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ROLLING STONE im Januar 2020 – Titelthema: Musiker treffen Musiker + Rückblick 2019


von

The Big Moon

Die Engländerinnen besingen die Sorgen und Neurosen ihrer Generationen – und verlassen ihre Komfortzone
Von Jan Jekal

History: „London Calling“

Im Dezember 1979 erschien das Werk von The Clash, das bald kanonisch und zum Klassiker des Punk wurde
Von Arne Willander

PLUS

Prince, Andy Shauf, Luis Ake, Edward Norton und andere

Reviews

MUSIK

Neues von Pet Shop Boys und 69 weitere Rezensionen

RS-GUIDE: Depeche Mode

Sassan Niasseri über das Werk der Synth-Popper

FILM & LITERATUR

„Little Joe“ und 17 weitere Rezensionen

CD im Heft: Best of 2019

1. Better Oblivion Community Center „Dylan Thomas“

Ein Ohrwurm wie aus guten alten Indie-Rock-Tagen. Phoebe Bridgers und Conor Oberst haben nicht nur eine der schönsten Platten des Jahres aufgenommen, mit „Dylan Thomas“ gelang ihnen auch eine bittersüße Hymne an ein Leben in der ­„private hell“.

2. Lloyd Cole „Moments And Whatnot“

Einer unserer liebsten Songschreiber hat sich einen Traum erfüllt und seine beiden musikalischen Welten, die elektronisch-krautrockige und die des Folk-Pop-Troubadours, denkbar kunstvoll zusammengeführt.

3. Jamila Woods „Betty“

Aus R&B, Soul und Jazz destillierte die aus Chicago stammende Sängerin eine erhebende Hommage an einige der größten schwarzen Künstler des 20. Jahr­hunderts. „Betty“ ist eine Verbeugung vor der Funk-Fusion-Pionierin Betty Davis.

4. Weyes Blood „Andromeda“

Synth-Pop trifft auf den Songschreiber-Soft-Rock der 70er-Jahre: Auf die melancholischen Balladen der kalifornischen ­Musikerin Natalie Mering alias Weyes Blood konnten sich 2019 viele einigen.

5. Bill Callahan „747“

Callahan hat sich viel Zeit gelassen für „Shepherd In A Sheepskin Vest“ – und viel Zeit braucht man auch, um dieses Gesamtkunstwerk über die Vergänglichkeit, über Vaterfreuden und Beziehungsglück in all seiner Schönheit zu erfassen. „747“ ist nur eine von 20 meisterlichen Miniaturen.

6. Alex Cameron „Miami Memory“

Der australische Songschreiber machte aus seiner Liebe zu der Schauspielerin Jemima Kirke („Girls“) ein ganzes Album. Höhepunkt: dieser hymnische Titelsong mit denkwürdigen Zeilen wie „eating your ass like an oyster“.



Gewinnen: „Lindenberg! Mach Dein Ding“-Paket

Anfang des Jahres erschien der Film über Udo Lindenberg, „Lindenberg! Mach Dein Ding“ in den Kinos. Am 21. August ist es dann soweit: Der Film kann im eigenen Wohnzimmer geguckt werden. Handlung Der Film handelt von der Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der die Chance ergriffen hat, einer der bekanntesten Künstler Deutschlands zu werden. Von den Anfängen einer Kindheit in Gronau bis zum ersten Auftritt 1973 in Hamburg wird der Lebensweg des Udo Lindenberg erzählt. Erste Erfahrungen als Jazz-Schlagzeuger, das Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, Rückschläge bei der ersten LP bis schließlich zum Durchbruch…
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