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    Peter Hyams – Sudden Death

    „Die Hard“ im Eishockey-Stadion: Beim Endspiel der Pittsburgh Penguins nehmen ein Gangster (Powers Boothe) und seine Truppe den US-Vizepräsidenten in der VIP-Loge als Geisel. Die Spielregel: Sollten seine Forderungen bis zum Ende der drei Spielzeiten nicht erfüllt sein, sprenge er das Gebäude. Kurz vor Schluß steht es 3:4 – und Jean-Claude van Damme kämpft als […] mehr…

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    Nixon von Oliver Stone

    ab 22. Februar Als der Soldat Oliver Stone aus Vietnam zurückkehrte, hatte er alle Illusionen verloren. Nicht allein der Krieg, die Massaker und das Angesicht des Todes raubten seine Ideale. Er war ausgezogen, um das Fürchten zu lernen, und nun fürchtete er Amerika. Den Feind sah er in der Heimat, aber der war unsichtbar wie […] mehr…

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    Anders Osborne: Musikalisches Weltbürgertum

    Die Skandinavier sind clevere Adepten der Popmusik und als solche manchmal die besseren Engländer. Mit klassischen Stilen und mit den „Roots“ allerdings haben sie Schwierigkeiten. Da sprechen Faxenmacher wie etwa die Leningrad Cowboys schon das letzte Wort. Anders Osborne hingegen beherrscht Blues und Zydeco – und Songwriting. Daß er aus Schweden stammt, hört man kein […] mehr…

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    M. van Dyke: Keine Kosmetika

    Ein Holländer in Hamburg: Schon lange lebt Michel Van Dyke in Deutschland, er spricht die Sprache nur mit leichtem Akzent vor allem aber spricht er die Sprache des Pop. „Kozmetica a ist bereits sein fünftes Album, doch mehr als regionale Achtungserfolge konnte Van Dyke bisher nicht verbuchen. Dabei ist gar nicht einzusehen, weshalb der smarte […] mehr…

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    Mustard Seeds: Trio infernal

    Eklektizismus, beherzt: Die Mustard Seeds sampeln gewitzt, ohne einen Sampler zu benutzen. Aufseiner Reise von den Sechzigern (allmächtige Beades!) über die Achtziger (große Hüsker Du!) in die Neunziger (tapfere Offspring!) hat das amerikanische Trio lauter Melodie-Partikel eingesammelt – und daß immer mal wieder auch gern die Siebziger (unvergängliche Boston!) gestreift werden, das schafft einen interessanten […] mehr…

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    K´s Choice: Gemütvolle Pop-Balladen von guten Belgiern

    Belgien. Beiträge zur Kultur: die notorischen Pommes Frites. Hercule Poirot. Jacques BreL Damit hat es sich aber auch schon fast. Was nicht bedeuten soll, daß die Chancen für K’s Choice aussichtslos wären. Im Zentrum besteht die Band aus den Geschwistern Gert und Sarah Bettens – er spielt Gitarre, sie singt. Nach ihrem ersten Album „The […] mehr…

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    J. Brooke: Klassische Themen

    Die zwei Alben, die Jonatha Brooke in den USA schon mit ihrer Band The Story herausgebracht hat, kennt man in Deutschland nicht Daß sie in College-Kreisen freundliche Aufmerksamkeit erregten, heißt aber mehr, als daß sie irgendwie im Untergrund zirkulierten: In Amerika werden die Talente tatsächlich im Campus-Umfeld entdeckt und entwickelt. Mit ihrem neuen und dritten […] mehr…

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    Plastic Theatre: Im Luna-Park

    Plastik und Kunst: Zwischen diesen Polen changiert verschmitzt der Jazz-Musiker Tommy Peltier mit seinem Freistil-Projekt Plastic Theatre Art Band. Das Album „Live At Luna Park“ ist eine aurale Performance und zugleich auch eine Hommage an Pelliers Heimatstadt New Orleans: Mardi-Gras-Assoziationen nebst verqueren Dixieland-Anklängen, Tom-Waits-artigen Verschrobenheiten, fernöstlicher Melodieführung und einer seltsamen Nähe zu den Zickigkeiten etwa […] mehr…

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    Michael Hall: Absurde Stories ohne Verfallsdatum

    Journalist war Michael Hall früher einmal, und so sieht er auch heute noch aus. Ende der 70er Jahre studierte er in Texas und arbeitete bei verschiedenen Zeitungen, später schrieb er aber lieber Songs bei den Wild Seeds, die es zu einiger lokaler Berühmtheit brachten. Nach der Auflösung der Band brachte er 1990 sein erstes Solo-Album […] mehr…

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    Tilman Rossmy: Zu Hause

    Tilman Rossmy ist ein Spätberufener. Nach einem ersten Album anno 1984 hatte er das professionelle Songschreiben wieder aufgegeben, bis er am Ende der 80er Jahre zufällig wiederentdeckt wurde. Es folgten noch zwei Platten mit seiner Band Die Regierung; die letzte hieß „Unten“, und dort fühlt Rossmy sich auch heute noch immer ziemlich zu Hause. „Willkommen […] mehr…

