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    Jackie Leven – Fairytales For Hardmen

    - Cooking Vinyl/Indigo

    Wie ein alter Bussard zieht Jackie Leven oben im schönen Oban (pardon the pun) seine Kreise, je höher, desto majestätischer. Leven braucht die Luft unter den Schwingen, am Boden macht er eine merkwürdige Figur. Knorrig, beinahe grobschlächtig wirkt er inmitten des hektischen Treibens der Moderne, die er so sehr verachtet. In den lichten Höhen seiner […] mehr…

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    Ja König Ja - dto.

    Gerade hat man die Grenze überschritten, zum ersten Mal sieht man sich in dem fremden Land um, und überrascht stellt man fest, daß es hier ganz ist wie zu Hause: Die Häuser haben Wände, die Autos Räder, die Menschen Köpfe, die reden und essen, und McDonald's oder Michael Jackson gibt es sowieso überall. mehr…

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    replays2

    Mit ihren eigenen Bluesund Hardrockern hatten’s die Briten Ende der 60er, Anfang der 70er nicht so sehr. Viele schwärmten aus, um etwa in den USA oder auf dem Euro-Fesdand abzugreifen – Savoy Brown, Ten Years After und Steamhammcr, zum Beispiel. Ein weiteres Beispiel: ROBIN TROWER, dessen erste viel Alben jetzt, kraftvoll remastered, in zwei CDs […] mehr…

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    Baby You Know – Snake Eyes Cry - Veracity/EFA

    In diesem Jahr dürften noch einige Veröffentlichungen anstehen, die Tbwnes Van Zandt einen letzten Gruß hinterherschicken. So „naturally“, wie es auch Baby You Know auf „Snake Eyes Cry“, ihrem vierten Album, tun. Zukünftige Werke der Band aus dem Niederbayerischen lassen durchaus noch einige weitere Verbeugungen post mortem erwarten, aus je gegebenem Anlaß. Vor Lou etwa. […] mehr…

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    replays1

    Spottbillig wiederveröffentlicht hat Sony in der Columbia/Legacy-Serie eines der allergrößten Meisterwerke der Jazz-Historie, namentlich MILES DAVIS‘ „Kind Of Blue“(CK 64935) von 1959; als Hochbit-Remix/Remaster vom Dreispur-Originalmaster in schier sagenhafter Klangqualität. Drei der Aufnahmen, die auf LP immer und auf frühen CDs ebenfalls „zu schnell“ überspielt worden waren (ein technischer Fehler, der jahrzehntelang Kollegen wie Fans […] mehr…

  • Faith No More - Album Of The Year

    Faith No More - Album Of The Year

    And the music is fauing into pieces. Faith No More gehörten zum Beginn des Crossover irgendwie dazu. Und etwas mehr. Mit „The Real Thing“ gelang ihnen ein Urknall, zu dem Gymnasiasten und andere Pubertierende plötzlich ihr kurz frisiertes Haupthaar schüttelten. Die Poser vom Sunset Strip verschwanden, da man zum Moshen keine Mähne benötigt. Nun sind […] mehr…

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    The Folk Implosion – Dare To Be Surprised

    Gommunion FFA Keine Strategie ist natürlich auch eine Strategie, irgendwie. Siehe Lou Barlow, der seit über zehn Jahren dem Erfolg davonläuft, um sich dann doch regelmäßig von ihm einholen zu lassen. Die Daten seiner Karriere wurden dem Leser ja schon einige Male gereicht: Bei Dinosaur Jr. stieg der Ami einst aus, als sie ihm zu […] mehr…

  • Paula Cole - This Fire

    Paula Cole – This Fire - WEA

    Ganz allein beginnt Paula Cole diese Platte, einsame Stimme, starke Stimme, kein Hall, keine Distanz, sie kommt ins Zimmer ohneanzuklopfen. „Where do I put this fire, this bright red feeling, this tigerlily down my mouth?“ Kurz wird die Melodie drohend, dröhnt irgendwas, dann Drums, keüertiefer Baß (Tony Levin), Klavier. „I’ve left Bethlehem, I feel free, […] mehr…

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    Ocean Colour Scene – B-Sides, Seasides And Freerides

    Der Titel ist belämmert, falsch jedoch nicht. Ocean Colour Scene nehmen uns mit auf große Fahrt an nostalgische Orte, wo es schön ist. Hier handelt alles vom Jung- und Unterwegssein – aber anders als bei den allzu geschätzten Kiffern Supergrass und deren manchmal hohl lärmendem ,,/n // For The Money“ sind Melancholie und Musikologie an […] mehr…

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    Reprazent feat. Roni Size – New Forms

    Der Inner City Blues, immer wieder. Die Wiedergeburt des Soul im Körper von Drum’n’Bass, noch einmal. Nach Goldies „Timeless“ legt nun das Kollektiv Reprazent um Roni Size und DJ Krust ein weiteres ausladendes Album vor, das mit Hilfe von Breakbeats den klassischen Plot vom Überleben in einer feindlichen Umgebung erzählt. Diesmal geht es nicht um […] mehr…

