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    Tim Burton-Ed Wood

    - Ab 13. Juli „

    Seine blonde Frauenperücke ist verrutscht. Die Männer in der dunklen Bar blicken nur kurz auf, als er einen Whisky bestellt. Hysterisch war Ed Wood (Johnny Depp) aus dem schäbigen Studio gestürmt, in dem er seinen Science-fiction-Film „Plan Nine From Outer Space“ dreht. Die Geldgeber wollen ihn, den Regisseur, im weißen Angora-Pullover nicht als Darsteller akzeptieren. […] mehr…

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    45 RPM von Wolfgang Doebeling

    Es mag nicht besonders originell sein, doch Ehre, wem Ehre gebührt: Die Single des Monats kommt von OASIS. Gitarren wie ein Orkan und eine absolut sublime Melodie machen „Some Might Say“ (Creation/Sony) zu einem überlegenen Stück Powerhouse-Pop. Liams Gesang ist erstmals mehr Lennon als Rotten, und dennoch klingt die neue Oasis-45 weniger beatlesk, weniger verkünstelt […] mehr…

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    Multimedia von Thomas Feibel

    Multimedia macht sie schon lange, doch bisher funktionierten die Werke von LAURIE ANDERSON nur in ihren Performances und als Konzept-Alben. Ihre Bücher konnte die Arbeit nicht repräsentativ fassen, ihre Platten ebensowenig. Nur CD-ROM, das wird dem Anwender mit „Puppet Motel“ (Systhema) schnell klar, ist die geeignete Plattform für Avantgarde, Kunst und Popmusik. Im Gegensatz zu […] mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Zwei VARIOUS ARTISTS-Sampler von Rhino (Contraire-Vertrieb): „Troubadours Of Folk, Vol 4&5“ (R 71843 & 71844). 36 Interpreten aus den 70er und 80er Jahren, quer durch die Stilrichtungen. Prominenteste Namen: James Taylor, Harry Chapin, John Prine, Joan Baez, Don McLean sowie Suzanne Vega, Shawn Colvin, Steve Forbert, Billy Bragg, Bruce Cockburn. Gut ausgesucht, ohne Ausnahme hörenswert. […] mehr…

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    Replays 1 von Franz Schöler

    Lange war es aus allen internationalen Katalogen gestrichen. Jetzt gibt es das ideal zur Jahreszeit passende Album „Endless Summer“ gleich zweimal, nämlich als ordinären „Silberling“ (Capitol CDP 746467-2/1RS) und für den dickeren Geldbeutel als goldbedampftes Plättchen (Dunhill Compact Classics GZS-1076/in-akustik). Dem „20 Good Vibrations“-Verschnitt zum Trotz, den Capitol kürzlich vorlegte, ist diese Doppel-LP-auf-Einzel-CD von allen […] mehr…

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    Wiederveröffentlichungen auf CD

    Am Anfang war die Frage: Was ist eine Mädchenband? Gibt es das überhaupt, ist die Kategorisierung legitim, und sind alle Jungsbands dann Jungsbands? Vielleicht ja, hört man das neue Werk der Frauengruppe aus Minneapolis. Babes In Toyland sind nicht die besseren Männer, denn manchmal sind Mädchen einfach besser. „Nemesisters“ ballt konzentrierte Kraft und subtile Wut, […] mehr…

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    Nuggets von Ulli Schüler

    Bessie Brings The Ribbon Home, der Opener auf dem „Assorted Pinks The First 100 000 Years“ (Meridian Records Mer. 5 8675-313) betitelten Werk der CHARMS macht sofort und unmißverständlich klar, aus welcher Richtung hier der Wind weht Diese neue kalifornische Band stammt aus dem unmittelbaren Umfeld solcher Top-Formationen wie Dream Syndicate und Concrete Blonde. Noch […] mehr…

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    Jazz

    Er hat einen unverwechselbaren, sanften Sound entwickelt und Heerscharen von Nachahmern auf den Plan gerufen: der Gitarrist PAT MITHINY. Jazz-Puristen schimpfen ihn einen Weichspüler. Sie werfen ihm vor, seine Platten klängen seit 15 Jahren immer gleich. Da ist was dran. Auch Methenys neues Album „We Live Here“ (Geffen/MCA) unterscheidet sich wenig von seinen Vorgängern. Aber […] mehr…

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    Soul & Blues von Jörg Feyer

    Unbeeindruckt von seinem unerfreulichen Major Label-Intermezzo, zieht WALTER WOLFMAN WASHINGTON jetzt bei einem Kölner Kleinlabel auf „Blue Moon Risin'“ (4-Tune/Aris) alle Register einer nach vielen Seiten offenen, doch in sich geschlossenen Blues-Variante assistiert von den J.B. Horns um Maceo Parker und Gospel-Mama Marva Wright Dabei reihen sich Covers von Peggy Lee („Fever“) und Bill Withers […] mehr…

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    Steinbruch Kurzbesprechungen

    Zuviel Gefühl diesmal. Während er auf „Lagoon Blues“ noch Tom Waits mit David Sylvian versöhnte und New Orleans in Schottland verortete, hat Chris Thomson alias THE BATHERS nun das Maß verlassen: Tiefstimmig brummelt der Hochländer zerquälte Lyrik, die Streicher sülzen zäh, dazu trällert Liz Fräser exaltierte Operngesänge. Mit „Sunpowder“ (Marina/ Indigo) feiert Thomson die Schönheit […] mehr…

