Weil es dich gibt :: (Start 29.11.)

Jonathan (John Cusack) und Sara (Kate Beckinsale) begegnen sich während des Weihnachtsrummels im New Yorker Kaufhaus Bloomingdale’s, als beide nach dem letzten Paar schwarze Handschuhe greifen. Sie verbringen den Tag zusammen, es könnte eine Liebe auf den ersten Blick sein. Doch als Jonathan sie wiedersehen will, legt Sara ihre Gefühle in die Waagschale des Schicksals: Sie schreibt ihre Telefonnummer in eine Ausgabe von Gabriel Garcia Märquez‘ Roman „Liebe in Zeiten der Cholera“, er soll seine auf einer Dollarnote notieren. Dann bringt Sara beides in Umlauf, und erst wenn dies sie noch mal zusammenführt, seien sie wirklich füreinander bestimmt. So einen Unsinn macht natürlich kein Mensch, erst recht nicht in dieser Zeit. Deshalb ist der Plot zutiefst romantisch und der Auftakt für ein klassisches komödiantisches Großstadtmärchen über ewige Bande und Zufälle inmitten der Flüchtigkeiten des Lebensjahre später ist Sara mit einem sehr, sehr sensiblen New-Age-Musiker liiert, und Jonathan steht kurz vor der Heirat mit der attraktiven Tochter einer wohlhabenden Familie – und an diesem Wendepunkt ihres Lebens machen sich beide im gleichen Moment mit ihren besten Freunden auf die Suche nacheinander. Die Verwicklungen, Turbulenzen und Figuren sind zwar recht konstruiert, doch Chelsom („Hear My Song“) hält leichthändig die Screwball-Balance aus Heiterkeit und Kummerkitsch. Köstlich ist vor allem ein Auftritt von Eugene Levy, dem Vater aus „Amercian Pie“, als kauzig-sturer Verkäufer.

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