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    Mike Watt: Bassist als Katalysator

    Die Stimme des Kollektivs: Mike Watt rief, und alle machten mit. Auf „Ball-Hog Or Tugboat?“ läßt er Eddie Vedder, Thurston Moore, J. Mascis, Flea, Evan Dando, Mike D. sowie einige andere Kumpels und Könner sein Leben, seinen Standpunkt im Leben und seinen Blick auf das Leben interpretieren. Er gab ihnen einige Ideen, Themen und Gedanken, […] mehr…

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    The Tragically Hip: Träge Spannung

    Die tragische Stimme: Wenn in Kanada die Sonne untergeht, stöpseln The Tragically Hip ihre Instrumente ein. Sänger Gordon Downie, ein liebenswerter Wirrkopf, hebt zu leiernden Gesängen an. Auf „Fully Completely“, ihrem letzten Album, sang er von Cartier, Truckern und Stotterern, und beim Song „Eldorado“ fragte er: „Where we’re going? What’s that smell? What’s the ticket?“ […] mehr…

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    Yo La Tengo- Das leiseste Feedback - Yo La Tengo suchen die…

    YO LA TENGO suchen die zarte Oberfläche des La Bin Artikel über Yo La Tengo könnte auch aus einer bloßen Aufzählung bestehen. Darin kämen mexikanische Soft-Drinks vor, der britische Schauspieler Tom Courtenay, Johnny Cash und Paul McCartney, eine unbekannte Band namens Red Buckets und vieles mehr. Ira Kaplan und Georgia Hubley sind das Paar, aus […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Mit ein bißchen gutem Willen hätte „The Finer Things“ von STEVE WINWOOD (Island 516860) zugleich eine umfassende Hit-Kollektion werden können. So aber wird die Karriere des Multi-Talents auf vier CDs ohne „Time Seller“, „Mr. Second Class“, „Mulberry Bush“ und – größtes Ärgernis – ohne „Hole In My Shoe“ abgefeiert (letzteren Knüller sparte man offenbar aus, […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Als im Juni 1975 aus dem ROLLING STONES-Nachlaß der Sampler „Metamorphosis“ veröffentlicht wurde, hatte der sofort seinen Spitznamen weg: „Kleins Rache“! Jetzt hat sich der ehemalige Finanzmanager der Beatles und Stones noch einmal gerächt. Ab sofort dürfen die Decca-Aufhahmen von Jagger de Co. weltweit nicht mehr in den britischen Original-Fassungen, sondern ausschließlich in den amerikanischen […] mehr…

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    Jazz von Ralph Quinke

    Seit den Erfolgen der Marsalis-Brüder Wynton und Branford in den Jazz-Charts haben sie Konjunktur, die jungen schwarzen Konservativen. Sie spielen wie die Hardbopper damals in den 60er Jahren. Ihr Sound ist der der „klassischen“ Bands von Miles Davis, Sonny Rollins und Herbie Hancock, nur ist er erheblich geschliffener, glatter – vielleicht kultivierter, aber auch ziemlich […] mehr…

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    Weltmusik von Steve Lake

    Diesen Monat geht es an dieser Stelle ausschließlich um den guten alten Reggae. Jeder meint zu wissen, was das ist, aber tatsächlich waren und sind die schleppenden, hypnotisierenden Rhythmen der jamaikanischen Musik Motor für ein ungeheuer breites Spektrum textlicher Aussagen und musikalischer Einfalle. Drei neue „Best Of-Sampler stellen das wieder einmal unter Beweis. BUNNY WAILERs […] mehr…

  • 45 RPM

    45 RPM

    Single des Monats geht, hands down, an GARBAOE für „Vow“ (Discordant 1), eine Single von so feuriger und facettenreicher Brillanz, daß selbst nach zigmaligem Hören Adrenalinschübe nicht ausbleiben. Shirley Manson singt maliziös, der Text ist purer Haß, und die Band um Butch Vig fugt mehrere Melodien so zusammen, daß eine rnirakulöse Ganzheit entsteht. „W“ kommt […] mehr…

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    Country von Jörg Feyer

    Es muß bösem Zufall geschuldet sein, daß an dieser Stelle zumindest unter diesem Etikett noch nie eine Frau gewürdigt wurde. Denn hier ist gewiß kein Frauenfeind am Werk. Oder nur, wenn Lyle Lovett auch einer ist. Höchste Zeit also, auch und gerade für SONYA HUNTER. Einst als Königin des „Neo-Folk“ inthronisiert, gelingt ihr der Sprung […] mehr…

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    Der Tod und das Mädchen – von Roman Polanski

    Sie hat ihn mit der Pistole niedergeschlagen und an einen Stuhl gefesselt. Er schreit. Sie gibt ihm eine Ohrfeige, zieht ihren Schlüpfer aus, setzt sich breitbeinig auf seinen Schoß und knebelt ihn mit dem Slip. Dann schnuppert sie an ihm, gierig, voller Bitterkeit, Verachtung, Furcht und Erkenntnis. Triumphierend beißt sie ihm in den Hals. Der […] mehr…

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    Probezeit – von Chris Menges