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    Alternativen von Michael Ruff

    Die berechtigten Lobreden auf Mike Watt und sein Album „Ball-Hog Or Tugboat?“ hatten die erfreuliche Nebenwirkung, daß die Erinnerung an seine erste Band nach all den Jahren nochmal aufgefrischt worden ist: MINUTEMEN waren das Power-Trio schlechthin, mischten mit ultrakurzen Song-Detonationen die kalifornische Punk-Szenerie der frühen 8oer auf und konnten nur durch den tragischen Verkehrstod des […] mehr…

  • Scott Walker - Tilt

    Scott Walker – Tilt - Fontana Mercury 526859-l

    Scott Walker Fontana Mercury 5268’W-l Scott almighty, he’s back. Die Wiederkunft des Scott Walker 4^ Wiederkunft des Scott Walker ist, wie der Kollaps des Kommunismus, unverhofft und von unübersehbarer Konsequenz. Was den kultisch Verehrten ins Studio getrieben hat nach elf langen Jahren wissen wir nicht, und er wird es uns nicht sagen. Die Hoffnung auf […] mehr…

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    Die Mediocren – von Matthias Glasner

    Ganz so mittelmäßig, wie der Titel vermuten läßt, ist das Spielfilm-Debüt des Hamburgers Matthias Glasner nicht Woody Aliens Sprüche, Hai Hartleys Lakonismus und die Flut der unzähligen „Generation X“-Filme waren die Paten für diesen lockeren Streifen aus dem neuen Deutschland, fünf Jahre nach der Wende. „CinemaScope-Filme sind nur etwas für Schlangen und Beerdigungen“, sagte Fritz […] mehr…

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    Tank Girl – von Rachel Talalay

    Tank Girl ist eine Ikone der Comic-Subkultur, schwarz-weiß und sexy und ergötzlich derb. Sie trägt Boots und Büstenhalter auf nackter Haut, bauchnabelfreie T-Shirts und eine Teilglatze. Gegen Tank Girl besteht kein Mann, aber ohne will sie auch nicht sein. Der englische Zeichner Jamie Hewlett hat seiner Figur alles angeeignet, was durchgeknallt und irgendwie rebellisch ist […] mehr…

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    Der Priester – von Antonia Bird

    Gott ist tot, Liverpool auch. Geblieben ist sein Kirchenschiff, das sich wie ein anachronistischer Monolith über die Arbeitslosigkeit und Trostlosigkeit der Stadt erhebt Bei Hausbesuchen in einer Mietskaserne werden den katholischen Patres Greg (Linus Roache) und Matthew (Tom Wilkinson) genervt die Türen zugeknallt. Nur zwei Kollegen von den Zeugen Jehovas lächeln ihnen gesprächsbereit zu. Ein […] mehr…

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    Dazed And Confused von Richard Linklater

    Letzter Schultag. Als Mike (Adam Goldberg) mit seinen Freunden Tony (Anthony Rapp) und Cynthia (Marissa Ribisi) abends im Wagen umherkurvt, befallt den Schülerzeitungsschreiber mal wieder eine existentielle Krise. Stets wollte er Jura studieren, schwatzt Mike aufgeregt, um Menschen zu mehr Gerechtigkeit zu verhelfen. Aber gestern, als er in einer langen Schlange auf der Post stand […] mehr…

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    Miami Rhapsody von David Frankel

    Drogenhandel und Geriatrie – Miami weiß, warum gerade hier unter Palmen die Latino-Mafia auf die reichen US-Rentner trifft. Eine „Rhapsody in tropic-blue“ wollte TV- Produzent David Frankel drehen – aber warum fiel ihm nichts Besseres als eine lausige Rückblenden-Struktur für sein Spielfilm-Debüt ein? Den Blick starr in die Kamera gerichtet, überfallen Gwyn Marcus (Sarah Jessica […] mehr…

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    Nationaltheater

    Rußland-Feldzug. Andi Möller dagegen ist das genaue Gegenteil – wenn einer unserer Nationalspieler nicht gedient hat, dann er. Möller war untauglich. Jedenfalls nehmen das alle an. Klinsmann dagegen ist der typische Zivildienstleistende. Beides stimmt natürlich nicht Langjährige Mannschaftskameraden wie Dortmunds Kapitän und Ex-Wirtschaftsstudent Michael Zone sagen über Möller nur das Beste. Ein guter Kumpel ohne […] mehr…

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    Nacho Cano: Suche nach Schönheit

    Die Stimme Spaniens: Nacho Cano musiziert mitten aus der Ferienhölle und meditiert dabei über Obsessionen, Gott und die Betongettos seiner Heimat Mit “ Un Mundo Sepamdo Por El Mismo Dios – Eine Welt von einem Gott geteilt“ hat das Mitglied des erfolgreichen Ensembles Mecano ein Solo-Debüt eingespielt, das wie ein Soundtrack der Schizophrenie anmutet. Synthesizer, […] mehr…

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    Caroline Lavelle: New-Age-Folk-wave

    Die erwachte Stimme: Bislang fiel die Britin Caroline Lavelle nur am Cello auf, spielte für Siouxsie And The Banshees, Alison Moyet, Boy George, Holly Johnson, Ride, The Fall und die Cranberries und beim Geburtstag von Nigel Kennedy sogar Songs von Hendrix. Erst beim Massive Attack-Stück „Home And Away“ wurde William Orbit hellhörig. Doch der Chef […] mehr…