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    Jimi Tenor – Intervision

    Der Kopf ist klein und zerknautscht, aber seine Hornbrille ist riesig. Jimi Tenor sieht aus wie eine Heuschrecke. Das wissen die Käufer seiner Platten, weil er sich für das Coverphoto als Popstar in reißerischen Posen präsentiert, doch viele Besucher der Konzerte kennen sein Aussehen nicht, weil er meist hinter einer Burg von Keyboards arbeitet. Der […] mehr…

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    Alternativen

    Alternativen diesmal mit Betonung auf „Alt“: Bluesvteran R.L.BURNSIDE durfte sich zuletzt dank der freundlichen Fürsorge von Jon Spencers Blues Explosion größerer Popularität erfreuen als je zuvor. Auf dem neuen Album „The Wizard“ (Epitaph/Semaphore) ist Spencer nur bei zwei Songs dabei, den Rest bestreitet seine Stammband mit Kenny Brown (Gitarre) und Bumside-Sohn Cedric (Drums). Keine Frage […] mehr…

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    Beats

    Der eine spielt mit Märklin, der andere studiert die Kursbücher der Bahn; IMPULSE lieben einfach nur das ratternde Geräusch vorbeifahrender Züge – und all das, was es an Assoziationen auslöst Kraftwerk lassen grüßen, wenn die beiden Bochumer DJs auF „One-Six-Four-One-Seven“ (EFA) an Tracks schrauben, die zwischen deutschem Elektroniksound der 70er Jahre, Detroit-Techno, Elektro und French […] mehr…

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    Don Was & Orchestra Was – Forever Is A Long, Long Time

    Es muß damit zu tun gehabt haben, daß Bonnie Raitt plötzlich für „Nick Of Time“ mit Grammies und Mehrfach-Platin bedacht wurde. Jedenfalls waren sie danach ganz heiß auf den Produzenten Donald „Was“ Fagensen: die Stones und Willie Nelson, Iggy Pop und Waylon Jennings, die B-52’s und The Highwaymen. Als die Nashville-Industrie 1994 zur „Rhythm Country […] mehr…

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    Apollo Four Fourty – Electro Glide In BLue

    Und plötzlich ist einer tot, gescheitert vielleicht an den allgemeinen Schrecken des Lebens, vielleicht auch an einer Karriere, die trotz großer Leistungen erstaunlich erfolglos blieb, ganz sicher gescheitert an dem nie verarbeiteten Tod der Mutter – aber so genau will man das als Fan nicht wissen, denn lieber starrt man erschüttert auf das letzte Werk […] mehr…

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    Collective Soul – Disciplined Breakdown - eastwest

    Kein Wunder, daß Collective Soul in ihrer amerikanischen Heimat bereits als next big thing gehandelt werden. Harmlos melodischer Riffrock mit radiotauglichen Texten – daraufsteht man im Land von K-ROQ und Hootie & The Blowfish. Und wirklich: Als Soundtrack für Fahrten auf dem endlosen Highway eignen sich Collective Soul nahezu perfekt Mit sensibel klagender, aber doch […] mehr…

  • KINKS - To The Bone

    KINKS – To The Bone

    Ray Davies hat etwa drei Songs geschrieben, die etwa alle Menschen ein Leben lang erinnern, wenn sie mal jung waren. Aber welche? „Lola“? „You Really Got Me“? „Sunny Afternoon“? „All Day And All Of The Night“? Fast kein Mensch hat ein Kinks-Lieblings-Album. Wahrscheinlich nicht mal Ray Davies. Das Brüderpaar Davies aber hat Konjunktur, denn es […] mehr…

  • Peter Holsapple - Out Of My Way

    Peter Holsapple – Out Of My Way

    Es gibt mehr als einen Grund, Peter Holsapple dankbar zu sein. Für „Big Black Truck“ und „Big Brown Eyes“, überhaupt jede dB’s-Platte. Für die Continental Drifters live, in full swing. Da fällt es leicht, ihm seine Nebentätigkeiten nachzusehen, die für RJiM. sowieso, aber auch sein steady gig bei Hootie & The Blowfish ist keineswegs ehrenrührig, […] mehr…

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    KURZBESPRECHUNGEN - STEINBRUCH

    Laut, frisch, frech und frei ein Krachen Das ist „The Beauty Process: Triple Platinum“ von L7 (Motor). Donita Sparks, Suzi Gardner und Dee Plakas – die neue Bassistin Gail Greenwood von Belly stieß erst nach der Produktion dieses Albums zu L7 – haben diesmal alles im Griff. Ihre neuen Songs sind hart und heavy und […] mehr…

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    John Mayall – Blues For The Lost Days; Long John Baldry – Right To Sing The Blues - Silvertone/RTD; Hypertension/ARIS

    Ein Leben im Zeichen des Blues: Wer, wenn nicht diese beiden, könnten die verlorene Zeit beklagen? Und zugleich ihre Musik trotzig feiern als eherne Kraft, die sie erträglich werden ließ? John Mayall und Long John Baldry waren niemals die größten Stilisten oder Innovatoren, sind aber als Katalysatoren, Beförderer, Schnittstelle nicht wegzudenken aus den letzten drei […] mehr…