    Wenn Chris Menges zur Kamera griff, dann war Krieg. Er lichtete „The Killing Fields“ und „Mission“ ab und erhielt zwei Oscars dafür. Er filmte für die britischen Regisseure Ken Loach, Neil Jordan und Stephen Frears. Menges selbst drehte das Apartheid-Drama „Zwei Welten“. Selten ging es dabei um den physischen Kampf. Menges Bilder zeigten den Krieg […] mehr…

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    Betty und ihre Schwestern – von Gillian Armstrong

    Als Studentin in „Reality Bites“ sollte Winona Ryder die heutige Jugend repräsentieren – doch tatsächlich stammt sie aus einer vergangenen Epoche. In „Bram Stoker’s Dracula“ und „Zeit der Unschuld“ spielte sie Mädchen aus dem 19. Jahrhundert mit wunderbar großen Augen und berückendem Charme. Wenn sie in viktorianischen Kleidern und Kostümen ihre Lider senkt oder bei […] mehr…

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    Bullets Over Broadway von Woody Allen

    ab 20. April Das Leben imitiert die Kunst Aber wer erschafft sie: Wer ist der kreative Geist hinter den Worten und Bildern, die seit Urzeiten auf uns niederprasseln? Dabei kann es dann schon mal passieren, daß die Kugel aus einer Pistole den künstlerischen Prozeß leitet. Hochphilosophische Fragen hat Woody Allen wieder einmal in den scheinbar […] mehr…

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    Weltmusik von Christian Salvesen

    Der Name EMBRYO steht für ein gelebtes Experiment, das vor mehr als 25 Jahren begann und schon bald zu dem wurde, was man heute als eine progressive, unkommerzielle Weltmusik bezeichnet könnte: Kaum eine andere Band hat das Reisen im Sinne von Offenheit, Begegnung, Wandel und Improvisation so zum Programm erhoben. 1978 brach Embryo als Großfamilie […] mehr…

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    Jazz von Ralph Quinke

    Wie sich die Zeiten und der Zeitgeschmack doch ändern: Anfang der 70er Jahre, als Ex-Miles-Davis-Keyboarder HERBIE HANCOCK sein Album „Mwandishi“ veröffentlichte, war das mit das Aufregendste, was damals im Jazz erschien. Nur Miles Davis war noch interessanter. Joe Zawinuls Weather Report und John McLaughlins Mahavishnu Orchestra lagen gleichauf mit Hancock. Heute, mehr als 20 Jahre […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Zwischen 1970 und 1975 scheiterten diverse Band-Sänger als Solisten. Einer von ihnen war MILLER ANDERSON (ex-Keef Hartley Band). Urig-gute Röhre, obendrein ein Guter an den Saiten, prima Songs nur die Allgemeinlähmung jener Jahre verhinderte, daß „Bright City“ (Repertoire REP 4524) aus den Regalen gerissen wurde. Blues-Rock, Halbakustisches – noch heute hervorragend anzuhören. Ebenso stark: LINDA […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler - Von Franz Schüler

    Was früher Domäne kleiner Spezialisten war, praktizieren mittlerweile auch alle größeren Plattenfirmen vielfach als eine Art Hochleistungssport: Dauerseller, berühmte Meilensteine der Rock-Historie oder auch „nur“ legendäre Aufnahmen werden mittels Klang-Qualität prozessiert. Mit dem Ergebnis, daß von byrds bis zz TOP auch 1995 viele herausragende Aufnahmen klangtechnisch gründlich renoviert wiederveröffentlicht werden. Für „The Very Best Of […] mehr…

  • Faith No More King For A Day, Fool For A Lifetime Cover

    Faith No More - King For A Day, Fool…

    Wie haben sich alle aufgeregt, ein ganzes, langes Jahr lang: Jim Martin ist bei Faith No More rausgeflogen! Sie wissen schon, da ist dieses etwas verwegen-verwirrt dreinblickende, langhaarige, bärtige Wiesel mit Flying V-Gitarre und karminroter Banker-Brille. Stimmt, ein Outfit mit Widersprüchen und Abgründen. Er habe nichts mehr zum kreativen Wohl der Band beigetragen, heißt es. […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    In die Singer/Songwriter-Kiste wollte BARBARA MANNING nie so recht passen. Trotz unzweifelhaft vorhandener Talente – ihre Vorlieben für elektrische Gitarren und avantgardistische Klangexperimente sorgten stets für ein widersprüchliches Bild. Unter dem Titel „Barbara Manning Sings With The Original Artists“ gibt es nun ein Album, das sie (mit einer Ausnahme) als Interpretin fremder Songs vorstellt. Dabei […] mehr…

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    Country von Jörg Feyer

    Es gibt Vorurteile, die sind einfach zu schön, als daß sie je von der Wirklichkeit widerlegt werden könnten. Gleich zwei MERLE HAGGARD-Tribute-Alben konkurrieren derzeit um die Gunst geneigter Käuferinnen. Und welches zieht den kürzeren? Das mit dem üblichen Star-Aufgebot in Nashville inszenierte natürlich. Was nicht heißen soll, daß „Mama’s Hungry Eyes“ (Arista 18760-2/Aris) bei aller […] mehr…