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    None The Wiser

    - Die Briten setzen wieder auf Rock, jetzt aber mit mehr Finesse

    Als die Rifles vor acht Jahren ihr Debüt veröffentlichten, waren sie Jungspunde mit den Strokes in der Playlist und einer Sozialisation durch (den bekennenden Fan) Paul Weller bzw. The Jam. Viele junge britische Bands klangen damals so oder ähnlich, es war ein schönes Jubilieren und sympathisches Kraftmeiern, das zum Teil ungeachtet der großen Musikmarkttrends stattfand […] mehr…

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    This Is What I Do - Pop, Soul, Reggae: Gelungenes Comeback…

    Noch vor Kurzem musste man glauben, Boy George hätte seine Stimme verloren. Hatte die 80er-Ikone auf dem letztjährigen Familienausflug der British Electric Foundation den Stooges-Titel „I Wanna Be Your Dog“ doch etwas zu wörtlich genommen! Aber beschwert sich jemand über Marianne Faithfulls Heiserkeit? Jede durchgefeierte Nacht, jedes Koks-Päckchen, jede Callboy-Fessel, aber auch jedes Hare-Krishna-Mantra spiegelt […] mehr…

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    Cupid Deluxe - R&B mit Schlafzimmerblick vom wandlungsfähigen…

    Devonté Hynes, besser bekannt als Lightspeed Champion, macht sich daran, die Satinbettwäsche aufzuziehen. Sein zweites Album unter dem Namen Blood Orange widmet sich in Duetten dem softerotisch geprägten R&B, mit Anklängen an Funk, Disco, Rap und Soul der 80er-Jahre. Die Verweise reichen von Chic über Prince bis zu Scritti Politti, die Gästeliste ist ellenlang. Ein […] mehr…

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    Wig Out At Jagbags - Krautrock revisited: Das Berlin-Album des…

    Da sind die „Surreal Teenagers“, die sich in eine Art Postrock-Epos verirrt haben. Da ist „Planetary Motion“ mit dem aufdringlichen Stakkato und der quäkenden zweistimmigen Gitarrenmelodie, da „Shibboleth“ mit der brummelnden Bassline und dem dissonanten Solo, da das sprachverliebte „Scattegories“, da das Herumgefrickel in „Independence Street“. Das also bleibt übrig von den zwei Jahren, die […] mehr…

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    Magpie And The Dandelion - Emphatische Folksongs, von Rubin ökonomisch…

    Während der Aufnahmen zu ihrem letzten Werk, dem Grammy-nominierten „The Carpenter“ (2012), hatten die Avett Brothers einen Lauf: Plötzlich entstanden Songs auf Songs, sodass das Album bald voll, das Repertoire aber noch längst nicht erschöpft war. Nun liegt das bislang unveröffentlichte Material in Form des achten Albums der string band aus Concord, North Carolina vor. […] mehr…

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    I’m A Dreamer - Ein Wunderwerk der eleganten Singer/Songwriterin…

    Diese Stimme! Ungewohnt hoch, Mezzosopran, nehme ich an. Nach den ersten Tönen vermutet man, sie könnte ins Schräge kippen, wie die von Elizabeth Cotton, aber im Gegenteil: Sie ist glasklar, trifft jede Note. Josephine Foster klingt nicht alt, aber altmodisch, elegant, ein bisschen frivol sogar -und sexy wie Diane Keaton, wenn sie „It Seems Like […] mehr…

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    SHORT CUTS

    Blue Rodeo In Our Nature **** Das Ensemble aus Toronto ist eines der besten der Americana-Szene und legt hier ein famoses Werk mit gut ausgeloteten Kompositionen vor. Blue Rodeos Lieder tragen Country im Herzen, sind jedoch ungemein sanft. Doch diese leise summenden und still triumphierenden Melodien evozieren Gefühle, die sich nicht in einem Genre allein […] mehr…

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    Blood Orange - Cupid Deluxe

    R&B mit Schlafzimmerblick vom wandlungsfähigen Dev Hynes mehr…

  • Stephen Malkmus & The Jicks - Wig Out At Jagbags

    Krautrock revisited: Das Berlin-Album des Pavement-Kopfs mehr…

  • Give the People What They Want by Sharon Jones and the Dap-Kings.

