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    Alternativen

    Wie oft hat man sich nicht schon über dämliche Statements von Politikern, Kommentatoren und sonstwie betroffenen Bürgern geärgert, die zu jeder Gelegenheit durch den Äther geistern? SCREW RADIO ist ein Projekt von Greg Ginn, Andy Batwinas und Poindexter Stewart. Letzterer hat in mühsamer Kleinarbeit Redefetzen von Hillary Clinton, Ted Kennedy, irren Priestern und anderen Eiferern […] mehr…

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    The Story Of Mo’Wax

    Eine wundersame Welt, in die uns das Label Mo’Wax hier führt: Attica Blues beginnen ihr „Blue Print“ mit kammermusikalischen Samples, um im Anschluß eine Jazz-Elegie zu intonieren. Clubbed To Death gehen einen Schritt weiter, in „The First Mix“ werden chopineske Melodien mit gedrosselten Breakbeats gekoppelt. Nun sind auf „The Story Of Mo’Wax“, einer Übersicht über […] mehr…

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    Kurzbesprechungen - Steinbruch

    Rockabilly from Austin: Die Texaner spielen ihren Billy mit Honky-Tonk-Flair und Roots-Verstand. „Stranger Things“ (Crazy Love) heißt das neue Album von HIGH NOON, und das Trio konzentriert sich nach dem Western-Boogie-Exkurs der letzten Platte „Texas Style“ wieder auf seine eigentliche Stärke: die Paarung von Finesse und Stil mit Energie und Gefühl. In Verbindung mit den […] mehr…

  • Willy Porter - Dog Eared Dream

    Willy Porter – Dog Eared Dream

    Diese Branche lebt bekanntlich auch und nicht zuletzt vom Hype. Der soll auch hier den Blick aufs Wesentliche verstellen. Muß dieser nicht eben untalentierte Songwriter aus Wisconsin anläßlich seines Major-Label-Debüts im Promo-Waschzettel wirklich gleich in einem Atemzug mit Randy Newman und Bob Dylan genannt werden? Und: Ist das nicht unfair vor allem dem Künstler selbst […] mehr…

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    Tindersticks – Bloomsbury Theatre 12.3.95

    Oscar Wilde singt. Und in Kopenhagen ist es kalt. Fassen wir es mal so zusammen, das Jahr der Tindersticks. Nie in den Charts gewesen, aber in allen Blättern. Die tragen Anzüge! Auch im Sommer! Auch in Amerika! Und Stuart Staples schwitzt! Auch auf der Bühne! Dann streicht er die Haare zurück, und zwischen den Fingern […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    In Nashville grassiert eine Seuche. Iir Name: Co-Writing. Mindestens 80 Prozent aller Songs gehen dort auf (mindestens) zwei Urheberinnen zurück, ganz so, als hätte man Angst vor dem Profil des einzelnen, als gewähre soziale Kontrolle die Garantie, daß die gerade aktuellen Konventionen eingehalten würden. Als könnte man aus jeder dünnen Idee einen dicken Song zaubern […] mehr…

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    Brian Wilson & Van Dyke Parks – Orange Crate Art

    Durch inflationären Gebrauch geschwächt, haben Attribute wie „legendär“ und „genial“ und „meisterhaft“ viel von ihrem definitorischen Wert eingebüßt und sind oft genug nur mehr Staffage für geschmäcklerische Wertschätzung. Könnten wir diesen Begriffen im Dienste der Wahrheit ihr spezifisches Gewicht zurückgeben und dürften wir sie nur unter größter Zurückhaltung anwenden, so müßten wir dennoch konstatieren; Van […] mehr…

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    Claude Sautet – Nelly & Monsieur Arnaud

    Claude Sautets Filme werden stetig karger, abgeklärter. Dieser lebt nur von Andeutungen und Gesten, denn die Geschichte spielt sich zwischen den Bildern ab. Europas schönste Actrice, Emmanuelle Beart, spielt Nelly und tippt die Memoiren des Eigenbrötlers Arnaud (Michel Serrault) ab. Aus Abneigung wird Sympathie, Achtung vielleicht Liebe – die jedoch nie ausgesprochen wird. Nelly im […] mehr…

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    Bertrand Tavernier – Der Lockvogel

    Die jungen Franzosen Eric, Bruno und Nathalie wollen in Amerika eine Ladenkette mit hipper Mode eröffen. Für das Startkapital lockt Nathalie betuchte Männer in eine Wohnung, die Morde werden wie ein Geschäft erledigt; bei der Tat bleiben Nathalie und der Zuschauer vor der Tür. Tavernier erklärt und verklärt nichts. Wie 1991 beim grandiosen „Auf offener […] mehr…

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    Jon Amiel – Copycat

    Ein Serienmörder killt nach dem Vorbild bizarrer, brutaler Morde. Die präzisen Motive nimmt er aus dem Buch der Polizei-Psychologin Helen (Sigourney Weaver), die seit einer Attacke des Psychopadien Cullum (Harry Connick, Jr.) an Agoraphobie leidet – die panische Angst vor offenen Plätzen. Die forsche Inspektorin Monahan (Holly Hunter) braucht Helens Hilfe, die sich in ihrem […] mehr…

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    John N. Smith – Dangerous Minds

