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ROLLING STONE im Januar 2021 – Titelthema: Gipfeltreffen der Großen


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Die Inhalte der Januar-Ausgabe

Der große Jahresrückblick

Natürlich war auch das Jahr in der ROLLING-STONE-Redaktion von der Corona-Pandemie geprägt –und wir fragen uns: Was haben wir daraus gelernt? Unter anderem: Dass soziale Medien die Wissenschaft nicht verstehen. Dass wir Musiker*innen konkret unterstützen müssen (und sei es durch den Kauf ihrer Musik). Dass es für das Echte keinen Ersatz gibt. Dass es zu Hause auch ganz schön ist. Warum Friedrich Merz ätzt, Sault eine Band des Jahres ist und EPs plötzlich Hochkonjunktur haben. Und einiges mehr …

Texte von Jens Balzer, Maik Brüggemeyer, Birgit Fuß, Joachim Hentschel, Juliane Liebert, Robert Rotifer, Peter Unfried, Arne Willander, Sebastian Zabel und Jürgen Ziemer

Die 50 besten Alben des Jahres

Von den Kritikern des ROLLING STONE gewählt: Die 50 Platten des Jahres. PLUS: Die Leser- und Autoren-Charts 2020.

Musiker*innen treffen Musiker*innen

Zum Jahresende besprechen Musikerinnen und Musiker die Lage: Was hat 2020 gebracht, wie wird es weitergehen? Paul McCartney und Taylor Swift erörtern die Geheimnisse des Songschreibens und ihre Isolations-Alben, Barry Gibb und Jason Isbell sprechen über Songtexte und Familie, Brittany Howard und Margo Price über Musik als Mittel des gesellschaftlichen Wandels, Billy Corgan und Kevin Parker über Gruppendynamik und die wahren 90er-Jahre. Phoebe Bridgers trifft Lars Ulrich und outet sich als Metallica-Fan, Mavis Staples und Chris Stapleton fühlen sich verwandt – und Erykah Badu und Summer Walker tauschen feministische Überlebensstrategien aus.

Moderiert von Jonathan Bernstein, Patrick Doyle, Kory Grow, Angie Martoccio, Marissa R. Moss und Brittany Spanos

The Mix

Slowthai

Mit Potenzgehabe und purer Energie wurde Slowthai zum meistbeachteten Rapper Englands. Nun fängt er an, verschärft nachzudenken

Von Jan Jekal

Anna B Savage

Die englische Songschreiberin empfindet nach extremen Selbstzweifeln und zu viel schlechtem Sex ihr Debütalbum als Befreiungsschlag

Von Jan Jekal

Q&A: Roland Orzabal

Der Sänger von Tears For Fears über Flowerpower, „The Seeds Of Love“ und das geplante Comeback

Von Sassan Niasseri

Steiner & Madlaina

Das schweizerische Duo vereint trügerische Idyllen und fasziniert mit dem Kontrast von Intimität und Aggression

Von Henrike Kolletzki

Shame

Eben noch produzierte die Rockband ihr zweites Album in Paris, nun ist sie auf London zurückgeworfen

Von Robert Rotifer

HISTORY: „Kevin – Allein zu Haus“

Vor 30 Jahren wollten alle Chris Columbus’ Kinoslapstick mit Macaulay Culkin sehen – ein anarchischer Weihnachtsklassiker

Von Arne Willander

PLUS

Kacy & Clayton, Felix Kramer und einige mehr

Reviews

MUSIK

Neues von Sleaford Mods und 73 weitere Rezensionen

RS-GUIDE: Radiohead

Sassan Niasseri über das Werk der genial-erratischen Rockband

FILM, SERIEN & LITERATUR

Eine Doku über die Bee Gees und 17 weitere Rezensionen

CD im Heft: Rare Trax – „Best Of 2020“

1. My Morning Jacket „Beautiful Love (Wasn’t Enough)“

„The Waterfall II“ muss sich vor dem ersten Part von 2015 nicht verstecken. Im Gegenteil, ein paar Stücke gehören zum Besten, was die Band aus Kentucky bislang auf Album gebannt hat, darunter diese himmlische Soul-Pop-Ballade.

2. A Girl Called Eddy „Someone’s Gonna Break Your Heart“

Erin Moran aka A Girl Called Eddy entwirft auf ihrem überhaupt erst zweiten Soloalbum eine majestätische Popmusik, die an große Vorbilder gemahnt. „Someone’s Gonna Break Your Heart“ klingt wie die erwachsene Schwester des Pretenders-Stücks „Kid“.

3. Laura Marling „Held Down“

Nach dem von Blake Mills kunstvoll eingerichteten „Semper Femina“ rückt Produzent Ethan Johns die Folk-Oden der britischen Songschreiberin wieder näher an den Sound des Laurel Canyon. „Held Down“ macht Vergleiche mit Joni Mitchell unumgänglich.

4. Ron Sexsmith „You Don’t Wanna Hear It“

Der große kanadische Schwermutkünstler präsentierte sich 2020 beinahe glücklich. Derart unbeschwerten Sexsmith-Pop wie „You Don’t Wanna Hear It“ haben wir seit „Exit Strategy Of The Soul“ von 2008 nicht mehr gehört.

5. Bright Eyes „Calais To Dover“

Nach neun Jahren ohne Bright-Eyes-Album waren die Erwartungen hoch. „Down In The Weeds, Where The World Once Was“ zerstreut alle Zweifel, nicht zuletzt mit textlich und musikalisch überbordenden Stücken wie diesem.

6. Lucinda Williams „Bone Of Contention“

Die Grande Dame des Country-Rock wirkt auf ihrem aktuellen Werk „Good Souls Better Angels“ so entfesselt und wütend wie lange nicht. Mit ungeschliffenen Songs wie „Bone Of Contention“ schreibt sie ihre Americana-Geschichte meisterlich fort.

7. Tom Liwa „Spring“

Keinem anderen deutschen Songschreiber gelingt der Spagat zwischen Experiment und Sich-treu-Bleiben so gut wie Tom Liwa. „Spring“ ist eines der Highlights seines neuen Albums „Der, den mein Freund kannte“, einer ebenso schmerzlichen wie tröstlichen Ambient-Reise.



Paul McCartney spricht offen über psychische Probleme der Beatles

Es ist ein wenig bekannter Fakt, dass John Lennons unverwechselbare Stimme, die den Sound der 60er mit Symbolbildern von friedlichen Revolutionen und der avantgardistischen Kraft der Liebe prägte, von diesem selbst verachtet wurde. Gräbt man länger durch die Literatur, so etabliert sich auf zahlreichen Seiten der Lennon-Biographien das widersprüchliche Bild eines Mannes, der weitaus mehr auf seinen Schultern lasteten ließ als die gelegentlichen Selbstzweifel. Es zeichnet sich der scharfe Schatten einer Idolfigur geplagt von Unsicherheiten und verdrängter Kindheitserinnerungen, von Verlassenheit und emotionalem Missbrauch. Kunst als Ersatz für einen Therapeuten? Ein Interview, das Paul McCartney der „The Sunday Times“ gab, suggeriert…
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