Anzeige



Solange, Anna Calvi, Little Simz nominiert für IMA-Kategorie Sound


von

Little Simz „Grey Area“

Mit wenigen Sound-Elementen eine neue Wirkung erzielen. Das erreicht die Rapperin Simbi Ajikawo alias Little Simz aus dem Londoner Stadtbezirk Islington mit ihren Songs. In „Offence“ schwebt eine Querflöte über einem trockenen Rhythmus. In „Selfish“ beweist sie, wie viel Soul in ihrer Stimme steckt. Der Flow ihrer Reime ist äußerst beeindruckend. Sie setzt auf tiefe Bässe, die manchmal bis hinein ins Mark gehen. Das alles mit einer Lässigkeit, die an die großen Kolleginnen ihrer Zunft erinnert.

Little Simz

Bereits mit neun Jahren ist sie in ihrer Nachbarschaft „das Mädchen, das rappen konnte“ – beim Freestyle in den örtlichen Jugendclubs. „Jeder kannte mich so“, sagt sie. Diese frühen Auftritte sind eine gute Schule: für ihr Selbstbewusstsein, für die Spontanität auf der Bühne. Eine Musikkarriere, die auf der Straße beginnt. Ihre Tracks landen auf Mixtapes. 2015 erscheint ihr erstes Album „A Curious Tale Of Trials & Persons“ auf dem eigenen Label Age 101 Music. Unabhängigkeit ist wichtig für sie, Do It Yourself ein Credo. Sie bleibt cool, als es Anerkennung von den US-Superstars hagelt.

Ihre aktuelle Platte heißt „Grey Area“. Sie beschreibt düstere Momente, die sie kraftvoll ausspielt. Eine Meisterschaft ihrer trotzigen Energie. Die 25-Jährige erzählt eine Geschichte Englands aus der Perspektive der Hinterhöfe. Eine Gesellschaft, die mit den Verwerfungen des Brexits ringt. Sie bekennt sich zu den Wurzeln des Hip-Hops, die sie mit eigenständiger Inspiration erweitert. Mal gibt sie sich als feministisch agierende Königin der Reime, mal als eine vom Jazz beeinflusste Poetin. Selbst Pop ist ihr ein Experiment wert, wenn sie in „Pressure“ ihre eindrucksvolle Reim-Technik mit dem Chorusgesang der schwedischen Synthie-Stars von Little Dragon kombiniert.

Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.
Kraftstoffverbrauch Audi A1 Citycarver in l/100 km: kombiniert 5,4-5,2; CO₂-Emissionen in g/km kombiniert 122-119. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter http://www.dat.de/fileadmin/media/LeitfadenCO2/LeitfadenCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.

Die Stars kommen mit Audi zum International Music Award in Berlin. Audi ist Mobilitätspartner für den neuen Musikpreis. Bevor es am 22. November losgeht, fährt die IMA-Roadshow durch Berlin: Sechs Audi A1 citycarver in den IMA- Farben. Ihr könnt gewinnen – so geht’s: Autos in Berlin finden, QR-Code scannen, mitmachen – mit etwas Glück gibt es jeweils zwei VIP-Karten für den IMA. Am besten auch ein Foto posten, bei Facebook oder bei Instagram (Hashtag #A1citycaver). Ob wir einen Tipp haben? Allerdings – für die IMA-Kategorie „Sound“ am 15. November: Prenzlauer Berg! Schönhauser Allee Arcaden, Eberswalder Straße, Kastanienallee, Brunnenstraße. Bonustipp – Tausend Tattoos!

Mehr Tipps? Gibt’s hier.

Anna Calvi „Hunter“

Die Erneuerung der Rockmusik ist eine mächtige Aufgabe. Das kreative Feld scheint bestellt, die bewährten Helden halten die Mythen und Legenden aus sechs Jahrzehnten Stromgitarre hoch. Anna Calvi schätzt vor allem den Sound des Rock. Über die alten Muster des Genres setzt sie sich hinweg, mit weiblicher Perspektive und großer Könnerschaft. Sie steht für einen Systemwechsel. Nicht selbstverständlich für eine Multi-Instrumentalistin, die ihren Universitätsabschluss an der Violine gemacht hat.