    Sharon Jones & The Dap-Kings - Give The People What They…

    1964 forever: Eine Retro-Reise durch die Blütezeit des Soul mehr…

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    Boy George - This Is What I Do

    Pop, Soul, Reggae: Gelungenes Comeback des Geläuterten mehr…

  • Teitur - Story Music

    Fein ziselierte, leise humorvolle Lieder vom unprätentiösen Färöer Ihn einen Meister zu nennen, wäre ihm sicherlich zu hochgestochen. Teitur Lassen würde sich wohl eher als Geselle bezeichnen, der den Großen über die Schulter schaut und ein paar Zwischentöne aufschnappt. So ist auch sein neues Album, „Story Music“, vor allem ein Kleinod der fein ziselierten Momente […] mehr…

  • Basia Bulat - Tall Tall Shadow

    Am Ende setzt sie sich ans Klavier, denkt sich in der Ballade „From Now On“ lauter gute Vorsätze aus, schimpft sanft auf den Sommer, der immer alles durcheinanderbringt, freut sich auf den Oktober und hofft schließlich, dass jedes Lied, das sie künftig schreibt, dem gleichen Menschen gewidmet sein wird: „I can play you on and […] mehr…

  • The Low Frequency - Pop Obscura

    „A timeless, song and vocals oriented artpop album for a seasoned audience“, so möchten Low Frequency In Stereo ihr neues, fünftes Album verstanden wissen. Entsprechend verzichten die Norweger auf einige der Fuzz-Attacken, die ihr fabelhaftes letztes Album geprägt haben. Milder, aber nicht weg: Schon beim zweiten Lied, „Colette (Subie Subie)“, krächzt links eine dieser typischen […] mehr…

  • Danny Brown - Old

    Danny Brown ist das schlampige Genie des HipHop. Ein manischer Kobold, der eine Linie vom tiefergelegten Irrsinn des Wu-Tang Clans zu den neuesten Eskapaden von Odd Future ziehen kann. Seine asymmetrische Wuschelfrisur und der bunte Klamottenmix erinnern an die Rap-Hippies der späten Achtziger. Mit den üblichen Gangsterklischees hat der Ex-Drogendealer aus Detroit wenig zu schaffen. […] mehr…

  • David Foster Wallace - Der bleiche König

    Er wusste, was er tat. Es war kein spontaner Entschluss. Als David Foster Wallace sich vor fünf Jahren das Leben nahm, hinterließ er auf seinem Schreibtisch einen fein säuberlich geordneten Stapel Papier. Seit der Veröffentlichung von „Unendlicher Spaß“ hatte er an „etwas Langem“ gearbeitet, an einem neuen Roman, der nie fertig werden sollte. Das unvollendete […] mehr…

  • David Schalko - KNOI

    Seit Jahren ist David Schalko einer der großen Drehbuchautoren Österreichs, wenn nicht der größte: Er flunkerte in einem Fernsehfilm den austriakischen Fußball-Triumph über den Nachbarn herbei, inszenierte Josef Hader im unheimlichen „Aufschneider“ und inszenierte die verstörende Serien-Groteske „Braunschlag“. Der Roman „Weiße Nacht“ (2009) ist eine zarte Allegorie auf die Lichtgestalt Jörg Haider und seine Lebensmenschen […] mehr…

  • Louis Begley - Erinnerungen an eine Ehe

    Er muss wahrlich einer dieser unbestechlichen Anwälte gewesen sein, bevor er mit Mitte 50 mit dem Schreiben  anfing. Denn auch in seinen Romanen will der mittlerweile 80-jährige Louis Begley nur das Sichtbare zeigen, das Urteil zu der Frage, was seine meist aus dem Ostküsten-Geldadel stammenden Helden umtreibt, dem Leser überlassen. So ähnlich gibt es auch […] mehr…

  • J. M. Coetzee - Die Kindheit Jesu

    Mag der geheimnisvolle Titel auch auf die Bibel hindeuten, erkennt man in „Die Kindheit Jesu“ ganz sicher keine Heilsversprechen, eher die absurde Ausweglosigkeit, wie man sie von Franz Kafka oder Samuel Beckett kennt. Der südafrikanische Nobelpreisträger J. M. Coetzee erzählt hier in ungewöhnlich schmuckloser Sprache die Geschichte eines Mannes mittleren Alters, dessen Namen wir nicht […] mehr…

  • Maxim Biller - Im Kopf von Bruno Schulz

    Eine schmale Novelle von netto nicht mal 70 Seiten (aufgepimpt mit einigen Zeichnungen des Titelhelden), in der Maxim Biller sich in die Welt des 1942 in seiner Heimatstadt Drohobycz von einem Nazi auf offener Straße ermordeten galizischen Malers, Zeichners und Geschichtenerzählers Bruno Schulz begibt. Wir begegnen ihm im Jahr 1938. Er arbeitet als Kunstlehrer und […] mehr…

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