  • Monaco - Music For Pleasure

    Monaco – Music For Pleasure

    Hooky eröffnet die Strandsaison! Als wäre in Manchesters Hacienda die Zeit stehengeblieben, als hieße das Zauberwort zur Zeit „Balearic Beats“ und als würden Remixes von Beloveds „The Sun Rising“ aus jeder Eisbude zu uns herüberflirren – so bollern die ersten drei Songs auf dem Debüt von Monaco los, dem neuen Zweimannbetrieb von Peter Hook, dem […] mehr…

  • Anywhen - Anywhen

    Anywhen – Anywhen

    Why is the music so loud. Eine Textfrage, die sich Anywhen gleich selbst stellen können. Wie ein Konglomerat des Pop-Sounds der frühen 80er Jahre, zwischen Cure, Simple Minds und Gang Of Four, so ist der Eindruck ihres Debüts. Knalliger Wave-Pop, bereichert durch den Umgang mit Samplern, aufgeblasen zu einem indifferenten Pathos. Dazu kommt eine Tendenz […] mehr…

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    The Walkabouts – Nighttown

    Das konnte man schon erwarten – vielleicht sogar in dieser Konsequenz. Angedeutet harten die Walkabouts ihr Faible fürs Orchestrale bereits auf dem letzten Album JDeyü’s Road“. Doch wo sich das Streicher-Ensemble dort noch meist mit der Rolle des icmgon the cahe begnügen mußte, stand es bei JVighttown“ von vornherein im Zentrum wesentlicher Überlegungen. Biederes Kunsthandwerk […] mehr…

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    Alternativen - VON MICHAEL RUFF

    Nicht allein, was die Schaffung von Arbeitsplätzen angeht, hinkt Deutschland hinterher: Auch wenn es darum geht, moderne Musikstile mit der klassischen Songwriter-Kunst zu verbinden, gab es bislang kein hiesiges äquivalent zu Beck, Alanis Morissette oder Baby Bird. Das wird nun wohl anders, denn jetzt gibt es „Letzte Tanke vor Babylon“ (Disko Grönland/ Indigo), das Longplay-Debüt […] mehr…

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    STEINBRUCH - KURZBESPRECHUNGEN

    Der englische DREAM CITY FILM CLUB ist eine lärmend morbide Vereinigung, die auf dem gleichnamigen Debüt (Beggars Banquet/RTD) mit übertrieben klagendem Pathos und rostigem Gesäge den existentiellen Weltschmerz von Joy Division, Jack und den Tindersticks nachahmt. Eklektisch zwar und etwas abgeschmackt, doch passabel. 2,5 Am 24. Mai feierte Meister Zimmermann Geburtstag; BMG legte ihm ein […] mehr…

  • Ben Harper - The Will To Live

    Ben Harper - The Will To Live

    Der Mann ist einfach unschlagbar. Zumindest wenn es um Plattentitel geht, die mit apodiktischer Bravour den Weg weisen. Nach „Fight For Your Mind“ (mit dem nicht minder unschlagbaren Leidens-Cover im Flammenmeer…) macht es Ben Harper diesmal nicht unter „The Will To Live“. Den, zetert er beschwörend, müßten wir doch alle aufbringen können, irgendwie. Dazu röhrt […] mehr…

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    THE SEAHORSES – DO IT YOURSELF; CAST – MOTHER NATURE CALLS - Universal, Polydor

    Ende der Eighties war die Pop-Landschaft des United Kingdom in tiefe Dunkelheit getaucht. Nie ward es finsterer in 40 Jahren Britpop. Nur zwei Sterne strahlten hell und klar, der eine über Liverpool, der andere über Manchester: The La’s und The Stone Roses. Ihre Musik war rein und wahrhaftig, spendete Mut und Zuversicht. „There She Goes“ […] mehr…

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    Global Village - VON KLEIN-JOSCH-MÜLLRICH

    Wie fest nur hatten sich Josch-Klein-Mütlrich vorgenommen, den arg begrenzten Raum dieser bescheidenen Kolumne nur für akustische Highlights zu benutzen (das Leben ist zu kurz für langweilige Musik), und nun dies: Die Firmen Virgin und Lee beschränken sich nicht mehr auf preiswerte Atlantik-Überquerungen respektive passables Beinkleid, sondern besitzen die Stirn, uns ein Machwerk namens „Sacred […] mehr…

  • Smog - Red Apple Falls

    Smog – Red Apple Falls

    „If I was a stranger“, singt Bill Callahan, „I was worse than a stranger/ I was well known.“ Der bleiche Schrecken senkt sich über unseren Helden. Bald wird er nicht mehr auf die Straße gehen können. Aber er studiert sowieso lieber das Muster im Teppich seiner Zelle. Von der gothischen Klang-Kathedrale bleiben nach Abzug aller […] mehr…

  • MARK EITZEL -  WEST

    MARK EITZEL – WEST - WEA

    „I know, I failed“, sagt Mark Eitzel gern in sehr unpassenden Augenblicken, zum Beispiel, wenn er eine neue Platte promotet. Und irgendwie scheint er das Scheitern zu schätzen, dieser Songwriter, dessen Gemüt so zerknautscht ist wie der kleine Pepita-Hut auf seinem Kopf. Wer seinen Werdegang über die letzten zehn Jahre verfolgt hat, wird das Gefühl […] mehr…