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    Yin Yang von Christian Salvesen

    Wer erinnert sich an EELA CRAIG? Die österreichische Gruppe um Hubert Bognermayr präsentierte vor 20 Jahren eine sinfonische Rockmusik im Gefolge und oft auch im Stil von Pink Floyd, und zwar meist in Opernhäusern und Theatern. Die Alben „One Niter“ und „Hats Of Glass“ sind soeben unter dem Titel Symphonie Rock“ (Erdenklang) erschienen, ebenso die […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Die Wiederveröffentlichungs-Politik in Sachen Frühwerk der ROLLING STONCS ähnelt Bonn & Co.: schlechte Qualität, alles vermanscht. Hoßen also auf Kuriosa und Raritäten jüngeren Datums. „Jamming With Edward“ (Virgin CDV 2779) ist ein Anfang. Der zufällige Session-Mitschnitt von 1968/69 mit den Herren Jagger, Watts und Wyman sowie Nicky Hopkins und Ry Cooder dient Stein-Sammlern als Ergänzung. […] mehr…

  • Replays

    Replays

    Er kam nun mal aus Washington und nicht aus dem Süden der USA, und obwohl er einer der begnadetsten Crooner der „Sweet Soul Music“ wurde, taucht der Name MARVIN GAYE nicht ein einziges Mal in Peter Guralnicks gleichnamigen Standardwerk auf. Wie die Sangeskollegen Al Green und Stevie Wonder revolutionierte er seit Beginn der 70er Jahre […] mehr…

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    Nuggets von Ulli Schüler

    Die letzte Scheibe der VIGILANTES OF LOVE war schon von recht beachtlichem Kaliber. Doch mit „Blister Soul“ (Capricorn 42042-2) ist der Band um den begnadeten Sänger und Gitarristen Bill Mallonee eines der unglaublichsten Werke überhaupt gelungen. Songs wie „Bethlehem Steel“ dürften selbst Anhänger der Kuschelrock-Fraktion in unkontrollierte Ekstase versetzen. Denn wer sonst fährt einem noch […] mehr…

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    45 RPM von Wolfgang Doebeling

    Madchester revisited: BLACK GRAPE nennt der gute, alte, unzurechnungsfähige Shaun Ryder seine neue Band, der auch das Faktotum Bez und ein gewisser Kermit angehören. „Reverend Black Grape“ (Radioactive) scheißt auf den Papst, doch läßt sich sonst nichts Positives über die Single sagen: räudig-funky, besoffen-laut und nicht weniger überflüssig als die letzten Happy Mondays-Peinlichkeiten. 1,5 Aus […] mehr…

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    Jazz von Ralph Quinke

    Der Tenor-Saxophonist JOHNNY GRIFFIN, mittlerweile 67, hat in Chicago, New York und Paris gelebt. In Chicago lernte er den Blues, in New York den Bebop, in Paris die Melancholie. Sein Album „Chicago, New York, Paris“ (Verve) ist folglich eine Art Lebensbilanz voller Seele, Swing und Weisheit Der Mann, der einst als der Heißsporn unter den […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    Wer den rumpeligen Wohnküchen-Charme der frühen Go-Betweens liebt und den jüngst verblichenen Beat Happening nachtrauert, darf sich über gleich mehrere Silberstreifen am Sommerhimmel freuen. Und alle kommen aus dem Hause ASHTRAY BOY: erstmal die zwei verschiedenen Inkarnationen der Band, welche Mastermind Randall Lee parallel im heimischen Sydney bzw. setner Lieblingsstadt Chicago betreibt Beide sind auf […] mehr…

  • Roots

    Roots

    Falls es nicht aufgefallen ist: Die als „Country“ annoncierte Mai-Kolumne hätte natürlich unter „Songwriter“ erscheinen müssen. Um solche Konfusionen künftig zu vermeiden aber auch, um ohne Rücksicht auf Schubladen schnell auf besondere Veröffentlichungen reagieren zu können – wurde das Baby jetzt umgetauft: „Roots“. Was nicht heißt, daß hier nicht auch spezifisch bei den verschiedenen Genres […] mehr…

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    Während du schliefst von Jon Turtletaub

    Lucy (Sandra Bullock) ist nicht zu beneiden: Waise, Single, eine Katze und wenige Freunde – das unscheinbare Mädchen quält sich als Angestellte der U-Bahn durch das winterliche Chicago. Natürlich wird sie von ihren Kollegen ausgenutzt, denn die Frau ohne Freund und Familie darf die unbeliebten Wochenend- und Feiertagsschichten übernehmen. Eines hält sie hinter ihrem Fahrkartenschalter […] mehr…

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    Zauber eines Sommers – von Craig Bolotin

    Der Film ist schon vor dreijahren gedreht worden und wäre beinahe in der Versenkung verschwunden. Juliette Lewis‘ Popularität aber hat diese kleine, unprätentiöse Sommerkomödie dem Vergessen entrissen. Das Thema ist nicht neu: Ein elfjähriges Mädchen entdeckt beim Beobachten eines von allen Seiten angefeindeten Liebespaares die Nöte und Leiden der Pubertät. „Romeo und Julia“ auf Long […] mehr…

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    Tim Burton-Ed Wood - Ab 13. Juli „

