Zaza Burchuladze adibas

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Kaukasuskrieg 2008, Zeit, um über Ninas Möse zu reden, denn „die erinnert mich immer an das Bermudadreieck: unscheinbare Oberfläche, doch voller Überraschungen“. So sieht es der georgische Icherzähler in „adibas“, dem hochgestylten Pop-Projekt von Zaza Burchuladze. Die Sprache der Hipster aus Tiflis ist mit Panzervokabeln duchsetzt, der Krieg ist längst Alltag geworden, aber für Politik und Propaganda interessieren sie sich nicht.

„adibas“ macht keinen Unterschied zwischen gefälschten News, gefälschten Gefühlen und gefälschten Klamotten. Dieser großartige, hochtourig konzipierte Roman schaut ohne klassischen Handlungsfaden auf ein abgefucktes Leben, in dem mit M&M’s „my magic mushrooms“ gemeint sind. Das liest sich wie Wodka auf Eis.

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