    Schon 1955 kämpfte Glenn Ford in Richard Brooks‘ „Saat der Gewalt“ gegen desinteressierte High-School-Schüler. Jetzt bietet Michelle Pfeiffer als Ex-Marinesoldatin der heutigen Null-Bock-Generation die Stirn. Beim ersten Lehrerjob muß sie ausgerechnet der gefurchtesten Klasse einer heruntergekommenen Schule die englische Literatur beibringen. Statt Dylan Thomas interessieren die Kids nur Drogen, Sex, Schlägereien, schnelles Geld. Natürlich sind […] mehr…

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    Paul Verhoeven – Showgirls

    Wir wissen nicht, was Joe Eszterhas nachts träumt Am läge jedenfalls denkt er an Eispickel und Messer und heißkalte Frauen. Die Schenkel-Schere ohne Schlüpfer in „Basic Instinct“ von Paul Verhoeven machte Sharon Stone zum Sex-Star und Eszterhas zum teuersten Drehbuchautor in Hollywood. Seine beste Story hieß „Music Box -Die ganze Wahrheit“, „Flashdance“ war sein erstes […] mehr…

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    Joseph Rüben – Moneytrain

    Ein Klischee ist ärgerlich, hundert sind amüsant. Woody Harrelson und Wesley Snipes verfluchen und versöhnen sich, sie buhlen um dasselbe Mädchen und machen denselben Job als Cops in der New Yorker U-Bahn. Als der weiße Bruder seine Pokerschulden bei einem Gangster nicht zahlen kann, will er den „Money Train“ berauben, der die Einnahmen der Karten-Kassen […] mehr…

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    Sydney Pollack – Sabrina

    Auftragsregisseur Sydney Pollack („Jenseits von Afrika“) mal ohne seinen Lieblingsdarsteller Robert Redford. Die verhuschte Sabrina (Julia Ormond), die Tochter eines Chauffeurs der Medien-Familie Larrabee, schwärmt für Parties auf dem mondänen Anwesen und den dandyhaften Konzernerben David. Der ignoriert das Mädchen, bis es als Foto-Assistentin für Vogue nach Paris ausbricht Zur chicen Traumfrau gereift, kommt sie […] mehr…

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    Christopher Monger – Der Engländer

    Waliser sehen England als Ausland, Engländern ist Wales so fremd wie der Mond. Hier reden die Menschen mit unverständlichem Dialekt, tragen Beinamen wie „der Bock“ und „das Ende der Welt“. Der vollständige Titel dieser Komödie lautet darum genauso simpel, exakt und doch kompliziert „Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam“. […] mehr…

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    Wayne Wang, Paul Auster – Blue In The Face

    Welcher Regisseur träumt nicht davon, einen Film mit zusätzlich gedrehtem Material thematisch zu ergänzen und cineastisch zu kommentieren? Auf dem Set des Brooklyn-Porträts „Smoke“ kam Wang und Drehbuchautor Auster spontan die Idee, die liebevoll gezeichneten Charaktere zu vertiefen. Geld war schnell beschafft, und einige wenige Drehtage reichten für „Blue In The Face“. Denn es wurde […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Den Fund des Monats offeriert das Schürf-Kombinat Bear Family Records (BCD 15 915): „Das war ein harter Tag: BEATLES-L/Wer auf deutsch“. 28 mega-seltene Flops von 1963 bis 70 aus den Hälsen von Didi 8C The ABC-Boys, Howard Carpendale, Knut Kiesewetter, Corry Brokken, Team Beats. Das lautete dann „Backbord ist rot und Steuerbord ist grün“ („ellow […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Mit einer schier nicht enden wollenden Flut von Konzertmitschnitten, Kompilationen, Archivausgrabungen älterer Studio- und Live-Aufnahmen und nur ausnahmsweise herausragenden neuen Studio-Produktionen wie „Elvis Country“ übertraf ELVIS PRESLEY zu Beginn der 70er Jahre noch den Rekord des jungen WUlie Nelson, der es mal auf 18 LPs binnen drei Jahren gebracht hatte. Zu diesem Zeitpunkt, schreibt Dave […] mehr…

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    45 RPM

    Schwer zu sagen, warum es so ist, aber das Epizentrum des globalen Steinschlags liegt derzeit in Lateinamerika: Eine chilenische Radiostation spielte JLike A Rolling Stone“ am Erscheinungstag 24 Stunden nonstop, und in Argentinien gab es für die Single bereits nach drei Tagen Gold. Möglicherweise grassiert das ROLLING STONES-Fieber beiderseits der Anden ja nur deshalb so […] mehr…

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    Harvey Mandel-Snakes and Stripes;Janis Ian- Grapevine/Amorique;Grant Hart-Ecce Homo;Magic Dick & Jay Geils-Bluestime; Cypress Hill-III:Temples of Doom

    Ehre, wem Ehre gebührt. Hatte sich der einstige Gitarrist extraordinaire Harvey Mandel (u. a. waren Canned Heat und Pure Food &. Drug Act mal stolz auf ihn, die Stones wären’s Ende der Sechziger gern gewesen) mit seinem letzten Opus „Twist City“ man wollte seinen Ohren kaum glauben – bis in die unteren Niederungen der Amateurliga […] mehr…