Spezial-Abo

Neue Studie: Erfolgsformel für Ohrwurm-Garanten gefunden

🔥Studie: Musik hilft gegen Depressionen

Manche Wissenschaftler stehen in der Tradition Sigmund Freunds und sehen in dem immer wiederkehrenden Lied eine tiefere Botschaft: Da ist etwas im Unterbewusstsein, das um Aufmerksamkeit bettelt. Vielleicht ist das Lied mit einem Ort, einem Ereignis oder einem Menschen verknüpft, dem man sich widmen sollte.

Der Titel war Programm: Kylie Minogue landete 2001 mit "Can't Get You Out Of My Head" einen Hit
Der Titel war Programm: Kylie Minogue landete 2001 mit „Can’t Get You Out Of My Head“ einen Hit

Es ist tückisch: Der kleinste Schlüsselreiz kann einen Ohrwurm auslösen. Sie könnten schwören, dass Sie seit Monaten nicht mehr „Atemlos“ von Helene Fischer gehört haben und trotzdem lässt Sie der Gassenhauer nicht los? Vielleicht haben sich die Bilder der Sängerin auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor zur Feier des Fußball-Weltmeisterschaftstitels 2014 in Ihr Gedächtnis gebrannt, und jedes Mal, wenn sie jemanden im Deutschland-Trikot sehen, schießt die Melodie in Ihren Kopf, ohne dass Sie diese kürzlich irgendwo gehört haben. Denn akustische Erinnerung löst ähnliche starke Gefühle aus wie Gerüche.

Musik als Folter

Jedoch wollen die Forscher aus Durham nachgewiesen haben, dass man sich häufiger Songs merkt, die man mag. Eine andere These aus der Neurologie besagt jedoch, dass man sich leichter an ein Lied erinnert, von dem man genervt ist, da Abneigung gewissermaßen aufmerksam macht.

Im Gefangenenlager Guantánamo wurde Dauerbeschallung übrigens als „weiche“ Foltermethode eingesetzt, vor allem durch Lautstärke. Dort sollten unter anderem Songs von Metallica oder AC/DC die Häftlinge in den Wahnsinn treiben.



Studie: Teens, die in den 80ern Metal hörten, sind heute glückliche Spießer

Zu keinem Musikgenre dürfte es so viele Studien geben wie zum Metal. Zuletzt erfuhren wir, dass es keine gute Idee ist, während des Autofahrens Metal zu hören (allerdings eine sehr gute, klassische Musik abzuspielen). Außerdem wissen wir dank einer Erhebung, dass so manche Metal-Heads suizidgefährdeter sind als zum Beispiel Punkhörer und Atheisten eher zum Metal neigen (und nicht andersherum, so viel statistische Präzision muss sein). Nun kommt allerdings die Bestätigung, dass es für die spätere Zufriedenheit im Erwachsenenalter durchaus einen positiven Nutzen haben kann, als Jugendlicher Slayer, Iron Maiden, Slipknot, Megadeth und Co. zu hören. Wie „Open Culture“ berichtet, fanden…
Weiterlesen
Zur Startseite