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Highlight: John Lennons „Rock’n’Roll“: Still crazy after all these years

Rock’n’Roll-Pionier: Chuck Berry ist tot

Chuck hatte seine Sachen von T-Bone Walker gelernt, ich lernte sie von Chuck, Muddy Waters, Elmore James und B.B. King. Wir alle sind Teil einer Familie, die es schon seit Tausenden von Jahren gibt. Wir geben den Stab immer nur weiter. Chuck spielte eine hochfrisierte Version des Chicago Blues, den damals alle spielten, aber er ging einen Schritt weiter. Er war etwas jünger als die anderen Blues-Leute, und seine Songs waren auch kommerzieller, ohne deswegen gleich Pop zu sein – und das ist eine delikate Gratwanderung.

Chuck hatte einfach Swing. Sicher, er hatte den Rock, aber er hatte auch den Roll – und das machte den Unterschied aus. Und Chuck hatte eine unglaubliche Band bei diesen frühen Aufnahmen: Willie Dixon am Bass, Johnnie Johnson am Klavier, Ebby Hardy oder Freddy Below am Schlagzeug. Sie verstanden, was er machen wollte, und swingten mit. Besser konnte es eigentlich nicht mehr werden. Geboren: 1926 Gitarren: Gibson ES-350T, Gibson ES-355

 



John Lennons „Rock'n'Roll“: Still crazy after all these years

Als John Lennon im Herbst 1973 nach Los Angeles zog, wusste er noch nicht, dass sein Verlorenes Wochenende begonnen hatte. Yoko Ono hatte ihn mit ihrer Assistentin May Pang verkuppelt, einer 23-Jährigen, die früher in den Büros von Apple arbeitete und zuletzt in John und Yokos Wohnung im Dakota Building das Büro führte und Dienstmädchenaufgaben erfüllte. Auf Yokos Anregung begannen die beiden eine Affäre - John mit wilder Entschlossenheit, May mit Zweifeln angesichts der Bizarrerie der Liaison. In Los Angeles bezogen sie zunächst die Villa des Musikproduzenten Lou Adler in Bel Air, der für eine Weile nicht zu Hause war.…
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