    Seine blonde Frauenperücke ist verrutscht. Die Männer in der dunklen Bar blicken nur kurz auf, als er einen Whisky bestellt. Hysterisch war Ed Wood (Johnny Depp) aus dem schäbigen Studio gestürmt, in dem er seinen Science-fiction-Film „Plan Nine From Outer Space“ dreht. Die Geldgeber wollen ihn, den Regisseur, im weißen Angora-Pullover nicht als Darsteller akzeptieren. […] mehr…

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    45 RPM von Wolfgang Doebeling

    Es mag nicht besonders originell sein, doch Ehre, wem Ehre gebührt: Die Single des Monats kommt von OASIS. Gitarren wie ein Orkan und eine absolut sublime Melodie machen „Some Might Say“ (Creation/Sony) zu einem überlegenen Stück Powerhouse-Pop. Liams Gesang ist erstmals mehr Lennon als Rotten, und dennoch klingt die neue Oasis-45 weniger beatlesk, weniger verkünstelt […] mehr…

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    Multimedia von Thomas Feibel

    Multimedia macht sie schon lange, doch bisher funktionierten die Werke von LAURIE ANDERSON nur in ihren Performances und als Konzept-Alben. Ihre Bücher konnte die Arbeit nicht repräsentativ fassen, ihre Platten ebensowenig. Nur CD-ROM, das wird dem Anwender mit „Puppet Motel“ (Systhema) schnell klar, ist die geeignete Plattform für Avantgarde, Kunst und Popmusik. Im Gegensatz zu […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Zwei VARIOUS ARTISTS-Sampler von Rhino (Contraire-Vertrieb): „Troubadours Of Folk, Vol 4&5“ (R 71843 & 71844). 36 Interpreten aus den 70er und 80er Jahren, quer durch die Stilrichtungen. Prominenteste Namen: James Taylor, Harry Chapin, John Prine, Joan Baez, Don McLean sowie Suzanne Vega, Shawn Colvin, Steve Forbert, Billy Bragg, Bruce Cockburn. Gut ausgesucht, ohne Ausnahme hörenswert. […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Lange war es aus allen internationalen Katalogen gestrichen. Jetzt gibt es das ideal zur Jahreszeit passende Album „Endless Summer“ gleich zweimal, nämlich als ordinären „Silberling“ (Capitol CDP 746467-2/1RS) und für den dickeren Geldbeutel als goldbedampftes Plättchen (Dunhill Compact Classics GZS-1076/in-akustik). Dem „20 Good Vibrations“-Verschnitt zum Trotz, den Capitol kürzlich vorlegte, ist diese Doppel-LP-auf-Einzel-CD von allen […] mehr…

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    Wiederveröffentlichungen auf CD

    Am Anfang war die Frage: Was ist eine Mädchenband? Gibt es das überhaupt, ist die Kategorisierung legitim, und sind alle Jungsbands dann Jungsbands? Vielleicht ja, hört man das neue Werk der Frauengruppe aus Minneapolis. Babes In Toyland sind nicht die besseren Männer, denn manchmal sind Mädchen einfach besser. „Nemesisters“ ballt konzentrierte Kraft und subtile Wut, […] mehr…

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    Nuggets von Ulli Schüler

    Bessie Brings The Ribbon Home, der Opener auf dem „Assorted Pinks The First 100 000 Years“ (Meridian Records Mer. 5 8675-313) betitelten Werk der CHARMS macht sofort und unmißverständlich klar, aus welcher Richtung hier der Wind weht Diese neue kalifornische Band stammt aus dem unmittelbaren Umfeld solcher Top-Formationen wie Dream Syndicate und Concrete Blonde. Noch […] mehr…

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    Jazz

    Er hat einen unverwechselbaren, sanften Sound entwickelt und Heerscharen von Nachahmern auf den Plan gerufen: der Gitarrist PAT MITHINY. Jazz-Puristen schimpfen ihn einen Weichspüler. Sie werfen ihm vor, seine Platten klängen seit 15 Jahren immer gleich. Da ist was dran. Auch Methenys neues Album „We Live Here“ (Geffen/MCA) unterscheidet sich wenig von seinen Vorgängern. Aber […] mehr…

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    Soul & Blues von Jörg Feyer

    Unbeeindruckt von seinem unerfreulichen Major Label-Intermezzo, zieht WALTER WOLFMAN WASHINGTON jetzt bei einem Kölner Kleinlabel auf „Blue Moon Risin'“ (4-Tune/Aris) alle Register einer nach vielen Seiten offenen, doch in sich geschlossenen Blues-Variante assistiert von den J.B. Horns um Maceo Parker und Gospel-Mama Marva Wright Dabei reihen sich Covers von Peggy Lee („Fever“) und Bill Withers […] mehr…

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    Steinbruch Kurzbesprechungen

    Zuviel Gefühl diesmal. Während er auf „Lagoon Blues“ noch Tom Waits mit David Sylvian versöhnte und New Orleans in Schottland verortete, hat Chris Thomson alias THE BATHERS nun das Maß verlassen: Tiefstimmig brummelt der Hochländer zerquälte Lyrik, die Streicher sülzen zäh, dazu trällert Liz Fräser exaltierte Operngesänge. Mit „Sunpowder“ (Marina/ Indigo) feiert Thomson die Schönheit […] mehr…