Anna Calvi

Ihre Faszination jedoch gehört der Gitarre. Ein Instrument, das sie fordert und auf neue Wege führt. Mit der Single „Jezebel“ und dem nachfolgenden Debütalbum kommt es im Herbst 2010 zum ersten Ausbruch. Die Singer-Songwriterin ist erklärter Fan von Jimi Hendrix. Nun bescheinigen ihr Kritiker eine ähnlich impulsive Kraft. Eine Wiedergeburt mit schwarz lackierten Fingernägeln. Diese Wucht hallt lange nach. Ihre Songs verbinden ihr virtuoses Gitarrenspiel mit intensivem Gesang. Sie errichtet eine „wall of sound“, gestützt auf Keyboard-Flächen und Schlagzeug-Hämmer. Anna Calvi schwört seit ihrer Teenager-Zeit auf ihr Gitarrenmodell. Eine Fender Telecaster, die, verstärkt von einem Vox AC30, für einen satten, klaren Anschlag steht. Calvi stößt Türen auf, improvisiert und unternimmt expressive Ausflüge in Klangwelten von Klassik und aus der Natur. Mit der Gitarre durchs Universum.

Nach ihrem zweiten Album „One Breath“ aus dem Jahr 2013 geht sie für fünf lange Jahre in Klausur. Reduktion und Härte sind schließlich das Ergebnis des Meisterwerks „Hunter“ von 2018. Sie lässt die Arme über ihrem Instrument kreisen und sendet damit ein eindeutiges Zeichen. Schon der programmatische Eingangssong „As A Man“ explodiert nach einem verhaltenen, fast melodiösen Einstieg in einer furiosen Attacke. Anna Calvi schraubt sich hoch in dramatische Höhen. Ein pointiertes Wechselspiel verhaltener und entfesselter Passagen.„Ich habe mir vorgenommen, alle Beschränkung zu durchbrechen“, sagt sie. Eine weibliche Interpretation des Genres. Kunstvoll und ohne Grenzen.

Solange „When I Get Home“

Solange Knowles ist eine der großen Sängerinnen und Songschreiberinnen unserer Zeit. Mit „A Seat At The Table“, dem Vorgängeralbum zu „When I Get Home“, ist sie 2016 in den afroamerikanischen Olymp aufgestiegen – und damit gleichzeitig aus dem Schatten ihrer älteren Schwester Beyoncé getreten.

Solange

Solanges Debütsingle „Feeling You“ erscheint 2002, das erste Album „Solo Star“ folgt kurze Zeit später. Eine Musikerin, die bereits im Alter von 16 Jahren Zeichen setzt. Trotz erster Erfolge in den Black-Music-Charts stellt sie ihre Bühnenkarriere vorerst zurück. Sie verlegt sich ganz auf das Songwriting, schreibt Songs für Kelly Rowlands, Beyoncé oder Destiny’s Child. Die Karrieren der Geschwister berühren sich zumindest, wenngleich Solange stets auch den eigenen Weg verfolgt. „When I Get Home“ erzählt von der Heimkehr auf ein vertrautes Terrain. Solange beschreibt die Veränderungen, auch musikalisch. Es geht um Stolz und die schwarze Identität. Ein umfassendes Soul-Spektakel, das den neuen Sound des Südens zum Leuchten bringt.

2017 gewinnt sie einen Grammy, engagiert sich in der aktuellen Rassismus-Debatte der USA. Mit „When I Get Home“, so hat sie verkündet, wolle sie verstärkt die Musik für sich sprechen lassen. Die Texte, komplett aus eigener Feder, sind weniger explizit, lassen Interpretationen zu, sind nie ganz eindeutig. Ihre Soul-Entwürfe verbinden sich mit ausschweifenden Jazz-Harmonien. Ihre Songs heben nie wirklich ab, wollen keinen finalen Punch landen. Stattdessen verspielte, geniale Melodien, die stets Lust auf mehr machen. Damit lenkt Solange Soulmusik in eine neue Richtung. Retro-Momente sind nicht ihr Ding. Aktuelle Soundtechnik ist ihr wichtig. Schließlich arbeitet sie auf „When I Get Home“ mit den progressiven Stars des Southern Rap zusammen.

 


Eine Produktion der Axel Springer Brand Studios für den International Music Award. Die Redaktion war nicht beteiligt.

Getty Images
Getty Images
Getty Images

Florence And The Machine

Florence And The Machine

[contact-form-7 404 "Not Found"]