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Patrick Watson Love Songs For Robots

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Patrick Watson: 'Love Songs For Robots'
Foto: Domino

Es sind so viele schöne Details auf Patrick Watsons sechstem Album: Wie sich bei „Bollywood“ plötzlich ein Analogsynthie in das Playback schraubt, bedrohlich, leicht verstimmt. Wie „Good Morning Mr. Wolf“ zuerst an alten Prog-Rock erinnert, dann aber in einem mondlichtbeschienenen Meer aus Slide-Gitarre, Geisterpiano und Falsettgesang versinkt.

Wie bei „Grace“ die Band zu verschwimmen scheint, als würden ihr die Sinne schwinden – das Lied klingt wie eine surreale Version der frühen T. Rex. Patrick Watson, der sich auf „Love Songs For Robots“ mehr als sonst mit Psychedelic und experimentellem Soul befasst, ist ein Meister des interessanten Klangs. Schon beim Titeltrack stehen fantastische Texturen hinter dem eigentlichen Lied, das sich anhört, als sänge Watson in den Sternen.

Die furios komponierten Soundscapes schaffen eine gleichzeitig innerliche und außerweltliche Atmosphäre. Doch diese ekstatischen Lieder selbst fremdeln nicht, sondern sind erstaunlich zugänglich, zart, tröstlich sogar. Love songs for humans eher

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