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    Long Distance Romancer - Zwei Pubrock-Klassiker des Briten, famos…

    Dass der gute Chris Welch ihn in den Liner Notes zur Neuauflage von „Juppanese“ noch einmal als „weißen Chuck Berry“ vorstellte, ist wohl einem Missverständnis geschuldet, das den Kollegen Wilco Johnson zu diesem Vergleich inspirierte. Denn wenn jemand so gar keine Neigung zu exaltierteren Varianten des Showbusiness entwickelte, dann Mickey Jupp, gemessen am Bühnenauftritt eines […] mehr…

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    Waking Hours - Die Schotten um Justin Currie…

    In schwieriger Zeit, 1985, hatten Del Amitri ein Album aufgenommen, an das sie sich selbst nicht mehr erinnern wollten. Sie spielten dann bei Geburtstagsfeiern und reisten durch Amerika, und dort bemerkten sie, dass die Leute bei ihren Konzerten sonst Bruce Springsteen, die Eagles und Steve Earle hörten (statt – Devo und Hüsker Dü?). In Glasgow […] mehr…

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    Leave The Straight Life Behind - Zu Unrecht vergessene Britpop-Band der…

    Irgendwo zwischen Rave-Hype und Britpop-Hysterie blieb dieses Londoner Gitarren-Quartett damals auf der Strecke. Warum, weiß bis heute keiner so genau. Nicht mal John Peel, der die Bob-Single „Convenience“ 1989 sogar in seine Jahresauswahl „Festive Fifty“ befördert hatte. Dieser Song fehlt indes in der überfälligen Wiederauflage des einzigen Bob-Albums „Leave The Straight Life Behind“, das 1991 […] mehr…

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    Eric Clapton Give Me Strength: The ’74/’75 Recordings - Das Fünf-CD-Boxset zeigt den Gitarristen…

    Der Herr hatte seine Bitte erhört und ihm Kraft für einen Neuanfang gegeben: Auf „461 Ocean Boulevard“, dem Comeback von 1974, war „Give Me Strength“ einer jener Songs, bei dem man – wie auch bei „Let It Grow“, einzig anderer aus eigener Feder – einen ganz neuen Eric Clapton entdecken konnte. Die „Dobro 1“-Instrumentalfassung des […] mehr…

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    Promises Of No Man’s Land - Der niederländische Songwriter eifert zu…

    Am Anfang, in einem Stück, das ausgerechnet „Euphoria“ heißt, gönnt einem der niederländische Songwriter Johannes Sigmond alias Blaudzun noch eine Verschnaufpause. Es ist der verhaltene Prolog zu einem ansonsten übertrieben aufgepolsterten Pathosreigen, der selten über das übliche Indie-Alphabet von Arcade Fire bis Bon Iver hinauskommt. Erstere müssten eigentlich Tantiemen für mindestens eine Handvoll Stücke auf […] mehr…

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    Fun - Ein infernalischer Noise-Rock-Monolith vom Stuttgarter…

    Man könnte jetzt wieder jede Menge Blödsinn labern, vom Säbelrasseln oder nahenden Detonationen, die man längst hätte hören müssen. Schon vor ein oder zwei Jahren, als das Stuttgarter Trio erste Singles und EPs ins Netz stellte, die an brachialem Getöse kaum zu überbieten waren. Doch all das konnte nicht vorbereiten auf diesen eiskalten, glühenden, betongrauen, […] mehr…

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    The Take Off And Landing Of Everything - Die Briten umarmen mit ihrem…

    Ein paar brillante Elbow-Momente: Wie sich bei „Any Day Now“ vom Debüt aus zwei Orgelakkorden eine hypnotische Prog-Etüde entfaltet. Wie am Ende von „Ribcage“ vom Folgealbum ein Gospelchor die Genres kollidieren lässt – da war die Band aus Manchester schon bei der Verfeinerung ihres Prog-British-Indie-Rock-Gemisches. „One Day Like This“, eine typische Versuchsanordnung aus simplen Melodien […] mehr…

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    You Should Be So Lucky - Nach Jahrzehnten im Geschäft: das…

    Alte Weggefährten und aktuelle Arbeitgeber preisen den Tastenmann der Heartbreakers gern als ebenso bescheidenen wie brillanten Musiker. Nach den ersten Songs dieses späten Solo-Debüts, das Produzent Glyn Johns auf den Weg brachte, kommt einem ein anderer großer Keyboarder in den Sinn – Mitchell Froom, der mal sinngemäß formulierte: Die schönste Popmusik komme oft von einem […] mehr…

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    Blood Red Shoes - Brightons hippstes Duo musiziert jetzt…

    Die Gitarre dröhnt, das Schlagzeug scheppert, und Laura-Mary Carter und Steven Ansell knurren um die Wette. Es sei denn, sie sind – wie am Ende von „The Perfect Mess“ – gerade in der U-Bahn unterwegs und werden aufgefordert, am Halleschen Tor umzusteigen. Nachdem die Blood Red Shoes auf ihren letzten Alben mal besser („In Time […] mehr…

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    English Oceans - Die Americana-Band mit schönen Midlife-Momentaufnahmen

    Schön, wenn man Inspirationsquellen hat. Willy Vlautin ist immer für eine Frau gut, die aus einem seiner Richmond-Fontaine-Songs in eins seiner Bücher springt. Unvergessen Allison Johnson, die Paul-Newman-hörige Heldin seines Romans „Northline“. Aktuell ist es ein wenig anders gelaufen. Am Samstag, erinnert sich Patterson Hood, hatte er Vlautins neues Buch „The Free“ ausgelesen. Um dann […] mehr…

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    The Lights From The Chemical Plant - Der Songwriter aus Nashville ist…

    Welcher junge Songwriter wäre nicht schon gern im besten Alter, um neue Songs aus der eigenen Legende zu speisen und nicht ständig an der Patina anderer kratzen zu müssen? Robert Ellis covert mit 25 Paul Simons Klassiker „Still Crazy After All These Years“, eine durchaus gelungene Verneigung vor dem kleinen großen New Yorker Stadtneurotiker. Und […] mehr…

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    Supermodel - Smarter Indie-Pop mit tollen Hooklines…

    Gerade noch hat die Bassline einem weisgemacht, dass es hier nach Motown geht. Dann drängelt sich der Discobeat vor. „I can feel, I can feel, I can feel, it’s beginning to end“, singt Mark Foster, der dennoch weiß, dass das erst der Anfang ist. Als sich noch ein funky Groove auf „Best Friends“ stürzt, ist […] mehr…