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    The Horrors Luminous

    - Die Londoner vermischen ihren Neo-Dream-Rock mit Psychedelik

    Das vierte Album der Neo-Dream-Popper (oder eher -Rocker) aus London ist eine gelungene Nummer. Im Waschzettel liest man eine lustige Inspirationsliste des Quintetts, die alles von den Beatles zu J. Dilla anführt. Eigentlich klingen sie aber nur garagig-gradliniger als Radiohead, weniger verrauscht und wimmelnd als Tame Impala und ab und an achtzigerbewusst mit dichten Spacemen-3-Nebeln. […] mehr…

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    Kasabian 48:13 - Klotzen statt kleckern: Indie-Brit-Rock, der…

    Selbst guter Indie-Rock hat es derzeit schwer, den sprichwörtlichen Hund hinter dem Ofen hervorzulocken. Deshalb machen Kasabian, die vier Jungs aus Leicester, das einzig Richtige: Sie kleckern nicht, sie klotzen. Hier ist alles heftig: wuchtiger Rock mit unverschämt guten Melodien, dazu wahlweise wildes Schlagzeug oder kühle Beats -und viele dieser schrägen Twists, die die Briten […] mehr…

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    The Black Keys Turn Blue - Direkter Rock’n’Roll war gestern, jetzt…

    Eine Schrammelgitarre, eine seufzende Orgel, ein Dudelsolo und ein jammernder Dan Auerbach: „I used to think darling you never did nothing/But you were always up to something.“ Der Song „Weight Of Love“ zieht sich zwischen „Us And Them“ und „Hotel California“ in eine einsame Ecke zurück, pflegt seine Depressionen. Und die Jungs, die schon enttäuscht […] mehr…

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    Passenger Whispers - Der introspektive Songwriter lässt sich…

    Ein Teil der Besprechungen des neuen Albums von Passenger wird mit einem Zitat aus „27“ beginnen: „I write songs that come from the heart/I don’t give a fuck if they get into the charts.“ Weil man ein wenig voyeuristisch ist, möchte man das gern wissen: Wie wird einer, der am liebsten auf der Straße spielt, […] mehr…

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    Sam Smith In The Lonely Hour - Der britische Chartsstürmer suhlt sich…

    Ausgerechnet mit „Money On My Mind“ stürmte Sam Smith an die Spitze der UK-Singlecharts und machte, so ist anzunehmen, ordentlich Kasse. Das beschwingte Liedchen bildet nun den Auftakt seines Debütalbums, das nicht weniger als den Startschuss zu einer Weltkarriere darstellen soll. Harmlos und eingängig genug sind die von Streichern und Keyboards verzierten Soul-Nummern mit gelegentlichem […] mehr…

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    Slow Club Complete Surrender - Das Sheffi eld-Duo mischt auf…

    Schon die Entwicklung auf den bislang erschienenen Alben und EPs (jeweils zwei) machte deutlich, wie groß das Potenzial von Slow Club ist. Jetzt kommt das Duo aus Sheffield bei sich selbst an -mit hervorragenden Songs, die wesentlich klarer und gradliniger arrangiert sind als bislang. Es scheint, als würden die Künstler nun mehr sich selbst vertrauen […] mehr…

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    Tori Amos Unrepentant Geraldines - Mit 45 hatte Tori Amos…

    Da ist sie, diese Präzision und Leichtigkeit, die man noch aus den 90er-Jahren kennt: „Unrepentant Geraldines“ ist ein fast zu typisches Tori-Amos-Album. Die 14 Songs greifen wie feine Zahnräder ineinander, sie klingen mal simpel und berührend, mal widerspenstig. Mal flüstert Amos uns Textzeilen zu, mal überschlägt sich ihre Stimme, kratzt und kiekst. Herrlich. Ein Album, […] mehr…

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    Sharon Van Etten Are We There - Die Amerikanerin vergräbt ihre Melancholie…

    Sharon Van Etten kommt eigentlich am besten zur Geltung, wenn ihre zum Sprunghaften neigende Stimme sich vor einer überschaubaren Landschaft bewegt -so wie man das auf ihrem coolen Schlafzimmerfolkrock-Debüt von 2009 hört. Diesmal erinnert sie daran, wenn sie auf „I Know“ nur vom Klavier begleitet wird. Meist hört man sie jetzt jedoch zuproduzierter. Man freut […] mehr…

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    John Mayall A Special Life - Die eigenen Songs des Briten…

    Der Zwölftakt-Pate schart auch ohne Bluesbreakers-Firmenschild nun schon die mindestens dritte Generation Genre-Jünger um sich -und denkt dabei immer noch rührend an eine vielleicht kommende: Lernwillige finden die Tonarten der elf Stücke in den Credits. Für sein circa 58. Studioalbum hat sich John Mayall zum 80. Geburtstag einen Gastauftritt von C. J. Chenier spendiert, der […] mehr…

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    First Aid Kit Stay Gold *** - Etwas Überproduzierte Schwanengesänge des schwedischen…