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    The Henrys: Vom Hügel herab

    Hört man die Henrys zum allererstenmal, fragt man sich, in welchem Jahrzehnt wir eigentlich leben: klingt doch höchstens nach Siebzigern, wie ein Leo Kottke und Ry Cooder etwa. Doch vielleicht muß man noch weiter zurückgehen, in die Fünfziger etwa, zum Cooljazz und zu Chet Baker und dem Gitarren-Virtuosen Chet Atkins. Denn auf „Puerto Angel“ musiziert […] mehr…

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    Pat Thomas: Ein großer Wurf

    Pat Thomas ist beinahe überall gewesen in seinem Leben, wo ein Songschreiber gewesen sein muß: die ersten 20 Jahre seines Lebens im Staat New York, später zehn Jahre in San Francisco. Dann pilgerte er nach Kopenhagen, wo es kalt ist und sich Thomas ein Zimmer mietete und bald Lieder komponierte. Da hatte er zwar bereits […] mehr…

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    G.Love: Überlandtrip durch Amerika

    Zwar hat G. Love den & Blues nicht neu erfunden, aber ziemlich spektakulär und radikal verändert: Mit 22 Jahren legte er 1994 sein Debüt-Album von und da hatte der Blues plötzlich einen federleichten HipHop-Rhythmus als Grundlage und viel Erdenschwere verloren. Die Musik von G. Love & Special Sauce rumpelt vergnügt vor sich hin. Ein ähnliches […] mehr…

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    The Godfathers: Geburt, Schule, Arbeit und Tod

    Die Godfathers waren stets komische Vögel. Rock’n’Roll in Anzügen auf Motorrädern, „More Songs Of Lore & Hate“, so ein Album-Titel, und zuletzt dann die Quadratur des Lebens, knapp auf Schlagworte reduziert: „Birth, School, Work, Death“. Reduziert auch die Musik: ohne Schnörkel, ohne Posen, ohne Schwurbel. Das bedingt eine seltsame Gesichtsund Imagelosigkeit, hinter der auch Personalwechsel […] mehr…

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    Das Auge Gottes: Nicht nach vorn, nicht zurück

    Was Das Auge Gottes zu sagen haben, sagen sie mit unverstellter Wucht. Auf dem Cover eine schmucklose, wenig appetitliche Speckseite: „Das kleine Leben“. Kapiert: Die kommen aus dem Osten, aus Schwerin, und auf Zierat legen sie keinen Wert. Das Stück Speck ist keine vorteilhafte corporate identity, und die Texte von Gerd Reichelt, den sie knorrig […] mehr…

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    The Walkabouts: Schwermütige Geschichten

    Damit war nicht mehr zu rechnen. Mit den Walkabouts, seit fast zehn Jahren eine Institution, wurde nicht mehr gerechnet, weil sie ja immer da waren. Zuletzt traten Chris Eckman und Carla Torgerson nur noch als Chris 8C Carla auf. Das Paar aus Seattle bildet den kreativen Nukleus der Band. In Deutschland, wo sie viele Freunde […] mehr…

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    Hempilation – Hempilation

    Kiffer’s delight! Törnt akustisch wie feinstes hawaiianisches Sensimilla und kommt (bei legalem Erwerb) obendrein noch einem guten Zweck zugute. Sämtliche Erlöse gehen nämlich an NORML (National Organization for the Reform of Marijuana Laws), einen Verband, der sich seit Jahrzehnten für die Legalisierung von Marihuana einsetzt. 17 Acts wurden von der US-Dope-Gazette „High Times“ gebeten, ihren […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Er ist Südafrikaner im Exil, Lieblingspianist vieler Musiker, und geriet doch im Quartett von Joe Henderson in den Hintergrund. Für sein introvertiertes „Star Seeding“ (Verve) fand BHEKI MSELEKU nun mit Charlie Haden (b) und Billy Higgins (d) sensible Mitstreiter. Das Tenorsax spielt der Pianist selbst. Hört sich fast an wie ein nachträglich addierter – Joe […] mehr…

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    The Henrys – Puerto Angel

    Größer kann der Kontrast kaum sein: Puerto Angel ist ein herrlich verschlafenes Nest an der Pazifikküste im Südwesten Mexikos, die Henrys hingegen kommen aus Ontario/Kanada und spielen Rock-Kammermusik der subtilsten Art. Das Konzept der Herren Victor Bateman (akustischer Baß), Howard Gaul (Drums), Kim Ratcliffe (Gitarren), Paul Pasmore (Baßgitarre), Don Rooke (Gitarre) und ihrer diversen Freunde […] mehr…

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    Multimedia von Thomas Feibel

    Während die alten Beatles eifrig Archive plündern, schlagen die recht nimmersatten, rüstigen ROLLING STONES gleich dreifach zu. Den Anfang macht der Konzertfilm „Gimme Shelter“ (Polygram/ Philips), der jetzt als Video-CD erschien. Der Altamont-Auftritt 1969 wurde zum „Armageddon des Rock’n’Roll“ (Bill Wyman) und erlangte durch den Mord an dem schwarzen Jugendlichen Meredith Hunter traurige Berühmtheit. Den […] mehr…