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Tom Rob Smith Ohne jeden Zweifel


Klett Cotta


von

Nachdem er seine Trilogie um den russischen Geheimdienstoffizier Leo Demidow, die mit „Kind 44“ einen internationalen Bestseller hervorbrachte, abgeschlossen hat, betritt Tom Rob Smith mit „Ohne jeden Zweifel“ Neuland. In diesem kammerspielartigen Psychothriller erhält der in London lebende Ich-Erzähler Daniel, der seinen nach Schweden ausgewanderten Eltern seine Homosexualität verheimlicht, einen Anruf seines Vaters. Der behauptet, Daniels Mutter Tilde leide unter Wahnvorstellungen, weshalb er sie in die Psychiatrie einweisen musste. Tilde selbst, die alsbald aus dem Krankenhaus entlassen wird und Zuflucht bei ihrem Sohn sucht, sieht das freilich anders. Und Daniel muss sich die Frage stellen, ob sie die Wahrheit sagt über ein grausames Verbrechen oder ihm nur eine wirre Verschwörungstheorie auftischt, in der sein Vater eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Tom Rob Smith ist der Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters. Wir hoffen inständig, sein packender und vielschichtiger Roman ist nicht aus dem eigenen Leben gegriffen. (Klett Cotta, 19,95  Euro)


David Bowie: Ergänzungsalbum zu „Metrobolist“ erscheint

„The Man Who Sold The World“ markierte David Bowies Übergang zu einer seiner bahnbrechendsten Werkphasen. Hier begann die Zusammenarbeit mit Gitarrist Mick Ronson und die Spiders Of Mars waren alsbald geboren. Vielen Bands und Musikern gilt die LP als große Inspiration fürs eigene Schaffen; Black Sabbath bewunderten es, Nirvana benannten einen Song danach. 2020 wurde der Nachfolger von „Space Oddity“ (der zunächst ein Misserfolg war) unter seinem ursprünglich angedachten Titel, „Metrobolist“, wiederveröffentlicht. Er enthielt einen neuen Mix von Produzent Tony Visconti. Nun erscheint am 28. Mai ein neues 2-CD-Set unter dem Namen „The Width Of A Circle“. Es ist als…
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