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Peter von Bagh Aki Kaurismäki

Alexander

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Der im vergangenen September verstorbene Filmhistoriker Peter von Bagh kannte Aki Kaurismäki schon, als der noch ein junger Cineast war. Er begleitete die Karriere des Regisseurs von den Anfängen mit Bruder Mika an und traf ihn regelmäßig für lange Gespräche. Diese erscheinen nun gesammelt und in deutscher Übersetzung in einer sehr schönen, reich bebilderten Monografie, die zudem von Baghs filmkritische Essays zu allen Werken sowie kurze Texte zu den wichtigsten Protagonisten des Kaurismäki-Universums enthält. Der sonst eher schweigsame Regisseur inszeniert sich mit lakonischem Humor als komischer Kauz, doch sein Gesprächspartner geht ihm nicht auf den Leim, und so erfährt man erstaunlich viel über Kaurismäkis Einflüsse, seine Liebe zum französischen Kino und die Arbeit mit seinen Lieblingsschauspielern, Jean-Pierre Léaud und Matti Pellonpää. Vor allem aber lenkt von Bagh den Blick auf das betont Finnische der Filme, ohne das sich Komik und Weltsicht dieses Meisters nicht ergründen lassen. Dieses Buch ist ähnlich eigensinnig, komisch und pointiert wie sein Gegenstand. (Alexander, 38 Euro)

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