHISKEYTOWN zu nennen, die dem sog. „No Depression“-Hype mit einem souveränen Major-Debüt trotzen: „Strangers […] mehr…

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    The High Llamas – Cold And Bouncy - V2/RTD

    Der Mann nimmt gern mal den Umweg. Als Sean O’Hagan unlängst den Hit „Twift“ der deutschen Techno-Artisten Mouse On Mars remixen sollte, ließ er nur den Rhythmus stehen, spielte aber die Melodie mit seinen High Llamas nach. Jetzt legt er mit seinem kleinen Pop-Orchester ein weiteres Album vor, und das Arbeitsprinzip ist hier gewissermaßen umgekehrt: […] mehr…

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    SHORT CUTS - VON WOLFGANG DOEBELING

    FORMIDABEL Formiert in der texanischen Kapitale Austin und in den Nachtclubs Manhattans stilistisch gereift, klingen THE VALENTINE SIX, als probten die Tindersticks mit den Lounge Lizards eine Fusion aus abstraktem Blues und abstrusen Balladen. „The Valentine Six“ (Crippled Dick HotWax!) belehnt die New Yorker No-Wave, ohne je in die James-White-Schräglage zu kommen, und der träge, […] mehr…