    Dass Hippie-Musik derzeit mal wieder Konjunktur hat, wissen wir nicht erst seit Jonathan Wilson. Auch die reizenden Schweden-Schwestern von First Aid Kit schöpfen aus dieser Ära, natürlich aus weiblicher Sicht, immer schön entlang der Achse Mitchell-Bunyan-Perhacs. „Stay Gold“ klingt dabei nach modernem, globalisiertem und perfekt ausgewogenem Mädchen-Hipster-Folk. „My Silver Lining“ durchschweben Western und Pseudo-Orientalik. „Master […] mehr…

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    The Baseball Project 3rd - Auch für Sportmuffel interessant: hingebungsvoller…

    Für diese Gentlemen aus dem Süden und Millionen weitere Amerikaner ist Baseball Herzenssache, Europäer sind seltener initiiert. Okay, Akte zu? Voreilig. Projektleiter sind seit 2007 Scott McCaughey (Young Fresh Fellows) und Steve Wynn (The Dream Syndicate), und sie haben die Herren Peter Buck und Mike Mills, einst R.E. M., im Line-up. Die Heroenriege, der in […] mehr…

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    Rebekka Bakken Little Drop Of Poison *** - Die Norwegerin spielt Tom-Waits-Variationen -mit…

    Wenn Holly Cole, Diana Krall oder Norah Jones Tom Waits covern, geht es darum, das Lied unter dem Dreck hervorzuholen und die Großartigkeit dieser Kompositionen allgemeinverständlich zu machen. Auf Rebekka Bakkens Album wird nun der Jazz-und Swing-Gehalt dieses Repertoires ausgestellt. Mit der HR-Bigband findet die Norwegerin statt der Standards Abseitiges im Abseitigen -den kaputten Walzer […] mehr…

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    Bonaparte Bonaparte *** - Die grenzgängerischen Performer spielen auch…

    Bei all dem Bohei um ihre bacchantischen Auftritte wird oft vergessen, dass Bonaparte ja dann doch auch eine stinknormale Band ist, die so schnöde Dinge produziert wie ein Album. Und ihr „Visual Trash Punk“ ist nichts anderes als Rock’n’Roll im zeitgenössischen Gewand; das ist auf „Bonaparte“ deutlich zu hören. Textlich und stilistisch bedienen sie sich […] mehr…

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    Lynx Lynx Trailer Park - Die beste Platte aus deutschen…

    Richard Hawley Rollin‘ And Tumblin’**** So untergründig rumorend wie auf dieser nur einseitig abspielbaren Record-Store-Day-10inch hat man Britanniens sonst stilvoll finassierenden Traditionalisten noch nicht gehört. Hawley singt verhallt und verzerrt wie durch ein Megafon, und dazu stampft und bollert ein böser Blues, die Harmonica heult und die Gitarren scheppern bedrohlich, bis das Ungetüm nach fünf […] mehr…

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    KICKS - The Len Price 3 Nobody…

    Die einen schmähen es als Nische, die anderen nennen es Szene, für die einen ist es schnöde rückwärtsgewandt, für die anderen vibrierend lebendig. The Len Price 3 haben sich nie um die Ersteren geschert, weder um trendgeile Wühler noch um überfliegende Feuilletonisten, dafür ist das Trio aus Medway zu eingenommen von seinem Sound zwischen rasselndem […] mehr…

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    Neil Young A Letter Home - Eine knisternde Schallplatte mit geschrummten…

    Man kann nicht behaupten, dass der alte Querkopf nicht immer noch für Überraschungen gut sei. „A Letter Home“ ist kein Album mit Adaptionen von Songs, wie man es von fast jedem alternden Musiker (und manchem jungen) kennt: Onkel Neil mietete sich für die, na ja, Aufnahmen bei dem ähnlich authentizitätsvernarrten Jack White in dessen Third […] mehr…

  • Über-Ich und Du - Regie: Benjamin Heisenberg

    Ein modernistischer Bungalow in schöner Hanglage am Ammersee: Hierhin verschlägt es Nick Gutlicht (Georg Friedrich). Warum, das wird nicht so recht ersichtlich. Doch Nick ist einfallsreich, irgendetwas wird es schon zu tun geben. Und Regisseur Benjamin Heisenberg gefällt es in seiner ersten Komödie ausnehmend gut, seine Figuren in unmöglichen Situationen auszusetzen. Nick bleibt nicht lang […] mehr…

  • Tipp: Enemy - Regie: Denis Villeneuve

    Man kennt die Geschichte von Narziss: Beim Baden in einer Quelle erblickt der schöne Jüngling sein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche und verliebt sich unsterblich. Als er jedoch die Unmöglichkeit seiner Liebe erkennt, nimmt er sich in größter Verzweiflung das Leben. Heutzutage blickt der Narzisst für ein „ Selfie“ auf den Screen seines Mobiltelefons oder via […] mehr…

  • Labor Day - Regie: Jason Reitman

    Gegen Kate Winslet, Josh Brolin und Regisseur Jason Reitman ist ja eigentlich nichts einzuwenden: Große Talente, alle drei. Aber der gute Wille wurde weggespült, als ich versuchte, den süßlichen Cocktail aus romantischem Abwasser zu schlucken. Die Handlung spielt während des Labor-Day-Wochenendes 1987 in New England, der Film zeigt Winslets Adele als zurückgezogene alleinerziehende Mutter auf […] mehr…

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