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Ron Sexsmith Carousel One

Cooking Vinyl/Indigo

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Foto: Cooking Vinyl/Indigo

Nein, liebe Gemeinde, keine Sinnestäuschung, keine Verwechslung: Es ist wirklich unser Ron Boy, der da im Paisley-Hemd vom Cover seines inzwischen 14. Albums herab – lächelt! Was den frischgebackenen Ehrendoktor natürlich nicht hindert, die eine oder andere Träne zu verdrücken. Am beeindruckendsten im tröstlich philosophierenden „All Our Tomorrows“, mit der nostalgischen Ballade „Nothing Feels The Same Anymore“ (nicht mal der Rock’n’Roll ohne gute Melodien) und dem hauchzarten Bedauern von „Many Times“ – keiner leidet so schön schwelgerisch wie Sexsmith.

Doch dreht sich das „Carousel One“ längst nicht so moribund wie noch „Forever Endeavour“ (2013), und seine Schwerenöter-Tage rekapituliert der 51-Jährige inzwischen fast ironisch in „Can’t Get My Act Together“, das allerdings etwas zu sehr eine lässig-forsche Single sein will (aus der Prä-Download-Zeit, als die noch zählten). Nachdem zuletzt wieder der frühe Mentor Mitchell Froom als Produzent bemüht wurde, ist Sexsmith nun irgendwie zwangsläufig auch mal bei No-Frills-Crack und Wilco-Tontechniker Jim Scott gelandet, der Leute wie den Schlagzeuger Don Heffington und den Keyboarder John McGinty mal wieder zur Meisterschaft in songzugewandter Zurückhaltung animiert.

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