The New Black :: II: Better In Black

Hardrock, homogen und gleichzeitig abwechslungsreich

Wenn die sonst eher überempfindliche Metal-Community ihr nicht ankreidet, dass Gitarrist Leimsen Ämterakkumulation betreibt und zugleich als Chefredakteur dem „Metal Hammer“ vorsteht, dann muss schon etwas dran sein an dieser Band. Und so dürfen auch wir hier mal etwaige Objektivitätsbedenken hintanstellen – und uns dem einhelligen Lob anschließen. Was The New Black auszeichnet, ist ihre Homogenität bei gleichzeitigem Abwechslungsreichtum.

Obwohl sie sich aus unterschiedlichen Töpfen ihre Zutaten zusammensuchen, beim ganz alten Hardrock ebenso wie beim melodiös geläuterten Thrash und sogar beim Nu Metal der jüngsten Vergangenheit, gelingt es ihnen erstaunlich gut, das Alte und Uralte mit dem Neuen zu einem organischen Ganzen zu verbinden. Sänger Fludid, der sich mit Erfolg zwischen die tiefergelegten Riffs presst und nicht nur aus dem Bandgefüge, sondern auch im allgemeinen Schlachtendonner der Szene gut heraushörbar ist, trägt sicherlich sein Scherflein bei. Vor allem aber ist es die Euphorie über die eigenen Songs, die in ihrem zweiten Album spürbar bzw. hörbar wird. Und eine Harmonieverliebtheit, die unter dem ganz schönen Druck und der Schwärze immer noch vernehmlich bleibt. (AFM) Frank Schäfer

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