• Ups..

    VERGESSENE WELT von Steven Spielberg

    - ab 7. August

    Jurassik Park, Klappe, die zweite: der FilmFilm nach dem „Bestseller von Michael Crichton“ zum „spannenden Brettspiel“, für jungen ab vier Jahren“, die mit „Aktionsspielzeug die Leinwandabenteuer zu Hause nachspielen“ können. Jener Film, der aussieht und auch funktioniert wie die Figuren des „Biting Dino Sortiments“, die „batteriebetrieben sind und ein drohendes Gebrüll ausstoßen“ und „genau wie […] mehr…

  • Ups..

    KARRIERE GIRLS von Mike Leigh - ab 7. August

    Mitte der 80er Jahre hatten sich Annie (Lynda Steadman) und Hannah (Katrin Cartridge) als Studentinnen eine vergammelte Bude geteilt -jetzt sehen sie sich wieder. Die Begrüßung auf dem Londoner Bahnhof ist verkrampft und zaghaft Früher waren sie engste Freundinnen – sind sie es immer noch? In seinem kleinen, unspektakulären und doch eindringlichen Film „Karriere Girls“ […] mehr…

  • Ups..

    EIN MANN – EIN MORD von George Armitage - ab 21. August

    Was machen Auftragsmörder nach Feierabend? In Wong Kar-weis melancholtsch-eskapistischem Hongkong-Dramolette fallen Angels“ knallt ein Killer in einer Imbißstube mehrere Gangster nieder und steigt in einen Bus. Ein Mann setzt sich neben ihn, ein Schulkamerad, „weißt du noch“, damals und so, ob er sich erinnere an diesen oder jenen noch sehe, blabla… Der Killer nickt oder […] mehr…

  • Ups..

    The Cruel Sea – Bohemian Rhapsody

    Noch immer sind sie wahrscheinlich weltweit die einzige Band, deren Sänger sich nicht als Mitglied, sondern als „freelance vocalist“ versteht Tex Perkins geht denn auch entsprechend freizügig mit dem Queen-Original um: Seine Rhapsodie verzichtet völlig auf Chöre und Mega-Gitarren und gewinnt im typisch relaxt-bluesigen Cruel-Sea-Sound viel an Gelassenheit mehr…

  • Ups..

    Mick Harvey – Bonnie & Clyde

    Gleich ein ganzes Album mit ins Englische übertragenen Songs von Serge Gainsbourg hat der amerikanische Multi-Instrumentalist Mick Harvey eingespielt Sie ist nicht auf allen Titeln der LP JntoxiaitedMan“ zu hören, aber den „Bonnie“-Part läßt Harvey natürlich von der Australierin Anita Lane singen. mehr…

  • Ups..

    The Prodigy – The Flat Of The Land - Intercord

    Die Revolution wurde verschoben. Ziemlich okay ist das, was Prodigy auf ihrem neuen Album anstellen. Natürlich wird unter den massiven Bässen ihres Techno-Rock so manches Transistorradio zusammenbrechen, und sie werden oft über den Äther gehen, denn kein Sender kommt um sie herum, ganz ohne Zweifel werden sich die Engländer nämlich in den Top-Positionen der Charts […] mehr…

  • Ups..

    Drucksachen - von Wolfgang Doebeling

    Halb Coffeetable-Schwarte und Fotoband, halb Info-Schatulle und akribisches Tagebuch, jedenfalls unerläßlich für den fortgeschrittenen Fan ist GOOD TIMES BAD TIMES -The Definitive Diary Of The Rolling Stones 1960-1969 (Complete Music, ca. 60 Mark) von Terry Rawlings und Keith Badman. Die knappen Day-by-day-Eintragungen vermitteln wohl keine neuen Einsichten, bilden aber in Verbindung mit den zahllosen Presseausrissen, […] mehr…

  • Ups..

    PRIMAL SCREAM- VANISHING POINT - Creation/Sony

    Creation/Sony Ein episches Fade-in aus Pieps und Fieps, Tablas und Sitars, Umma und Gumma, Loops und Leiern, Orgel und Donnergrollen, und dann… Könnte der junge Mick Jagger sein, in der Badewanne oder in der Echokammer. Ein Outtake offenbar aus „Their Satanic Majesties Request“,jede Wette. „Sing This All Together (See What Happens) Part ü“? Nein. Der […] mehr…

  • Ups..

    REPLAYS2 - VON BERND MATHEJA

    Them feat. Van Morrison, starteten ihre krisenreiche Kurz-Karriere im R&B-Club des Belfaster Maritime Hotel“ (verewigt in dem Song „The Story Of Them“), einer ehemaligen Seemannsmission. Dort etablierte sich um 1964 schnell die Szene der nordirischen Hauptstadt – gewürdigt wurde sie noch nie. Die CD, JBefast Beat, Maritime Blues“ (Big Beat CDWK152/TIS) holt das nach. Wir […] mehr…

  • Ups..

    REPLAYS1 - von franz Schöler

    Preisen möchten wir in diesen Spalten endlich einmal das Mischpult-As Henry Lewy. Lange Jahre zeichnete der für die schier sagenhaften Aufnahmequalitäten vieler JONI MIT-CHELL-Platten verantwortlich. Wie vorzüglich er zu arbeiten pflegte, demonstrieren einmal mehr die Aufnahmen aus Miss Mitchells Asylum-Jahren, die seit kurzem komplett klangtechnisch generalüberholt vorliegen. Bizarr nur: Diese acht Platten von „For The […] mehr…

  • Ups..

