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“Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123” und “Kojak”: Filmregisseur Joseph Sargent ist tot

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“Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123” und “Kojak”: Filmregisseur Joseph Sargent ist tot

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In den an großartigen Thrillern nicht armen 1970er-Jahren gelang dem US-Filmregisseur Joseph Sargent mit dem rasanten Film “Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123” (1974) ein Klassiker, der nicht nur Raum für großartige darstellerische Leistungen von Walter Matthau und Robert Shaw lieferte, sondern mit augenzwinkerndem Humor überzeugte. Tony Scott verfilmte 2009 ein spannendes, an der Terrorangst des neuen Jahrtausends geschultes Remake.

Nun ist der amerikanische TV- und Kino-Regisseur am Montag (22. Dezember) in seinem Haus in Malibu im Alter von 89 Jahren an den Folgen der Lungenkrankheit COPD gestorben, wie sein Agent dem “Hollywood Reporter” mitteilte. Sargent verfolgte ursprünglich eine Karriere als Schauspieler, verlegte seine Arbeit aber ziemlich schnell hinter die Kamera. In den 1960er-Jahren debütierte er  im noch keineswegs aufwändig inszenierten Serienfernsehen mit einzelnen Episoden von “Bonanza”, “Lassie” und “Star Trek”.

In den 70ern gelang dem aufstrebenden Filmemacher aber der Durchbruch: Er filmte die Pilotfolge der legendären Serie “Kojak” (“Der Mordfall Marcus Nelson”, 1973) und erhielt dafür prompt einen Emmy. Neben TV-Serien entwickelte Sargent auch Biopics wie “The Karen Carpenter Story” (1989) und “Mandela und DeKlerk – Zeitenwende” (1997) für das TV.

Den meisten Kinogängern dürfte der Regisseur aber vor allem durch “Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123”, “Der Tiger hetzt die Meute” (1973) mit Burt Reynolds und den allgemein verrissenen Franchise-Filme “Der weiße Hai IV” in Erinnerung sein. Für die dritte Fortsetzung des Thriller-Klassikers erhielt Sargent sogar eine goldene Himbeere und verlegte sich danach (notgedrungen) wieder auf Arbeiten für das Fernsehen.

2004 drehte er mit Mos Def die HBO-Serie “Something The Lord Made”, zuletzt machte er 2008 den Film “Sweet Nothing In My Ear” mit Jeff Daniels und Marlee Matlin. Mehrere Fernsehpreise waren der Lohn für seine Arbeit.

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