• Ups..

    The Presidents Of The USA: Die richtigen Machthaber

    Keiner macht zur Zeit in den USA höhere Luftsprünge, niemand verbreitet mehr Spaß. The President, Of The United States Of America kommen zwar aus Seattle, doch mit der Teenage-Angst und den schweren Riffs der anderen Musiker aus der einstigen Grunge-Metropole haben sie nichts gemein. Das Trio, das zu jedem seiner Hits ein komisches Video drehen […] mehr…

  • Ups..

    Frank Black: Von Ufo-Kongressen und Außerirdischen

    Diese Stimme ist nicht neu. Sie krakeelte in den Achtzigern bei den Pixies und löste mittlere Erdbeben in der Rockmusik aus. Dann klang sie plötzlich gelassener: Black Francis hatte die Pixies beerdigt, den Namen in Frank Black geändert und ein Solo-Album aufgenommen, das von Außerirdischen, Ufo-Kongressen, Los Angeles in Süd-Kaledonien und dem Glück beim Hören […] mehr…

  • Cassandra Wilson - New Moon Daughter

    Cassandra Wilson – New Moon Daughter

    NEW MOON DAUGHTER Schepper, knarz, wummer: Das geht mal wieder gut los, archaisch und wunderbar schräg wie schon Cassandra Wilsons Opus magnum „Blue Light TU Dann“. Mit dem hat die schwarze Sängerin 1993 die Jazz-Gemeinde überrascht: keine eigenwillig interpretierten Standards, kein vertrackter M-Base-Funk. Statt dessen aufregende Versionen alter Blues-Nummern (Robert Johnson), Afro-Percussion, Songs von Joni […] mehr…

  • Ups..

    Drucksachen von Wolfgang Doebeling

    Es ist oft der Mangel an Distanz, der die Biographen scheitern läßt, das sorgsam bemäntelte Bemühen, die untersuchte Person und ihr Leben ins rechte Licht zu rücken. Ärgerlicher noch sind Bios, die weder von Ahnung noch Affinität angekränkelt sind und nur vordergründigen Zwecken genügen, etwa dem Broterwerb oder, schlimmer, der Ego-Politur. Albert Goldman mag das […] mehr…

  • Jackson Browne - Looking East

    Jackson Browne – Looking East

    Ifktra WEA Zyniker hatten schon immer leichtes Spiel mit Jackson Browne. Soziales Engagement, No Nukes!-Postulate und Öko-Getöse sind in den Augen dieser reizenden Zeitgenossen schlimm genug, legen sie doch ihr eigenes mieses Polit-Gewissen bloß, doch wenn dann Gerüchte auftauchen und sich verdichten, an einem moralischen erhobenen Zeigefinger klebe Blut, Dreck oder Scheiße, wird die Häme […] mehr…

  • Ups..

    Iggy Pop – Naughty Little Doggy

    Ist aus Iggy, dem Hund, etwa Iggy, das Hündchen geworden? Früher bellte er „I wanna be your Dog“, jetzt sagt er sich selbst als „Naughty little doggy“ an. Ab und zu hat Pop ja schon Phasen der Bescheidenheit durchlebt und sich demonstrativ brav und häuslich gegeben. Diese Selbstverniedlichung sieht allerdings eher nach grimmiger Ironie aus […] mehr…

  • Ups..

    Replays 2 von Bernd Matheja

    And the winner is… BEAU BRUMMELS (Taxim TX 2027/TIS), eine der besten „Comeback-Scheiben“ überhaupt! Die Sixties-Legende aus Frisco lief 1975 noch einmal zur Top-Form auf, mixte fabelhafte Beatles– und Byrds-Partikel zu einem lebendigen Folkrock-Klassiker. Mastermind Ron Elliott (voc, g) nimmt bis heute einen vorderen Rang in der US-Champions-League der Komponisten ein; ebenso die kalifornische Lerche, […] mehr…

  • Jalal - On The One

    Jalal – On The One

    Jalaluddin Mansur Nuriddin bezeichnete sich selbst als „Großvater des Rap“, und das mit gewissem Recht. Ende der Sechziger deklamierte seine „Band“, die Last Poets, die schwarze Botschaft – „This is madness“ – über Conga-Beats in den New Yorker Lofts und Community centres. Auf der anderen Seite Amerikas, in L.A., machten die weniger bekannten Watts Prophets […] mehr…

  • Ups..

    Replays 1 von Franz Schöler

    Schade, daß die 8-cm-CD so rasch wieder total aus der Mode kam. Denn “ The Best OfJohnny And The Hurriames“ (EastWest 4509-91858-2/TIS) hätte auch auf dem Mini-Plättchen lokHm (EastWest 4509-91858-2/TIS) hätte auch auf dem Mini-Plättchen locker Platz gehabt. Die vier Hits dieser Kapelle dauern insgesamt nicht mal neun Minuten! 2,0 Wieso man andererseits auf „Paul […] mehr…

  • Ups..

    Alternativen von Michael Ruff

    Seit die MEKONS von Leeds, England, nach Chicago, USA, umgezogen sind, ist auch ihre Musik in ganz anderen Gefilden anzusiedeln. Ihr letztes Album „Retreat Front Memphis“ (1993) war zwar noch vom Mekonstypischen Pub-Folk-Rock geprägt, aber schon düsterer ausgefallen. Nach einer Single mit wenig ohrenfreundlichen Experimenten kommt nun ein Werk, an dem alte Fans erneut einiges […] mehr…

  • Ups..

    Combustible Edison – Shizophonic!