    Ezio – Diesel Vanilla - Universal

    Details sind was Wunderbares. Details und Menschen. Das kaputte licht im Hetrenklo der Dancehall, der Lärm von Fernsehern durch offene Fenster am hellichten Tag, die Geste, mit der die spanischen Jungs ihre Jeans hochziehen. Welten in einem Halbsatz. Der Mann im Zug, der seinen Mantel so hält, daß Cinderella das Etikett sehen kann, „his one […] mehr…

  • Ups..

    Aternativen - VON MICHAEL RUFF

    Die Sonne knallt, die Katze ist rollig, drüben lärmt eine Baustelle, und drinnen läuft MAGOO. Eigentlich hat Musik unter diesen Bedingungen keine Chance, aber die drei Schotten schaffen es, selbst das käsigste Gehirn zu mobilisieren. „The Soateramic Sounds Of Magoo“ (Chemical Underground/EFA) bringt mit 23 Songs in 58 Minuten denkbar abwechslungsreich komprimiertes Entertainment, wo zwischen […] mehr…

  • Ups..

    RICHARD THOMPSON & DANNY THOMPSON – INDUSTRY - Hannibal/RTD

    Hanniki . RTD So dubios Konzept-Alben an sich sind, so erstaunlich ist es, daß gerade die englische Folk Music so viele nicht nur musikalisch gestandene, sondern auch inhaltlich schlüssige konzeptionelle VCferke hervorgebracht hat. The Watersons, Pete Bellamy, Bob Pegg 8C Nick Strutt, Shirley 8C Dolly Collins und die Gebrüder Dransfield sind da nur die Spitze […] mehr…

  • Gary Moore - Dark Days In Paradise

    Gary Moore – Dark Days In Paradise

    Wer weiß, wo Gary Moore heute stünde, hätte er nicht 1990 den Blues-Traditionalisten in sich entdeckt. So entkam er rechtzeitig ohne Rettungsring dem sinkenden Hardrock-Schiff. Daß sein drittes Blues-Album zuletzt Peter-Green-Covers versammelte, mochte andeuten, daß ihm die Ideen im engen, strengen Genre ausgingen; die nächste Wende war fallig. Aber wohin? Wohin wohl. „One Good Reason“, […] mehr…

  • Ups..

    45 R.P.M. - von Wolfgang Doebeling

    Der Frühsommer bringt eine verkable Singles-Schwemme. Kurz und knapp also… GENEVA hatten immer schon einen Hang zu Melodramen und beschwipptem Kitsch, aber mit „Tranquilizer“ (Nude) haben sie dafür das adäquate Vehikel gefunden. Eine Suada aus Strings und Keyboards plustert sich zum Crescendo, Andrew Montgomery croont mit der Kopfstimme, und wir fragen uns unwillkürlich, wie wohl […] mehr…

  • Ups..

    PAPAS FRITAS – HELIOSELF - RTD

    Früher war alles kürzer. Filme. Pop-Songs. Das Leben. Und Pop-Platten auch. Ein durchschnittliches Beach Boys-Album hatte eine Laufzeit von etwa 25 Minuten. Beschwenden gab es allerdings keine. Denn erstens: Alles war kürzer (siehe oben). Und zweitens: Was die Gruppe in der Länge nicht brachte, schaffte sie in der Tiefe. Soll heißen: Jeder Song war ein […] mehr…

  • Ups..

    Air Liquide – Homicidal Diary; The Bionaut – Wild Horse Annie - EMI; EMI

    „Abuse Your Illusions“ hieß vor zwei Jahren das Debüt von Air Liquide, mit der das legendäre Harvest-Label in Köln wieder zum Leben erweckt wurde. Das endgültige Signal für den Elektro-Underground am Rhein, in die Welt zu schwärmen und von der frohen Botschaft zu künden: Es gibt ein Leben nach Kölsch-Rock. Auf diversen CDs und bei […] mehr…

  • Ups..

    Beats - VON KLOOS &WELLNER

    Setzen sich die aktuellen Formen der elektronischen Musik in den Hitparaden durch oder bleiben sie ein Thema für Medien-Menschen und (Club-Gänger? In England toppen Chemical Brothers und Propellerheads die Charts – in Deutschland keine Spur davon. Gleichzeitig freuen sich die Freunde aus der Plattenindustrie, daß Compilations wie Jassire Beats-VoL 2″ (WEA) ganz ordentlich verkaufen. 3,0 […] mehr…

  • Ups..

    The Muffs – Happy Birthday To Me - Reprise/WEA

    Punkrock als letztes Mittel. Gegen die Frühvergreisung, für das richtige Leben. „Agony“ hieß anno 1995 der beste Song dieses einfach nicht totzukriegenden Genres, und gespielt wurde er von den Mufls. Als melodischer Schrei gegen die Langeweile kam er daher, und die anderen Songs des dazugehörigen Albums „Blonder And Blonder“ waren ebenfalls die Wucht. Die Muffs […] mehr…

  • Ups..

    Steinbruch

    Abteilung „In Würde altern“: Das Durchschnittsalter der Steinbruch-Insassen liegt in diesem Monat recht hoch. Trotzdem sehen die meisten im Licht ihrer Platten gar nicht so alt aus, wie sie sind. Im Stundenglas des JAMES TAYLOR zum Beispiel fließen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinander. Das Dutzend Songs auf Jiourglass“, seinem ersten Studio-Album seit fünf Jahren (Columbia/Sony), […] mehr…