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    You Army – Hourly Daily

    Der Wein der Jugend, abgefüllt in alte Schläuchen. Trauer, Einsamkeit und vorbeirasende Glücksmomente sind der Schlüssel zu den Songs von You Am I, die nun mit „Hourly, Daily“ ihr drittes Album vorlegen. Anführer Tim Rogers singt: „For 40 seconds a day, I was sure that we were feeling the same way.“ Die dazugehörige Komposition trägt […] mehr…

  • Bettie Serveert - Dust Bunnies

    Bettie Serveert – Dust Bunnies

    Arsch hoch, Hand aufs Herz. „Why should it happen for me, if it could happen for you, dubdub-dub dub-dub-dub“, singt Carole van Dijk in „Rudder“. „It’s not a major catastrophe, it’s something you chose, dub-dub-dub, dub-dubdub.“ So einfach ist das. Oder auch nicht Für Bettle Serueert ist ein Traum in Erfüllung gegangen. In ihrer Heimat […] mehr…

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    ROOTS von Jörg Feyer

    Frage an Radio Roots: Können Milchgesichter den Blues spielen? Im Prinzip schon, in diesem Fall ganz bestimmt: MIKE WELCH ist gerade mal 17, klingt wie sein heiserer Musiklehrer in Whiskey-Laune und hat obendrein schon so manche Weisheit intus, die doch eigentlich erst mit den Jahren kommen soll. Höre „It’s My Sin“ auf seinem zweiten, durchweg […] mehr…

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    Ani DiFranco – Not A Pretty Girl

    Bis vor kurzem war Am DtFranco in Europa vollkommen unbekannt Doch mit ihrem Album „Dilate“ fand die kleine, dynamische Amerikanerin auch hierzulande Beachtung. Im Zuge der gehypten „neuen Songwriter-Frauen“ jedoch gestaltet sich die Musik – und vor allem ihre Attitüde – erfreulich anders. Ab eigenes Unternehmen und unempfänglich für alle lockenden Angebote der Musikindustrie hat […] mehr…

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    Red Red Meat – There’s A Star Above The Manger Tonight

    Da leuchtet ein Stern über der Krippe, heute nacht. Putziger Titel für das Album einer Band, die ansonsten so putzig ist wie eine hungrige Hyäne. „There’s A Star Above The Manger Tonigkt“ heißt das vierte Album von Red Red Meat, und mit Ausnahme des Titelsongs, der als anrührend geleierte Bluegrass-Nummer zur Aufführung gebracht wird, hat […] mehr…

  • Silkworm - Developer

    Silkworm – Developer

    Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, die Menschen da sind irgendwie anders. Sagen zumindest Silkworm, die ansonsten in ihren Songs nicht sehr viel sagen, aber jedes einzelne Wort mit der Wucht eines „Amen“ ausstoßen. Die Amis haben mit „Developer“ ihren einzigartigen kargen Stil perfektioniert. Die großen Helden einer versunkenen Welt, die einmal Rock genannt wurde, […] mehr…

  • ABC - Skyscraping

    ABC – Skyscraping

    Im Jahr 1982 wurde die Popmusik neu erfunden. Der Mann, der dafür verantwortlich war, stolzierte mit dem Herz in der Hand durch seine Märchen-Hotelsuite voller Geigen und ließ die goldverzierte Badewanne mit Champagner füllen. „The Look Of Love“ eroberte den Globus, und Amors Pfeil saß – unwiderruflich. Daniel Düsentrieb trug nur gülden glitzernde Smokings und […] mehr…

  • INXS - Elegantly Wasted

    INXS – Elegantly Wasted

    Irgendwann im Jahre 1987 gingen wir in eine Rock-Disco, und da lief wie in jeder Rock-Disco „Need You Tonight“ oder irgendein Klopfer von irgendeinem ENXS-Album. Es war eine finstere, schlimme Zeit damals, als alle irgendwie INXS hörten und auch die Dümmsten in der Schulklasse eine Band gefunden hatten, die sie den Smiths-Hörern um die Ohren […] mehr…

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    YinYang

    Trance auszulösen war und ist eine Hauptfunktion von Musik, jedenfalls außerhalb des westlichen Kulturkreises. Dabei geht es weniger ums Ausspacen oder Highwerden, sondern um sozialen Service. Die Schamanen reisen nicht zum Spaß in die „Nichtalltägliche Wirklichkeit“, sondern haben gefälligst zu heilen und Rat zu geben. Monotone Trommelschläge von vier bis sieben Schlägen pro Sekunde oder […] mehr…

  • Cake - Fashion Nugget

    Cake – Fashion Nugget

    John McCrea sagt schöne Sätze über Musik im allgemeinen, um das Besondere seiner Musik unauffällig anzudeuten. Wie etwa: Ein guter Song sei „wie die Träne im Auge eines Pudels, der einen Preis bei einer Weltklasse-Hundeshow gewonnen hat“. Der Sänger und Chef-Songwriter von Cake weiß natürlich, daß so etwas gern zitiert wird, kann sich den vollen […] mehr…