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Blackout Tuesday
Highlight: Stephen King: Die besten Bücher – Plätze 30-21

Kritik: Warum Stephen King die „Doctor Sleep“-Verfilmung gar nicht hätte gefallen dürfen

Das Verhältnis zu Wendy Torrance war aber nie das Problem, nicht in „Shining“, auch nicht hier. Mutter und Sohn waren bis zum Ende eine Einheit gegen den Vater. Unklar, worauf dieser Film hinauswill: dass Danny stets um die Anerkennung Wendys gekämpft hatte?

Schon kurios, wie Stephen King über Jahre damit kokettierte, dass ihm ausgerechnet die „Shining“-Version Stanley Kubricks, den manche für den genialsten Regisseur aller Zeiten halten und „Shining“ für den besten Horrorfilm aller Zeiten, übel aufgestoßen sei. Die Fehde zwischen damals jungem Autor und arriviertem Filmemacher hat fast schon Legendenstatus. Dabei zeigte Kubrick Jack Torrance als genau denjenigen Mann, wie ihn nun auch Kings gelobter Mike Flanagan darstellt: Es war nicht die Droge, die ihn schleichend umkrempelte – die Geister des Overlook erledigten das in Zeitraffer.

Als Schriftsteller hat Stephen King, 72, womöglich seine besten Jahre hinter sich, aber als Figur der Popkultur ist er so begehrt wie nie: Wenn die aktuellen Bücher keinen Stoff fürs Kino mehr hergeben könnten, so läuft doch zumindest die Remake-Maschine („Pet Sematary“, „Carrie“, „Es“) auf Hochtouren, und im Fernsehen landen die Mehrteiler („Mr. Mercedes“, „Der Anschlag“) auf prominenten Plätzen. Auffallend ist, dass ihm mittlerweile wirklich jede Umsetzung gefällt. Auf Twitter gibt er am laufenden Band Thumbs up. Und wenn ihm ein Film mal nicht gefällt, wie die „Dunkle Turm“-Umsetzung, dann ist er auffallend ruhig. Wann hat er das letzte Mal getobt, dass seine Stoffe missbraucht würden?

Im Roman hat Stephen King der Versuchung widerstanden, viele auch durch Stanley Kubricks Version in die Filmgeschichte eingegangenen „Shining“-Elemente wiederaufleben zu lassen: das Hotel, den Schnee, die Axt, die Zwillinge (ausgerechnet der Bär aber fehlt!). Dass Regisseur Flanagan die ganze Armada nun wieder auffährt, ist nicht unbedingt Zeichen guten Zutrauens in das Ausgangsmaterial der Fortsetzung. Kein Wunder, dass die einzig neue Antagonistin, eine Hexe mit Hut, neben diesen „Classic Monstern“ verblasst.



„Overlook“: Stephen Kings „The Shining“ soll TV-Spin-off bekommen

J.J. Abrams und seine Produktionsfirma Bad Robot Productions planen eine neue Serie für HBO Max, die auf Stephen Kings Roman „The Shining“ von 1977 aufbaut. Das berichtet der „Hollywood Reporter“. Es handelt sich um ein Spin-off mit dem passenden Titel „Overlook“. Bislang gibt es noch kaum Infos über Handlung oder den Cast. Geplant seien aber laut „Hollywood Reporter“ zehn Folgen, die als Vorläufer des Ausgangsmaterials beschrieben werden. Das heißt konkret, dass die TV-Reihe die Vorgeschichte des Stoffs im Zusammenhang mit dem legendären Overlook-Hotel erzählen könnte bzw. Ereignisse in dem unheimlichen Anwesen ins Zentrum stellt. „The Shining“ ist zurück Das Team…
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