    Alle wollen mit Combustible Edison anbandeln. Brian Ferry lud die Formation ein, mit ihm durch Amerika zu touren; das Regie-Kollektiv um Quentin Tarantino bestellte bei ihnen unlängst den Soundtrack zu „Four Rooms“, einer jener schicken Produktionen, bei der sich Madonna und Lili Taylor mal wieder für einen Cameo-Auftritt gegenseitig die Haare ausreißen; und vom amerikanischen […] mehr…

  • Frank Black - The Cult Of Ray

    Frank Black – The Cult Of Ray

    Der Mann kann einem ganz schön auf die Nerven gehen. Die letzten Jahre gab Frank Black den anspruchslosen Rock’n’Roller, der den Wert der Welt nur an ihrem Spaßgehalt mißt und für den die einzige relevante Frage darin besteht, wann Außerirdische auf der Erde landen werden. „Teenager Of The Year“ hieß das letzte Werk, ein ausladendes […] mehr…

  • Ups..

    Nuggets von Jörg Gülden

    Neues von den COALPORTERS, den Bannerträgern abgedrehter Verballhornungen. Wo Queen banal so hießen, wie sie hießen und ihre Alben bar jedweden Bezugs mit Titeln von Marx-Brothers-Perlen schmückten, beweisen diese Herren allein durch ihren Bandnamen Stil und setzen mit den Albentiteln „Rebels Without Applause“ und „Land Of Hope And Crosby“ gar noch gut einen drauf. Wer […] mehr…

  • Ups..

    Jacob´s Optical Stairway

    RÜS-RTD Cremig aufgeschäumte Breakbeats und asbesttrockenes Techno-Wummern – Mark Mac und sein Kompagnon Dego gehen gern in die Extreme. Sie haben ihr erstes Album als Jacob’s Optical Stairway herausgebracht Novizen sind sie deshalb nicht Die beiden zählen zu den einflußreichsten Hintermännern der weitverzweigten Londoner Jungle-Gesellschaft Auf ihrem Label Reinförced erschienen die wichtigsten Platten des Fachs, […] mehr…

  • Thin Lizzy - Wild One

    Thin Lizzy – Wild One

    Vergegenwärtigt man sich den Tribut-Kotau, der heute selbst Randfiguren der Pop-Geschichte zuteil wird, sind die Gunstbezeugungen für Thin Lizzy und den irischen Valentino Phil Lynott vergleichsweise bescheiden geblieben. Zumindest über den Rocker-Dunstkreis ä la Def Leppard und gelegentliche Einsätze von „Whisky In The Jar“ im Radio-Vormittagsprogramm hinaus. Immerhin: Die Smashing Pumpkins rangen dem schwärmerischen Celtic-Soul […] mehr…

  • Ups..

    45RPM von Wolfgang Doebeling

    DreiJahre nach ihrer fulminanten Debüt-45 „Crazy Fever“ läßt MARTI* BROM nun endlich die zweite folgen: „Don’t Stop“ und „Dirty Dog“ (Jet-Tone Records) sind ideale Vehikel für das impulsive, energiegeladene Persönchen mit der scharfen Stimme. „Stop“ rockt, „Dog“ swingt, und beide bleiben souverän unter der magischen Zwei-Minuten-Grenze. Marti hat vielleicht nicht das Stimmvolumen einer Brenda Lee, […] mehr…

  • Steve Wynn - Melting In The Dark

    Steve Wynn – Melting In The Dark

    Die Produktivität des ehemaligen Dream Syndicate-Chefs nach Adoleszenz und konsequentem Band-Split mit dem Attribut „rastlos“ zu versehen, ist gewiß keine Übertreibung. Dennoch schien dabei alles stets wohlüberlegt. Bemüht, nicht noch einmal in die alten Fallen zu tappen, suchte sich Steve Wynn in den letzten Jahren immer wieder neue Konstellationen, die ihn heraus-, aber nicht überforderten: […] mehr…

  • Bad Religion The Gray Race Cover

    Bad Religion - The Gray Race

    Die Musik von Bad Religion hat Erfolg bei den Massen, läuft bei MTV, steht ganz oben in den Hitparaden. Nur leider unter dem Namen Green Day. Wieder so eine typische Neunziger-Jahre-Geschichte: Die einen prägen einen Sound und werden darüber alt, die anderen sind jung und verkaufen ihn. Siehe Hüsker Dü/Nirvana oder auch Mudhoney/Pearl Jam. Von […] mehr…

  • Ups..

    Steinbruch Kurzbesprechungen

    Ein neues Album von Elvis Costello – unter neuem Pseudonym? Nein, ESQUIVEL, der mexikanische Altmeister des Easy Listening, „the Busby Berkeley of Cocktail Music“ und in den 50er und 60er Jahren wie der Choreograph ein Markenartikel im Showbusiness. Frank Sinatra kannte ihn! Jetzt wird wieder getanzt wie einst, und auf „Cabaret Manana“ (RCA) sind diese […] mehr…

  • Ups..

    Maria McKee – Live Is Sweet

    Punk-Rock war nur ein Ablenkungsmanöver. Wieder mal. Wären Lone Justice nicht dazwischengekommen, sagt Maria McKee eine gute Dekade danach, wäre sie wohl eher auf der Julliard-Music-School und bei Stephen Soundheim gelandet. Das, was nach Lone Justice kam, erklärt sie jetzt kategorisch zu mal mehr, mal minder gelungenen Verlegenheitslösungen, geboren aus der Not einer unentschlossenen Künstlerin, […] mehr…